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Ethan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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641

02.05.2018, 13:34

Ich hab es jetzt mal überflogen und kann so einiges nachvollziehen, gerade auch diese "ich kann nicht genau sagen woran es liegt"-Aussagen. Es ist ein Gefühl, aber an bestimmten Dingen lässt es sich nicht festmachen.

Mir fehlt nur im Moment die Zeit, um im Detail darauf einzugehen. Vielleicht komme ich Morgen dazu, bis dahin können und sollten sich aber auch diejenigen zu Wort melden, die noch nichts gesagt haben.
Diskutiert gerne weiter, aber denkt an Eure Wortwahl und seid nett zueinander. wie Chloe schon anmerkt, der Ton gerät gerade etwas aus der Bahn ;)

@Chloe
Kara hat da keine Schuld dran. Mir zumindest war von Anfang an klar, dass ihr auch privat darüber redet, finde ich persönlich völlig okay.

@Taya
Gute Besserung, ich drück dir die Daumen :(


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Vleit Medane

Gildenfreund

  • »Vleit Medane« ist der Autor dieses Themas

Titel: Concierge Black

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642

02.05.2018, 13:35

klingt schon etwas selbstgefällig. Schaut mal, wie mutig ich bin





Und
dass du den beiden erzählt hast

Kara ist unschuldig, wirklich ;)
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Tanner Mirabel

Gildenleitung

Wohnort: Hamburg

Titel: ***

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643

02.05.2018, 18:51

Ich habe ja meinen Senf bereits im Leitungsbereich dazu abgegeben. Hier nochmal für alle:

Zunächst mal danke für euer Feedback. Ich kann auch verstehen, wenn ihr ein wenig angefressen seid - es ist ja für niemanden schön, wenn man sich viel Mühe gibt (und das habt ihr zweifelsfrei getan), und dann gibt es zum größten Teil Kritik.

Allerdings ist es ja nicht so, dass es keinerlei Feedback der anderen gegeben hätte - ganz im Gegenteil. Da ist immer wieder etwas punktuell gekommen, und ihr habt darauf reagiert. Nun will sich aber niemand ständig beklagen, auch wenn die eigene Motivation darunter leidet. Schließlich respektiert jeder von uns die Arbeit und Energie, die ihr in dieses Projekt investiert.

Auch ist es einfach so, dass sich manche Dinge nicht so einfach beziffern lassen. Ich persönlich glaube ehrlich gesagt, dass das eigentliche Problem ein ganz anderes ist. Ich kann natürlich falsch liegen, aber mein Eindruck ist folgender (auch aufgrund eurer Begründungen hier):

Ihr seid zu sehr auf das fixiert, was in euren Augen der eigentliche Höhepunkt ist. Ich kenne ja die Story-Eckpunkte von hier ansatzweise, und die sind ja auch gut und haben viel Potential. Nur vergesst ihr dabei, dass bei einem RP mehr als bei vielen anderen Dingen der Weg das eigentliche Ziel ist - oder besser gesagt sein sollte. Das ist ja kein Wettrennen, ihr erscheint mir da einfach zu ungeduldig (vermutlich durch den zugegebenermaßen unbefriedigenden Umstand, dass Leute immer mal wieder keine Zeit haben und alle warten müssen). Und genau da liegt die Krux:

Ein großer Teil von Karas Magie bei ihren RPs ist der Umstand, dass sie niemanden hetzt, sondern sich als Spielleiterin auf Situation einstellt und darüber hinaus auch hin und wieder spontan Nebenplots in die Handlung einwebt, die die Mitspieler in neue Richtungen lenkt, ohne sie wirklich zu unterbrechen. Dazu kommt eine gute Führung durch das ganze RP, bei dem man halt das Gefühl hat, die Geschichte entwickelt sich selbst weiter. Mal dauert das ein wenig länger, mal geht es ein wenig schneller. Aber es funktioniert.

Bei euch hat man teilweise das Gefühl, ihr baut durchaus hin und wieder mal eine gute Idee ein - aber dann zeigt sich erneut die von mir angesprochene Ungeduld und die erwartete Herausforderung entpuppt sich lediglich als eine Luftblase - siehe den Wirbel. Es wird ein Spannungsbogen aufgebaut, da ist etwas total unerwartetes und bedrohliches für dass man eine Lösung braucht - und dann fällt das mit einem Posting total unspektakulär in sich zusammen. Das führt dann zwangsläufig für jeden der etwas anderes erwartet hat zur Ernüchterung und Enttäuschung.

