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Vleit Medane

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201

09.04.2018, 15:14

Bei Außenposten 36

Der Support Kreuzer der UEE flog auf einen Außenposten zu, die es zu Dutzenden in den Grenzsektoren gab. Überwacht wurden sie von Langstreckensensoranlagen. Selbige schickten regelmäßig getarnte Abhörsonden in die angrenzenden Vanduul-Gebiete. Sobald sie feindliches Gebiet erreichten, flogen sie zu den Sehenswürdigkeiten. Von dort sendeten sie ihre Daten zu sogenannten Flüssigroutern - Kommunikationsgeräte, die mit Quantentechnik arbeiteten und unabhängig von der Entfernung ohne Zeitverlust Kommunizieren konnten.

Die Sonden und Außenposten wurden als Grenzzonenverteidigungsmatrix oder auch NavCom bezeichnet. Sie stellten nicht nur die erste Verteidigungslinie da, sie versorgen UEE Bürger mit Informationen und stellten eine Systemübergreifende Kommunikation für Militär und Bürger sicher. Die UEE verließ sich auf die Außenposten vor allem, wenn es um groß angelegte Schiffsbewegungen entlang der Grenzen ging.

Die streng geheimen NavCom-Außenposten auf Seiten der UEE standen in direkter Verbindung zu den Waffenstellungen entlang der Grenze. Kriegsschiffe patrouillierten in ihrer Nähe und standen zum Eingreifen bereit.

Der Support Kreuzer dockte an. Techniker der Navy warteten bereits auf ihren Einsatz. Es handelte sich um einen reinen Wartungsflug. Als sich die Türen der Luftschleuse öffneten, warf der Cheftechniker einen Blick auf die anstehenden Aufgaben.

„Alle mal herhören." Rief er. „Team 1, Abschussdüsen eins bis fünf, mechanische und elektrische Verbindungen. Team 2, Antennen und Kameras. Marcus, Flüssigrouter und Logbänke!"

Lautes Husten unterbrach ihn. Die Techniker drehten sich zu Specialist Marcus, der bereits seit acht Jahren in der Einheit diente, um. Er krümmte sich zusammen und hustete.

„Marcus?" Der Chief wirkte genervt. „Alles in Ordnung?"

„Ist nur die Hyperraumkrankheit." Keuchte der Mann. Seine Kollegen stützten ihn. Er war blass, Schweißperlen standen auf seiner Stirn. „Ist gleich vorbei." Marcus richtete sich auf. „Ich wollte Sie nicht unterbrechen. Mir gehts schon wieder gut. Ich übernehme die Flüssigrouter und Logbänke. Wir haben ja nicht viel Zeit."

Der Chief musterte Marcus nachdenklich. Er hatte recht. Sie hatten wirklich weniger Zeit als sonst. Die Schuld daran trugen die Ereignisse im Staat der UEE. Marcus wurde zur Wartung der Flüssigrouter gebraucht. Einen anderen anzufordern, hätte zu lange gedauert.

„Wir sind in der Navy." Dachte der Chief. „Wer stehen kann, kann auch arbeiten." Er machte eine Handbewegung. „Also gut." Sagte er. „Gehen Sie in die Krankenstation, wenn Sie fertig sind."

Specialist Marcus griff nach seinem Werkzeugkoffer. „Jawohl, Sir!"



Währenddessen bei der Flotte des Outpost 7

Der Hyperraumkegel hypnotisierte Vleit Medane schon beinahe, so viele Stunden hatte er ihn angestarrt. Er war gereizt, das hatte man ihm beim letzten Tankstopp angemerkt. Warten und Geduld gehören nicht zu seinen Tugenden. Zum Glück für ihn war ihr Ziel nur noch wenige Minuten entfernt gelegen.

Gelangweilt betrachtete er den Kegel und die eingehenden Daten seiner Konsole, als eines der vielen Blinklichter seine Aufmerksamkeit erregte. Es zeigte, dass das UEE NavCom gerade aktualisiert wurde. Neugierig schaltete er auf den Datenkanal.

Was Vleit Medane sah, beunruhigte ihn. „Cutter an alle Schiffe, das solltet Ihr Euch vielleicht mal ansehen." Mit einem Knopfdruck übertrug er das NavCom Signal auf ihren Flottenhauptkanal. Jeder in der Nähe eines Bildschirms, oder ein MobiGlas sein eigen nennen konnte, war in der Lage die Übertragung abzurufen.



Auf dem Outpost7 Flottenhauptkanal, Live

Im Kongressaal wurde geschrien und gebuht, als Imperator Kelos Costigan die Stufen zum Podium emporstieg, um sich den demokratisch gewählten Kongressabgeordneten zu stellen. Der hilfloswirkende Kongressvorsitzende bat um Ruhe, worauf der Lärmpegel so weit zurückging, dass man Costigan verstehen konnte.

„Wir stecken tief in einer Krise. Die Vanduul, unser größter Feind, greift uns an!" Begann er. „Einen Konsens über unser Handeln konnten wir nicht finden. Feige Gestalten, die im Verborgenen handeln, sabotieren uns." Costigan sah in die Richtung der Terra-Abgeordneten.



Gleichzeitig auf Außenposten 36

Ihm blieb nicht mehr viel Zeit. Marcus hielt sich mühsam aufrecht, bis er die anderen hinter sich gelassen und den Wartungsaufzug betreten hatte. Dann brach er, von Krämpfen geschüttelt, zusammen. Er brachte kaum die Kraft auf, das Stockwerk anzuwählen, in dem sich die Flüssigrouter befanden. Zitternd griff er nach der Injektionspistole in seiner Brusttasche, ließ sie jedoch fallen. Fluchend hob er sie auf, drückte sie gegen seinen zuckenden Oberschenkel und drückte ab. Schmerzmittel, Steroide und...

... Naniten ...

...schossen in seinen Blutkreislauf und linderten die körperlichen Symptome. Doch der Schmerz blieb, beinahe in all seinen Gliedmaßen. Ein psychotischer Wutanfall überkam ihn. Schreiend machte er seinen Hass auf die UEE Luft.



Auf dem Outpost 7 Flottenhauptkanal, Live

Costigan schrie beinahe. „Diese Regierung ist wie gelähmt. Sie kann sich weder auf einen Kompromiss einigen noch die Grundregeln der Demokratie einhalten. Wir sollten uns schämen. Die Menschen in diesem Imperium haben etwas Besseres verdient. Wir haben das Versprechen, das wir ihnen gegeben haben, nicht gehalten. Stattdessen haben Sie, verehrte Abgeordnete, Ihre eigenen Ziele vorangetrieben, die von Egoismus, Verrat und Korruption geprägt waren. Sie haben die Seele dieser Nation verraten!"

Ein wütender Aufschrei hallte durch den Saal. Sicherheitsbeamte versammelten sich am Boden des Podiums und hielten die Politiker auf, die nach vorne stürmen wollten.



Gleichzeitig auf Außenposten 36

Mühsam konzentrierte sich Marcus auf die Aufgabe, die vor ihm lag. Er fuhr sich mit der Hand über die Stirn, doch anstelle des Schweißes, den er erwartet hatte, sah er Blut an seinen Fingern. Er blutete durch die Poren seiner Haut. Er würde bald sterben, doch seine Wut war mächtiger als der Schmerz.

Er öffnete die Fahrstuhltür und zerrte den Werkzeugkoffer hinter sich her zu den Reihen nummerierter Flüssigrouter. Eine automatische Sicherheitsabfrage identifizierte ihn als Navy Specialist Marcus. Die Tür wurde geöffnet.

Marcus machte weiter. Es ging ihm nur noch darum, alles zu vernichten, was der UEE heilig gewesen war. Wut strömte wie Gift durch seine Adern. Er öffnete die Abdeckung der Speicherbänke, die sich hinter den Flüssigroutern befanden. Blut tropfte von seinen Augenbrauen. Fluchend begann er die Flüssigrouter und damit die Grenzzonenmatrix abzuschalten.

Es war eine ungeheuer komplexe und gefährliche Aufgabe, aber dank Navy Grand Admiral Conrad Enders, der ihm genaue Anweisungen übermittelt hatte, wusste er genau, was zu tun war.

Ein Alarm heulte auf, als Marcus die letzte Abschaltungs-Sequenz initiierte. Sein Körper war von Blut überströmt. Seine Haut und die ganze Statur quollen auf. Chemikalien in seinem Körper reagierten aufeinander. Nur Sekunden später zerriss eine ungeheure Explosion den Körper von Navy Specialist Marcus und zerstörte die Flüssigrouter des Außenposten 36.



Auf dem Outpost 7 Flottenhauptkanal, Live

Imperator Kelos Costigan hielt die unterschriebene Verfügung hoch. „Sie haben mir das Vertrauen verweigert, doch das ist nur ein symbolischer Akt, der meine rechtliche Position in diesem Imperium nicht beeinträchtigt. Ich werde mich von Ihnen nicht einschüchtern lassen! Sie haben als Diener unseres Volkes versagt. Sie lassen mir keine Wahl, als in Übereinstimmung mit der Verfassung dieses Imperiums den Kongress mit sofortiger Wirkung aufzulösen und das Kriegsrecht auszurufen, bis ein neuer Kongress im Zeitraum von zwei Monaten demokratisch gewählt worden ist..."

