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Ryan

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Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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81

14.02.2018, 08:59

Ryan hob grinsend die Hand.

“Bandit, richtig? Passender Rufname übrigens. Ich denke, Sie wissen um die Ähnlichkeit ihres Namens mit einem berühmten Banditen, der vor über 1000 Jahren den sogenannten Wilden Westen dieses Planeten unsicher gemacht hat, was?”

Er strich sich durch den Bart.

“Die Samurai ist kein großes Schiff, aber ich habe dennoch zwei freie Kojen, falls Sie möchten, sind Sie gerne eingeladen.”

Ethan

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  • »Ethan« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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82

14.02.2018, 09:00

Ethan hatte die Unterhaltung am Rande mitbekommen und kam nun wieder zurück. Eny war auf dem Weg und sollte bald hier eintreffen.

"Du hast immer noch das Quartier auf der Merchantman, Jess. Können wir uns nachher mal unter vier Augen unterhalten?"

Dann sah er noch einmal in die Runde.

"Davon abgesehen haben wir noch weitere 4 freie Quartiere auf dem Schiff, die wir zur Verfügung stellen könnten. Spätestens wenn wir ausrücken werden die sowieso benötigt, sofern man nicht in der eigenen Sardinenbüchse übernachten will."


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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83

14.02.2018, 16:50

Pryson sah kurz in die Runde als sich das Thema nun dahin bewegte wer noch eine Unterkunft benötigte.

Er lehnte sich zurück und nahm einen Schluck aus dem Becher bevor auch er sein Angebot unterbreitete.

"Meine Valkyrie ... eine Constellation verfügt noch über 3 freie Kojen ... und über eine Not Möglichkeit. Sie befindet sich in einem Hangar des Greenville Yards."

Er dachte sich das es ein recht guter Schachzug war von Tanner diese derzeitige Lage zu nutzen und zu fragen wer obdach bräuchte und wer welchen anbot. So konnte man schon im Vorfeld prüfen wie man aufeinander einging.

Bei diesen Gedanken nahm er noch einen Schluck und sah sich im Raum um.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Projekt G89« (14.02.2018, 19:18)


84

15.02.2018, 09:56

"Ach und Unicorn Stallion, Ihre Schiffstypenbezeichnung lautet Origin 890 Jump, nicht 600i."

"Verstanden Bodenkontrolle 890 Jump, nicht 600i."


Für einen kurzen Moment konnte Fionn noch das Gelächter am anderen Ende der Funkverbindung vernehmen, ehe der Kontakt abgebrochen wurde. Doch dieser Spott interessierte den Jungen nicht sonderlich, wusste er doch, dass sein Schiff, ganz egal welche Bezeichnung hierfür die korrekte war, ausnahmslos jeden beeindrucken musste, und das war das einzige, was für Fionn zählte. Sein Schiff… an diesen Gedanken gewöhnte er sich langsam, jetzt, da er schon einige Tage auf dem Kommandostuhl verbracht und sich dabei nach und nach die Bedienung der Hauptsysteme erarbeitet hatte. Eine unschätzbare Hilfe war dabei Mona gewesen. Mona, die einbeinige Lisa, eine ganz spezielle Frau, aber vorerst der einzige Mensch, den Fionn für seine Crew gewinnen konnte. Eine Frau, die nicht nur etwas von Technik verstand, sondern sich zudem an den Märkten auskannte und das Weltall bereist hatte. Für Fionn war sie die perfekte Unterstützung, so zumindest war seine naive Sicht der Dinge, sie selber sah in den Jungen freilich nur leichte Beute, eine Quelle massiven Reichtums, die sie nach Belieben anzapfen konnte. Allerdings war es nur im ersten Moment für sie so einfach gewesen, denn allmählich entwickelte die ältere Dame für den so unschuldig wirkenden Jungen Schutzinstinkte, vielleicht sogar eine Art Muttergefühl, auf jedem Fall war er ihr aber der Schlüssel zu dem riesigen Vermögen, das hinter diesem prachtvollen Schiff aus der Origin Werft stecken musste.





Vor wenigen Tagen hatte Mona die Wahrheit herausgefunden. Fionn war jedoch schlau genug gewesen, sich gegen eine Meuterei abzusichern, einfach dadurch, dass er die Zugangscodes für die Bankkonten auswendig gelernt und dann alle Spuren vernichtet hatte. Alle Spuren, bis auf die Leiche im Eisschrank natürlich, deren Netzhaut und Fingerabdruck weiterhin gebraucht wurden.

Auch der kleine Samuel hatte die Leiche fast gefunden, als er, um an ein Eis zu gelangen, dem Schrank gefährlich nahe gekommen war. Mit wilden Schreien war die Einbeinige jedoch herangeeilt, und hatte das kleine Kind an den Haaren zufassen bekommen und dann mit zwei entsetzlich klatschenden Schellen zu Boden geschlagen. Nun holte sie mit weiten Schwüngen ihres hölzernen Beinstumpens aus, um den Jungen weiter treffen zu können, doch rollte sich der kleine Samuel aus ihrer Reichweite, rappelte sich unter wimmernden Schluchzen auf die Beine auf, und lief an die Hand seiner Mutter, die den plötzlichen Gewaltausbruch der zuvor so nett auftretenden älteren Dame fassungslos mit angesehen hatte, es aber nicht wagte, sich ihrem kräftigen Leib entgegenzustellen, sondern lieber mit ihrem Kind davon rannte.

Die beiden Passagiere hatten sich aus Furcht vor Mona in einer der Kabinen des Schiffes eingeschlossen. Für Fionn wäre es ein leichtes gewesen, die elektronische Verriegelung von seinem Kontrollpult im Cockpit aus zu öffnen, doch er wollte ihnen für den Rest der Reise nicht die Illusion von Sicherheit nehmen und beließ es dabei, sie durch eine kleine versteckte Kamera zu beobachten. Dann, kurz vor dem Landeanflug, hatte Fionn mit den beiden Verängstigten Kontakt aufgenommen und ihnen Schweigegeld wegen des Vorfalles aufschwatzen können.

Am Raumhafen angekommen stürmten sie an die grimmig dreinblickende Mona vorbei aus dem Schiffsinneren heraus und die lauten Rufe der Mutter: "Wenn wir zuhause sind, wäschst du dich an der Stelle, wo die Frau dich angefasst hat! Mit Seife! Junge hörst du, mit Seife!", waren das letzte, was Fionn von seinen ersten Kunden hören sollte.

"Du lässt sie abziehen, ohne sie für die Reise zahlen zu lassen?"