Und wie gesagt, um bei dem speziellen Fall zu bleiben: Was hätte beispielsweise dagegen gesprochen, diese eigentlich doch sehr spannende Szene weiter zu verfolgen? Wenn man genau darüber nachdenkt eigentlich nur der Umstand, dass man schnell vorankommen möchte. Aber dann muss man sich halt fragen, warum der Wirbel dann überhaupt da ist, und ob das RP in der Art wie ihr es aktuell betreibt eigentlich sinnvoll ist (nicht böse gemeint).

Denn wir sind ja alle hier um zu spielen und eine spannende Geschichte zu erleben - nicht, um schnell durchzukommen. Es interessiert eigentlich Niemanden, ob man sich grad im Prolog, in der Hauptstory oder im Finale befindet - solange der Part, den man gerade spielt, spannend ist und Spaß macht. Denkt mal drüber nach.


Mittlerweile habt ihr den Ball ja zu den Spielern gespielt, was meiner Meinung aber mehr die Verlagerung von einem Extrem ins nächste darstellt. Die Handhabung der eigentlichen Story, das Pacing und die Führung müssen meiner Meinung nach bei den Spielleitern liegen, das wird sonst nichts.

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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644

02.05.2018, 21:35

Warum ich bei solchen Sachen schweige hat mehrere Gründe. ^^

Zum einen bin ich Gast. Das heißt ich kenne eure Dynamik weniger und kann daher nicht den direkten Vergleich ziehen.

Desweiteren bin ich sehr eingerostet was RP Texte betrifft was mein feeling verzerren könnte.

Und zu guter letzt ist mir ja seit Anfang an bekannt das Ethan und Vleit neu als Spielleiter fungieren da ich selber aber keine Ahnung von der spielleitung habe habe ich mich lediglich auf ein geruckel eingestellt. Bis die zwei ihr Rythmus gefunden haben.

Und ich glaube dort stecken wir gerade drin in einem ruckel der Wegfindung.

Also mir persönlich ging es abgesehen von ein zwei Kleinigkeiten bis zum Asteroidenfeld vom gefühl her gut.

Die letzten postings kommen mir jedoch wie das spielprinzip problem von "Leverage" vor als Hadison für eine folge die Führung hatte. Und das ist eine harte Nuss und Herausforderung für die Leiter die nicht leicht ist.

Denn ist das Spiel zu leicht macht es kein Spaß und man hört aus ist es wiederum durch nie endende herausforderungen ist es frustrierend und genau man hört auf.

Und Grad ist es ne Mischung aus beiden. (Nachdem ich tanners "tipps" gelesen habe)

Der frustrierende nie endende Teil war dieser Wirbel der sich nicht als Ziel entpuppt hat.

Ein kleines Beispiel: ich habe von Ethan bezüglich der wegfindung nen kleinen Tipp bekommen. Ich habe mir auf freiwilliger Basis sogar einen würfelwurf auferlegt ob PG es selber schafft oder ich auf diesen Tipp zurück greifen musste was der Fall war. Und hab dann direkten Kurs auf das ursprüngliche Ziel gesetzt. Dort hätte man den Wirbel mit ein zwei mehr Informationen besser integrieren können. Ich war fest der Annahme wir hätten es endlich geschafft weil PG kurs aufs Ziel gesetzt hat. Der kleine Satz "Hey Leute da ist ein Wirbel der wird hier für Pausenzone genutzt lass ma dort halt machen" hätte es voll und ganz getan. ^^ was den einwurf von zu leicht von tanner betrifft hätte man zumindest für die drei Schiffe die die Asteroiden abwehren müssen zwei drei Asteroiden einbauen können dessen Bahn abgelenkt wurden zum Beispiel durch die Explosion der anderen und drum würfeln lassen ob sie bzw wer diesen trifft oder ob er durchkommt und vielleicht wieder was ankratzt. (Wie gesagt es sind kleine Details die aber viel bewirken könnten bei den einzelnen Spieler) (Ich persönlich spiele ja sowohl Star Citizen und andere flugsimulationen oder semiflugsimulationen besser gesagt wie warthunder und kann mir den Spaß nicht nehmen mit cruisespeed 910m/s bei der Conny durch das asteroidenfeld von yela zu fliegen um zu gucken wann ich abbrechen muss. Oder mit einer Ki-61 bei 600-700km/h eine feindliche P38 zwischen seinen Schiffen hindurchverfolge während alles im mich herum explodiert. [Verdammtes drahtseil] daher hab ich mir bei dem letzten Wirbel nichts gedacht. Wie im Text beschrieben wäre ich ohne Anhang einfach durch ^^' )