Die Wachen wurden überrannt. Alles, was nicht am Boden festgeschraubt war, flog durch die Luft. Politiker und Abgeordnete beschuldigten sich gegenseitig des Verrates und schlugen mit Fäusten aufeinander ein. Mitglieder aller Fraktionen versuchten das Podium zu stürmen.

Kelos Costigan wurde von einigen Wachen gepackt und aus dem Saal gebracht, bevor der wütende Mob ihn erreichen konnte.

Plötzlich riss die Übertragung ab. Vleit checkte die Kommunikationsverbindung, doch alles schien zu funktionieren. Lediglich NavCom, das mächtigste Werkzeug der UEE, hörte auf zu senden. Ein Zustand, den es seid sechzig Jahren nicht mehr gegeben hatte.

Ungläubig sah der ehemalige Konzernchef auf seine Konsole und zögerte einige Sekunden. „NavCom ist gerade offline gegangen." Sagte er mit besorgniserregend ruhiger Stimme. „Wir sind blind..."
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vleit Medane« (09.04.2018, 20:23)


Taya

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Titel: Miss Facepalm

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202

09.04.2018, 20:18

Gitarrenlastige Punkmusic einer Band namens “The Outspring” spielte im Hintergrund, während die Dirtbag in Formation flog und Jessie nachdenklich aus dem Cockpit sah. Der gestrige Abend ging ihr nicht so ganz aus dem Kopf, obwohl fast gar nichts passiert war. Pryson mochte ein Idiot sein, aber als er sich die Latina geschnappt hatte… und dann der Kuss… das war nicht übel. Vielleicht…

Plötzlich brach die Musik ab und Cutters Stimme war zu hören.

„Cutter an alle Schiffe, das solltet Ihr Euch vielleicht mal ansehen."

Auf dem Bildschirm erschien irgendeine Übertragung aus einem Kongresssaal, der Imperator und andere Scheisspolitiker waren zu sehen. Jessie rümpfte die Nase.

“Was soll der Kack, interessiert mich nicht die Bohne. Was geht mich das an?”

Gelangweilt verfolgte sie ein paar Minuten, wie mächtige Männer sich anschrien und beinahe übereinander herfielen. Jessie winkte ab.

“Wie die Tiere. Arschgeigen. Alexa, schalte den Mist ab, ich will meine Musik wieder.”

Das Video erlosch.

“Danke.”

Die KI meldete sich zu Wort.

“Befehl konnte nicht ausgeführt werden, da kein Signal empfangen wird.”

Jessie sah genervt auf die Kontrollen.

“Hä? Wie meinst du das?”

“Empfang nicht möglich. UEE NavCom sendet keine Daten.”

Sprachlos und verwirrt kratzte sie sich am Kopf. Kurz darauf bestätigte auch Cutter via Funk.

„NavCom ist gerade offline gegangen. Wir sind blind..."

Jessie aktivierte ihren Kommunikationskanal.

“Hier Bandit. Was soll das heißen? Wieso sind wir blind? NavCom kann doch gar nicht ausgehen. Was bedeutet das jetzt?”

Sie überlegte kurz, welches Callsign Mirabel hatte, bis ihr einfiel, dass er gar keines hatte. Nur Idioten hatten kein Callsign.

“Äh… Dirtbag an Pegasus. Was machen wir jetzt? Wie lauten die Befehle?”


Ethan

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  • »Ethan« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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203

09.04.2018, 21:22

“... und dann hat er unsere alten Computersysteme ausgetauscht. Jetzt können wir dieses NavCom empfangen und endlich in Echtzeit mit Euch reden. Dieser Jaydon ist so nett, er hilft uns wo immer es geht. Und ständig fragt er uns, wann Chloe wieder zurück kommt. Er vermisst sie so sehr.

Ethan verzerrte angewidert das Gesicht. “Bei seinem geschleime ist ganz Terra schon voll mit Glibber,” murmelte er.

”Was sagst du? Die Verbindung ist etwas instabil,” entgegnete sein Vater über die leicht kräuselige Videoverbindung.

“Jaydon ist ja so ein toller Kerl, Dad!” sprach Ethan etwas lauter und mit deutlich hörbarem Unterton. “Sag ihm, dass wir nächsten Dienstag zurück sind.”

”Ethan! Das ist gemein von dir,” sagte seine Mutter mit einer gewissen schärfe in der Stimme. “Wieso magst du ihn nicht? Deine Schwester schien bei ihm glücklich zu sein. Das solltest du endlich mal akzeptieren.”

Sie musterte den Jungen einen Moment lang.

”Und was ist eigentlich mit dir? Hast du endlich eine Freundin? Was ist mit Jessica? Jaydon erzählte uns, dass sie jetzt auch bei euch ist. Und sie war so nett, als du sie damals mit hergebracht hast. Ich mochte sie wirklich.”

”Du mochtest sie? War das bevor oder nachdem wir herausbekommen haben, dass sie dabei unsere Minibar geplündert hatte?” lachte ihr Ehemann laut los. Dann sah er seinen Sohn an. ”Also, Sohn. Was ist mit ihr?”

Peinlich berührt blickte Ethan zur Seite und direkt in das grinsende Gesicht von Eny. Während Ethan das Gespräch führte, steuerte er das Schiff, musste dazu aber leider im Cockpit anwesend sein und alles mithören. Doch wie bisher verstand es ihr Partner, sich diskret zu verhalten und sich nicht einzumischen.

“Ich...also…”

”Mein Gott, Ethan. Das kann doch nicht so schwer sein,” fing sein Vater an. ”Als ich deine Mutter kennengelernt hab…”

“Nicht dieser Vortrag wieder, Dad.” winkte Ethan mit einem Augenrollen ab. ”Ich weiß, ich sollte einfach der coole Typ sein und sie mir schnappen. Ganz einfach, und dann sind wir bis zu unserem Lebensende glücklich zusammen…”

Er seufzte.

“Aber weißt du was? Wenn ich das könnte, dann hätte ich es schon längst getan. Aber wenn ich in ihrer Nähe bin, dann… bin ich das Gegenteil. Ich fühle mich verletzlich, unsicher. Sie hingegen wirkt wie der Fels in der Brandung, als könnte sie nichts erschüttern. So hilflos war ich nichtmal, als mich Danvers erschießen wollte.”

”Das nennt man Liebe, Ethan," sagte seine Mutter. “Jessica ist nicht so taff, wie du vielleicht denkst. Auch sie hat einen weichen Kern unter dieser harten Schale und du musst einen Weg finden, sie zu durchbrechen.”

Sie sah gespielt böse zu ihrem Mann.

“Aber nicht so, wie es dein Dad sagt. Sei einfach du selbst, hör auf dein Herz. Es wird dir sagen, was das Richtige ist. Nur warte nicht zu lange.”

“Jaja, hör besser auf deine Mutter, Ethan. Sie versteht davon etwas, im Gegensatz zu uns. Aber jetzt schalte uns endlich mal zu deiner Schwester durch., hörst du?”

Ethan runzelte die Stirn.

“Eher nicht. Chloe fliegt gerade und du weißt doch, keine Anrufe am Steuer. Das lenkt nur ab. In ein paar Stunden … sind…”

Das Videobild verschwand schlagartig und nur noch statisches Rauschen war zu hören.

“Eny, was ist mit der Verbindung los?”

Der Mann checkte einige Anzeigen, bevor er antwortete.

“Das NavCom ist offline, wir empfangen kein Signal mehr. Wir sind abgeschnitten… das ist bisher noch nie passiert.”

“Also wenn wir noch einen Beweis brauchen, dass wir am Arsch der Welt sind…” murmelte Ethan. Es gab momentan kein Grund zur Besorgnis, die UEE wird sich der Sache sicher annehmen, so weit von den Kerngebieten entfernt war das vermutlich kein großes Ereignis.

Doch irgendetwas störte ihn ganz tief im Inneren an dieser Situation. Er wusste nicht was, doch eine leichte Sorgenfalte entstand über seinen Augenbrauen.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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204

09.04.2018, 21:23

Pryson saß etwas müder als geplant im Pilotensitz seiner Constellation. Seinen Formationsflug hatte er mit der Marvelstar gekoppelt so dass er lediglich korrigieren musste.

In seiner Hand hatte er eine Dose Cola mit extra viel Coffein. Er konnte sich nie richtig an Kaffee gewöhnen und musste daher auf die Cola zurück greifen.

In der Zeit in der Jessie geschlafen hatte hatte er die Lichter der Constellation runtergefahren was dazu führte das ein angenehmes bläulich-violettes Licht, die Notbeleuchtung den Wohnbereich und das Cockpit umhüllte. Normalerweise sorgte das dazu das es einem leichter fiel zu schlafen. Doch seine Gedanken hielten ihn wach.

Die selben Gedanken die er hatte nachdem Jessie bereits auf ihr Schiff zurückgekehrt war und die Gruppe den Flug fortsetzte.

