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Candrielle

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741

21.03.2018, 13:02

Kosten/Nutzen bei einer mehr oder weniger Auslöschung der Menschheit.. ist halt die Frage, ob Du das Risiko eingehen willst.
Oder, wenn Dir die Kosten wichtig genug sind.. rechne sie doch auf die Beteiligten eines eventuellen Einschlags runter. Da kommst Du wahrscheinlich billiger weg als beim GEZ-zahlen :D

Gnacko

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742

21.03.2018, 13:29

Die Wahrscheinlichkeit ist mir aber einfach zu gering, um da die Flatter zu kriegen für eventuelle Nachfahren oder wenn ich dann selber noch irgendwo im Cryo-Tank (?) schwimme.

Gnacko

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743

21.03.2018, 15:19


Vleit Medane

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744

21.03.2018, 16:05

Ich denke der Kern ist, dass sie es nicht konkret ausrechnen können, ob der Asteroid vorbei fliegt oder nicht. Wenn sie es könnten, würden sie sagen "Er fliegt zu 100% vorbei, oder er schlägt zu 100% ein". Und das können sie wohl nicht leisten. Deswegen ziehen sie zu ihren Berechnungen anscheinend Chancen hinzu.

Wie der Kurs des Asteroiden im Jahr 2135 also wirklich sein wird, ist nicht klar vorherzusagen. Vielleicht wird er in den vielen Jahren auch noch zu unserem Nachteil negativ beeinflusst. Da geht's ja teilweise um wenige Meter Verschiebung der Umlaufbahn, die nötig wären, damit ein Kurs zukünftig fatal wäre. Zumal wir laut der Wissenschaft - statistisch gesehen - schon längst überfällig sind, was einen Asteroideneinschlag auf unseren Planeten angeht. Früher oder später wird garantiert ein Brocken kommen.

Lieber sofort das Wissen und die Technik aneignen, als später.
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Gnacko

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745

21.03.2018, 16:26

Zitat

Zumal wir laut der Wissenschaft - statistisch gesehen - schon längst überfällig sind, was einen Asteroideneinschlag auf unseren Planeten angeht.


So funktioniert aber Wahrscheinlichkeit nicht. So etwas wie "Überfälligkeit" gibt es bei solchen zufälligen Ereignissen nicht.

Vleit Medane

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746

21.03.2018, 17:11

Natürlich sind Asteroideneinschläge Zufallsereignisse und ein Zufall ist nicht konkret vorherzusagen.

Aber schau mal,

Unsere Erde wird jeden Tag von Asteroiden getroffen. Wirklich jeden. Sie sind allerdings glücklicherweise so klein, dass sie vorher verglühen ehe sie unseren Boden berühren. Das letzte "größere" Ereignis, war 2013, wo in Russland ca. 1000 Menschen durch einen Asteroideneinschlag verletzt wurden. Der Asteroid war zum Glück nur 20 Meter breit und ist auf eher "unbewohnten" Gebiet aufgeschlagen. Die Menschen wurden durch platzende Fenster-Splitter verletzt, also der Druckwelle.

Hier Filmaufnahmen aus unterschiedlichen perspektiven.



Also er war 20 Meter groß im Durchmesser. Ein Asteroid von 40 Meter hätte ausgereicht, um eine komplette Stadt zu zerstören. Wir hatten also in diesem Falle mal wieder "Glück". Das Glück wird uns aber verlassen, irgendwann.

Ein Asteroid von 1 Kilometer Durchmesser reicht aus, um die Menschheit zu vernichten.

So unwissenschaftlich es sein mag, nach einer Zufallsstatistik zu sagen, wir sind überfällig, so kann man darin dennoch einen Trend ablesen. Es gibt Leute die tun nichts anderes, als uralte Asteroidenkrater auf der Erde zu erforschen. Dabei versuchen sie auch das Alter dieser Krater zu datieren. Hier hat es in den letzten Jahren viele Veränderungen gegeben, wie die Statistik zu erstellen ist bzw. zu lesen ist.

Anhand der bekannten Krater und deren Altersdatierung, sagt zumindest die Statistik, wir sind wieder dran, dass ein Asteroid vorbeischaut, der eine globale Katastrophe auslösen kann.

Wo ich gerade darüber so rede... ich muss unbedingt mal wieder ins Planetarium :D Ich war schon 3 Monate nicht mehr ^^ Wegen der aktuellen Meldung, wird es bestimmt wieder ein interessantes Programm geben.

Jedenfalls, der Brocken in Russland hätte auch 100 Meter oder 200 Meter haben können. Es war Glück, dass wir so glimpflich davon gekommen sind. Und wie gesagt, das Asteroiden unseren Planeten treffen, das passiert jeden Tag - mehrmals ;) Es ist nur eine Frage der Zeit.
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Gnacko

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747

21.03.2018, 18:03

Du brauchst mir das nicht erklären, ich kenne das alles ;)

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass man nichts machen soll. Man soll es nur nicht übertreiben. Welche jährliche Summe angebracht wäre, darüber kann man sicherlich streiten, aber ...z.b. halbes Nasa-Budget wäre sicherlich unangebracht hoch, zumindest in diesem Einzelfall.

Man wird sicherlich in einigen Jahren viel genauer wissen, wie wahrscheinlich der Anschlag werden wird. Mit 1,2 Jahre Umlaufzeit ist er reeelativ nah (nicht wirklich) an der Erdbahn und sollte alle paar Jahre gut zu beobachten sein. Eine Sonde landet auch auf ihm im August.

Man muss jetzt also keine voreiligen Schlüsse ziehen oder gar Panik verbreiten und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Nasa das nicht vorhat. Wobei ein bisschen Werbung in eigener Sache, um ein höheres Budget zu bekommen, das schwingt da sicherlich auch mit. ...wobei ich kaum glaube, dass die 1:2700 den Haushaltsausschuss vom Hocker reißen wird. ^^

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