Was folgte war eine lange Diskussion darüber, wie wenig Fionn als Chef dieses Touring-Unternehmens zu taugen schien und das er noch viel lernen müsse. Im Übrigen verständigten sich beide darauf, dass die Aufbewahrung der Leiche im Gefrierschrank keine dauerhafte Lösung sei, es vielmehr reichen würde, Hände und Augen aufzubewahren, dies aber mit einer professionelleren Konservierungsmethode. Zudem musste die Crew aufgestockt werden, damit zukünftige Passagiere besser kontrolliert aber auch versorgt werden konnten. Überdies war es wohl notwendig, dass Fionn bei erfahrenen Unternehmern in die Lehre gehen musste, wenn auch nur für eine gewisse Zeit, um das Handwerk zumindest soweit zu verstehen, dass er zukünftig mit solchen Reisen Gewinne und keine Verluste einfahren würde. Ein Praktikum schien hierfür der richtige Weg zu sein.

Nach kurzer Recherche und der Befragung ihrer zahlreichen Kontakte, präsentierte Mona die Stellenanzeige des Outpost 7, die zwar schon einige Wochen alt war, ihr aber dennoch am geeignetsten erschien.

"Wie du, sind die erst am Anfang und bauen ihre Organisation gerade erst auf. Ich denke, wir fahren da jetzt einfach hin, und du fragst, ob du denen eine Zeitlang über die Schulter schauen kannst. Zur Not leg halt einfach etwas Bares auf den Tisch!"





Wenige Stunden später hielt der kleine Gleiter der X85-Klasse, das Begleitschiff der Origin 890, vor einer heruntergekommenen Lagerhalle in einem heruntergekommenen Stadtteil von New York. Für Fionn wurde es nun ernst und er zögerte, den Gleiter zu verlassen. Unvermittelt streckte er seinen Arm über den Steuerknüppel und packte Monas Hand, wobei er sie fest anblickte:

"Ich habe solche Angst, was wenn mich keiner von denen ernst nimmt?"

Mit stechenden Blicken packte er ihre Hand umso fester: "Das wäre – die Hölle!"

"Nimm erstmal den Ohrring raus, und dann reis dich zusammen!"

Mit viel Schwung sprang Fionn aus seinem Sitz nach draußen auf die Straße und verabschiedete sich von Mona, die sich während Fionns Vorsprechens um alle anderen Angelegenheiten kümmern wollte.

"In einer Stunde hol ich dich wieder ab, dann sollte das hier geklärt sein."

Fionn wartete, bis die X85 aus seinem Sichtfeld verschwunden war und nahm dann seinen Ohrring wieder rein. Auf dem Weg, die Treppe hinauf, versuchte er seine Gedanken zu ordnen:

Eine archäologische Unternehmung, und du willst hier lernen, wie man sowas wie eine Unternehmung halt macht. Ein Schiff kannst du anbieten, sogar zwei und eine Crew hast du auch. Naja zumindest die Einbeinige. Zur Not dann halt Bares auf den Tisch…

Fionn hatte alle Treppenstufen erklommen und näherte sich nun zögerlich der Hallentür. Hier stand auf einem Schild Outpost 7, er war also an die richtige Adresse geraten.


Der erste Eindruck ist wichtig Junge!


Nervös fingerte Fionn in seiner Hosentasche herum und holte einen kleinen Taschenspiegel hervor. Die Haare saßen und wenn er sich dazu zwang, konnte er seiner Miene einen entschlossenen Ausdruck abringen. Hastig zupfte er noch einmal seinen Anzug zurecht, den Mona für ihn rausgelegt hatte, ehe er den Spiegel zurück steckte und mit einem aufgesetzten Lächeln die Halle betrat.

Er wollte gerade laut grüßen, doch niemand schien anwesend zu sein. Der Raum, den er betreten hatte, erweckte den Eindruck, dass er als Empfangsbereich gedacht war, doch niemand war dort, um ihn in Empfang zu nehmen. Durch ein großes Panoramafenster konnte er in die Haupthalle blicken, doch auch diese schien zurzeit verlassen. Neben einem Aufzug sowie einer Doppeltür, welche zu einer Treppe, führen musste, waren zwei weitere Türen zu sehen. Eine war mit einem großen roten “Privat” beschriftet, neben der anderen Tür stand auf einem kleinen Schild “Konferenzraum”. Ein rotes Licht mit der Aufschrift “Besetzt” leuchtete darüber.

Zunächst überlegte Fionn, ob er vielleicht einfach warten sollte. Nach kurzem Zögern durchschritt er aber doch den Empfangsraum und presste sein Ohr an die Tür des Konferenzzimmers und lauschte.

Da waren viele verschiedene Stimmen zu hören, doch genaueres konnte er durch die Türe nicht verstehen. Es mussten einige Personen anwesend sein, nicht nur zwei oder drei, soviel glaubte Fionn zumindest aus dem Gespräch heraus hören zu können. Nachdem er einige Minuten an der Türe stand und lauschte, nahm er allen Mut zusammen und nutzte eine kurze Gesprächspause um an die Tür zu klopfen, diese zu öffnen und den Raum zu betreten. Drinnen, nahm er sich die Zeit, sich der Türe wieder zuzudrehen und diese mit vorsichtiger Bewegung zu verschließen. Dann erst wandte er sich den Insassen des Konferenzzimmers zu.



Hier stand er nun. Ein junger Mann von 19 Jahren, den man jedoch auch noch jünger einschätzen konnte, mit eher schmächtiger Statur aber umwerfend gutem Aussehen. Ein Lächeln, so natürlich und herrlich, dass es jeden Menschen Herzen berühren musste, zumindest bei jenen, wo dass noch möglich war; funkelnde Augen, den Sternen gleich, und eine Stimme, die jeden nur allzu leicht verführen konnte:

"Entschuldigen Sie die Störung meine Herren… und Damen, es war offen, und da dachte ich… naja, da dachte ich, ich lass mich einfach selbst herein. Mein Name ist Fionn Masters. Ich bin Schiffseigner und Unternehmer… Jungunternehmer, … nun um ganz ehrlich zu sein, ich habe gerade erst angefangen. …Ich möchte mich Ihnen heute vorstellen als Kompagnon. Als Teilnehmer ihrer, nein unserer archäologischen Unternehmung. Hierfür biete ich ein Schiff, die Unicon Stallion, mit samt Crew, der besten Crew, die man jemals gesehen hat."

Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu:

"Und mein Callsign ist Cash. Fionn Cash Masters. Den Namen trage ich nicht umsonst."

Fionn nutze die kurze Pause, die entstand, bevor jemand auf sein Hereintreten reagierte, um sich die anwesenden Personen genauer anzuschauen und was er sah, erschreckte ihn. Viele schienen deutlich älter als er zu sein, manche waren von Narben gezeichnet. Größer als er waren sie auch, selbst die Frauen.

Trotz aller aufkommenden Furcht bemühte sich Fionn Mut und Entschlossenheit auszustrahlen. Er zwang sich, jedem einzelnen seiner Gegenüber wenigsten kurz in die Augen zu blicken und anzulächeln, doch konnte er nur schwerlich verbergen, dass er vor Nervosität am ganzen Körper zu zittern begann.

