Sie sind nicht angemeldet.

  • »Sinara Adera« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Wuppertal

Titel: Ehemaliges Outpost 7 Mitglied

  • Nachricht senden

21

14.05.2011, 15:07

Während der Separatist draußen seine Forderung stellte, drehten sich eine Köpfe der Überlebenden zu der jungen Frau, welche reichlich mitgenommen in einer Ecke saß und nun wieder versorgt wurde. Als das Wort Jedi fiel runzelte sie leicht die Stirn und beantwortete die Fragenden Blicke mit einem Kopfschütteln.

Der plötzliche Jubel lies sie zusammenzucken und nachdem die Rettungsmanschaft eingetroffen war legte man sie auf die Bare um sie weg zu tragen. An der Rampe des Schiffs schlang sie die Hand um die Tragegurte ihrer Tasche und ein paar Meter schleifte diese nun neben der Repulsortrage über den Boden ehe einer der Soldaten sie auf den Beinen der Frau abstellte und ihr dann ein Schmerzmittel verabreichte. "Denken sie an den jungen Mann im Canyon ich habe ihm versprochen das ich zurück komme und ich will ihn nicht belogen haben. Alternativ werde ich jetzt nach ihm suchen gehen."

Einer der Sanis legte ihr eine Hand auf die Schulter und nickte leicht. "Wir werden ihn auf dem Rückweg einsammeln. Jedi Lun'Dario weiß wo der Mann ist."

Sie nickte scheinbar zufrieden und schloss erstmal wieder die Augen.

Eine Weile später schreckte sie in dem Ruckeln eine Böhe hoch durch das, dass Transportschiff etwas durchgeschüttelt war und sah jemanden auf sich zu kommen.

"Miss, ich bin Captain Ryan Tellfort, Kommando-Offizier im Outpost 7, zu dem wir gerade unterwegs sind. Der Lieutenant hat angedeutet, dass der Separatistenangriff vermutlich Ihnen galt. Wenn es ihr Zustand zulässt, würde ich gerne erfahren, wer Sie sind, und warum zum Henker 30 meiner Männer sterben mussten?"

Der Scharfschütze sah sie nicht unfreundlich, aber mit entschlossenem Blick an.

Sie erwiederte einen Moment seinen Blick ehe sie seufzte. "Ich bin zwar Müde und etwas angeschlagen aber ich denke ich kann ihnen ihre Fragen beantworten, zumindest so weit ich die Antworten kenne. Ersteinmal tut es mir sehr leid um ihre Männer und ich hätte da eine Bitte an sie die vielleicht etwas unüblich ist. Ich hätte gerne die Dogtags dieser Männer oder was auch immer die Republikanische Armee als diese ein setzt. Ich verdanke diesen Männern mein leben und ich möchte ihre Namen kennen. Mein Name ist Sinara Adera, ich stamme von Shili und zu letzt auf Nar Shadda, dies wird die Blackbox wohl bestätigen so fern ihre Männer sie aufsammeln konnten. Warum die Separatisten wie sie, sie nennen es auf mich abgesehen haben sollten, kann ich ihnen leider nicht sagen weil ich es nicht weiß. Der Anführer forderte mich ja, das hatte ich mit bekommen, was mir da aber nicht ganz klar ist, ist die Tatsache das er mich für eine Jedi hielt. Ich bin nämlich keine. Ich fürchte fast das der ganze Aufwand um meine Person umsonst war und wenn ich könnte würde ich das Leben ihrer Männer gegen meines eintauschen, denn das leben all dieser Fühlenden bin ich wohl kaum Wert gewesen."

Dann schaute sie traurig ins lehre und mied die Blicke der Soldaten um sie herum, machte aber nicht den Eindruck weitere Fragen ab zu lehnen, zumindest ein paar Antworten war sie diesen Männern wohl schuldig.

Ryan Tellford

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

  • Nachricht senden

22

14.05.2011, 20:59

Tellford musterte sie eine ganze Weile. Entsprach es der Wahrheit, was diese Person da von sich gab? Wusste sie wirklich nicht, was die Separatisten von ihr wollten? War sie eine Jedi? Wenn nicht, warum hatte sie der Mandalorianer als solche bezeichnet? Wenn doch, warum leugnete sie es? Das entspräche nicht den Lehren dieses Ordens, soweit Ryan wusste. Vielleicht hatte sie sich ja von dem Orden abgewandt? Oder sie wurde ausgeschlossen, wegen... was auch immer?
Der Captain seufzte. Das war anscheinend nun nicht mehr seine Sache. Aber es gab andere Leute, die dazu sicher mehr sagen konnten. Er würde die Togruta Meisterin Rilyntar vorstellen, mal sehen, was die dazu sagte.

"Ganz ehrlich, Miss Adera, ihre Antworten stellen mich nicht gerade zufrieden. Rechnen Sie damit, dass Sie... bis diese Sache geklärt ist... sich im Außenposten erholen können und Zeit zum Genesen haben, und damit solange unser... Gast sind. Keine Sorge - wir werden herausfinden, was das alles zu bedeuten hat. Die Blackbox haben meine Männer geborgen, sie wird uns auch Auskunft zur Absturzursache geben."

Er wandte sich ab, um sich wieder zu den anderen Soldaten zu setzen, sah dann doch noch einmal zurück und nahm den Helm ab.

"Die Erkennungsmarken unserer gefallenen Kameraden kann ich Ihnen nicht überlassen, die gehören der Armee und werden höchstens den Angehörigen ausgehändigt. Aber ich werde dafür Sorgen, dass Sie eine Liste der im Einsatz getöteten Soldaten erhalten, wenn Sie dies wünschen."

Er nickte ihr zu und setzte sich wieder. Der Gleiter setzte langsam zum Landeanflug im Hangar Deck des Außenpostens an.

  • »Sinara Adera« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Wuppertal

Titel: Ehemaliges Outpost 7 Mitglied

  • Nachricht senden

23

14.05.2011, 22:53

Sie nickte leicht und schenkte ihm ein freundliches lächeln, dass jedoch etwas gezwungen wirkte. Nicht weil sie ihm übel nahm was er sagte sondern einfach weil ihr die ganze Situation nicht viel zu lächeln übrig lies.

"Danke für ihre... Gastfreundschaft ... Captain." Sie war sich durchaus bewusst was er damit sagen wollte aber auch ihre bevorstehende Gefangenschaft konnte sie ihm nicht übel nehmen. So weit es sie betraf hatte sie ihm die Wahrheit gesagt. Sie hatte auch schon wiedersprechen wollen als er ihre Bitte ausschlug, da er ihr aber zumindest eine Namensliste überlassen wollte, gab sie sich damit zufrieden.