James Cutter riss ihn aus seinen Gedanken als er die Video Übertragung übermittelte. 'Na toll Abgeordnete die bequem auf ihren fetten Ärschen sitzen und mit dem Leben vieler spielen wärend sie sicher waren' dachte er sich dabei, musste jedoch leicht grinsen als die sich scheinbar selber an die Gurgel springen wollten. Dann brach das Signal ab. Pryson sah das als nicht gutes Zeichen. Besonders als Cutter bestätigte das der Verlust des Signals nicht vom Parlament stammte sondern von NavCom.

Pryson entschied das nun der Zeitpunkt gekommen war seinen Anzug anzuziehen. Er gab kurz eine Korrektur für einen Emergency Stop ein welcher das Schiff sofort zum stehen bringen sollte sobald eines der anderen Schiffe gefährlich nah kommen sollte. Durch die Formationskoppelung wurde die Geschwindigkeit in seinem Fall von der MarvelStar vorgegeben.

Schließlich erhob Pryson sich und ging in den hinteren Teil der Brücke wo er Eine Kiste bzw mehr eine Art Truhe aufbewahrte. Dabei übermittelte er Bandit eine kleine Voice Message.

"Bandit ... ich glaube nun ist es Zeit auf die Scanner zu achten. Die Dirtbag und die Pegasus haben die besten Scanner der Flotte."

Während er die Nachricht versendet hat begann er sich um zu ziehen. Immer wieder einen kontrollierenden Blick nach vorne zu der Cockpit Verglasung werfend ob sich was in seinem Weg befand.

Bei seinem EVA-Anzug handelte es sich um einen Militärklasse Anzug jedoch war dieser nicht in UEE Standard grün sondern Schwarz und Asche grau. Es handelte sich dabei um seinen alten Anzug aus seiner Zeit beim Militär. Dieser garantierte ihm all die nötige Bewegungsfreiheit die er brauchte und lag daher sehr eng an. Was dazu führte das er Abgesehen von seiner Unterwäsche nichts da drunter tragen konnte. ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Projekt G89« (09.04.2018, 22:28)


Fox

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205

09.04.2018, 22:44

Chloe hatte die Steuereinheit der Avenger fest umklammert und verfolgte gebannt die Übertragung aus dem Kongress, als sie plötzlich abriss. Sie drückte irritiert auf ihrer Konsole herum, bis Cutter bestätigte, dass NavCom offline war. Seine Anmerkung beunruhigte sie und Jessies Fragen steigerte ihr ungutes Gefühl. Sie hatte keine Ahnung, wie das möglich war und keine Ahnung von Kommunikationstechnik, aber “blind” zu sein, war wohl nicht gerade von Vorteil. Die rothaarige Frau begann zu schwitzen und ihr Mund wurde trocken. Gebannt wartete sie darauf, wie die anderen auf diese Situation reagieren würden und ob es offizielle Anweisungen gab.

Tanner

RP Charakter Tanner SC

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206

10.04.2018, 03:39

Auf der Brücke der Pegasus saß Tanner in seinem Stuhl und ging zum gefühlt tausendsten Mal einige Wartungs- und Systemberichte durch, um sich die Zeit bis zum Ziel zu vertreiben. Auch hatte er sich einige Bewerbungen durchgesehen. Seit der Bergung der Artemis Schlafkapsel waren sie in Hinsicht auf die Besatzung sehr dünn aufgestellt. Leider hatte er selbst die wenigen aussichtsreichen Bewerber letzten Endes dann doch aussieben müssen, da sie Flores am liebsten gleich mit den Augen verschlungen hätten. Das hätte langfristig nur Ärger bedeutet.

Dann wurde die Stille plötzlich abrupt von einer weiteren Sendung von Cutters Schiff unterbrochen.

„Cutter an alle Schiffe, das solltet Ihr Euch vielleicht mal ansehen."

Seine Navigatorin drehte sich halb in dem Sessel um und sah ihn fragend an. Tanner hatte nicht die geringste Lust auf einen weiteren Ego-Trip, aber irgendwas weckte seine Neugier. Vermutlich lag es daran, dass die Nachricht ohne jede Stichelei und an alle Schiffe gesendet wurde.

Wesentlich später verfolgten sie die Übertragung der Parlamentssitzung. Mirabels Stirn zog sich in Falten, als er über die Implikationen der Geschehnisse nachdachte. Dann jedoch brach die Verbindung plötzlich und unerwartet ab.

Ein Warnton ertönte, und Flores sah irritiert auf ihre Instrumente.

"Captain, das Navigationssignal ist ausgefallen. Ich wechsele auf die Sensoren-Phalanx der Pegasus."

Es vergingen einige Sekunden während ihre Hände eilig über ihre Konsole huschten, dann meldete sich die rothaarige Frau erneut zu Wort.

"Das ist seltsam... das Signal des NavCom-Systems der UEE ist einfach... weg."

Sie schüttelte ihren Kopf und nahm erneut einige Berechnungen an ihrer Station vor, ohne Erfolg.

"Sir, es handelt sich definitiv nicht um einen Systemfehler, das Problem liegt woanders."

Flores hielt kurz inne und betrachtete den Bildschirm. Dann drehte sie sich einmal mehr in ihrem Stuhl herum.

"Captain, das bedeutet, die gesamte Flotte ist betroffen. Ich habe die Sensorphalanx der Pegasus bereits so eingestellt, dass die gewonnenen Daten an alle unsere Schiffe übertragen werden, aber unser Radius ist im Vergleich zu den Daten des NavComs beschränkt. Trotzdem sollten wir in der Lage sein, alle etwaigen Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten."

Der Boreaner nickte stumm und dachte nach. Er verzichtete darauf, seinem Drang nachzugeben Flores nach möglichen Ursachen zum Ausfall des NavComs zu befragen, das würde bestenfalls zu Spekulationen führen und ihnen nicht weiterhelfen. Jetzt hieß es potentiellen Gefahren bestmöglich zu minimieren und darauf zu hoffen, dass NavCom bald wieder live gehen würde.

"Flores, rufen Sie Bandit. Sie soll mit der Dirtbag ihre Sensoren vollständig nach vorne ausrichten, um die Reichweite zu erhöhen. Das dürfte uns eine ziemlich gute Sicht auf das geben, was auf uns zukommt. Die Pegasus soll stattdessen den größtmöglichen Radius nach allen Seiten abdecken, nur für den Fall der Fälle. Das Beste wäre natürlich, wenn wir unsere Position dafür in das Zentrum der Flotte verlegen würden - aber nach den Problemen vor unserem Abflug möchte ich ungern ein solches Manöver bei ausgefallenen Sensoren durchführen also müssen wir mit der aktuellen Situation leben."

Er sah zu, wie die junge Rothaarige die Anweisungen an die Dirtbag weitergab, bevor er selbst über einen Schalter an seinem Sessel eine Verbindung zur gesamten Flotte herstellte.

"Ladies und Gentlemen, wie sie alle sicher mittlerweile bemerkt haben, ist das systemweite NavCon ausgefallen. Die Pegasus und die Dirtbag werden vorübergehend ihre Augen sein, während wir unseren Flug fortsetzen. Ich rechne mit keinerlei Problemen - allerdings würde ich gerne auf Nummer sicher gehen und die Geschwindigkeit unserer Flotte auf die Hälfte verringern. Damit dabei alles glatt geht, benutzen wir für das Bremsmanöver einen computergesteuerten Countdown, den wir in Kürze übertragen. Sobald das Manöver durchgeführt wurde, setzen wir unseren Flug wie geplant fort. Irgendwelche Fragen?"

Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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207

10.04.2018, 09:05

Jessie nickte und zuckte mit den Schultern.

“Alles klar, Chef. Bandit out.”

Sie räusperte sich und stellte die Musik leiser.

“Alexa, Scanner auf maximale Leistung, Ausrichtung in einem 90° Winkel auf 12 Uhr. Dann gemäß dem Countdown der Pegasus Fluggeschwindigkeit um die Hälfte reduzieren.”

“Verstanden. Befehle werden ausgeführt.”


Vleit Medane

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208

10.04.2018, 09:20

Vleit Medane wusste, dass es dumm war, sich von einer Übertragung derart ablenken zu lassen. Doch sein Geist ließ nichts anders zu, als das Geschehen im Kongressaal zu verfolgen. Als er jedoch feststellte, dass NavCom offline gegangen war, reagierte er so schnell, wie es ihm möglich war und überprüfte seine Navigationsdaten.

Eine Gänsehaut überkam ihn, als der feststellte, dass sein Schiff die Koordination verloren hatte. Er wusste nicht mit Sicherheit, wo genau sie sich in Relation zu ihrem Ziel befanden. Er wusste nur, dass es nicht mehr weit sein konnte, dies hatte er vor der Übertragung aus dem Kongress noch wahrgenommen.

Fast zeitgleich aktivierte die Pegasus ihre Sensoren-Phalanx. Ihre Ortungssysteme wurden langsam hochgefahren, was zu einem erhöhten Energiebedarf führte und eine enorme Steigerung ihres eigenen Signaturradius zur Folge hatte. Dies bedeutete im Klartext, dass die Pegasus - selbst aus großen Entfernungen - von kleineren Schiffen auf dem Radar erfasst werden konnte.

Als der ehemalige Konzernchef sah, dass die Pegasus ihre Navigationsdaten an die Flotte übertrug, verglich er ihre Koordination.

