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Tanner Mirabel

Gildenleitung

  • »Tanner Mirabel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

Titel: ***

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1

09.01.2011, 21:49

Training Ground: Kommandozentrum



Bei der Kommandozentrale handelt es sich um das Nervenzentrum des Stützpunktes. Sämtliche Abläufe und Operationen werden von hier aus gesteuert. Das Kommandozentrum besteht aus einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Stationen, die Tag und Nacht bemannt sind. Diese regulären Einsatzkräfte werden von dem 343. Battalion gestellt. Bei dem diensthabenden Offizier handelt es sich in der Regel um einen Lieutenant der selben Einheit, sofern nicht ein höherer Offizier den Raum betritt. Dabei gelten Jedis in ihrer Funktion als Berater zwar nicht als Vorgesetzte, sie werden jedoch mit Respekt behandelt.

Beschreibung:
Die Kommandozentrale kann über zwei große Schotts betreten und auch wieder verlassen werden. Beiden Eingänge werden dauerhaft von je zwei Soldaten bewacht. Der Raum selbst ist sehr geräumig angelegt. Er verfügt über einen Holotank, der sowohl als Karte als auch als Kommunikationsgerät zur Bildübertragung verwendet werden kann. Die achtzehn Arbeitstationen sind auf dem neuesten Stand der Technik und dafür ausgelegt, notfalls auch andere Aufgaben wahrnehmen zu können. Vom Hauptraum aus führen zwei kleinere Schotts in von einander getrennte Nebenräume. Der eine Raum dient dem diensthabenden Offizier als Arbeitsraum und beinhaltet neben einem großen Schreibtisch mit dazugehörigem Sessel einige Schränke. Vor dem Schreibtisch stehen zwei weitere Stühle. Der zweite Raum ist wesentlich geräumiger und wird hauptsächlich von vielen Tischen und Stühlen geprägt. Je nach Gefahrenstufe hält sich hier mehr oder weniger Personal verschiedener Sektionen auf, um ihm Ernstfall übernehmen zu können. An der linken Seite des Raums befinden sich diverse Spinde und Regale sowie ein Regal mit Holodisks und einigen Kartenspielen.

Ryan Tellford

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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2

25.01.2011, 13:20

Samatha Carroll… pah. Sollte Logan sehen, wie er mit ihr fertig wurde, der würde sie schon zu nehmen wissen, vermutlich verstanden sie sich sogar prächtig, schienen… ähnlich gepolt zu sein.
Der ehemalige Scharfschütze und frischgebackene Captain des Außenpostens schloss einen Moment die Augen und atmete tief durch. Er hatte sich sehr geehrt gefühlt, dass Tanner ihn in diesen Rang befördert hatte. Er hatte kein Problem damit, die Verantwortung zu übernehmen und hatte seit dem viel dazu gelernt. Ihm war bewusst, dass das Soldatendasein ein wenig an Gelassenheit und Spaß in dieser Rolle eingebüßt hatte, und dass die anderen das durchaus auch bemerkten, aber das brachte dieser Job wohl mit sich. Dennoch nervte Ryan das ganze administrative Drumherum. Mit was für einem Scheiß er sich andauernd beschäftigen musste… womöglich brauchte er bald sogar eine Sekretärin. Und jetzt hatte Mirabel ihn auch noch gebeten, sich um die ganzen Leute zu kümmern… nicht nur um selbstgefällige Artillerieschützinnen, die der Meinung waren, sie seien hier, weil der Chef höchstpersönlich nur sie haben wollte, sondern auch um die Jedi, die ganzen Schmuggler und die anderen Zivilisten. Aber eines hatte der Scharfschütze in seiner neuen Position schon gelernt. Die Waffe, die man hier abfeuerte, hieß: Delegation.
Tellford öffnete die Augen und betrat die Kommandozentrale. Er brauchte nicht lange zu suchen, um sie zu finden. Die Twi’lek stand an einem Terminal und studierte ein Datapad. Ihre lavendelfarbenen Lekku’s schwangen hin und her. Sie sah auf, als er an sie herantrat, und lächelte. Er mochte sie. Nicht so, wie manch andere… sicher, sie sah irgendwie sexy aus, aber durch ihre Jedi-Art verpuffte das wieder, außerdem stand Ryan nicht auf Twi’lek. Er mochte da eine Ausnahme sein, aber ihm war eine menschliche Frau zehnmal lieber, als irgendein exotisch bunter Alien. Trotzdem konnte er sie gut leiden. Seit ihrem gemeinsamen Abenteuer auf der Copper Hawk und besonders während des Einsatzes mit der Gefangenenkolonie, hatte er sie gut kennengelernt. Sie hatten viel Zeit zu zweit auf dem Schiff verbracht und sie hatte ihm bei der Sache mit dem Killerdroiden das Leben gerettet. Und er mit seinen medizinischen Grundkenntnissen das ihre. Sie war nicht so arrogant und herablassend, wie er zuerst dachte, das wirkte durch diesen Jedi-Kram nur so. Sie war ruhig und oft in sich gekehrt, aber das machte nichts, besser, als so ein Quasselmaul wie die Carroll oder so ein Mundwerk, wie die Healy.