"Captain, seien sie so nett und fertigen sie auch eine Liste derjenigen an die diesen Einsatz überlebt haben, zumindest jenen kann ich noch persönlich danken."

Sie studierte eine Weile das Gesicht des Mannes als dieser den Helm abgenommen hatte ehe sie den Blick wieder abwand und dann auch wieder die Augen schloss. Ehe das Schiff auf dem Hangardeck aufsetzte war sie eingeschlafen.

Das nächste mal erwachte sie in der Medizinischen Einrichtung des Außenpostens, ihre Wunden waren gesäubert worden und man hatte sie verbunden. Die Brüche die es noch benötigten waren gerichtet worden so das sie mit der Zeit auch verheilen würden. Das wonach sie sich nun aber am meisten sehnte waren Sanitäre Anlagen, sie wollte ganz schlicht und ergreifend duschen oder ein bad nehmen. Kurz sah sie sich in dem Raum um in dem sie sich befand, "Einzelhaft". Zwar gab es in dem Zimmer noch mehr Betten und sie konnte sich einfach nicht vor stellen das es keine weiteren Verwundeten gegeben hatte, zumindest von einem wusste sie. Als sie durch die Duraglas Türe schaute konnte sie zwei Wachen entdecken. Sie wollte sich zwar einreden das sie zu ihrem Schutz da waren aber irgendwo war sie zu sehr davon überzeugt das sie eher dort standen damit die Togruta blieb wo sie war. Mit einem seufzen schwang sie sich aus dem Bett und ging zur Türe. Leicht klopfte sie gegen das Glas damit die Soldaten nicht überreagierten wenn sie nun die Türe öffnete.

"Meine Herren ich würde gerne duschen ist mir das erlaubt?"

"Darüber haben wir keinerlei Instruktionen Ma'm, ich werde nachfragen." Damit verstummte der Soldat wieder und von außen konnte sie auch nicht erkennen das er Rücksprache mit jemandem hielt, verdammte Helmintercoms.
"Ma'm bitte warten sie in dem Zimmer es wird in kürze jemand hier sein um ihnen einige Fragen zu stellen, danach wird sie jemand zu den Sanitären Anlagen begleiten und dort auf sie warten bis sie fertig sind."

Mit einem knappen nicken verschwand sie wieder in dem Zimmer um der Dinge oder der Personen zu harren die da kommen würden. Viel zu tun gab es in dem Raum auch nicht also setzte sie sich auf das Bett und lies ein wenig die Beine Baumeln und zupfte an dem Krankenhausleibchen herum das sie nun trug.

Satah Rilyntar

RP Charakter Outpost 7

Wohnort: Copper Hawk

  • Nachricht senden

24

16.05.2011, 19:36

Mit angespanntem Gesicht und zügigem Gang lief die Twilek über den Korridor. Ihre malvenfarbenen Lekkus schwangen dabei hin und her.

„Sind viele Soldaten ums Leben gekommen?“

Der Mann hinter ihr räusperte sich leise.

„Laut Captain Tellford haben 31 Männer und Frauen bei diesem Hinterhalt den Tod gefunden, überwiegend Rekruten. Ein Jedi war auch dabei, er blieb unverletzt.“

Satah nickte und wandte sich an einer Kreuzung nach links.

„Wenn ich das richtig verstanden habe, ging es dabei eigentlich nur um einen Routineeinsatz zur Untersuchung und Bergung einer Absturzstelle?“

Der Kommandant des Außenpostens nickte.

„Korrekt. Dabei wurde unser Team aus dem Hinterhalt von einer ungewöhnlich großen und gut ausgerüsteten Gruppe von Separatisten angegriffen.“

„Und Ihr Lieutenant glaubt, dass der Grund dafür der einzige Insasse des zerstörten Schiffes war, eine Togruta?“

Sie kamen an eine Sicherheitstür, die Tanner Mirabel mit einem Retina-Scan-Check öffnete. Sie traten gemeinsam hindurch und nickten den Wachen zu.

„So ist es. Logan berichtete, dass der mandalorianische Anführer der Angreifer ihre Herausgabe forderte. Und er bezeichnete sie als Jedi, was sie selbst jedoch verneint. Ihr Name ist Sinara Adera. Angeblich kann sie sich den Angriff nicht erklären. Wir sind da, hier ist ihr… Quartier.“

Satah sah ihm in die Augen.

„Und was glauben Sie, Mister Mirabel? Lügt sie?“

Tanner schüttelte nur den Kopf.

„Ich habe selbst noch nicht mit ihr gesprochen. Tellford äußerte seinen Eindruck, dass die Togruta ehrliches Bedauern ob des Kampfes äußerte.“

Die Twilek rückte ihre Robe zurecht und atmete einmal durch.

„Nun, dann wollen wir mal sehen, was das Mädchen für eine ist. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, Sir… halten Sie sich vielleicht für den Anfang im Hintergrund und lassen mich reden.“

Sie öffnete die Tür und betrat den kleinen Raum. Die junge Frau saß auf ihrem Bett und sah sie nicht überrascht, aber freundlich an, ganz so, als hätte sie auf den Besuch gewartet. Satah bemühte sich um ein offenes Lächeln.

„Miss Adera, ich freue mich außerordentlich sie kennenzulernen und wohlbehalten hier vorzufinden. Ich bin Meisterin Satah Rilyntar vom Orden der Jedi und dies ist der Kommandant dieses Außenpostens, Tanner Mirabel.“

Die Twilek ging vorsichtig auf sie zu und musterte sie aufmerksam, während sie wie beiläufig nach den Händen der Togruta griff.

„Ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, dass wir nach den Geschehnissen noch ein paar Fragen an Sie haben. Schließlich war es…“

Satah stockte und konnte ihre Überraschung nicht verbergen. Ein heller Blitz war in ihrem Bewusstsein aufgeleuchtet. Konnte es wirklich sein, dass diese Frau nichts davon wusste?

„Die Macht ist stark in dir, mein Kind. Doch du bist keine Jedi, wie der Mandalorianer dich bezeichnete. Das streitest du ja auch selbst ab.“

Satah schloss kurz die Augen und nahm sich dann einen Stuhl, auf dem sie sich direkt vor Sinara niederließ.

„Um die Gefahr, die für uns, aber auch für dich besteht, zu minimieren, ist es notwendig, dass du uns umfassend die Wahrheit erzählst. Ich kann dir helfen, selbst wenn dir gar nicht bewusst sein sollte, dass du Hilfe brauchst, aber du darfst mich nicht belügen. Und bitte, versuche es gar nicht erst.“

Die Jedi zögerte kurz, bevor sie fortfuhr.