Er schluckte kräftig, als die erste Person auf ihn reagierte…

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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85

15.02.2018, 10:31

Carol sah überrascht auf und warf Tanner kurz einen irritierten Blick zu. Masters war augenscheinlich ein weiterer Bewerber, jemanden, den sie noch nicht auf ihrer Liste hatten. Und eigentlich waren sie gut versorgt, mit allem, was sie brauchten. Und dieser Typ war... jung. Ein Hänfling in einem Anzug. Mit großer Sicherheit ein Händler, der vermutlich sein Leben lang von Daddy Geld in den Arsch geblasen bekommen hatte und nun erste eigene Gehversuche machte. Konnte ihnen so jemand überhaupt nützlich sein?

Eine Stimme in ihrem Hinterkopf tönte "Kommt drauf an, wieviel Geld er hat", außerdem wirkte er so nervös und unsicher, dass er Mitleid in Carol hervorrief. Sie nickte Tanner noch einmal zu und erhob sich dann.

„Willkommen beim Outpost, Mister Masters. Dies ist Mister Mirabel und mein Name ist Danvers. Wir leiten dieses Unternehmen und beenden gerade unsere Einweisungssitzung für unsere Partner.“

Carol sah ihn einen Moment abschätzend an.

„Nehmen Sie doch einen Moment Platz. Wir werden uns Ihnen nach Abschluss des Treffens widmen und schauen, ob wir zueinanderkommen können.“

86

15.02.2018, 11:07

"Ist es hier recht?"

Fionn wollte sich gerade neben Jessica James setzen, als ihm der beißende Geruch des alkoholischen Getränks auf dem Tisch vor der Latina in die Nase stieg. Hastig ging er ein paar Stühle weiter und setzte sich neben die Fox Zwillinge.

"Ich denke, hier werde ich sitzen wenn ich darf."

Fionn schnaubte erleichtert. Der erste Schritt war gegangen. Noch einmal stand er auf, da er vergessen hatte, sein Jackett zu öffnen. Dann verfolgte er der restlichen Besprechung von seinem Platz aus…

Taya

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Titel: Miss Facepalm

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87

15.02.2018, 16:27

Jessie warf einen abschätzigen Blick auf das Milchgesicht und leerte dann ihren Becher.

"Ich denke, wir sind hier dann auch fertig. Was die Unterkunft angeht..."

Sie erhob sich langsam und dachte kurz nach. Sie hatte die Auswahl zwischen der Merchantmen, Gene's Connie und Tellfords Redeemer. Tja... die Redeemer war klein und anscheinend auch schon mit Personal besetzt. Zurück zu den Twins wollte sie auf keinen Fall. Sie hatte den Frachter satt und wollte Ethan nach heute partout nicht entgegenkommen, auch wenn sie sich dem ominösen "unter-4-Augen-Gespräch" nicht zu entziehen traute. Und wer wusste schon, wer sich noch auf Eny's Kahn einquartierte.

"... entscheide ich mich vorerst für das Angebot von Mister Gene. Vielen Dank dafür. Ich werde heute Abend mal zum Hangar kommen. Mister Mirabel, Miss Danvers... wenn es losgeht oder Sie eine Aufgabe für mich haben... rufen Sie mich einfach an. Ich stehe jederzeit zur Verfügung."

Sie zwinkerte ihm zu und schritt zur Tür, bevor sie sich zu Ethan umdrehte.

"Wenn du reden willst, ich warte unten bei meinem Schiff auf dich. Aber nur kurz."

Damit verließ sie den Raum, stieg die Treppe wieder hinab, ging auf die Dirtbag zu und zündete sich eine Zigarette an.


Ethan

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Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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88

16.02.2018, 09:42

Etwas irritiert sah Ethan dem Treiben zu und fand keine Worte zu diesem dreisten Auftritt. Platzt der Kerl doch einfach hier rein, da könnte ja jeder kommen.So abwegig ist der Gedanke dann aber auch nicht, dachte er sich und sah dabei Jess aus dem Augenwinkel hinterher. Schließlich ist hier so ziemlich ‘jeder’ hergekommen.

Da das Meeting damit wohl beendet war, wollte Ethan aus hier raus. Er wendete sich an seine Schwester.

“Eny dürfte gleich hier eintreffen. Ich hole schnell die ‘Last Hope’ und komme hierher zurück. Und dann reden wir erstmal mit Jayden.”

Dann stand er auf, verließ den Raum und ging nach draußen. Jessica lehnte dort an ihrem Schiff.

“Ok, ich hab’s begriffen,” sagte Ethan und machte eine resignierende Geste mit seinen Händen. “Jessica James interessiert sich nur für Jessica James und wenn es mal nicht rund läuft, haut sie ab. Chloe hatte wie immer Recht.
Da du dich schon entschieden hast, kann ich mir die Entschuldigung für vorhin aber auch klemmen. Jetzt musst du wenigstens nichts mehr abgeben, ist vermutlich für uns alle besser.”

In seinen Augen zeigte sich eine Mischung aus Wut und vor allem aus Enttäuschung.

“Ich dachte wirklich, dass ich für dich mehr bin als nur Mittel zum Zweck. Aber ich wurde in den letzten Wochen dank dir mit einer Waffe bedroht, festgenommen und selbst die Tatsache, dass ich dich vor dem Knast bewahrt hab, war wohl zu wenig um wenigstens mal ‘Danke’ zu sagen.”

Ein bedrohlicher Schatten kam aus der dunklen Wolkendecke und schwebte langsam hinab. Momente später zeigten sich die Konturen der Merchantman deutlich und Ethan beobachtete, wie Enyalios das große Schiff anmutig auf einem freien Platz neben der großen Halle landete. Vermutlich gehörte das Grundstück nicht dem Outpost, doch es war im Moment der einzige Ort, der genug Platz zum landen bot.
Der Händler ging langsam auf den Ausgang des Geländes zu, welcher zur Straße führte und drehte sich noch einmal kurz um.

“Ich hab vorhin gesagt, dass ich deine Hilfe mit dem Scanner brauchen könnte, und das ist die Wahrheit. Aber wenn du besseres zu tun hast…”

Er zuckte mit den Achseln.

“... ich bekomm das auch irgendwie ohne dich hin. Schaff nur deine Razor von der Merchantman runter.”

Damit ging Ethan auf die Straße und zurück zum Landeplatz der ‘Last Hope’. Seinen Frust ließ er dabei an einer alten verbeulten Mülltonne ab, die er mit einem Fußtritt lautstark auf die leere Straße beförderte.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ethan« (Gestern, 16:06)


Taya

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89

16.02.2018, 10:24

Jessie schnippte wütend die Kippe weg und stapfte hinter Ethan her, während sie immer wieder mit dem Finger auf ihn deutete, als wäre er ein spitzer Dolch.