Fast panisch reagierte Medane, als er begriff, dass sie ihr Ziel bereits verpasst hatten. „Nein, nein, nein! Das ist zu weit! Viel zu weit!“ Schrie er panisch in das InterCom. Zwar gehörte ihm einst das Trinium-Vorkommen, doch hatte er es niemals selbst betreten. Von einigen Details abgesehen, sprang er mit der Flotte ins absolute Unbekannte und ohne NavCom war dies umso schlimmer.

Nachdem die Sensoren-Phalanx der Pegasus vollständig hochgefahren war, erfassten ihre Sensoren nahegelegene Hindernisse, die in ihrer direkten Flugbahn lagen. Tanner Mirabel hatte weder eine Wahl, noch die Zeit, als er den Befehl zum Not-Stopp ausrief und damit alle Schiffe zum Stoppen aufforderte.

Das warme Lichtspiel des Nebels verschwand vor ihren Cockpitscheiben, als sie den Hyperraum verließen. Sengend heiße Böen aus stellaren Staub und Gas trafen auf die Schiffe der Expeditionsgruppe. Es wurde dunkel. Beinahe undurchdringliche Staubwolken reduzierten die Sicht auf unter 100 Meter und die Umgebungstemperatur lag wegen eines nahen Sterns bei über 300°C, was die Schilde der Flotte stark angriff und ihre Lebenserhaltungssysteme zu Höchstleistungen antrieb.

Ungeschützte Schiffe hätten unter diesen Bedingungen nichts erreichen können. Ebenso wären normale Raumanzüge bei solchen Temperaturen in nur wenigen Minuten geschmolzen. Hinzu kamen die Turbulenzen, die mit hoher Geschwindigkeit Gas und Staub ausstießen - fatal für ungeschützte oder beschädigte Schiffe.

Bei dem Abbaugebiet, welches Vleit beschrieben hatte, handelte es sich um ein riesiges Feld aus größeren und kleineren Asteroiden, die in mitten dieser unwirklichen Bedingungen gelegen waren. Vleit hatte keine Ahnung, woher all die Asteroiden kamen. Gewaltige Gesteinsbrocken schwebten an seinem Schiff vorbei, als sein Schiff den Not-Stopp abgeschlossen hatte. In dem wirbelnden Sternenstaub entdeckten seine Sensoren zahlreiche Erzvorkommen und Hindernisse, aber kein Trinium.

Vleit Medane aktivierte instinktiv die riesigen Flutlichter der Magellan und versuchte das unbewaffnete Rohstoff-Förderschiff - auf beinahe Schrittgeschwindigkeit - abzubremsen. Seit vielen Jahren hatte er kein Schiff mehr unter solchen Bedingungen gesteuert und es war sogar das erste Mal, dass er unbewaffnet flog.

Ein Knall warf Vleit Medane in seinem Pilotensitz hin und her. Die Magellan kippte zur Seite. Alarmmeldungen warnten vor einer Kollision. Ein Asteroid war in die Seitenpanzerung des Schiffes eingeschlagen. Er hatte die Antriebsmasten beschädigt. Plasma drang aus einigen Lecks, es flogen Funken. Ohne Antrieb war die Magellan kein funktionsfähiges Schiff mehr.

Vleit schlug mit der Faust auf das InterCom. "Mayday, Mayday! Irgendwas hat mich getroffen! Mein Antrieb ist ausgefallen!” Ohne eine Reaktion abzuwarten stieß sich Vleit aus seinem Cockpit und stürmte durch die engen Korridore seines Schiffes. Die Schwerkraftkompensatoren arbeiten auf Hochtouren, um die unkontrollierte Drehbewegung des Rohstoff-Förderschiffes auszugleichen.

Hitze strich über Vleits Gesicht, als er die Tür zum Maschinenraum öffnete. Die Temperatur war stark angestiegen. Irgendetwas in der Nähe war sehr heiß. Vermutlich brannte es. Eine dampfende Metallabdeckung erregte seine Aufmerksamkeit - Dahinter musste das befürchtete Feuer sein.

Vleit packte die Öffnungsgriffe der Schottwand. Das Metall war glühend heiß. Instinktiv ließ er los. Doch dann fand er die Stärke und Verzweiflung in sich, die er brauchte. Mit einem Schrei rissen seine Hände die Abdeckung herunter. Krachend fiel sie zu Boden. Eine Flamme loderte durch die Öffnung empor.

Schweiß lief Vleit über die Wangen, als er nach einem alten Feuerlöscher griff und damit begann das Feuer zu ersticken. Der Schmerz in seinen Händen verging nach einer Weile. Erschöpft ließ er den leeren Feuerlöscher fallen und betrachtete seine rot gefärbten Innenhände.






"Mayday, Mayday! Irgendwas hat mich getroffen! Mein Antrieb ist ausgefallen!”

Der Tonfall von Cutter wirkte auf Ethan Fox besorgt und verärgert, irgendetwas war passiert. Doch weder die Sensoren, noch die eigenen Augen lieferten irgendeinen Hinweis darauf.

Ein unmissverständlicher lauter Warnton kündigte das bevorstehende Desaster an. KOLLISIONSALARM war prägnant und rot auf dem Display zu lesen, welches dazu noch blinkte.

Weder Eny noch Ethan Fox waren in der Lage, schnell genug zu reagieren. Dieses Feld, eine Mischung aus Staub, Turbulenzen und Steinen war eine große Überraschung für den jungen Händler gewesen und darauf war er nicht vorbereitet.

Der Felsbrocken, nur wenige Meter im Durchmesser, schrammte entlang der vorderen Aufbauten und traf mit voller Wucht auf den Backbord-Flügel. Er riss ein tiefes Loch in den Rumpf aus welchem sofort Funken sprühten. Während Eny bereits mit der Schadenskontrolle beschäftigt war, wusste Ethan nicht, wie ihm geschah. Leichte Panik stieg in ihm auf und er konnte nichts dagegen tun. Das Display der Schäden blinkte überall und listete alle Fehler auf während sich der junge Händler völlig hilflos fühlte. Ganz oben stand die Lebenserhaltung, welche durch den Aufprall zerstört wurde. Eny drehte sich zu ihm um.

“Ethan, ohne die Lebenserhaltung geht uns in ein paar Minuten der Sauerstoff aus. Hol die EV-Anzüge, schnell!”

“Na toll, ausgerechnet das muss kaputt gehen,” fluchte Ethan. Er unterdrückte die Panikgefühle, so gut er konnte und schleppte sich zum unteren Teil des Schiffes. Auf dem Weg dahin versagte zu allem Überfluss noch die künstliche Schwerkraft und der junge Händler schwebte den letzten Teil des Weges. Doch ihm wurde schnell übel und er musste kotzten. Zu seinem Leidwesen flog das Zeug auch noch frei in der Luft und fiel nicht zu Boden. Lediglich ein Bruchteil blieb an der Wand kleben. Doch das war ihm gerade egal, er musste an die EV-Anzüge kommen.

Als er 5 Minuten später zurück auf der Brücke war, ging es ihm ein wenig besser. Er hatte bereits einen der EV-Anzüge an und den anderen schnallte er für Eny auf einem leeren Sitzplatz fest. Fisher, ihr Gast, hatte ebenfalls einen der Anzüge bekommen und war Ethan nun auf die Brücke gefolgt um sich einen Eindruck der Lage zu verschaffen.

Die Luft reichte noch für weitere 35 Minuten, danach mussten sie auf autonome Versorgung gehen oder das System repariert haben. Doch wie stand es um den Rest der Flotte?

Ethan öffnete einen Kanal.

“Hier ist die Solis Ortis. Wir haben unsere Lebenserhaltung und künstliche Gravitation verloren...”
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vleit Medane« (16.04.2018, 21:05)


Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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209

10.04.2018, 10:18

Carol verfolgte mit einem Stirnrunzeln die Übertragung aus dem Kongresssaal, in dem sich tumultartige Szenen abspielten. Das war nicht gut. Die Vanduul… ausgerechnet wieder die Vanduul… schienen auf dem Vormarsch zu sein und die UEE gehörig unter Druck zu setzen. Der Streit zwischen dem Imperator und den Terranern war nun, als wenn man Öl in heißes Feuer gießen würde. Sie hoffte inständig, dass es zu keinem globalen Kriegszustand kam, denn dann wäre weitaus mehr in Gefahr, als ihre Unternehmung mit dem Outpost 7.

Als die Übertragung dann abbrach und Cutter sowie Tanner bestätigten, dass dies auf einen Ausfall des UEE NavComs zurückzuführen war, fehlten Carol für einen Moment die Worte. Sie konnte sich nicht erinnern, dass dies jemals der Fall gewesen war. Die UEE war keine private Sendestation, die ab und an mit Störungen zu kämpfen hatte. NavCom funktionierte IMMER. Ein Ausfall konnte eigentlich nur eine Störung an einem der Kommunikationsposten bedeuten. Eine große Störung… kein Kabelbrand. Der ganze Außenposten musste ausgefallen sein, aber wie war so etwas möglich? Ein Angriff der Vanduul? Sabotage?

Tanner beorderte die Flotte auf halbe Fluggeschwindigkeit und Carol sah konzentriert auf ihre Anzeigen, nachdem sie sich nun doch einen Schluck Whiskey gegönnt hatte. Und dann ging alles ganz schnell. Cutters Stimme krächzte durch den Funk.