„Wer bist du? Woher kommst du, wo und wie bist du aufgewachsen? Was hast du in deinem Leben bisher gemacht, wer hat dich in welchen Dingen ausgebildet? Und was führt dich hier her? Warum ist dein Schiff abgestürzt?“

Satah lehnte sich zurück und sah Sinara Adera interessiert und aufmunternd an.

  • »Sinara Adera« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Wuppertal

Titel: Ehemaliges Outpost 7 Mitglied

  • Nachricht senden

25

16.05.2011, 23:29

Als die Tür zu ihrem Zimmer mit einem leisen zischen öffnete, huschte ihr Blick zu dieser und der Twi'lek die nun dort stand, von dieser wanderten ihre Augen kurz zu dem Menschen und wieder zurück als die Twi das Wort ergriff.

„Miss Adera, ich freue mich außerordentlich sie kennenzulernen und wohlbehalten hier vorzufinden. Ich bin Meisterin Satah Rilyntar vom Orden der Jedi und dies ist der Kommandant dieses Außenpostens, Tanner Mirabel.“

Irgendwo freute sie sich das die Jedi kein Mensch war, nicht das sie was gegen Menschen gehabt hätte aber oftmals standen Menschen, anderen fühlenden nicht sonderlich wohlwollend gegenüber. Da dies aber alle andersartigen betraf fand man bei diesen dann eher gehör.

"Es freut mich ebenfalls sie beide kennen zu lernen, wenn ich mir auch etwas andere Umstände gewünscht hätte."

Die Twilek ging vorsichtig auf sie zu und musterte sie aufmerksam, während sie wie beiläufig nach den Händen der Togruta griff.

„Ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, dass wir nach den Geschehnissen noch ein paar Fragen an Sie haben. Schließlich war es…“

Satah stockte und konnte ihre Überraschung nicht verbergen. Ein heller Blitz war in ihrem Bewusstsein aufgeleuchtet. Konnte es wirklich sein, dass diese Frau nichts davon wusste?

Sinara zuckte selbst etwas zusammen, allerdings nicht wegen dem schwachen Machtimpuls den die Twi'lek ausgesandt hatte sondern einfach weil sie nun da sie sich nicht in einer Stresssituation wie einem Schlachtfeld befand, wieder zu ihrer generellen Abneigung gegen Berührungen zurückfand. Zwar entzog sie ihre Hände nicht denen der Meisterin, ihr Unbehagen war aber relativ offensichtlich.

„Die Macht ist stark in dir, mein Kind. Doch du bist keine Jedi, wie der Mandalorianer dich bezeichnete. Das streitest du ja auch selbst ab.“

Satah schloss kurz die Augen und nahm sich dann einen Stuhl, auf dem sie sich direkt vor Sinara niederließ.

„Um die Gefahr, die für uns, aber auch für dich besteht, zu minimieren, ist es notwendig, dass du uns umfassend die Wahrheit erzählst. Ich kann dir helfen, selbst wenn dir gar nicht bewusst sein sollte, dass du Hilfe brauchst, aber du darfst mich nicht belügen. Und bitte, versuche es gar nicht erst.“

Die Jedi zögerte kurz, bevor sie fortfuhr.

„Wer bist du? Woher kommst du, wo und wie bist du aufgewachsen? Was hast du in deinem Leben bisher gemacht, wer hat dich in welchen Dingen ausgebildet? Und was führt dich hier her? Warum ist dein Schiff abgestürzt?“

Satah lehnte sich zurück und sah Sinara Adera interessiert und aufmunternd an.

Mit einem seufzen legte sie den Kopf etwas zur Seite bevor sie anfing auf die Fragen zu antworten.

"Meinen Namen kennen sie ja bereits. Captain Tellford sagte ich auch bereits das ich von Shili stamme. Was mein bisheriges Leben an geht, kann ich ihnen wenig erzählen, laut den Ärzten die ich konsultierte leide ich unter Amnesie, ich kann mich an nichts erinnern das länger als vier Jahre her ist."

Immer wieder rutschte sie etwas auf dem Bett herum ihr schien es unangenehm zu sein darüber zu sprechen. Sei es nun weil es ihr einfach nicht liegt über sich zu sprechen oder einfach weil sie die Fragen die man ihr stellte garnicht beantworten konnte.

"Es scheint so das ich mir bei einem Sturz den Kopf angeschlagen habe, welcher zu dem Gedächtnisverlust führte. Aufgewacht bin ich an einem Flussufer und von dort dann Flussabwärts gezogen bis ich zu einem Dorf kam. Einige Zeit später bin ich nach Shili gereist, habe dort meine Tante gefunden und habe im Anschluss damit begonnen meine Vergangenheit zu suchen."

Ehe sie von ihrer direkteren Vergangenheit sprach räusperte sie sich einige male. Ehe sie mit einem seufzen fort fuhr.

"Letztlich war ich auf Nar Shadda als Tänzerin tätig um mir meinen Lebensunterhalt zu verdienen und bin von dort hier her nach Ord Mantell geflogen. Das Schiff ist abgestürzt weil ich von dem Meteoriten Schwarm überrascht wurde der das System durchzog. Oder anders gesagt weil ich zu schlecht als Pilotin bin."

"Ist es für sie von Interesse wer mich im Steuern eines Schiffs oder dem Tanzen unterrichtete? Beides waren keine bedeutenden Persönlichkeiten, das fliegen brachte mir ein Schmuggler bei der ab und zu in der Bar aufkreuzte in der ich getanzt hab und das tanzen brachte mir eine der Twi'leks dort bei."

Zwischenzeitlich blickte sie immer mal wieder zu dem Menschen rüber und schien kurz zu überlegen wie sie etwas bestimmtes sagen könne.

"Kommander Mirabel, Captain Tellford hatte mir eine Namensliste der Gefallenen versprochen sie haben diese nicht zufällig schon?
Wenn es nicht zu viel verlangt ist, wäre ich auch gern bei der Trauerfeier dabei, von mir aus auch in Handschellen wenn sie dies für nötig erachten."

Sie versuchte zu lächeln was ihr bei dem Gedanken an all die toten nicht so recht gelang. Das was sie sagte entspracht alles der Warheit und auch die trauer um die Soldaten war echt und diese fordergründige trauer umspülte auch den tastenden Geist der Meisterin vor ihr.