Was Vleits Einleitungsgeschichten betrifft. Ich find sie an sich gut ich würd gern weiter wissen was mit Faye ist und ob sie auch noch nen auftritt hat. Die Militär storys hingegen waren eher mehr verwirrend ^^ da warte ich halbt auf den versprochenen späteren sinn.

Was das würfeln vor dem Feld angeht ich meine zwar ich hätte meine Meinung gesagt aber gern nochmal. Es ist ne interessante neue Art und ich hab auch wenn es zu Anfang recht verwirrend war meiner Meinung nach schnell durchblickt das es dazu diente um eine rahmenbedingung der folgenden Texte zu legen und bin daher dem eigentlich positiv zugetan.

Ich hoffe hier kam jetzt nichts feindlich rüber denn absolut nichts ist feindlich gemeint. ^^

Noch ist nichts verloren es gibt immer eine tiefphase

Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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645

03.05.2018, 08:23

Aus meiner persönlichen Sicht ist das zum Beispiel überhaupt kein Problem. Ob jetzt eine Szene zu leicht oder zu schwer ist, ob man lieber würfelt, oder darauf verzichtet... das ist tatsächlich Übungs- und auch Geschmackssache, über dieses Beiwerk kann ich hinwegsehen.

Aber mich packt das RP aus unterschiedlichen Gründen nicht so ganz. Ich kann mich schlecht hineinversetzen, empfinde keinen persönlichen Spannungsbogen (obwohl ich mich mit der Ethan/PG-Geschichte Mühe gegeben habe, etwas Würze reinzubringen) und fühle mich wenig motiviert, weiterzuschreiben. Wenn man bedenkt, wie zäh das Ganze ist, geht es wohl nicht nur mir so, allerdings ist diese Zähigkeit sicher auch Teil des Problems - ein kleiner Teufelskreis. Zu dieser Diskussion haben sich ja auch 3 oder 4 Spieler immer noch nicht geäußert. Und die Stolpersteine nebenbei machen es nicht besser. Aber ich will das nicht nochmal aufrollen, sondern wollte nur klar stellen: die kleinen Unebenheiten der Spielmechanik sind zumindest für mich nicht so das Problem. Und vielleicht ist es ja in meinem Fall auch wirklich so, dass es daran liegt, dass ich mit Star Citizen nichts anfangen kann, keine Ahnung. Vielleicht sollten wir die Darsteller durch Marvel-Helden ersetzen, Vleit ;). Oder durch Zombies :D


Ryan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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646

03.05.2018, 09:26

Ich spare mir jetzt eine weitere Erläuterung zum Thema Opferrolle oder Kritikfähigkeit. Ich wollte niemanden persönlich angreifen, wirklich nicht.

Aber was die Motivation angeht... das ist bei mir wohl ein ähnliches Problem wie bei Taya. Klar, auch ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle gewünscht, dass das RP in anderer Form geleitet wird, aber letztendlich bin ich wohl nicht so SC-affin wie andere hier. Wenn ich mir Pos Postings durchlese mit alle den Daten und Fakten wird mir ganz schwummerig. Im Gegensatz zu einigen anderen habe ich mir noch keine Schiffe gekauft und weiß noch nicht mal, ob ich das Spiel spiele. Es hat sich über die letzten Jahre nicht gerade in die Richtung entwickelt, die ich mir wünsche und auch das Universum packt mich nicht so wie andere.

Am Anfang war es noch ganz nett, die Sache mit Logan & Telford und so, aber Logan ist nicht mehr dabei und ich finde mich nicht so richtig hinein. Dafür können die Leiter natürlich nichts, aber irgendwie ist mir das Setting und die Geschichte nicht so richtig interessant genug, um in der Form wie bei anderen am Ball zu bleiben. Dennoch würde ich vermutlich weiterschreiben, wenn wir uns darauf einigen.

647

03.05.2018, 09:49

Hi,

ich melde mich heute Nachmittag nach der Arbeit zu der Sache.