Nein, nein, nein! Das ist zu weit! Viel zu weit!“

Der Annäherungsalarm sprang an und die Flotte legte einen Notstopp hin. Eine beinahe undurchdringliche Suppe aus Gas und Staub tauchte vor der Cockpitscheibe der Marvel Star auf. Asteroiden rasten über das Radar und Carol riss geschockt an ihrem Steuerhebel.

“Verfluchte Scheiße!”

Es war nicht das erste Mal, dass Carol in so einer Suppe flog, aber Carol wurde von diesem Szenario völlig überrascht und ihre Reflexe waren nicht mehr das, was sie einmal waren. Sie wich knapp einem Gesteinsbrocken aus, doch das nächste große Ding raste direkt auf sie zu. Carol aktivierte die Bordgeschütze und zerschoss den Asteroiden, die kleinen Überbleibsel prasselten jedoch auf die Marvel Star und hinterließen ein paar hässliche Schrammen.

Als sich Carol wieder gefangen hatte, trudelten die ersten, desaströsen Meldungen der Flotte ein. Die Magellan war schwer getroffen und hatte ihren Antrieb verloren, auf der Solis Ortis brachen die Lebenserhaltungssysteme zusammen.

“Fuck!”

Carol schlug wütend auf ihre Armaturen. Cutter, der Idiot, hatte sie direkt in ein verschissenes Asteroidenfeld springen lassen. Wenn sie das hier überlebten, würde er sich dafür zu verantworten haben. Carol drehte die Marvel Star in Richtung der Flotte, sie war ein ganzes Stück aus der Formation geraten.

“Warbird an alle! Jeder der noch ein funktionierendes Schiff hat, aktiviert die Waffensysteme! Beschützt die manövrierunfähigen Schiffen, vor allem die großen! Sprengt die Asteroiden aus dem Weg, wir müssen weitere Treffer verhindern!”

Sie hielt Ausschau nach eventuellen Totalschäden. Einen Piloten, der sich vielleicht hinauskatapultieren musste, konnte sie zur Not mit der Marvel Star aufnehmen...

Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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210

10.04.2018, 10:33

Als die undurchdringliche Suppe aus Staub und Asteroiden vor Jessie auftauchte, schrie die vor Überraschung auf. Ein hoher Alarmton sprang an.

“Warnung. Mehrere Objekte befinden sich auf Kollisionskurs. Ausweichmanöver initiieren.”

“Was du nicht sagst! Das mache ich selbst.”

Jessies Reflexe aus ihrer Zeit als Rennpilotin kamen ihr zu Gute. Ohne zu denken reagierte sie nur und wich den Gesteinsbrocken geschickt aus, doch irgendwann kam die Herald etwas ins Trudeln.

“Verdammt, ich will meine Thunderbolt. Alexa, warum hast du so einen fetten Arsch?!”

“Tut mir Leid, das weiß ich leider nicht.”

Die Dirtbag kreiselte einen Moment, doch Jessie konnte sie wieder unter Kontrolle bringen, die Fliehkräfte machten ihr nichts aus, das war sie gewohnt. Schließlich kam das Schiff zum Stillstand, ohne einen Kratzer abbekommen zu haben.

“Na, bin ich geil, oder was? Die beste Pilotin der Flotte!”

Die anderen Schiffe hatten leider weniger Glück… oder weniger kompetente Piloten. Viele wurden getroffen, Chloes Schiff kollidierte mit der Samurai und die Magellan wurde ebenso heftig getroffen, wie die Solis Ortis.

“Shit, wie konnte das nur passieren? Ethan!”

Danvers gab über Funk den Befehl, die Asteroiden zu zerschießen, doch die Dirtbag besaß weder sonderlich effektive Bordgeschütze, noch war Jessie selbst darin geübt, diese zu benutzen. Was, wenn sie aus Versehen eines der Schiffe traf? Ihr klingelte immer noch Ethans Stimme im Ohr.

“Hier ist die Solis Ortis. Wir haben unsere Lebenserhaltung und künstliche Gravitation verloren...”

Vorsichtig manövrierte sie die Dirtbag wieder dichter an die Merchantman heran.

“Solis Ortis, hier Bandit. Ihr seht ziemlich scheiße aus. Kann ich was tun? Soll ich rüberkommen oder euch an Bord nehmen?”


Fox

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Titel: ***

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211

10.04.2018, 10:51

Chloe kreischte vor Panik, als das Asteroidenfeld vor ihr auftauchte.

“Hilfe, was…”

Ein großer Gesteinsbrocken traf die Solis Ortis und riss ein großes Loch hinein.

“Nein! Ethan!”

Doch ihre Gedanken konnte nicht lange bei ihrem Bruder verweilen, den der Asteroid flog nach diesem Aufprall nun direkt auf sie zu. Chloe war völlig überfordert und wusste nicht, was sie tun sollte. Völlig panisch riss sie am Steuer und die Venus brach in mehreren Loopings aus. Der Asteroid verfehlte sie knapp, doch kollidierte die Avenger mit der neben ihr fliegenden Samurai. Ein dumpfer Aufprall, knirschende Geräusche, dann wurde alles schwarz.

Nach einigen Sekunden gelangte Chloe wieder zu Bewusstsein, begleitet von einem Alarmton und der Stimme von Danvers.

“Warbird an alle! Jeder der noch ein funktionierendes Schiff hat, aktiviert die Waffensysteme! Beschützt die manövrierunfähigen Schiffen, vor allem die großen! Sprengt die Asteroiden aus dem Weg, wir müssen weitere Treffer verhindern!”

Die rothaarige Frau blinzelte und wischte sich über das nasse Gesicht. Blut klebte an ihrem Handschuh und sofort stellte sich Panik wieder ein. Sie untersuchte die Schiffskontrollen und entdeckte leichte Schäden an Antrieb und Waffen durch den Aufprall mit Tellfords Schiff. Chloe zwang sich dazu, einmal tief durchzuatmen und versuchte sich zu orientieren. Die Venus trieb im Weltraum und Chloe versuchte alle Kraftreserven zu mobilisieren, um wach zu bleiben und möglichen Schiffen und Steinen auszuweichen.

Ryan

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Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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212

10.04.2018, 16:00

Die Stimmung war auf der Samurai den ganzen Flug über eiskalt. Ice-kalt sozusagen… nachdem die junge Fox Ryan am Abend zuvor düpiert hatte, spielte Angela eine Weile die beleidigte Leberwurst. Der ehemalige Soldat konnte die Situation zwar vorerst kitten, aber es war klar, dass Dinge über die Art von Beziehung, wie Ice und Ryan sie führten, geklärt werden mussten.

Dementsprechend mäßig war die Stimmung und Ryan grummelte vor sich hin, während Angela kaum mehr sagte als nötig. Die Dinge kamen erst wieder in Bewegung, als der UEE NavCom ausfiel, was eigentlich unmöglich sein sollte. Nach einem hin und her, bei dem sich Mirabel und Cutter nicht einig zu sein schienen, wurde ein sofortiger Notstopp der Flotte ausgerufen. Die Samurai tauchte aus dem Hyperraum direkt in ein Minenfeld aus Gas und Gestein. Sofort heulten Alarmsignale auf. Ice’ Stimme bohrte sich in Ryans Gehör.

“Sicht gleich null! Laut Scanner mehrere Objekte auf Kollisionskurs mit der Flotte!”

Ryan sprang auf.

“Ausweichmanöver! Verdammt, wo sind wir?”

“Ein Asteroidenfeld, wie es scheint, Schadensmeldungen von mehreren Schiffen, wir…”

Trotz der schwierigen Sicht musste Ryan mit ansehen, wie die Solis Ortis von einem dicken Brocken getroffen wurde. Eine Explosion riss das große Schiff auf, während der Asteroid nun auf die Avenger von Fox zuschlingerte. Diese flog ein hektisches Ausweichmanöver, ohne auf ihre Umgebung zu achten.

“Scheiße! Achtung, sie wird mit uns…”

Die Venus knallte gegen die Redeemer und Ryan stolperte zurück. Funken stoben und quietschende Metallgeräusche waren zu hören, das Schiff wurde ordentlich durchgeschüttelt.

“So eine Kacke! Schadensbericht!”

Ice betätigte hektisch die Kontrollen.

“Leichte Schäden an der Außenhülle, die Aufhängung vom oberen Turm hat es erwischt.”

“Und die Venus?”

Angela zögerte kurz.

“Scheint… noch größtenteils intakt zu sein. Ebenfalls leichte Schäden, aber ich denke, die Lebenserhaltung funktioniert noch. Die Magellan ist allerdings schwer getroffen, ebenso wie die Solis Ortis. Einkommende Nachricht von Danvers.”

Ryan nickte und Carols Stimme erklang.

“Warbird an alle! Jeder der noch ein funktionierendes Schiff hat, aktiviert die Waffensysteme! Beschützt die manövrierunfähigen Schiffen, vor allem die großen! Sprengt die Asteroiden aus dem Weg, wir müssen weitere Treffer verhindern!”

“Hier ist die Samurai, wir haben verstanden.”

Er wandte sich an seinen Waffenoffizier.