Satah Rilyntar

RP Charakter Outpost 7

Wohnort: Copper Hawk

  • Nachricht senden

26

20.05.2011, 11:25

Satah schwieg einen Moment, während Mirabel einen Bogen Papier hervorzog und der Togruta reichte.

„Dies ist die Liste aller Einsatzteilnehmer. Die Namen, hinter denen ein Kreuz steht, haben ihr Leben in Ausübung ihrer Pflicht gelassen.“

Dann berührte er die Twilek am Arm.

„Habt Ihr noch weitere Fragen, Meisterin Rilyntar? Ansonsten würde ich gerne kurz mit Euch sprechen. Unter vier Augen.“

Satah nickte und erhob sich.

„Wir sind gleich wieder da, Sinara. Hab keine Angst, es wird alles gut werden.“

Die Jedi und der Kommandant verließen den Raum und sahen sich vor der geschlossenen Tür an. Tanner verschränkte skeptisch die Arme.

„Und, was denkt Ihr? Sagt sie die Wahrheit?“

Die Twilek nickte sofort.

„Ja, ich habe keine Absicht der Täuschung gespürt. Zumindest glaubt sie, was sie sagt.“

Der Soldat zuckte mit den Schultern.

„So. Und was nun? Was sollten wir Eurer Meinung nach mit ihr machen?“

Satah strich sich sanft über die lavendelfarbigen Unterarme.

„Wir sollten sie nicht mehr hier einsperren.“

„Ausgeschlossen.“

Mirabel wirkte entschlossen.

„Ich will wissen, was dahinter steckt und warum ich ihretwegen eine Einheit von Rekruten verloren habe. Und solange bleibt sie hier. Meine Männer werden schon herausbekommen, was…“

„Sir, ich glaube, Sie verstehen mich falsch. Ich möchte sie nicht gehen lassen. Nur soll sie nicht im Zimmer eingesperrt sein. Lassen Sie sie sich im Außenposten frei bewegen. Sie muss sich sicher fühlen und Vertrauen fassen, nur so kann sich ihr Geist vielleicht der Zeit öffnen, die im Dunklen liegt. Denn ich glaube, dort liegt der Kern der Sache, um den es hier geht.“

Der Kommandant des Außenpostens nickte.

„Da stimme ich Euch zu. Wir haben mehrere Möglichkeiten, da vorzugehen. Es gibt Medikamente oder Hypnose...“

Satah schüttelte den Kopf.

„Ich bezweifle, dass diese Dinge zum Erfolg führen werden, sollte sie wirklich, so wie sie sagt, schon Ärzte aufgesucht haben. Ihr Geist ist stark und mächtig. Und er scheint sich verschließen zu wollen.“

„Das heißt, ihr wollt an ihr Gedächtnis mit Hilfe der Macht heran?“

Die Jedi wog langsam den Kopf hin und her.

„Ganz so einfach ist es nicht. Aber ja, so in etwa glaube ich, dass dies die erfolgversprechendsten Aussichten hat. Und das ist auch der Grund, warum sie den Außenposten nicht verlassen darf.“

Tanner runzelte die Stirn.

„Wie meint Ihr das?“

„Nun… die Macht ist stark in ihr. Denken Sie, sie ist damit bisher unerkannt geblieben, sogar vor sich selbst?“

„Nein, sonst hätte der Mandalorianer sie nicht als Jedi bezeichnet.“

Satah lächelte.

„So ist es. Aber eine Jedi ist oder war sie nicht, zumindest kennt der Orden ihre Person nicht. Welche Möglichkeit bliebe dann also noch?“

Mirabel pfiff leise durch die Zähne.

„Ihr meint… sie war eine… Sith?“

Die Jedi sah zu Boden.

„Die Möglichkeit besteht. Aber selbst wenn nicht… ihr Geist und ihre Fähigkeiten müssen geformt werden. Und das sollte besser hier von uns geschehen, als da draußen von… wem auch immer. Doch das funktioniert nicht, wenn sie hier in einer Zelle eingesperrt ist.“

Der Kommandant schwieg eine Weile.

„Und was ist, wenn sie das nicht möchte? Wenn sie versucht zu fliehen?“

„In diesem Fall werden wir uns erneut Gedanken machen. Momentan bieten wir ihr eine Unterkunft und die Möglichkeit, ihr Gedächtnis wiederzuerlangen. Das sollte in ihrem Interesse sein und bisher zeigt sie sich ja äußerst kooperativ und unkompliziert. Ich bitte Sie, mir in dieser Sache zu vertrauen, Sir.“

Mirabel seufzte.

„Also schön. Sie steht unter Eurer Verantwortung, Meisterin Rilyntar. Und ich werde meine Männer ein Auge auf sie werfen lassen.“

Die Twilek nickte dankbar und betätigte den Türöffner. Sie traten an die Togruta heran und Satah setzte sich erneut auf den Stuhl ihr gegenüber.

„Mein Kind, wir haben beschlossen, dir zu helfen. Wir werden versuchen, dir deine Erinnerungen zurückzugeben und somit Licht in diese Sache zu bringen. Wie du mitbekommen hast, bin ich eine Jedi und wir haben da noch ein paar Möglichkeiten, die über die Behandlung von Ärzten hinausgehen. Du bekommst ein anderes Quartier und darfst dich innerhalb des Außenpostens frei bewegen, ihn aber vorerst nicht allein verlassen. Außerdem möchte ich, dass du an einigen Übungseinheiten und Trainingstreffen der Jedi und Padawane teilnimmst. Du wirst dich mit der Macht vertraut machen und die Meditation und den Kampf erlernen, unter unserer Aufsicht.“

Satah machte eine Pause und beobachtete die junge Frau aufmerksam.

„Bist du damit einverstanden, Sinara Adera?“

  • »Sinara Adera« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Wuppertal

Titel: Ehemaliges Outpost 7 Mitglied

  • Nachricht senden

27

21.05.2011, 23:46

Sinara nahm das Papier entgegen und machte sich auch gleich daran die Namen darauf zu studieren. Bei jedem mit einem Kreuz versehenen strich sie langsam über die Buchstaben und sprach den Namen auch halblaut aus.

„Habt Ihr noch weitere Fragen, Meisterin Rilyntar? Ansonsten würde ich gerne kurz mit Euch sprechen. Unter vier Augen.“

Satah nickte und erhob sich.

„Wir sind gleich wieder da, Sinara. Hab keine Angst, es wird alles gut werden.“

Die junge Togruta schien nicht wirklich darauf zu achten das ihre Besucher den Raum verließen. Auch während die beiden sich draußen unterhielten wanderten ihre Augen und die Fingerspitzen weiter über die Namensliste.