Tuan

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: ***

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648

03.05.2018, 11:34

Allgemein gesprochen gibts mehrere Punkte, die über den "Erfolg" eines Rollenspiels entscheiden (wie z. B. der Spielleiter, die Spieler, Interesse am Thema, Regelwerk, Zeit...).
Wenn einige dieser Punkte nicht optimal laufen, können sie durch andere immer noch ausgeglichen werden. Wenn aber zu viel nicht stimmt, dann scheitert das Projekt früher oder später.
Bei unserem aktuellen Star Citizen RP gibt es meiner Meinung nach zwei wichtige Punkte, die von vornherein die Sache erschweren: unerfahrene Spielleiter und fehlendes Hintergrundwissen/Interesse am Spieluniversum.
Wie gesagt, absolut kein Beinbruch, jeder Spielleiter hat irgendwann mal angefangen und hatte damals keine Ahnung, was da alles auf ihn/sie zukommt.
Auch das mit dem Spieluniversum ist eigentlich nicht so tragisch, was für einen Antrieb die Schiffe genau haben oder wie die hundert benannten Planeten im Milliarden umfassenden Universum heissen, ist für die meisten Storys ja nicht so wichtig. Man kann trotzdem tolle Geschehnisse erleben. Allerdings bietet es halt schon ein Grundgerüst und eröffnet sowohl Spielern wie auch Meistern mehr Möglichkeiten, die Welt in die Geschichten zu integrieren, und liefert eine gemeinsame Basis, auf der alle Beteiligten aufbauen können.
Diese konkrete Basis fehlt uns aber. Klar, wir wissen alle, dass es um Star Citizen und damit Science Fiction geht. Aber viele von uns, auch ich selbst, haben kaum eine Ahnung vom SC-Universum.
Wenn dann noch andere Punkte dazu kommen, wie etwa Zeitmangel (exemplarisch nenne ich mal Tanner und mich, wir sind momentan wegen Arbeit ja recht eingeschränkt, ich selbst habe zum Glück nur einen Beobachter-Charakter, aber Tanner verkörpert schon eine storytragende Figur), dann fängt es halt eben an zu holpern.
Und wie schon jemand gesagt hat, daraus kann sich schnell ein Teufelskreis bilden.

Ich persönlich bin weiterhin gespannt, wie die Geschichte weiter geht (grade auch mit diesen bisher unzusammenhängenden Hintergrundberichten, die ich interessant finde). Aber wie ich in diesem Thread schon einmal geschrieben habe, es sollte allen Spass machen. Und wenn sich abzeichnet, dass es nicht mehr so ist, sollte man sich zusammen setzen und überlegen, wie man wieder zu seinem Spass findet (tun wir ja mit dieser Diskussion grade).
Und wenn da leider keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann, bricht man das Projekt lieber ab, als dass es für die Hälfte der Leute ein Zwang oder lustloses Mitlatschen ist.
Dann investiert man die Energie lieber in was neues.

Da ich momentan ja nur wenig aktiv sein kann, habe ich hier eher allgemeine Überlegungen angestellt und kaum konkrete Probleme/Lösungen im Angebot.

649

03.05.2018, 17:12

Ich schreib einfach doch schon mal, was ich zum RP schreiben wollte, dann ist es geschrieben und man kann sich gegebenenfalls darüber austauschen. Das andere Thema scheint mir auch eher etwas für interne Diskussionen zu sein, für die Personen, die es betrifft.


Ich persönlich habe kein größeres Problem mit dem momentan laufenden RP an sich, mein Hauptproblem ist, dass ich momentan einfach viel weniger Zeit habe, Texte zu schreiben. Leider führt das dann dazu, dass ich immer wieder aus der Story rausgerissen werde, das heißt, mich erst wieder einlesen muss, oder auch dazu, dass ich Ideen, die ich für zukünftige Texte hatte, nicht oder nur unbefriedigend umsetzen kann, was dann ein wenig an meiner Motivation nagt. Hier kann ich aber selber daran arbeiten und schauen, dass ich einfach etwas häufiger schreibe, es muss ja nicht immer viel sein ;)

Zur RP Dynamik allgemein:
Aus meiner Sicht macht das RP vor allem dann Spaß, wenn die Spieler direkt miteinander interagieren. Zumindest geht es mir dann so, dass ich immer sehr darauf gespannt bin, wie andere auf meine Charaktere reagieren und was sie dazu schreiben. Dann bin ich auch entsprechend hoch motiviert, direkt wieder darauf zu reagieren, sodass sich ganz automatisch ein schneller Schreibfluss einstellt. In solchen Phasen reichen dann ja auch wirklich immer relativ kurze Texte.