„Meisterin Rilyn’tar, darf ich Sie kurz stören?“

Sie nickte und legte das Datapad weg.

„Natürlich, und Sie sollten mich Satah nennen, Captain.“

„Gut. Es geht um… nun, um die Besatzung des Außenpostens. Sie wird jeden Tag größer. Und wie Sie wissen, steht sie unter militärischer Obhut.“

Er räusperte sich etwas verlegen.

„Wir kümmern uns um die Soldaten, die sicher den größten Teil ausmachen. Dann sind da noch die Zivilisten… Händler, Schmuggler und das ganze Gesindel. Um die kann sich keiner kümmern. Ich könnte Miss Healy fragen, der Boss scheint sie ja quasi schon adoptiert zu haben, aber erstens glaube ich nicht, dass ihre Reaktion eine andere drauf wäre, als mir den Vogel zu zeigen, und zweitens würden diese Banditen… die uns natürlich alle mit ihren… Fähigkeiten gegen das Sith-Imperium helfen… vermutlich eh auf niemanden hören. Die kümmern sich nur um sich selbst.“

Satah sah ihn fragend an.

„Ja, und dann gibt es da noch die Jedi. Laut Personaleingangsliste müsste gerade wieder eine angekommen sein. Ich kann sie begrüßen lassen und ihnen ein Quartier zuweisen, aber… um alles Weitere muss sich jemand kümmern. Ich will nicht, dass hier Dutzende von Jedi herumlaufen, weil sie von irgendeinem Rat hergeschickt worden sind, nicht genau wissen, was sie tun sollen, und vielleicht mit ihrer Macht herumspielen. Sie müssen unter jemandes Obhut, die brauchen einen Ansprechpartner… verstehen Sie, was ich meine?“

Der Scharfschütze sah die Jedi erwartungsvoll an.

Satah Rilyntar

RP Charakter Outpost 7

Wohnort: Copper Hawk

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3

25.01.2011, 14:43

Satah nickte. Der Soldat hatte natürlich Recht, auch wenn er vermutlich nicht verstand, dass man die Jedi im Außenposten nicht so disziplinieren konnte, wie die Soldaten. Und auch nicht brauchte. Aber man sollte einen Raum schaffen, physisch und mental, an dem die Jedi unter sich sein konnten. Sie mussten sich treffen und austauschen können, zusammen üben und trainieren, voneinander lernen. Manche waren schon erfahren und weise, andere jedoch überhaupt nicht. Und es brauchte jemanden, der sich um dergleichen kümmerte. Vorzugsweise eben keinen Soldaten, aber jemanden, der das System hier verstand und respektierte, wusste, wer das Sagen hatte und diejenigen möglichst schon gut kannte.

„Und Sie dachten dabei an mich, Captain? Nun… ich verstehe, dass ich ein paar Voraussetzungen erfülle, um diese Aufgabe abdelegiert zu bekommen. Ich könnte mich sicher ein wenig um die machtsensitiven Bewohner dieser Station kümmern… ganz inoffiziell natürlich. Allerdings sollte Mister Mirabel damit einverstanden sein, und auch der Rat hat da ein Wörtchen mitzureden. Ich werde mit dem Commander nachher einmal sprechen und schaue mir jetzt einmal unseren Neuankömmling an. Candrielle du'Brusac, wenn ich recht informiert bin. Ich bin schon sehr gespannt auf sie.“

Die Twi’lek nickte dem Captain zu, verließ die Kommandozentrale und betrat die Korridore.