Die Twilek nickte dankbar und betätigte den Türöffner. Sie traten an die Togruta heran und Satah setzte sich erneut auf den Stuhl ihr gegenüber.

„Mein Kind, wir haben beschlossen, dir zu helfen. Wir werden versuchen, dir deine Erinnerungen zurückzugeben und somit Licht in diese Sache zu bringen. Wie du mitbekommen hast, bin ich eine Jedi und wir haben da noch ein paar Möglichkeiten, die über die Behandlung von Ärzten hinausgehen. Du bekommst ein anderes Quartier und darfst dich innerhalb des Außenpostens frei bewegen, ihn aber vorerst nicht allein verlassen. Außerdem möchte ich, dass du an einigen Übungseinheiten und Trainingstreffen der Jedi und Padawane teilnimmst. Du wirst dich mit der Macht vertraut machen und die Meditation und den Kampf erlernen, unter unserer Aufsicht.“

Satah machte eine Pause und beobachtete die junge Frau aufmerksam.

„Bist du damit einverstanden, Sinara Adera?“

Es dauerte eine Weile bis sie auf das gesagte reagierte, erst als sie am Ende der Liste angekommen war, hob sie den Kopf etwas und richtete die Augen wieder auf die Twi'lek. Dann blinzelte sie einige male um die Tränen in den Augen fort und den Blick frei zu bekommen. Ehe sie nun anfing zu sprechen atmete sie tief durch.

"Ich bin damit einverstanden in ihrem Stützpunkt zu verweilen bis das ganze vielleicht aufgeklärt werden kann. Auch nehme ich gerne an dem training ihrer ... wie nannten sie es? .. Pa-da-wa-ne?"

Es schien als würde sie das Wort extra langsam aussprechen um das Gefühl das es auf der Zunge hinterlies ein zu schätzen.

"teil. Ich würde darüber hinaus aber gerne auch mit den Soldaten trainieren."

Mit einem Blick zu dem Kommandanten fügte sie dann schnell hinzu.

"Nicht an Schusswaffen und schon garnicht mit scharfer Munition. Ich dachte da eher an das Ausdauer Training und vielleicht im unbewaffneten Nahkampf so fern sie dies erlauben, Sir."

Dann kehrte ihr Blick zu der Twi'lek zurück.

"Was das zurück erhalten meiner Erinnerungen an geht, bin ich da etwas unschlüssig wenn ich ehrlich sein soll. Ich habe mitunter Alpträume die ich mir nicht erklären kann, weil nichts was darin vor kommt etwas mit dem was ich weiß zu tun hat. Ich nehme daher an das sie irgendwo in meinem Unterbewusstsein versteckt sind und nach oben steigen wenn ich schlafe."

Sie schüttelte den Kopf leicht und schauderte.

"Ich bin mir einfach nicht sicher ob mir das was ich vergessen habe gefallen wird wenn es mir wieder bewusst wird. Ich weiß einfach nicht ob ich bereit bin mich meiner Vergangenheit zu stellen."

"Wenn es nicht zu viel aufwand macht würde ich auch gerne mein Quatier mit jemandem teilen. Soldat oder Jedi, Männer oder Frauen ist mir einerlei, ich möchte einfach nicht Isoliert werden, vor allem nicht von den nicht Jedi, ich will nicht das die Männer und Frauen des Stützpunktes glauben ich bekäme irgend eine Sonderbehandlung die ihnen nicht zu steht. Vielleicht kann mir auch jemand den Stützpunkt etwas näher bringen und mir alles zeigen? Am besten auch die Orte wo ich nicht hin darf, nicht das ich mich da irgendwo hin verlaufe wo man mich für eine Gefahr halten könnte?"

"Und ich möchte mich dafür bedanken das sie mir erlauben das Krankenzimmer hier zu verlassen und am Leben des Stützpunktes teil zu nehmen. Ich verspreche ihnen beiden das ich mich diesem Vertrauensvorschuss als würdig erweisen werde."

Satah Rilyntar

RP Charakter Outpost 7

Wohnort: Copper Hawk

  • Nachricht senden

28

14.06.2011, 20:34

Satah lächelte die junge Frau an und lehnte sich sichtlich zufrieden zurück.

"Sehr schön, mein Kind. Es wird alles gut werden, du wirst sehen. Was deine Erinnerungen angeht... nun, es ist immer besser, sich seinen Schatten zu stellen, selbst wenn sie Dinge offenbaren, vor denen man sich fürchtet. Dieser Prozess wird langsam voranschreiten und du wirst selbst erkennen, ob du bereit dazu bist. Solange du dich in dieser Sache hemmst, werden wir eh nichts erfahren."

Die Twi'lek atmete tief durch und sah zu Mirabel.

"Was deine anderen Wünsche angeht... was meinen Sie, Commander?"

Tanner schien kurz zu überlegen, dann nickte er.

"Ich bin einverstanden. Sie dürfen sich vorerst frei bewegen, werden aber beobachtet, Miss Adera. Am Training der Soldaten können Sie gerne teilnehmen... Ausbildungsleiter für die Rekruten ist momentan Lieutenant Christopher Logan. Melden Sie sich bei ihm, wenn Sie sich soweit fühlen, ich sage ihm Bescheid. Und ihr Quartier... hm..."

Der Kommandant des Außenpostens holte ein kleines elektronisches Pad hervor, um darauf einige Informationen abzurufen.

"... im Prinzip haben Sie die freie Wahl, noch haben wir viel Platz. Wenn Sie Gesellschaft wünschen, hätte ich hier..."

Er tippte ein paar Mal auf den Bildschirm und las dann vor.

"Einen Quartierplatz bei Padawan Candrielle, Jedi. Einen Platz im 4-Personenquartier, Samantha Carroll, Cathara Lumin, Elura Thoom, Soldaten. Einen Platz bei Meister Lun'Dario, Jedi. Einen Platz bei Than Bak, Dalek Arolus, Händler. Und..."

Er hielt ihr das Pad leicht genervt hin.

"... noch einige andere. Suchen Sie sich etwas aus und melden sich dann mit dem Pad bei Captain Tellford in der Kommandozentrale. Er wird ihre Wahl nochmal überprüfen und Sie dann offiziell zuweisen. Außerdem werde ich veranlassen, dass sich jemand bei Ihnen meldet und Ihnen alles zeigt. Und nun..."

Mirabel deutete einen Salut an.

"... muss ich mich entschuldigen. Ich habe noch eine Menge zu tun. Ich hoffe, Sie werden sich hier gut... und unkompliziert einleben, Miss Adera, und nach Ihren Möglichkeiten mit uns zusammenarbeiten."