Eine Grundvoraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Charaktere auch nahe beisammen sind um eben miteinander interagieren zu können, und da ist es im aktuellen RP möglicherweise ein Problem, dass weitestgehend jeder sein eigenes Schiff mit eigener Crew besitzt (ich ja auch) und entsprechen die Handlung eher nebeneinander als miteinander erlebt wird. Zumindest habe ich gerade in der aktuellen RP Situation das Gefühl, dass das ein Problem sein könnte, denn eigentlich bleibt mir ja nur die Funkverbindung, um mit anderen Kontakt aufzunehmen. Anders wäre es zum Beispiel, wenn noch andere Spieler auf meinem Schiff wären.

Für den allgemeinen Schreibfluss wäre es meiner Meinung nach ebenfalls sinnvoll, wenn wichtige oder zentrale Charaktere eher von Spielern übernommen werden, die auch häufig bzw. regelmäßig schreiben können, oder diese direkt von der Spielleitung gespielt werden. Zudem sollte ein generelles Einvernehmen darüber herrschen, dass Charaktere mitgezogen werden, wenn es für Spieler gerade zeitlich schwierig ist, einen Text zuschreiben. Ich weiß, dass ich zuletzt auch immer wieder für solche "Wartephasen" gesorgt habe, was mir auch leid tut und wo ich mich bemühen werde, dies zukünftig zu vermeiden, aber in solchen Phasen habe ich absolut kein Problem damit, wenn die Handlung einfach voran schreitet und ich später wieder einsteige.

Zuletzt noch zum Setting im SC-Universum:

Auch ich habe zwischenzeitlich bei mir festgestellt, dass mir ein wenig der Zugang zum SC-Universum fehlt, da ich die Entwicklung von SC nur grob verfolgt und eigentlich nicht vorhabe, es später zuspielen. Entsprechend bin ich dann immer mal wieder beim Schreiben über kleine Details gestolpert, wie z.B. die Suche nach einem passenden Herkunftsplaneten, bei den Schiffen, Waffen, Technik etc., wo man erst recherchieren müsste, um etwas passendes zu schreiben. Das ist natürlich kein großes Problem, da es mir ja vor allem um das RP mit euch geht, aber doch ein Unterschied zu den bisherigen RPs im Star Trek, Star Wars, Marvel oder GoT Universum, wo ich auch über das RP hinaus einen Zugang bzw. Interesse daran habe. Das ist kein Grund, mit dem jetzigen RP aufhören zu müssen, aber möglicherweise doch eine Ursache dafür, dass ich mich, und andere vielleicht auch, noch nicht so ganz in die Handlung hinein versetzen kann (Ich habe z.B. immer noch keine Ahnung wer diese Aliens sind, wie es bei SC mit der Menschheitsgeschichte ausschaut, wie das politische System aufgebaut ist etc etc.).

Ryan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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650

03.05.2018, 17:17

Sehr gutes Posting, vor allem diesen beiden Punkten kann ich absolut zustimmen.

Eine Grundvoraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Charaktere auch nahe beisammen sind um eben miteinander interagieren zu können, und da ist es im aktuellen RP möglicherweise ein Problem, dass weitestgehend jeder sein eigenes Schiff mit eigener Crew besitzt (ich ja auch) und entsprechen die Handlung eher nebeneinander als miteinander erlebt wird. Zumindest habe ich gerade in der aktuellen RP Situation das Gefühl, dass das ein Problem sein könnte, denn eigentlich bleibt mir ja nur die Funkverbindung, um mit anderen Kontakt aufzunehmen. Anders wäre es zum Beispiel, wenn noch andere Spieler auf meinem Schiff wären.

Für den allgemeinen Schreibfluss wäre es meiner Meinung nach ebenfalls sinnvoll, wenn wichtige oder zentrale Charaktere eher von Spielern übernommen werden, die auch häufig bzw. regelmäßig schreiben können, oder diese direkt von der Spielleitung gespielt werden. Zudem sollte ein generelles Einvernehmen darüber herrschen, dass Charaktere mitgezogen werden, wenn es für Spieler gerade zeitlich schwierig ist, einen Text zuschreiben. Ich weiß, dass ich zuletzt auch immer wieder für solche "Wartephasen" gesorgt habe, was mir auch leid tut und wo ich mich bemühen werde, dies zukünftig zu vermeiden, aber in solchen Phasen habe ich absolut kein Problem damit, wenn die Handlung einfach voran schreitet und ich später wieder einsteige.