"Wage es ja nicht, mich mit so einem Scheiß hier einfach stehen zu lassen, hörst du? Wage es nicht!"

Ihre Stimme war laut zu vernehmen, doch das war ihr egal.

"DU warst derjenige, der mir mitgeteilt hat, ich könnte ja verschwinden. DU musstest ja unbedingt mit meiner Razor herumfliegen und dich festnehmen lassen, anstatt sie lieber erstmal unter Verschluss zu halten. DU hast mich nicht vor dem Knast bewahrt, das waren glückliche Umstände, DU hättest mich fast da hineingebracht! DU hast dich schon immer von deiner Schwester gegen mich aufhetzen lassen, nur weil sie nicht zulassen kann, dass eine andere Frau in deinem Leben eine Rolle spielt."

Ihr Tritt beförderte die Mülltonne noch gut 3 Meter weiter.

"ICH habe mich auf alles eingelassen, mein Rennschiff voller Erinnerungen verhökert, um mir ein Arbeitsschiff zu kaufen, mit dem ich nicht wenig Credits für dich und deine Schwester verdient habe. ICH bin euch aus dem Weg gegangen, damit Chloe sich nicht immer so aufregt und ICH bin bereit, für diesen Outpost zu arbeiten. Und DU besitzt die Frechheit MIR vorzuwerfen, dass ICH nur an mich denke und abhaue?! Zum Teufel mit Dir!"

Sie ballte die Fäuste, doch dann lies sie die Arme kraftlos hängen.

"Die Solis Ortis ist nicht dein Schiff und du bist nicht der Captain. Aber ich werde die Razor runterschaffen, keine Sorge."

Jessie zögerte einen Moment, bevor sie sich abwandte.

"Ich... habe gesagt, ich arbeite für den Outpost. Wenn du mit dem Bau des Scanners beauftragt wirst und entscheidest, dass du meine Hilfe dabei brauchst, dann werde ich mich dem nicht verweigern. Das ist mein Job, natürlich habe ich nichts besseres zu tun. Klemm' dir solche Bemerkungen. Sag mir, wann und wo du mich brauchst. Du hast meine Nummer."

Damit schlenderte sie missmutig in Richtung Dirtbag zurück.


Tuan

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90

16.02.2018, 13:58

Die Versammlung löste sich langsam auf, während die unterschiedlichen neuen Mitglieder und Angestellten des Outpost 7 den Konferenzraum verliessen. Wie Fisher vermutet hatte, fanden sich bei dem Haufen einige interessante Persönlichkeiten. Nicht zuletzt natürlich der junge Unternehmer, der so nonchalant mitten in die Sitzung geplatzt war und den offenbar bisher noch niemand kannte.
Was die Frage der Unterkunft anging, der Journalist hatte sich erst einmal in einem günstigen Hotel eingemietet. Allerdings war das natürlich nur eine Übergangslösung und er hoffte, schlussendlich bei den verschiedenen Operationen und Unternehmungen auf den unterschiedlichen Raumschiffen bei deren Crews unterkommen zu können. Für ihn ging es bei der ganzen Sache ja darum, möglichst viel zu dokumentieren, da konnte er sich schlecht jahrelang in einer einzigen dunklen Koje verkriechen.
Vorläufig waren noch keine grossartigen Expeditionen geplant und während der Vorbereitungsphase genügte sein Hotelzimmer völlig, doch sobald erste Projekte anlaufen würden, würde Fisher sich mit dem jeweiligen Captain in Verbindung setzen und dafür sorgen, dass er die Leute begleiten und ihre Arbeit direkt mitverfolgen könnte.

Ethan

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Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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91

16.02.2018, 14:20

Ein lautes freudloses Lachen entsprang seiner Kehle als Jess ihn zum Teufel jagte und ging. Er drehte sich um und rief ihr laut hinterher.

“Genau, glückliche Umstände waren das. Die Zahnfee hat das Scheißding registriert. Aber schieb nicht Chloe als Grund vor, dass zwischen uns nie was gelaufen ist. Ich hab dich ihr gegenüber immer verteidigt und bin dir lange genug hinterher gelaufen. Du hättest nur zugreifen müssen!”

Der kleine Junge, dem Ethan und Chloe auf dem Hinweg begegnet sind, saß noch immer ein paar dutzend Meter weiter am Straßenrand. Mit offenem Mund starrte er in die Richtung der Beiden. Sie erinnerten ihn an seine Eltern. Sie stritten sich auch oft, doch hatten sie wenigstens den Anstand, es nicht mitten auf der Straße zu tun wo es jeder mitbekommen würde.

Ethan selbst sah der Latina noch einige Augenblicke wütend nach und ging dann in die entgegengesetzte Richtung. Der Junge sah ihn etwas mitleidig an, senkte aber schnell seinen Kopf und spielte weiter als der Händler vorbei lief. Vereinzelte Regentropfen fielen zu Boden und verkündeten den Beginn des nahenden Gewitters.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Kara

Stellv. Gildenleitung

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92

Gestern, 15:13

Carol nickte allen zu.

"Ich denke, wir wären soweit fertig. Willkommen beim Outpost 7. Ihre Tätigkeit für unser Unternehmen beginnt… jetzt."

Sie strich lächelnd über die kahle Stelle an ihrem Kopf.

"Machen Sie sich so gut es geht nützlich. Verdienen Sie Geld. Helfen Sie, diese Bruchbude in eine Firmenzentrale zu verwandeln, welche den Namen verdient. Bereiten Sie sich auf eine Expedition vor, warten Sie Ihre Schiffe, ölen Sie Ihre Maschinen und Waffen. Aber halten Sie sich bereit. Es kann sein, dass es irgendwann losgeht und wir Sie brauchen. Wenn Sie uns brauchen, erreichen Sie uns hier oder über Interkom. Und jetzt raus mit Ihnen, wir haben hier noch… ein Gespräch zu führen. Mister Gene, warten Sie bitte draußen, Sie wollten ja auch noch mit uns sprechen."

Carol wartete, bis alle außer Tanner, Masters und sie den Besprechungsraum verlassen hatten. Sie schloss die Tür und musterte den schmächtigen Mann intensiv.

"So mein Junge, jetzt zu Ihnen. Sie scheinen noch nicht viel Erfahrung zu haben, was das Tätigen von Geschäften angeht. Man macht in der Regel zuerst einen Termin, bevor man einfach so aufkreuzt und irgendwo hineinplatzt."

Sie setzte sich wieder neben Tanner und lehnte sich zurück. Dabei leerte sie die letzten Tropfen aus dem Becher, den Bandit dort hatte stehen lassen.