Er nickte abermals und wandte sich dem Ausgang zu. Während der Soldat den Wachen mitteilte, dass der Arrest aufgehoben sei und einer von ihnen die Togruta zu Tellford begleiten sollte, sobald sie soweit sei, nahm Satah noch einmal die Hände der jungen Frau in die ihren.

"Auch ich werde mich nun vorerst verabschieden, Sinara. Morgen Nachmittag gegen zwei Uhr Stationszeit findet die nächste Übungseinheit für die Jedi statt. Ich erwarte dich auf dem provisorischen Trainingsgelände."

Die Jedimeisterin verbeugte sich leicht und verließ hinter dem Kommandanten den Raum.

Auf dem Weg zur Kommandozentrale sah Mirabel sie nachdenklich an.

"Hoffentlich ist das kein Fehler. Ihr gesteht dieser Frau eine Menge Freiheiten zu, Meisterin Rilyntar. Wenn Ihr es nicht wäret, hätte ich dem nicht zugestimmt."

Die Twi'lek lächelte.

"Das weiß ich sehr zu schätzen, Commander. Aber sorgen Sie sich nicht, ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache. Es ist ein Test... ein Test, wie sie mit dem gegebenen Vertrauen umgehen wird. Und ich bin sicher, nicht nur ich werde ein Auge auf sie haben, sondern auch Ihre Männer werden Sie gezielt beobachten."

"Worauf Ihr Euch verlassen könnt."

Logan

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schweiz

Titel: ***

  • Nachricht senden

29

15.06.2011, 12:26

Logan war mit einigen Freunden in der Cantina, sie hatten zuvor einiges an alkoholischen Getränken konsumiert und schwelgten in Erinnerungen.

„Weisssssssst du noch, alsssss, wir letztes Jahr, im Outer Rim Piraten gejjjjagt haben?“ lallte Ethan und hielt seinen Becher mit
Gizer Ale hoch.

„Jaaaaa!! Daaaa war die Welt noch in Ordnung.....“ lallte Logan zurück

„Dort hatten wir nur „uns“ und jeder deckte den Rücken des anderen.“ antwortete Ryan der noch einigermassen nüchtern war.

„jaa!! und nicht diese Scheisse mit dieser Jedifrau!!!“ entgegnete Logan.

„So, lass die Geschichte ruhen, Logan sie kann ja nichts dafür, sie hat ihr Gedächtnis verloren und......“

„und Gottweiss wer, was sie früher mal war. Sie fühhhrt alle an dem Hebel herum und iihr Bürokaten glaubt ihhhr noch.....

„So Logan, ich glaube du hast genug gehabt, ab ins Bett“ antwortete Ryan und stützte seinen etwas handicapierten Kameraden.

„Ich habe gar nicht so viel Alloool, ich mein, mit Alolol kannssu das alles vergess... Iss jauch ejal, weiss wassich meine Ryan, du bis ein
guuuutr Freund.“

Als die beiden Richtung Cantinatür schritten, kam Sinara durch die Tür. Logan, der immer noch von Ryan gestützt wurde, lief an ihr vorbei. Er sah in ihr Gesicht und Sinara lächelte. Es schien ihm wie eine Ewigkeit vorzukommen und alles lief in Zeitlupe ab............

Plötzlich durchdrang ihn ein Gefühl, als ob ein fremdes Wesen von ihm Besitz ergriffen hatte.

Worauf wartest du denn? Tu es!!!! Hass, tiefer Hass steig in ihm auf und plötzlich ging alles ganz schnell. Logan fasste an die Taille eines der Soldaten, die an der Tür wache hielten und zog den Blaster aus dem Holster, er schoss ihr direkt in den Kopf, ehe er von Ryan und den umliegenden Soldaten überwältigt wurde. Rasch kamen die übrigen Gäste der Cantina zur Hilfe, Ethan kniete sich zu Sinara herunter und fasste ihr an den Hals. Der Sprengstoffexperte, sah zu Ryan rüber, der zusammen mit den anderen Logan festhielt und schüttelte den Kopf.

„Logan ,was hast du getan????“ schrie ihn Ryan an, doch er gab keine Antwort von sich.

„Führt in ab!!“ Zwei Soldaten packten den verwirrten Commando links und rechts am Arm und führten diesen ab. Logan sah zur Leiche von Sinara herunter, doch anstatt ihrer Leiche, lag plötzlich die Leiche eines toten Rekruten am Boden.

Der Commando sprang hoch. Er sah sich um, er atmete in schnellen Intervallen. Logan war schweissgebadet und bemerkte, dass er in seinem Quartier war und nicht in der Cantina. Nach einigen Minuten fasste er sich einigermassen und ging in sein Badezimmer. Er sah in den Spiegel, bückte sich zum Waschbecken herunter hielt seine Hände unter den Sensor und wusch dann sein Gesicht. Nach einigen Augenblicken, nahm er das Handtuch und trocknete sein Gesicht. Er sah wieder in den Spiegel und hinter ihm stand ein weiterer Rekrut blutüberströmt und mit starrem Blick. Logan Er schrie laut auf..........

Erneut schreckte er auf, er sah sich um. Er war immer noch in seinem Zimmer, war er jetzt endlich wach, oder träumte er immer noch......kurz kniff er sich um zu sehen, ob er schmerz empfand.....Gut fürs erste sollte das reichen, dachte er sich. Er stand langsam auf und wagte „erneut“ den Gang ins Badezimmer. Nach einem kurzen Waschgang schaute Logan nochmals vorsichtig in den Spiegel, doch ausser einem scheinbar seelisch labilen Mann, sah er niemanden. Seit Tagen schon, plagten ihn schreckliche Alpträume. Er zog er sich an und wendete sich seinem Commterminal zu, er tippte eifrig darauf rum und verfasste eine kurze Nachricht an O’Connor:

O’ Connor, für die nächsten Tage übernehmen Sie das Training der Rekruten, so lange Sie nichts anderes von mir hören, bleibt das auch so. Keine Sorge Sie schaffen das schon!

Logan Ende......

Daraufhin verliess Logan sein Quartier und machte sich auf den Weg in den Flügel, wo sich die Jediquartiere befanden. Der Weg dauerte nicht länger als zehn Minuten, doch es kam ihm wie eine Ewigkeit vor. Vor einem Quartier hielt er dann inne und wartete einen Moment, bevor er dann den Knopf neben der Tür betätigte.

„Treten Sie doch ein Mister Logan“ hallte es durch den Lautsprecher über der Tür.