“Geschütze auf gefährliche Asteroiden ausrichten. Alles, was sich der Flotte gefährlich nähert, wird zu Staub geschossen!”

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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213

10.04.2018, 16:21

... Pryson war gerade fertig damit sich seine alte Panzerung anzulegen. Die war leicht genug das er mit ihr noch Schiffe steuern konnte und bot ihm wesentlich mehr Schutz als ein einfach EVA-Anzug allein. Mit dem Helm in der Hand stand er gerade neben dem Pilotensitz als der Notstopp der Flotte einsetzte. Er riss seine Augen auf als er sah in was sie geraten sind und sprang förmlich auf seinen sitzt um reagieren zu können.

"jiàn tā de guǐ" fluchte der ehemalige Marine als er das Steuer übernahm und der MarvelStar durch den Nebel folgte dabei hatte er die Außenlichter der Constellation eingeschaltet um besser zu sehen.


Um der MarvelStar zu folgen teilte er die Energieversorgung auf die Schilde und Antriebe und musste mit weit aus aufwendigeren Piruetten sich um die sich nähernden Asteoriden schlängeln. Da seine Reaktion durch den Mangel an Schlaf etwas zu träge war und er die wertvolle Zeit verloren hatte um eventuell ohne diese um die Asteorieden herum zu kommen. Das war eine der Momente wo er sich wünschte er würde in seiner Gladius sitzen, in seiner Ballerina.


Das Wechselbad von Redout und Blackout machte sich bei der Verfolgung der MarvelStar langsam zu bemerken.


"Nur noch ... ein bisschen ... mehr" sprach der Marine zu sich und seinem Schiff.


Seine Sicht verschwomm allmählich und lediglich nur noch ein kleiner Ausschnitt seiner normalen Sicht hatte er zur Verfügung. Dies war wohl der Grund warum er die MarvelStar in diesem Nebel verlor und er eine andere Route nahm.


Kurz hatte Pryson das Gefühl es geschafft zu haben als hinter dem nächsten Asteorieden die bewegungsunfähig Magelan vor ihm auftauchte. Die Sicht von Redout verschwommen wurde langsam klarer und die Magelan immer deutlicher. Er riss am steuer leitete eine weitere Piruette ein um soviel wie möglich von der Constellation aus diesem Vektor heraus zu drehen und schalltete den Booster dazu um die Leistung der Manövrierdüsen zu verstärken. Fasst hätte es geklappt doch einige Millisekunden hätten gefehlt was dazu führte das er mit dem unteren linken Antriebsgondeln über die Ressourcen Behälter der Magelan kratze. Die Retrothruster und der Mainthruster dieser Gondel waren abgesehen von einem verhältnismäßig kleinen energieverlust unbeschädigt die Manöverdüsen dieser gondel riss er jedoch durch das vorbeischrabben komplett ab. Für eine kurze Zeit entwisch durch die davon entstandene verbindungsöffnung Treibstoff bevor die Sicherheitsprotokolle des Schiffs die Zufuhr auf Grund der schadensmeldung unterbrochen hatte.


"Verdammter Mist was soll diese Kacke?" Sprach Pryson mehr zu sich selbst als er auf der anderen Seite der Magelan zum stehen kam.


Die verschiedensten Statusmeldungen kamen nun über Funk rein. Doch nun hieß es erstmal zurück zur Ordnung zu kommen. Seinen Schiff Status prüfend stellte er beruhigt fest das abgesehen von der einen Gondel seine Systeme nichts abbekommen hatten.


Er wollte sich gerade einen Schluck aus seiner Dose genehmigen als er bemerkte das dieser durch die wechselnden G-Kräfte rumgeflogen ist und etwas weiter hinten auf dem Boden lag und der letzte Rest ausgelaufen war.


“Warbird an alle! Jeder der noch ein funktionierendes Schiff hat, aktiviert die Waffensysteme! Beschützt die manövrierunfähigen Schiffen, vor allem die großen! Sprengt die Asteroiden aus dem Weg, wir müssen weitere Treffer verhindern!”



Kam schließlich über Funk rein was Pryson zurück zu der momentanen Lage brachte. Er Manövrierte sich nun vorsichtig an eine Position von wo er die Flotte gut überblicken konnte sofern das in diesem Chaos möglich war.


"Warbird, hier PG dann kommen sie zurück Ich verschaff uns etwas Handlungs Spielraum." Mit diesen Worten passte er die Energieverteilung wieder an und aktivierete die Waffen. Abgesehen von den 4 M7A Geschützen auf den Gondeln fuhren nun seitlich insgesamt 4 Raketenwerfer Arme aus mit 28 Raketen der größe 1. Bei Schiffen waren sie vielleicht etwas schwachbrüftig. Bei Asteorieden konnten sie jedoch genug ausrichten um sie zu pulverisieren und Platz zu schaffen. Dazu gesellten sich noch weitere 4 Werfer die sich auf der Oberseite des Frachtbereichs öffneten und 24 Weitere Raketen der größe 2 aufwiesen. Diese und die Reserve Im Frachtraum würde er jedoch nicht für die Asteorieden verwenden.


Während er auf einen weiteren Befehl von Carol wartete gab er die verschiedensten Asteorieden im Computer Als Ziel ein bis die Liste der 28 Raketen zugeteilt sind.


"Valkyrie auf Stand-by, bereit für den Befehl Warbird."

Vleit Medane

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Recklinghausen

Titel: ***

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214

10.04.2018, 17:26

Medane schreckte auf und sah nach oben. Schweiß lief ihm in die Augen, als er ein zerrendes Metallgeräusch im Inneren der Magellan wahrnahm. Er ahnte nicht das Pryson samt Schiff an seiner Außenhülle vorbeischrammte. Das Geräusch hörte sich rau und quälend an.

„Ohh... Scheiße." Medane stöhnte auf. Er fragte sich, ob die Außenhülle des Rohstoff-Förderschiffes kollabierte. Gleichzeitig stellte er sich vor, was mit ihm passieren könnte, wenn er der leere des Weltraums ausgesetzt sein würde. Der Gedanke jagte ihm solche Angst ein, dass er ohne zögern das Maschinendeck verließ und durch die Korridore zu den Raumanzügen stürmte.

Als er dann begann sich in einen der EV-Anzüge zu zwängen, atmete er vor Angst so schnell, dass er sich frage, ob er bereits hyperventilierte.
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Tanner

RP Charakter Tanner SC

Titel: ***

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215

11.04.2018, 23:53

Der Captain der Pegasus wollte sich gerade wieder setzen, als erneut die Stimme von James Cutter durch den Äther hallte - doch diesmal war von seiner sonst üblichen Selbstgefälligkeit nichts zu spüren. Stattdessen schwang ein Hauch von Panik in seinen Worten:

"„Nein, nein, nein! Das ist zu weit! Viel zu weit!“"

Gleichzeitig ertönte auf dem Schiff der Annäherungsalarm.

Flores reagierte ohne zu zögern. Ohne auf weitere Befehle zu warten, ließ sie die Carrack aus dem Hyperraum fallen. Im selben Moment wurde die bisher Ereignislose Anzeige des Hauptbildschirms von einem gigantischen Asterioiden ausgefüllt, der sich direkt in ihrer Flugbahn befand. Mit weit aufgerissenen Augen starrte die Navigatorin wie der Rest der Crew auf das tödliche Gebilde, dann setzte erneut ihr Training ein. Ohne Vorwarnung zündete sie für mehrere Sekunden den Nachbrenner der Triebwerke und ging auf einen Ausweichkurs, der das Schiff weit über die zulässige Belastungsgrenze brachte und sowohl Ron als auch Mirabel von den Beinen holte. Überall im Schiff begannen Warnsignale aufzuheulen und Tanner fühlte sich als würde er von den abrupt einsetzenden G-Kräften auf dem harten Stahlboden zerquetscht.

Unfähig auch nur einen Finger zu krümmen sah er, wie der Asteroid nach wie vor größer und größer wurde. Einen direkten Zusammenstoß, noch dazu im Bereich der Brücke, würde niemand von ihnen überleben, soviel war klar. Weitere, dringlich wirkendere Signale heulten auf, als die Pegasus dem Asteroiden noch näher kam Tanners Sicht begann zu verschwimmen.

Er warf einen Blick auf Flores, die in ihren Sitz gepresst vor dem Bildschirm saß und dann waren sie plötzlich vorbei. Der Asteroid war vom Bildschirm verschwunden und stattdessen zeigte sich nun ein ganzes Feld weiterer Felsbrocken, die zwar größtenteils kleiner aber nicht weniger gefährlich waren. Darüber hinaus schossen sie nach wie vor mit hoher Geschwindigkeit und schier unerträglichen G-Kräften auf einem nicht berechneten Kurs und es war nur eine Frage der Zeit, bis eine Kollision erfolgen würde. Laute Schläge auf der Außenhülle kündeten von kleineren Asteroiden, die auf den Rumpf trafen.

Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis Flores schließlich ihre Hand auf den nur wenige Zentimeter entfernten Schalter auf ihrer Konsole drücken konnte und ihren Sturzflug auf diese Weise beendete. Gleichzeitig fiel auch der entsetzliche Druck von ihren Körpern und die Besatzung sog wie auf Kommando frische Luft in ihre Körper. Dann blieb jeder bewegungslos liegen, wo er war.