"Also schön… Cash, richtig? Sie haben Glück, bei uns einzusteigen ist noch möglich. Was können Sie uns anbieten? Wie wollen Sie uns davon überzeugen, dass Sie nützlich für uns sind? Was sind Ihre… Kompetenzen? Was haben Sie da für ein Schiff?"

Fox

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93

Heute, 08:43

Chloe nickte ihrem Bruder zu.

"Okay. Ich bringe mein Schiff in die Halle und dann treffen wir uns auf der Solis Ortis, um Jayden anzufunken."

Sie verließ mit den anderen den Besprechungsraum und wartete, bis Eny auf einem anliegenden, leeren Grundstück gelandet war. Dann stieg sie in die Avenger und manövrierte sie vorsichtig nach draußen.

"Venus an Bodenkontrolle, hier spricht Angel One. Bitte um Landeerlaubnis."

Ein verblüfftes Schweigen am anderen Ende der Funkleitung, dann ein Kichern. Es war die hübsche und jüngere der beiden Danvers.

"Miss Fox, sind Sie das? Bitte nicht so förmlich. Kommen Sie herein und suchen Sie sich einen schönen Platz aus. Wenn ich das anmerken darf: sehr schönes Design. Die Venus gefällt mir gut."

Chloe lächelte. Sie mochte das Mädchen.

"Vielen Dank, Miss Danvers. Alles klar, ich lande dann mal."

Eine halbe Stunde später stand sie in der Merchantman vor der Konsole zur Kommunikation und Ethan gesellte sich dazu. Er schien äußerst schlecht gelaunt. Das Gespräch mit Jessie war wohl nicht so gut gelaufen.

"Ähm… alles okay? Wollen… wir immer noch Jayden anrufen?"

Ihr Bruder nickte nur.

"Ja. Soll ich mit ihm sprechen?"

Chloe zögerte.

"Ach… nein, lass mal. Ich glaube, ich muss das machen. Und du… scheinst mir gerade nicht so in diplomatischer Stimmung zu sein."

Sie öffnete einen Kanal und es dauerte eine Weile, bis die Verbindung nach Terra aufgebaut war. Dann erschien das ergreifende Lächeln des Anführers der kleinen Rebellenbewegung, seine makellosen Zähne, die goldenen Locken…

"Aaaah, Chloe, endlich höre ich etwas von dir. Hast du eine Ahnung, wie sehr ich dich vermisse? Deinen Geschmack und die sanften roten Haare… und dabei denke ich daran, wenn mein Gesicht zwischen deinen Beinen ist, wenn du verstehst, was ich meine…"

Chloe errötete heftig und wandte kurz den Blick ab.

"Hör auf damit, Jayden, sag sowas nicht. Wir sind nicht in deinem Schlafzimmer."

"Leider, Baby, leider."

Sein Gesicht wurde etwas ernster.

"Aber weißt du, was ich noch vermisse? Kohle. Moneten. Zaster. Nach der ersten Überweisung kam nichts mehr, und die ist schon eine Weile her. Wann kommt die nächste Zahlung?"

Chloes purpurne Farbe änderte sich kaum, auch fiel es ihr weiterhin schwer, Jayden ins Gesicht zu schauen.

"Ja… weißt du, Jayden… deswegen melden wir uns bei dir. Seit wir auf der Erde sind, konnten wir eine… äh, neue Perspektive erlangen. So ganz allgemein. Ich glaube, dass viel von dem Zeug, was in der ATF erzählt wird, Vorurteile sind. Wir kommen hier gut zurecht und um ehrlich zu sein, stehen wir nicht mehr hinter deiner Bewegung. Wir werden aussteigen, tut mir leid. Das Geld für die beiden Auroras bekommst du natürlich wieder, aber weitere Zahlungen wird es von unserer Seite aus nicht geben."

Sie schloss die Augen und wartete auf das Donnerwetter. Es blieb jedoch einige Sekunden still und Chloe wagte, in Jaydens Gesicht zu sehen, in dem sich eine Mischung aus Wut und Verachtung wiederspiegelte.

"Aha… so ist das also. Verräter! Ohne mich säßest du immer noch in deinem beschissenen Laden fest, aber jetzt, nur durch meine Hilfe, seid ihr auf den Geschmack des Erfolgs gekommen, was? Haltet Euch für was Besseres und braucht den kleinen Jayden nicht mehr, wie? Ich glaub mir brennt der Sack, das kann doch nicht wahr sein! Ihr kollaboriert mit dem Feind!"

Er sah über den Bildschirm zu Ethan.

"Fox, bitte sage mir, dass deine Schwester nur auf irgendeiner Designerdroge ist und dass dieser Scheiß nicht stimmt. Sag es!"

Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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94

Heute, 10:22

Jessie stapfte zurück zur Dirtbag und hämmerte auf den Öffnungsmechanismus der Herald.

“Ich hätte also nur zugreifen müssen, was? Typisch! Der Herr präsentiert sich und die Dame muss ihn pflücken. Na klar, Ethan Fox, Traum aller raumfahrenden Mädchen, greif schnell zu, sonst nimmt ihn sich eine andere der tausend Anwärterinnen! So soll das also laufen?”

Alexa antwortete prompt.

“Entschuldigung, das weiß ich leider nicht.”

“Halt die Klappe, du Blechkasten!”

Jessie setzte sich hinter das Steuer und atmete ein paar mal tief durch. Sie musste daran denken, was Ethan zum Schluss gesagt hatte. Er hatte angedeutet, dass er das Schiff auf ihren Namen registriert hatte. War das möglich? So ein Schwachsinn! Oder? Und selbst wenn… genutzt hatte es nichts, dieser Stark hatte sie sofort durchschaut. Jessie konnte froh sein, dass Stark ihr diese ungerechtfertigte Registrierung nicht auch noch angelastet hatte. Ethan hatte einfach zu leichtsinnig gehandelt.

Sie seufzte und schüttelte den Kopf. Es war müßig, daran jetzt Gedanken zu verschwenden. Ethan hielt sie für ein egoistisches Arschloch und war für ihre Sichtweise nicht zugänglich. Vorerst abhaken, wie ein verlorenes Rennen.

Jessie steuerte die Dirtbag vorsichtig in die Halle und setzte sie notgedrungen neben Chloes hübsche Avenger. Ein perfekt designtes Spielzeugschiffchen für so ein perfekt designtes Püppchen. Dann verließ sie die Herald und spazierte nach draußen zur Merchantman. Jessie hoffte, dass sie keinem Fox begegnen musste und ging schnurstracks in den Laderaum zu ihrer Razor. Auf dem Weg traf sie Enyalios, doch sie nickte ihm nur zu. Mit der Razor, die sie “Thunderbolt” getauft hatte, verließ sie die Solis Ortis und nahm direkten Kurs auf den Hangar des Greenville Yards, in dem Gene seine Constellation geparkt hatte. Sie würde sich das Schiff vorher genau ansehen, bevor sie sich endgültig dafür entschied, dort vorübergehend zu wohnen. Jessie konnte den ehemaligen Soldaten immer noch nicht wirklich einschätzen. Zuerst schien er nett und zuvorkommend zu sein, dazu groß, stark, verwegen. Sein Gemaule bei der Besprechung hatte sie allerdings genervt. Und dann war da dieses komische Gespräch mit Tellford…

Vor Ort verließ Jessie die Thunderbolt, fragte sich bis zu Valkyrie von Gene durch und klopfte schließlich an das Gehäuse der Constellation.