Etwas verwundert, trat der Commando ein und sah sich um. Das Quartier war äusserst edel eingerichtet, alles hatte seine Ordnung und das schwach schimmernde, violette Licht im Eingangsbereich schien wie verzaubert. Ein Gefühl des Wohlbehagens durchdrang Logan und für kurze Zeit vergass er alle Sorgen.

„hier drüben“

Logan ging weiter und kam in den Wohnbereich. Obwohl Logan eigentlich ein recht grosses Quartier bewohnte, musste dieses hier bestimmt doppeltso gross sein.

„Eines der Vorzüge, wenn man Jedimeister ist“ sagte eine weiche Stimme und Logan drehte sich um.

Satah sass mit verschränkten beinen vor einem riesen Panoramafenster mit Sicht auf die ganze Basis herunter und den umliegenden Bergen. Sie hielt ihre Knie fest und machte keinen Wank.

„Verzeihen Sie Meisterin Rilynatar, ich wollte euch nicht stören.“

„Ihr stört nicht, ich kann meine Meditation auch später fortführen......“

„Wie habt ihr .......“

„Euch an der Eingangstür bemerkt?“

„Ja....“

Satah stand nun auf, drehte sich um und wies Logan mit einer eleganten Handbewegung an, am Tisch nebenan platz zu nehmen.

Ein überaus bewundernswerter Tisch, Logan verstand nicht viel von Architektur, geschweige denn von Tischen und Möbel, doch er fühlte sich auf irgendeiner Weise zu diesem Tisch hingezogen. Das Material konnte er nicht bestimmen, es musste aus einer Art Kristall sein.

„Ich dachte, nach so vielen Jahren, wüsstet ihr über welche Fähigkeiten die Jedi verfügen.“ Sie machte eine kurze Pause.

„Ich habe eure Präsenz gespürt, nicht nur vorhin, schon seit einigen Tagen, habe ich bemerkt, dass euch etwas bedrückt.“

„Ah, habt ihr das?“ fragte Logan etwas gekränkt, da er anscheinend ein offenes Blatt für die Jedimeisterin war. Dem Commando gefiel es gar nicht, dass Satah so viel wusste, klar war er es, der sie schliesslich aufsuchte, doch dachte er nicht, dass er quasi „mit heruntergelassenen Hosen da stand“.

Satah, die dies offensichtlich bemerkte, fragte gleich nach:

„Ist das für Sie ein Problem?“

„Was? Das ich für Sie ein offenes Blatt bin? Wieso sollte mich das stören?“

„Sarkasmus war schon immer eine Stärke der Menschen, wenn man diese Eigenschaft eine Stärke nennen darf, doch nicht nur in dieser Hinsicht ist eure Rasse einzigartig, es gibt nur selten ein Wesen, dass so emotional gesteuert ist. Das beste Beispiel waren Revan und Malak.“

„Bin ich jetzt hier bei einem Verhör? Muss ich mich jetzt für meine Gefühle rechtfertigen oder was?? Ich muss mir das nicht anhören!“ Logan stand auf und wollte den Raum verlassen, als er begriff. Er schnaufte laut aus, drehte sich wieder langsam um und nahm platz.

„Es tut mir leid, Meisterin Jedi, ich weiss nicht was mit mir los ist in letzter Zeit.“ Antwortete Logan beschämt.

„Ihr müsst euch nicht entschuldigen, ich habe bewusst etwas provoziert. Aus diesem Grumd sind Sie ja auch zu mir gekommen, wir werden gemeinsam eine Lösung finden, wenn Sie meine Hilfe zulassen, manchmal muss man nur über die Probleme reden“ Logan nickte stumm.

„Nun gut, fangen Sie an“

Logan fing an zu erzählen, alles begann auf der Infiltrationsmission im Gefängnis. Die Tage, die er dort verbracht hatte, prägten ihn mehr als all die Jahre zuvor. Den Rang eines Commandos innezuhaben, hiess auch manchmal die Drecksarbeit zu erledigen, oder auf ganz schwierige Missionen geschickt zu werden, doch nichts war in geringster Weise vergleichbar mit dieser Hölle. All das Leid, von Personen, die zum Teil unschuldig in diesem Gefängnis feststeckten, sind nicht spurlos an Logan vorbeigezogen.

„Sie fühlten sich also Machtlos?“ fragte Satah neugierig

„Ja, in meiner Laufbahn als Soldat und besonders als Commando, habe ich unzählige Leben gerettet und trotzdem war ich nicht imstande........“ Logan machte eine Pause und wendete seinen Blick ab.

„und trotzdem waren sie nicht imstande?“ hakte Satah nach.“

„ „sie“ zu retten.......“

„und mit „sie“ meinen Sie wen?“

„diese Frau, ich hätte sie retten können..........“

„Doch Sie konnten Ihre Tarnung nicht auffliegen lassen.“

„Ja, aber zu welchem Preis? Wir waren auf der Suche nach einem Mann. Wer stellt sein Leben über das Leben der anderen?“

„Ich weiss genau was Sie meinen. Verstehen Sie mich nicht falsch Mister Logan, dies ist ein Moralisches Dilemma, doch dürfen Sie sich von solchen Gefühlen nicht leiten lassen. In einigen Situationen ist Barmherzigkeit und Güte sogar angebracht, doch wir befinden uns im Krieg mit Mächten, die Sie nicht verstehen, die ich nicht einmal verstehe und wir sind die letzte Bastion zwischen ihnen und einem Feind, der vor nichts zurückschreckt. Stellen Sie sich jetzt vor, Sie hätten das Mädchen gerettet, was wäre dann?

Logan hielt inne......

„Ihre Tarnung wäre möglicherweise aufgeflogen, doch auch wenn sie Glück gehabt hätten und ihre Tarnung nicht aufgeflogen wäre, hätten Sie das Mädchen zurücklassen müssen.“

„Es war nicht nur dieses Mädchen, beim Rettungseinsatz vor einer Woche, habe ich über die hälfte meiner Rekruten verloren, wegen einer Jedi.“

„Sie meinen wohl Sinara? Sie ist keine Jedi“

„Ich war dabei Meisterin Rilyntar! Der Anführer der Separatisten, hatte sie so betitelt, es muss mehr dahinter stecken, dass ein ganzes Battalion Separatisten so weit in republikanisches Territorium vordringt. Und das gleich noch in der nähe eines republikanischen Militärstützpunktes. Mich plagen schreckliche Alpträume“

„Alpträume?“

„Ja, gestern Abend war es besonders schlimm. Ich wache schweissgebadet auf und weiss nicht, ob ich diese Frau wirklich umgebracht habe“ Logan erzählte Satah, was er genau geträumt hatte.