Ethan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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651

08.05.2018, 18:11

So, nun kann es hier auch unbelastet weitergehen. Ich denke jeder hat Verständnis dafür, dass persönliche Probleme/Konflikte wichtiger sind :)


Erst einmal Danke für eure offenen Worte. Das Meiste davon kann ich sehr gut nachvollziehen, ich gebe nur nochmal meinen Senf aus meiner Sicht dazu, bitte nichts davon persönlich nehmen :)

Ich denke ein wichtiger Punkt ist das Setting selbst. Mit SC kann ich auch recht wenig anfangen im Vergleich zu Marvel oder Star Trek, die fesseln einfach mehr. Das dürfte zumindest im Hintergrund bei jedem nicht gerade motivationsfördernd sein, auch wenn es für sich allein genommen vermutlich zu vernachlässigen wäre. Hier können wir aber nichts ändern, das ist einfach so.

Dann haben wir die zwei großen Punkte von Paul, denen ich zustimmen muss.
Diese Aufteilung auf einzelne Schiffe sorgt dafür, dass quasi keine persönliche Interaktion möglich ist, was einem RP in der Grundidee schon ein bisschen widerspricht. Die Auswirkungen jedoch hab ich gewaltig unterschätzt, was auch mit dem zähen vorankommen und den vielen Pausen zusammenhängen mag, die das sicher nochmal verstärken.
Die Grundidee des Outpost basiert leider auf vielen einzelnen Schiffen und wir hätten am Anfang einen großen Schnitt machen sollen um es auf 1-2 Schiffe zu reduzieren.

Ein weiteres ‘Problem’, welches wir übernommen haben, war die IC-Leitungsfunktion von Tanner und Kara. Das hat natürlich für den ersten Teil gut gepasst, als die beiden das RP auch geleitet haben.
Doch weder Vleit, noch Ethan sind als Charaktere dazu geeignet, die Spieler mitzunehmen und wir haben auch keine anderen NPCs, welche diese Funktion übernehmen könnten. Unser bisheriger Ansatz funktioniert nicht, das muss man einfach mal so sagen.

Wir hatten am Anfang die Diskussion darüber, ob wir Kara und Tanner dafür mit einbeziehen, was aber dazu geführt hätte, dass sie die Story immer vorher gewusst hätten. Ich vermute einfach mal, dass es für die beiden auch nicht wirklich Spaß gemacht hätte.

Zumal Tanner aufgrund der Zeitprobleme nie schnell und flexibel hätte schreiben können. Rollen innerhalb des Outpost deswegen zu verändern halte ich aber auch nicht für sinnvoll bzw. machbar. Ich weiß bisher nicht, wie man das anders gestalten sollte. Vielleicht ein Erzähler? Oder im OOC-Bereich die Situation und das nächste Ziel schildern, damit die Spieler selbst über das ‘wie’ entscheiden können? Ich weiß es nicht.

Dann hab ich noch das Thema Statist im Kopf. Das kann ich leider nicht entkräften. Denn bisher sind die Spieler eigentlich nur Mitläufer und nicht der Mittelpunkt des RP, was vermutlich auch ein Resultat aus den Punkten oben ist. Und dann ist es auch nachvollziehbar, wenn man sich nicht mitgenommen fühlt.
Dazu kommt auch, dass ich gerne jeden Charakter mit seinen speziellen Fähigkeiten ansatzweise in der Story unterbringen möchte. Damit jeder seinen ‘Moment’ bekommt. Das ist aufgrund der Vielfalt aber nicht leicht. Das sind keine Helden, die alle irgendwie kämpfen können oder Offiziere, die 3 Jahre die gleiche Grundausbildung auf der Akademie hatten. Hier stoße ich persönlich an meine Grenzen, auch wenn manche von euch das vielleicht als nicht so wichtig erachten.

Die diversen Verzögerungen, zu schwere oder zu leichte Szenen, schlechtes Handling von Vleit und mir kommen dann noch oben drauf. Ich kann aber auch sehen, dass ihr das für sich allein genommen nicht so schlimm seht und wir unsere Erfahrungen sammeln müssen.