Die Alarme schalteten sich nach und nach ab, was ein gutes Zeichen war. Wo auch immer sie gerade hingetrieben wurden, es bestand zumindest keine unmittelbare Gefahr. Leichte Schläge auf der Außenhülle erinnerte Tanner jedoch daran, dass das nicht auf lange Sicht so bleiben würde. Trotzdem war offenbar niemand von ihnen aktuell in der Lage, sich zu rühren. Jede Sehne seines Körpers schmerzte und er schloss für einen kurzen Moment die Augen. Dann zwang er sich, seinen Kopf zu drehen und sich umzusehen. Flores saß zusammengesunken in ihrem Sitz und war scheinbar nicht bei Bewusstsein. Ron lag stöhnend auf dem Rücken und versuchte einen Arm zu bewegen.

Wut brannte durch Tanners Geist. Wo zum Teufel hatte Cutter sie da hineingeführt? War das sein eigentlicher Plan? Ihre Flotte auflaufen zu lassen, um sie dann anschließend einfach mit einigen Komplizen bergen zu können? Doch dieser Gedanken wurde schnell beiseite geschoben, als ihm ein weiterer Umstand bewusst wurde: Wenn sie es nur haarscharf geschafft hatten, waren vermutlich auch alle anderen Schiffe in ähnliche Situationen geraten - und Carol flog lediglich einen Jäger! Ihr würden bereits wesentlich kleinere Asteroiden zum Verhängnis werden.

Mit all seiner Kraft zwang er seinen Körper sich Stück für Stück aufzurichten, bis er nach einigen Minuten endlich das Kontrollpult erreicht hatte. Alles in ihm schrie danach sich in sein warmes, wohliges Bett zu legen, doch er ignorierte die Schmerzen. Seine Navigatorin war wie bereits vermutet nicht bei Bewusstsein und er lehnte sich leicht über sie, um das Schiff auf einen stabilen Kurs zu bringen. Wenige Augenblicke später befanden sie sich auf einer für den Augenblick sicheren Position, und die größtenteils grünen und nur punktuell gelben Schadensmeldungen zeigten ihm, dass das Schiff keine großen Schäden davon getragen hatte.

Dann suchte er fieberhaft nach der Flotte. Die Pegasus hatte eine ziemliche Entfernung von ihrem Eintrittspunkt zurückgelegt und es würde sie mindestens weitere zehn Minuten kosten zum Sammelpunkt zurückzukehren. Die Sensoren zeigten ihm, dass es offenbar alle Schiffe heil geschafft hatten - aber nicht alle waren unversehrt geblieben. Eine Woge der Erleichterung überkam ihm, als er die Marvelstar erfasste und keinerlei Schäden feststellen konnte. Dann berechnete er einen möglichst gefahrlosen Kurs, bevor er damit begann, Flores und Ron zu versorgen.

Tuan

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Titel: ***

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216

12.04.2018, 19:57

Fisher hatte sich für den letzten Abschnitt ihrer Reise in sein Quartier zurückgezogen. Es sollte noch einmal für mehrere Stunden ein öder Flug durch die leere des Weltalls werden und da er beim Fliegen keine Hilfe anbieten konnte, gab es keinen Grund, sich auf der Brücke zu langweilen. Da ruhte er sich lieber noch etwas aus, um dann bei ihrer Ankunft am Ziel fit zu sein und so viel wie möglich mitzubekommen.
Als der vorberechnete Ankunftszeitpunkt nach einem erholsamen Nickerchen räher rückte und der Journalist sich gerade auf den Weg zu Ethan und Eny machen wollte, ging plötzlich alles drunter und drüber. Fisher bekam nur die Hälfte mit, aber es fühlte sich nach einem abrupten Notstopp und einem darauf folgenden Zusammenstoss mit irgendwas an. Die Notbeleuchtung flackerte, Alarmsirenen lärmten und auf einmal verlor er sprichwörtlich den Boden unter seinen Füssen, als offenbar die künstliche Schwerkraft ausfiel.
Völlig unvorbereitet schwebte Fisher hilflos im Gang, als Gott sei Dank nach einigen Minuten Ethan vorbei kam. Der junge Mann half ihm aus seiner misslichen Lage und klärte ihn grob über die Situation auf. Da leider auch die Lebenserhaltungssysteme beschädigt waren, hiess es nun, sich in einen der EV-Anzüge zu zwängen, die Ethan dabei hatte. Mit einem mulmigen Gefühl folgte der Journalist schliesslich dem jungen Mann zur Brücke und zu Eny. Noch konnte Fisher seine Ängste im Zaum halten, doch er spürte, wie Erinnerungen an einen anderen Unfall im All sich Bahn brechen wollten.

217

12.04.2018, 20:22

Als sich die Ereignisse zu überschlagen begannen und die kleine Flotte des Outpost 7 Navigation und Orientierung verloren hatte, saß Fionn Masters alleine auf der Brücke der Unicon Stallion und hielt eisern seine Wache. Sowohl die Ito Drillinge als auch die einbeinige Mona hatten sich zum Schlafen in ihre Quartiere zurückgezogen. Fionn wollte hingegen den Moment nicht verpassen, wenn die Schiffe des Outpost 7 ihr Ziel erreichen würden, und hatte deshalb darauf bestanden, ohne Aufsicht auf der Brücke bleiben zu dürfen um zur gegebenen Zeit, das Schiff aus dem Hyperraum springen zu lassen. Zwar hatte Mona den Autopiloten entsprechend der Koordinaten programmiert, die sie zuvor vom Flottenkommando erhalten hatten, allerdings hatte sie dem Jungen ebenso - wenn auch erst nach hartnäckigen Flehen und Betteln - gezeigt, wie er wieder auf manuelle Steuerung umschalten konnte, damit er persönlich das Verlassen des Hyperraumes einleiten konnte.

Doch die Zeit zog sich sehr in die Länge und Fionn der sich eine Decke mit auf die Brücke genommen und es sich damit in seinem Kommandosessel gemütlich gemacht hatte, wurde immer schläfriger und musste schon sehr mit seiner Müdigkeit kämpfen, um nicht vor dem entscheidenden Moment einzuschlafen. Hier nutzte es auch wenig, dass er die Lautstärke der Übertragung der Parlamentssitzung immer höher gedreht hatte, den gerade, als das Übertragungssignal versagte, war auch Fionn weggenickt. Niemand auf der Unicon Stallion konnte in diesem Augenblick ahnen, wie viel Glück sie hatten, dass das Schiff mit den modernsten Systemen ausgestattet war, und der Autopilot den übermittelten Countdown zur Verringerung der Geschwindigkeit automatisch miteinberechnete, den Fionn hatte von Tanners Funkspruch nichts mitbekommen. Erst der abrupte Not-Stopp und das Aufheulen von Wahnsignalen rissen den Jungen wieder aus seinem Schlaf. Reflexartig hämmerte Fionn auf den Knopf, der auf manuelle Steuerung umschaltete, während er zeitgleich registrierte, dass sein Schiff von einem undurchsichtigen Nebel umhüllt war, welcher keine Sicht auf die anderen Schiffe des Outpost 7 zuließ. Als er dann die Wahnsignale als Annäherungsalarm identifizierte und plötzlich aus der Nebelwolke ein riesiger Asteroid schnellte, der sich auf direktem Kollisionskurs zur Unicon Stallion befand, war seine Müdigkeit vollkommen einem nie zuvor erlebten Adrenalinschub gewichen.

"Ohhh…."

Hastig aktivierte Fionn die Manövertriebwerke der 890 Jump und steuerte das Schiff zur rechten Seite, da er hier aufgrund der bisherigen Formation keine anderen Schiffe vermutete. Da jedoch sowohl der gewählte Schub als auch der eingegebene Kurs von dem Jungen vollkommen falsch berechnet war, trudelte die Unicon Stallion weit von ihrer vorherigen Position und immer weiter in den dichten Nebel hinein. Fionn stoppte wieder die Maschinen und das Schiff lag absolut ruhig in der undurchsichtigen Wolke und Fionn verharrte in einer Starre aus Angst und Schrecken.

Schließlich kamen die Funksprüche der anderen Schiffe herein und Fionn beeilte sich, zur Kommunikationskonsole zu eilen um die Flotte zu kontaktieren.

"Hallo! Hallo! Hier ist Cash! Unicon Stallion hier, Unicon Stallion! Ich brauche Hilfe! Hören Sie, Hilfe! Es ist so schrecklich! Alles… Hören Sie, Hilfe! HILFE! Alles verdeckt! Keine Sicht! Überall… es ist überall! Ich… ich!"

Fionn atmete tief durch und versuchte sich zu beruhigen.

"Ok ok, wie Sie befohlen haben… ich aktiviere jetzt die Raketen der Unicon Stallion und schieße in alle Richtungen! Ich hoffe Sie finden uns dann! Aber kommen Sie auch schnell und retten uns! Bitte retten Sie uns! BITTE!!!"