„Verliere ich meinen Verstand?“

Satah überlegte kurz und musterte Logan:

„Nein, das nicht, aber Sie haben einige schlimme Dinge miterlebt, viele Menschen in ihrer Situation würden wahnsinnig werden. Lassen
Sie los, Sie können nicht alle Lebewesen in diesem Universum retten und wenn Sie diese Tatsache akzeptieren, werden Sie mit sich abschliessen können. Sprechen Sie auch mit jemandem über ihre Gefühle, ich weiss, dass das für Sie schwer sein mag, doch das hilft!“

„Ich danke Ihnen Meisterin Rilyntar! Ich......ich fühle mich erleichtert......als wäre eine schwere Bürde von mir abgefallen.“

„Ich freue mich, wenn ich Ihnen helfen konnte.“

Logan stand auf und verbeugte sich, Satah tat dies im gleich. Der Commando ging Richtung Ausgang.

„Dürfte ich Sie noch um etwas bitten Mister Logan?“ Logan drehte sich um und nickte

„Geben Sie Sinara eine Chance, Sie wird sich in den nächsten Tagen bei Ihnen melden.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Logan« (15.06.2011, 12:35)


  • »Sinara Adera« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Wuppertal

Titel: Ehemaliges Outpost 7 Mitglied

  • Nachricht senden

30

15.06.2011, 16:14

Sinara studierte noch eine Weile das Datapad in ihrer Hand nachdem die Jedi und der Basis Kommandant gegangen waren. Kam aber irgendwie noch nicht so recht weiter bei ihrer Entscheidung. Zum einen würde sie bei anderen Jedi vielleicht schneller einen Einblick in ihre angeblichen Fähigkeiten bekommen, die Meisterin würde ja wohl wissen wo von sie da sprach. Auf der anderen Seite war sie sich nicht sicher ob sie so enger Kontakt zu den Jedi nicht im Augenblick überfordern würde. Außerdem wollte sie eher eine Verbindung zu den Soldaten aufbauen, welche schlicht mehr zu ihrer Rettung bei getragen hatten als die Jedi.

Mit einem frustrierten seufzen stand sie von dem Bett auf, öffnete die Türe und sprach eine der Wachen an. „Mein Wunsch nach einer Dusche ist unverändert, steht das Angebot von vorhin noch?“ Mit einem leichten grinsen schaute sie zu der Wache auf. Dieser nickte nur leicht und ging voran um ihr den Weg zu zeigen.

„Wäre es möglich das ich meine Tasche wieder bekomme? Ich darf mir ja ein Quartier aus suchen und irgendwie hab ich kein Verlangen danach den Stützpunkt in diesem Leibchen zu erkunden.“ Sie zupfte ein wenig an dem Stoff herum der sie mehr oder minder bedeckte. „Das Messer darin ist vorerst nicht so wichtig oh und das Passwort für das Datapad, so fern eure Splicer es nicht längst geknackt haben ist Schattenweber. Aber meine Kleidung hätte ich schon gerne.“

Der Trooper antwortete ihr nicht sondern deutete dann schlussendlich auf die Türe zu den Erfrischern und bezog daneben Posten um wohl auf sie zu warten. Ihrer Momentanen Frustration half das nicht besonders das sie sich von ihm ignoriert fühlte und sie ertappte sich bei dem Gedanken ihm vors Schienbein zu treten, huschte dann aber nur an ihm vorbei durch die Türe.

Luxus sah anders aus, abgetrennte Duschen gab es nicht, die Waschbecken waren auch eher so etwas wie eine Wanne mit vielen Wasserhähnen aber es sah sauber aus und für ihre momentanen Zwecke war das ganze mehr als ausreichend. Also stellte sie sich unter einen der Duschköpfe und lies das heiße Wasser über sich strömen. Das stete Geräusch und das Prasseln der Wassertropfen auf ihren Nacken lockerten mit der Zeit auch langsam die Verspannungen, von denen sie nicht einmal gewusst hatte das sie, sie hatte. Mit dem schwinden dieser klärte sich auch langsam ihr Geist und sie ging nochmal ihre Optionen durch. Entschied sich dann aber vorerst für die Soldaten in dem vierer Quartier.

Während sie noch darüber nach dachte wie sie mit den Personen dort am schnellsten zurecht kommen würde, bemerkte sie an der Türe eine Bewegung und als sie auf sah, entdeckte sie den Trooper mit seiner Waffe in der Hand wie er zu ihr rüber sah. Sie rührte sich nicht und ihre Gedanken machten einen Satz, was wenn er Freunde bei dem Einsatz verloren hatte, vielleicht sogar Familie, hier in der Dusche gibt es vermutlich keine Kameras und er könnte behaupten ich hätte versucht zu fliehen. Sie spannte ihren Körper an, bereit sich ihm zu stellen so fern er wirklich wegen dem hier wäre, was ihre Vermutung ihr vorgab. Doch dann senkte er die Waffe langsam und drehte den Helm so das sie nun vermutete er würde etwas rot werden unter dem Helm. „Entschuldigung Ma'm sie sind jetzt schon über eine Stunde hier drin, da musste ich annehmen das sie irgendetwas dummes versuchen.“

„Schon in Ordnung Trooper, sie machen nur ihren Job aber wenn sie mir nicht den Rücken einseifen wollen, warten sie doch bitte draußen, nicht das ihr Visor noch beschlägt.“ Sie wand ihm den Rücken zu und stellte das Wasser ab um dann nach einem Handtuch zu tasten. Als sie dieses gefunden hatte, trocknete sie sich ab und wickelte das Handtuch dann um ihren Körper. Beim umdrehen stellte sie dann auch fest das der Mann wieder hinaus gegangen war. Dafür stand nun ihre Tasche neben dem Waschbecken mit einem Blatt Flimsiplast obenauf, auf welches jemand eine kurze Nachricht gekritzelt hatte. „Waffen vorerst beschlagnahmt, Datapad beigefügt da keine Kriegs relevanten Daten vorhanden.“

Aus der Tasche wählte sie einen weiten Rock und einen weichen Pulli aus der ihre Verletzungen etwas schonen sollte. Dann trat sie mit der Tasche hinaus auf den Flur. „Ich müsste nochmal kurz zu dem Krankenzimmer um das Datapad ihres Kommandanten ein zu sammeln danach würde ich eine kurze Führung begrüßen die bei meinem neuen Quartier endet.“ Der Trooper nickte leicht und so machten sie sich auf den Weg.

Thema bewerten