“Hallo? Jemand zu Hause?”


95

Heute, 10:52

Fionn Masters hatte die restliche Besprechung des Outpost 7 angespannt verfolgt und zudem die Zeit genutzt, alle anderen Anwesenden noch einmal eingehend zu mustern. Dabei bestätigte sich jedoch sein erster Eindruck, dass er mit seinen jungen Jahren so gar nicht in diese Gruppe passen würde, wo alle sehr viel erfahrener wirkten; aber dann wiederum war er ja genau deswegen hierhergekommen, um von erfahrenen Geschäftsleuten zu lernen.

Gegen Ende der Besprechung hatte er noch eine Nachricht von Mona bekommen und der Junge bemühte sich, diese so versteckt unter dem Tisch zu lesen, dass keiner der anderen davon etwas mitbekam. Mona informierte ihn darin, dass sie drei Piloten für die Crew gefunden hatte. Rennpiloten, denen sie drei Jäger versprechen musste, damit sie für Fionn arbeiten würden. Das waren gute Nachrichten und Fionn grinste sichtlich erleichtert in die Runde und verlor darüber alle Nervosität, welche jedoch jäh zurückkehrte, als die Besprechung endete und er alleine mit den beiden Leitern des Outpost 7 in dem Besprechungsraum zurück blieb und mit deren Fragen konfrontiert wurde.

"Der Officer von der Flugkontrolle nannte es eine Origin 600i … ach nein, das war ja der Fehler! Ich meine Origin 890 Jump, die Unicon Stallion. Es lässt sich ganz gut darauf aushalten. Ja wirklich" – ergänzte Fionn, als er die ungläubigen Blicke seiner Gegenüber bemerkte – "das können Sie mir glauben."

Fionn war absichtlich zuerst auf das Schiff eingegangen, da er, auch wenn er die ganze Fahrt hierher darüber nachgedacht hatte, immer noch nicht so recht wusste, wie er sein Anliegen erklären sollte. Die Blicke von Tanner Mirabel und Carol Danvers hafteten weiter auf den jungen Mann und er spürte, dass er noch mehr sagen musste, um sie von sich zu überzeugen. Mit zusammengepressten Lippen schaute er kurz auf und versuchte den kritischen Blicken der beiden standzuhalten, doch insbesondere die Frau schreckte ihn mit ihrer, auf ihn kriegerisch wirkenden Undercutfrisur ab, was zusätzlich dadurch verstärkt wurde, dass sie sich nicht zu schade dafür war, den Rest des stark alkoholischen Getränks aus dem Becher der anderen furchteinflößenden Frau mit einem einzigen tiefen Schluck zu lehren. Hastig senkte Fionn wieder seinen Blick und er suchte fieberhaft nach den richtigen Worten. Er wirkte völlig verloren, wie er nervös auf seinem Stuhl hin und her rutschte und nur noch leicht mit dem Kopf schüttelte, als es plötzlich aus ihm herausbrach:

"Es ist doch so, … also es ist doch so, dass sie recht damit hat! Also, das ich Hilfe brauche bei dieser Sache! Das ich erst lernen muss, wie man so ein Unternehmen führt. …Sie sagt, dass ich da bei anderen Unternehmern erst in die Lehre gehen müsse, damit das was wird. Und da sagte sie, das ihr dafür die richtig seid, weil ihr ja auch gerade erst anfangt, dass hier aufzubauen. Nun, da dachte ich… also da war der Plan, dass ich euch über die Schulter schaue, weil das ja passt, bei allem, wie im Praktikum, so zu sagen…"

Fionn machte eine kurze Pause, ihm war sein Gestammel unendlich peinlich geworden. Ruckartig schnellte er von seinem Stuhl auf, dass dieser nach hinten auf dem Boden fiel und er zwang sich dazu, so aufrecht und gerade wie möglich zu stehen.

"Wir sind ein Touring Unternehmen. Fionn Master Flights! Das beste Unternehmen in der Branche, das es gibt! Und eskortierte Flüge bieten wir auch an, also jetzt, mit den drei neuen Piloten. Wir sind die besten! Fragen Sie doch einfach als Referenz unsere letzten Kunden, die Cullens. Die werden bestä…, nein, fragen Sie sie besser nicht."

Resignierend, senkte Fionn wieder seinen Kopf und lies sich in den ihm am nächsten stehenden Stuhl fallen.

"Also als Praktikant bin ich hier…"

Dann faste er neuen Mut:

"Ich war auch beim Militär, ganze drei Monate lang. Wir haben da Übungen gemacht, also draußen im Freien. Da ist es nachts richtig kalt geworden, aber beschwert habe ich mich nie!"

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Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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96

Heute, 13:25

Carol erlebte ein Wechselbad der Empfindungen, die sich nur allzu deutlich in ihrem Gesicht widerspiegelten. Von Ungläubigkeit und Erstaunen über Irritation und Ratlosigkeit bis hin zu absoluter Belustigung. Letztere überwog schließlich und die Blondine lachte schallend los. Masters, der sich davon wohl etwas brüskiert fühlte, sah sie zweifelnd an. Carol hob die Hände und bemühte sich um ein freundlichen Lächeln.

“Du lieber Himmel, Cash. was war das denn für ein Auftritt?”

Sie schüttelte grinsend den Kopf. Wäre der Typ nicht so mitleiderregend, hätte sie ihn wohl rausgejagt. Aber so konnte sie es nicht übers Herz bringen.

“Ich weiß zwar nicht, wer ‘sie’ ist, aber für uns wird ziemlich deutlich, dass sich Ihre Kompetenzen und Ihr Nutzen für uns doch… äh, arg in Grenzen halten. Um das mal freundlich auszudrücken. Sie wollen Praktikant bei uns sein? Na schön. Das bedeutet, Sie werden nicht wie ein voller Mitarbeiter bezahlt, zumindest noch nicht. Dafür können Sie den anderen über die Schulter schauen, lernen und sie unterstützen. Solange Sie ihnen nicht auf den Geist gehen, natürlich. Und dann schauen wir mal, wie es läuft.”

Carol warf einen Blick auf Mirabel.

“Können Sie damit leben, Tanner?”