Ich hab viele dieser Dinge am Anfang mal kurz durchdacht, aber ordentlich unterschätzt und daher auch nicht gegengesteuert. Ob ich dafür zu doof bin, wegen der fehlenden Erfahrung nichts dafür kann, oder die Grundstruktur des Outpost in diesem RP an sich schon auf lange Sicht dazu geführt hätte, spielt jetzt aber keine Rolle mehr.

Wichtig ist, was wir nun tun. Einiges können wir sicher auf Links drehen und verbessern, damit hab ich überhaupt kein Problem wenn es euch dann wieder Spaß macht. Beispielsweise die Spieler auf weniger Schiffe zu bringen.
Allerdings können wir an manchen Punkten nicht viel tun, weil dadurch das ganze Grundkonzept auf den Kopf gestellt wird. Tanner ist IC nunmal der Boss, daran kann man nichts ändern. Es werden also nie die Charaktere von Vleit und mir sein, die alle mitziehen. Aber das ist eins der großen Probleme.

Und da stellt sich mir die Frage, ob das, was wir tun könnten, am Ende auch ausreichend ist um das RP weiterzuführen. Die Frage stelle ich nun einfach mal so in den Raum ;)


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Tanner Mirabel

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652

08.05.2018, 18:42

Sehr gutes Posting, Ethan.

Das spiegelt wohl so ziemlich alles wieder. Ich denke das festgefahrene Setting und die verminderte Interaktion zwischen den Charakteren wiegt da am Schwersten. Da sehe ich auch nicht wirklich eine Lösung... ich möchte jetzt nicht als Ketzer dastehen, aber vielleicht wäre ein Reboot in einem anderen Setting (ich höre Taya schon Zombie-Apocalypse schreien :D) doch das Schlaueste. Nur so ein Gedanke, ich bin eigentlich für alles offen.

Vleit Medane

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653

08.05.2018, 20:34

nunja, wäre zwar blöd, aber wenn man lieber etwas anderes machen wollen würde, steh ich natürlich hinter Euch. Also wenn Ihr das wirklich wollt.

Hört sich jetzt zwar blöd an, aber ich habe mir schon vor laaaanger Zeit (als ich einige Tage Langeweile hatte) ein komplettes Konzept - also von Anfang bis Ende - für ein Star Trek RP ausgedacht :D Und das erfüllt alles was hier angesprochen wurde.

Nennt es Berufskrankheit. Da muss ich auch andauernd Konzepte erdenken ^^ Ich kann damit so gesehen nicht aufhören. Irgendwann überkommt es mich ^^

Ich habe mir sogar mal ein Konzept für ein Stellaris RP ausgedacht - das aber leider nicht funktioniert :D Weil dafür jeder das Spiel im Multiplayer spielen müsste :D Halt so eine ideale "Traumvorstellung" die niemals eintreten wird :D
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Tanner Mirabel

Gildenleitung

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654

08.05.2018, 23:22

Hört sich jetzt zwar blöd an, aber ich habe mir schon vor laaaanger Zeit (als ich einige Tage Langeweile hatte) ein komplettes Konzept - also von Anfang bis Ende - für ein Star Trek RP ausgedacht Und das erfüllt alles was hier angesprochen wurde.

Etwa dasselbe habe ich hier auch mal verkündet. Um es kurz zu machen. Das ist nichts geworden. :D

Vleit Medane

Gildenfreund

  • »Vleit Medane« ist der Autor dieses Themas

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655

09.05.2018, 18:46

Ehe ich es vergesse und das muss ich unbedingt noch machen ^^

@Ethan.

Danke dir für die Zusammenarbeit. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit dir im Geheimen an Story-Inhalten, Wendungen und Bösewichten zu basteln. Ich mein J.J. Abrams hat - wir wir beide wissen - keine Ahnung von Storys und Geschmack. Ich denke wir sind zumindest auf seine Stufe gerutscht, der macht uns nix mehr vor :D
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Ethan

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Titel: Der Pfeffersack

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656

09.05.2018, 19:09

*lol*

Das Kompliment gebe ich gerne zurück. J.J. Abrams haben wir in den Punkten aber locker überholt. Es hapert nur an der Umsetzung :D


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657

09.05.2018, 22:51

Jeder Anfang ist schwer ihr zwei und ihr hattet echt ne harte Nuss ^^

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