Ethan

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  • »Ethan« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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218

16.04.2018, 18:43

Fisher betrachtete frei schwebend die Geschehnisse durch die großen Scheiben des Cockpits während Eny und Ethan eifrig dabei waren, die Schäden irgendwie unter Kontrolle zu bekommen.
Es war ein einziges Desaster. Die Flotte war versprengt, die Formation komplett aufgelöst. Diverse Funksprüche der anderen Schiffe kamen herein und wurden von den drei Männern auf der Brücke nur am Rande wahrgenommen.
Die Trillenium Falcon war anscheinend nur leicht beschädigt und hielt ihre Position in der Flotte. Die Magellan driftete langsam ab während einige andere Schiffe mit Danvers kreuz und quer herum flogen und auf die herumfliegenden Asteroiden feuerten.

Doch es war ein Tropfen auf den heißen Stein. Für einen zerstörten Asteroiden folgten sofort drei Neue, die mit einem der Schiffe kollidierten. Glücklicherweise waren nur wenige schnell genug, um ernsthaften Schaden anzurichten und so prallten sie auf Schilde und Hüllen und zerplatzten in tausend Einzelteile.

Die Arbeit auf der Merchantman war extrem schwer. Ohne die künstliche Gravitation mussten sich Ethan und Eny immer mit einer Hand an irgendetwas festhalten um nicht abzudriften.

Entsetzt hatte Eny auf die Kollision von Chloe hingewiesen und versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Doch sie antwortete zunächst nicht. Erst als sich die Avenger einige Momente später wieder kontrolliert bewegte, spürten sie die Erleichterung. Ethan nahm erneut zu ihr Kontakt auf.

“Angel, ist alles okay bei dir? Bist du verletzt? Uns geht es gut, wir sind alle in Ordnung.”

Ein Rauschen kündigte einen weiteren Funkspruch an, der von der Flotte gesendet wurde.

”Ok ok, wie Sie befohlen haben… ich aktiviere jetzt die Raketen der Unicon Stallion und schieße in alle Richtungen! Ich hoffe Sie finden uns dann! Aber kommen Sie auch schnell und retten uns! Bitte retten Sie uns! BITTE!!!"

Ethan war geschockt, als er zugleich auf die Anzeige schaute und die Stallion ein ganzes Stück abseits der Flotte entdeckte. Doch nicht weit genug, damit die Raketen keine Gefahr darstellen würden.

“Was zum...? Ist der Typ bescheuert?”

Ungläubig schüttelte der junge Mann den Kopf. Darum musste sich jemand anderes kümmern, Ethan hoffte nur inständig, dass dieser Spinner nicht die halbe Flotte in die Luft jagen würde. Und noch ein Funkspruch traf ein, das Chaos wurde immer größer.

“Solis Ortis, hier Bandit. Ihr seht ziemlich scheiße aus. Kann ich was tun? Soll ich rüberkommen oder euch an Bord nehmen?”

Es tat gut, ihre Stimme zu hören, dann hatte Jess die Ankunft hier gut überstanden. Die Schilde der Solis Ortis hielten die Strahlung immer noch ab, trotz der Schäden. Doch das war keine Dauerlösung. Eine kleinere Explosion innerhalb des Schiffes rüttelte auf einmal alles durch.

“Scheiße,” rief Ethan, der eine Sekunde vorher den Kanal zu Bandit geöffnet hatte und die Latina damit ungewollt begrüßte. Funken sprühten und Trümmerteile flogen an ihnen vorbei und keine 5 Meter von der Dirtbag entfernt strömte die Luft aus einem frischen Hüllenbruch in die tödliche Suppe.

“Das ist dann auch unser letzter Rest Sauerstoff.”

Ethan drehte sich kurz Fisher und Eny zu, bevor er endlich dazu kam, direkt mit Jess zu sprechen. Sein Magen fühlte sich immer noch flau an.

“Die Helme auf, Gentleman. Jess, dich schickt der Himmel. Dock an, du musst Fisher und Eny von Bord bringen.”

Eigentlich wollte er sie bitten, die zwei auf der Stallion abzusetzen aber das hatte sich wohl erledigt. Ein neuer Plan musste her.

“Bring sie zur Pegasus. Und pass auf, wir haben hier gleich keinen Druck mehr und die Luftschleusen sind auch im Arsch.”

Auf einer Konsole erweiterte Ethan den Kanal auf die gesamte Flotte und setzte seinen Helm auf. Seine Stimme klang durch die Störungen im Kommunikationssystem verzerrt.

“Pegasus, wir evakuieren die Solis Ortis. Bandit bringt sie rüber zu Euch. Ich bleib hier und versuche die Kiste zusammen zu halten, für eine weitere Stunde reicht mein Sauerstoff noch aus.”


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Tanner

RP Charakter Tanner SC

Titel: ***

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219

16.04.2018, 20:15

Langsam und bedächtig bewegte sich die Pegasus in Richtung der Flotte. Tanner kratzte sich am Hinterkopf, während er das Schiff konzentriert zwischen mehreren Asteroiden hindurchmanövrierte. Hin und wieder flammten die Schutzschilde bläulich auf, doch handelte es sich dabei lediglich um die Einschläge kleinerer Ableger.

Trotzdem war die Gefahr keineswegs gebannt. Das ganze Feld war in stetiger Bewegung und immer wieder warfen Kollisionen von Gesteinsbrocken diese in völlig neue und unvorhersehbare Richtungen. Um alle Schiffe mehr oder weniger heil aus dieser Lage herauszubringen, benötigte es ein wahres Wunder.

Ron hatte Flores mittlerweile aus dem Pilotensitz herausgezogen und in einem anderen Sitz gesichert, er selbst hatte sich gleich daneben positioniert. So wie es aussah, hatte sie keine größeren Schäden davongetragen, war aber nach wie vor nicht bei Bewusstsein. Mit finsterer Mine verfolgte Mirabel die Situation auf dem Scanner, während er zeitgleich innerlich kochte. Wenn er Cutter das nächste Mal sah, würde er ihm höchstwahrscheinlich ohne zu zögern eine reinhauen. Wie hatte das nur passieren können?

Sicher, dass es eigentlich gar nicht schlimmer kommen könnte, übertönte plötzlich ein Funkspruch alle anderen:

"Ok ok, wie Sie befohlen haben… ich aktiviere jetzt die Raketen der Unicon Stallion und schieße in alle Richtungen! Ich hoffe Sie finden uns dann! Aber kommen Sie auch schnell und retten uns! Bitte retten Sie uns! BITTE!!!"

Für einen Moment dachte Tanner, er hätte sich verhört. Niemand konnte so dämlich sein. Doch dann erinnerte er sich nur zu gut ihr erstes Treffen mit diesem Jungspund - und im nächsten Moment war er sich klar, dass es durchaus jemandem gab, der dämlich genug war - und er war mitten unter ihnen. Bevor er jedoch reagieren konnte, erreichte ihn ein weiterer Funkspruch:

“Pegasus, wir evakuieren die Solis Ortis. Bandit bringt sie rüber zu Euch. Ich bleib hier und versuche die Kiste zusammen zu halten, für eine weitere Stunde reicht mein Sauerstoff noch aus.”

Seine Gedanken rasten. Wenn sie das Schiff evakuierten, musste die Situation weit schlimmer sein als angenommen. Schnell bestätigte er die Übertragung und gab einen Kurs ein, der die Pegasus auf einen direkten Abfangkurs mit der Solis Ortis brachte. Für die sicherste Route fehlte ihnen nun schlicht und einfach die Zeit. Wehmütig blickte er zu Flores und bedauerte, dass nicht sie an der Konsole saß. Und dann fiel ihm schlagartig ein, was er beinahe schon wieder vergessen hatte:

Der Vollidiot in seiner Stallion hatte immer noch vor, seine Raketen zu zünden! Schnell öffnete er erneut einen Kanal:

"Unicon Stallion, wenn Sie nur eine einzige Rakete abfeuern, werde ich sie eigenhändig aus der nächsten Luftschleuse werfen! Sind Sie wahnsinnig? Bleiben Sie wo Sie sind, und bewahren Sie Ruhe!"


Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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220

16.04.2018, 20:54

“Alexa, Andockprozedur mit der Solis Ortis einleiten.”

“Okay, Befehl wird ausgeführt.”

Während die KI der Dirtback die Herald mit der Merchantman verband, schlüpfte Jessie in ihren Raumanzug. Als sie die Luftschleuse manuell überbrückte und öffnete, schwebten ihr auch schon Eny und der Journalist entgegen. Sie ging mit ihrem Helm dicht an Enys heran und sah ihm in die Augen.

“Nehmt die Dirtbag und fliegt zur Pegasus. Ich sehe zu, wie ich Ethan hier zur Hand gehen kann.”

Eny sah sie zweifelnd an, gab aber keinen Widerspruch. Bevor sich das Schott zur Herald schloss, drehte Jess sich noch einmal um.

“Und keinen Kratzer, verstanden?”

Sie schwebte durch den merkwürdig leblos wirkenden Rumpf der Solis Ortis und es dauerte einen Moment, bis sie Ethan gefunden hatte. Dann hielt sie sich neben ihm an einem Metallbügel fest.

“Hast wohl gedacht, du kannst hier den Helden spielen und den ganzen Ruhm für dich alleine einheimsen, was?”

Sie grinste traurig.

“Also los Captain, sag mir, was ich tun soll.”


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