Der Boreaner wog skeptisch den Kopf hin und her.

“Ich weiß nicht, Carol. Unsere Mittel und unser Platz sind begrenzt. Wir können nicht jeden mitnehmen, der einfach nur mal schauen will. Und ich sehe nicht, wie uns ein Touring-Unternehmen bei unserem Projekt helfen könnte.”

Carol dachte kurz darüber nach.

“Nun, er hat immerhin ein Schiff. Und zwar ein ziemlich luxuriöses, scheiße, Cash, Sie haben wirklich eine 890 Jump? Nicht zu fassen. Ich freue mich darauf, sie zu sehen. Tanner, wir haben doch gerade gehört, wir haben ein Wohnraumproblem. Unsere Leute könnten bei ihm unterkommen. Was denken Sie.”

Mirabel zögerte noch einen Moment, dann nickte er.

“Also gut. Mister Masters, wenn Sie mit den von Miss Danvers beschriebenen Umständen einverstanden sein sollten, sind Sie an Bord. Sie können Ihre “Unicorn Stallion” im Hangar unterstellen, sie dürfte gerade so hineinpassen.”

Erwartungsvoll musterten die beiden den Jungunternehmer.

Ethan

Mitglied der Gemeinschaft

  • »Ethan« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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97

Heute, 14:25

Ethan zuckte mit den Achseln. Sein Frust über Jess trat etwas in den Hintergrund während er das Gespräch verfolgte. Nach der ganzen Zeit, den vielen Demütigungen, die Jayden seiner Schwester angetan hatte, genoß der Händler fast diese Genugtuung.
Mit einem bissigen Unterton antwortete er schließlich.

“Was soll ich sagen… sie hat einfach Recht. Es hat nur ein paar Wochen gebraucht um den Mist, den uns die ATF aufgetischt hat, zu entkräften. Chloe war die Erste, die es begriffen hat. Wir haben hier die Chance auf etwas besseres bekommen und nutzen die auch.”

Ethan musste sarkastisch grinsen.

“Aber wir vergessen deine Hilfe natürlich nicht. Das Geld für die Auroras bekommst du zurück, ich weiß ja genau, dass die nicht viel wert waren. Vermutlich haben wir dir eh schon zuviel geschickt.”

Dann wurde er aber wieder ernst.

“Das war’s dann, Jayden. Wir sind raus.”

Ethan schloss den Kanal und atmete tief durch. So schnell war ein Kapitel seines Lebens also beendet, doch es fühlte sich gut an. Befreiend.
Er legte einen Arm um seine Schwester und drückte sie an sich.

“Das wäre geschafft, richten wir unsere Augen nach vorne. Wir haben eine Menge zu tun, wenn das hier funktionieren soll.”

Er gab seine Schwester wieder frei, lächelte sie an und ging zurück nach unten.

“Ich fange wohl besser an, diesen Scanner zu bauen. Das könnte alleine etwas dauern…”


Ethan ging zurück in die Halle. Neben seiner Aurora standen schon einige kleinere Schiffe, unter Anderem auch die Herald. War Jess noch hier?
Ein Adrenalinschub floss durch seine Adern und er drehte sich um. Der Hangar der Merchantman war offen und an der Stelle, an der die Razor stand war…. nichts.
Es tat weh, daran zu denken. Was auch immer er für Hoffnungen und Pläne gehabt hatte, als sich Jess vor wenigen Wochen bei ihm gemeldet hatte… es lief alles komplett schief und so völlig anders, als er es wollte.

Durch das beginnende Gewitter strömte der Regen senkrecht in die Halle. Mit Hilfe einer veralteten Schalttafel schloss Ethan einen Teil des Daches um dort im trockenen arbeiten zu können.
Anschließend ging er die Treppe hinauf in den kleinen Empfangsbereich. Im Konferenzraum waren noch hörbar einige Personen anwesend, unter Anderem auch Commander Danvers.
Der Händler öffnete die Tür, klopfte kurz an die Innenseite und winkte den Commander zu sich heran.

“Sorry für die Unterbrechung. Aber ich benötige den Ring und die Frequenz um den Scanner zu bauen.”

Carol Danvers schien nicht sonderlich begeistert von der Idee und sah ihn zweifelnd an. Doch nach einem weiteren Bitten von Ethan überspielte sie schnell die Frequenz auf einen anderen Datenträger und gab ihm auch widerwillig den Ring.
Er dankte ihr und versicherte, gut darauf Acht zu geben. Ihr Blick verriet, dass Ethan den Ring besser nicht verlieren sollte.

Dann machte er sich wieder auf den Weg zur Merchantman, wo er einige der schweren Werkzeugkisten mit Antigrav-Einheiten in die Halle transportierte und dort in dem niedrigeren Bereich unter dem Empfang eine Werkstatt errichtete.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

98

Heute, 16:22

Fionn war dankbar für die kleine Ablenkung, die durch Ethan Fox' Eintreten entstanden war, da sie ihm die Gelegenheit gab, seine Gedanken neu zu sortieren. Das Schlimmste, was er sich vorstellen konnte war eingetreten, er hatte sich aufs Erbärmlichste mit seinem Auftreten blamiert und musste damit rechnen, niemals wieder von den beiden Leitern des Outpost 7 ernstgenommen zu werden.

Wut stieg in ihm auf. Wut auf sich selber und Wut auf Carol Denvers, die ihn so unverblümt ausgelacht hatte. Aber wer wollte es ihr wirklich übelnehmen? Mit tiefen Atemzügen versuchte sich der Junge wieder zu beruhigen. Zumindest hatte er erreicht, weswegen er gekommen war und hatte noch nicht einmal dafür zahlen müssen. Im Gegenteil, ihm war sogar ein wenig Lohn für seine Arbeit als Praktikant in Aussicht gestellt worden. Das würde er gegenüber Mona wohl gut verkaufen können.

Bevor sich Tanner Mirabel und Carol Denvers ihm wieder zuwendeten, wischte sich Fionn schnell die Augen trocken. Das Gesicht noch immer umwölkt, von seiner gerade bezwungen Gefühlsregung, stand er von seinem Platz auf und streckte den beiden zur Einwilligung die Hand entgegen.

"Ich gebe Mona Bescheid, dass sie direkt hier landen soll. Dann können Sie das Schiff gründlich in Augenschein nehmen. Ich werde dann draußen warten… mir ein wenig frische Luft verschaffen."

Fionn hoffte darauf, dass die beiden nichts dagegen hatten, dass er sich erst einmal absonderte, um durch zu atmen. Mit schnellen Schritten verließ er sowohl den Konferenzraum als auch den kleinen Empfangsbereich, ohne noch darauf zu achten, welcher der anderen Teilnehmer der zuvor erfolgten Besprechung hier anwesend war. Doch Kälte und dicke Regentropfen schlugen ihm unangenehm entgegen, als er auf dem Treppenansatz angekommen war, weswegen er schnell wieder umdrehte und die Sicherheit des Empfangsbereiches aufsuchte.

"Ich werde wohl doch hier drinnen warten", sagte er halblaut vor sich hin, ehe er Cara-Jane Danvers als Adressaten fixierte, die gerade hinter ihrem Schreibtisch Unterlagen sortierte, und in seiner Rede etwas lauter wurde:

"Es regnet draußen und ich habe keinen Schirm oder etwas Ähnliches dabei um nicht nass zu werden. Außerdem ist der Stoff von dem Jackett hier nicht sonderlich dicht, ich fürchte, dass ich mich schnell erkälten könnte. Mona kommt dann bald und landet das Schiff hier direkt in der Halle, dann können Sie sehen, wie toll es aussieht. Ich setz mich solange dort hinüber."

Mit hängenden Schultern und gesengtem Kopf schlich der junge Mann auf die Sitzecke zu und ließ sich dort nieder fallen, während er auf die Ankunft der Unicon Stallion wartete…

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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99

Heute, 16:25

Pryson war sichtlich nicht begeistert von der Unterbrechung durch diesen ... 'Grünschnabel' das war deutlich das best zutreffendste Wort für den Jungen Fionn. Und bevor er einen Zettel vorbereiten konnte war auch Jessie schon gegangen, scheinbar hatte sie es echt eillig. Doch machte er sich wenig sorgen darum dass sie die Halle nicht finden würde, schließlich war immer noch Durren für solche Anfragen vor Ort als Verwalter.

Kurz darauf wurden alle verbliebenen mit Ausnahme von Fionn von der Besprechung befreit. Eigentlich wollte er sich nun vorstellen doch das schien sich durch eine andere Besprechung zu verzögern. Das erste was Pryson tat als er im Empfangsraum stand war es Durren eine Nachricht zu senden, dass er Jessie die Constellation zeigen sollte wenn sie auftauchen sollte. Danach betrachtete er das Treiben in der Halle vom Fenster aus, bis er sich vorstellen konnte.

Greenville Yard


“Hallo? Jemand zu Hause?” erklang die Stimme von Jessie als sie an die Hülle der Valkyrie anklopfte.


Wie üblich stand die Constellation an ihrem platz die Kisten mit den ausgebauten VTOL's waren inzwischen in die ecke des Hangers geräumt worden. Doch sowohl die Constellation als auch die Gladius die auf der anderen Seite des Hangars stand waren wie eh und jeh mit ein paar Tüchern abgedeckt, sofern es bei einer Constellation möglich war was sich auf die unteren Triebwerks-gondeln beschränkte. Abgesehen von den üblichen Gebrauchs-Kratzer die im Weltraum entstanden war die Hülle doch recht sauber.

Durren kam die Halle herein sein blick fiel erst auf eine Razor ein seltener Anblick im Greenville Yard, dann sah er die Latina.

"Sie sind ja viel zu grob zu Valkyrie" moserte der alte Mann in seiner üblich schroffen Art.

"Wenn sie PG suchen der ist noch auf irgendeinem Meeting und hat dort was zu erledigen."

Durren war inzwischen näher gekommen und öffnete den Lift zum Einstieg. Er selber wies kleine Ölspuren an der Kleidung auf das was die Lederschürze nicht abfangen konnte, doch die Hände hatte er gewaschen.

"Ich soll ihnen das Schiff zeigen wenn sie Bandit sind"

Durren wird Jessie in der nächsten Zeit eine bewohnliche Constellation zeigen. Die Becher und das Geschirr waren im Schrank wie üblich gesichert und auch sonst war es recht aufgeräumt wenn man mal von den letzten Selbstgemischten und die zwei dazugehörigen Gläser absah. Der Waffenschrank wies ein paar Gewehre auf doch dieser war verriegelt. Die Kojen waren allesamt Sauber und Ordentlich.

Die Frachtsektion der Valkyrie war derzeit leer und daher überschaubar mit den Kontrollpanelen und dem Zugang zur Generatorsektion sowie zur P-52. Und zu guter letzt zeigte Durren ihr die Brücke passend zum kurzen Durchbruch der Sonne die den vorderen Teil der Brücke sowie die Razor die davor zu sehen war in einem Atemberaubendem Licht präsentierte.

"So das war sie. Die Valkyrie ist vielleicht ein altes aber taffes Mädchen" sprach der alte Mann als er sich nun wieder dem Wohnbereich zuwandte. "PG meinte ich solle ihnen was zu trinken anbieten wenn sie mögen."

Er mussterte kurz die Latina und zweifelte etwas daran das sie den Schnaps vertragen konnte aber wer weiß.

"Hier ist die Schaltfläche für den Tisch" Durren tippte an einer Seite der Sitzecke auf eine Fläche doch statt dass der Tisch voll hochfuhr hielt dieser auf der hälfte und die lange Seite der Sitzpolster wurde entriegelt. "Nanu? was ist das denn?" Durren sah genauer hin "Bett Modus? hmm nunja wenn die Kojen zu eng sind gibt es hier scheinbar noch ein Notbett." Doch dieser verschwand auch sogleich wieder die Rückenlehne arretierte sich wieder und der Tisch fuhr nun zur vollen höhe aus.

Durren nahm daraufhin eine der Flaschen aus dem oberen Fächern und zwei Schnapsgläser und goss in beide etwas der trüben weiß-goldenen Flüssigkeit.

"Meinen sie sie kommen mit all dem hier zurecht?"

Durren würde sich noch eine Weile mit Jessie unterhalten und was trinken wenn sie wollte. Er wollte sichergehen das sie keinen Blödsinn machte bevor er geht. Doch die Tatsache das Pryson ihm die Nachricht geschickt hatte ließ ihn schon mal ausschließen das es sich bei Jessie James um eine hohle versnobte Tussie handelte sondern sie etwas auf den kasten hatte oder zumindest das potenzial dazu.

...

Outpost 7

Pryson hatte die verschiedenen Schiffe betrachtet als diese nach und nach gelandet wurden, den Funkverkehr zwischen Chloe und CJ hatte er ebenfalls mitbekommen und musste lächeln bei dem Spaß den die zwei junge Frauen zu haben schienen. Den Leeren Becher hatte er vorhin gegen eine neue Flasche dieser schwarzen Limonade getauscht.

"Werden sie ab und zu auch mitkommen CJ?" fragte er die junge Danvers als er nun an der Empfangstrese stand nachdem sich in der Halle nichts mehr spektakulär zu ändern schien.

"Ich weiß noch nicht. Schließlich bin ich hier für den Papierkram und Außerdem bin ich ja noch auf der 600i angestellt" antwortete CJ mit einem lächeln.

Die zwei unterhielten sich locker miteinander.

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