Logan

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schweiz

Titel: ***

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4

26.01.2011, 15:37

Der frischgebackene Lieutenant richtete sich gerade in seinem Quartier ein. Es bot viel Platz, neben einem Schlafabteil, einem kleinen Wohnzimmer und einem Büroraum zierten zwei grosse Fenster die Räume, die viel Licht in das Quartier brachten, und die seine neuen vier Wände abrundeten.

Heute war sein erster Arbeitstag als Ausbildner. Einweisung der Frischlinge.....pah das wird mir ja was werden, dachte er sich.

Logan zog sich um und schlüpfte in eine elegante Offiziersuniform. Gewöhn dich nicht zu sehr daran, dachte er sich und verliess sein Gemach in Richtung Kommandozentrale.

Nach einigen Gehminuten erreichte er die Kommandozentrale. Die beiden Wachen vor dem Eingang salutierten ihm und er erwiderte die Geste.

„Na Logan, heute Abend wieder eine runde Poker?“ fragte einer der Wachen neugierig.

„Für dich immer noch Lieutenant Logan,“ antwortete Logan und ging weiter ohne den Wachmann eines Blickes zu würdigen. Bevor die Tür sich wieder schloss, fügte er noch rasch hinzu:

„22:00 Uhr in der Cantina, und nimm dieses Mal lieber ein wenig mehr Credits mit.“

Als Logan die Kommandozentrale betrat lief gerade Meisterin Satah an ihm vorbei, die ihn im vorbeigehen freundlich grüsste.

Im innern der Kommandozentrale herrschte reges treiben. Es wurden noch einige Kalibrierungen an den Systemen durchgeführt und an jeder Kontrollstation war jemand damit beschäftigt den Aussenposten am „laufen zu halten“. Der Lieutenant ging durch den Raum, betätigte den Knopf an der Tür „herein“ und betrat das Büro des diensthabenden Offiziers. Ryan sass in einem Sessel und las irgendwelche Pläne des Aussenpostens durch. Logan stand vor den neuen Captain und salutierte.

„Lieutenant Logan tritt zum Dienst an, Sir“

„Ach hör schon auf damit, da werde ich ja ganz verlegen, obwohl mir der Gedanke dich rumzukommandieren doch gefällt“ antwortete Ryan und lächelte zynisch.

„Gewöhn dich nicht zu sehr daran mein Freund, denn auf dem Schlachtfeld rette ich trotzdem deinen Hintern und übrigens, die neue Uniform steht dir ganz gut, der Papierkram bekommt dir wohl“ fügte Logan angriffslustig hinzu.

„Mach dich nur lustig, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, aber mal sehen, ob du noch Witze reisst, wenn die Frischlinge ankommen.“

„Mit denen werde ich schon fertig, schau du lieber zu, dass du heute Abend deinen Sold dabei hast.“

„Ach ja? sollte das eine Herausforderung sein Logan?“

„Wer weiss, 22:00 Uhr in der Cantina, wenn der Papierkram es zulässt“

„Abgemacht“ sagte Ryan, schüttelte Logans Hand und lehnte sich siegessicher zurück.

„Achja noch was, du bekommst einen Assistenten zugeteilt.“ teilte ihm Ryan mit strahlender Mine mit, was Logan gar nicht gefiel.

„Wie meinst du dass? einen Assistenten? für was denn?“

„Für die Ausbildung der Neuen, du kannst doch nicht alles alleine machen? Gibt auch für dich ne Menge Papierkram und Arbeit“

„Grml, ich weiss nicht so recht, ich kann keinen aufgeblasenen, besserwisserischen, waffennärrischen Tunichtgut an meiner Seite gebrauchen“

„Keine Sorge, diesen Bereich deckst du ja hervorragend ab“ antwortete Ryan und fing an laut zu lachen.

„Der war gut“, gestand sich Logan ein und lachte mit.

In der Zwischenzeit ertönte ein Piepston und signalisierte somit, dass jemand das Büro betreten wollte. „Ah sie ist pünktlich, herein“.

„Sie???“

Die Tür öffnete sich und eine junge gutaussehende menschliche Frau betrat den Raum.

„Chief Petty Officer O’Connor meldet sich zum Dienst, Sir“

Logan begutachtete seine neue Assistentin mit grossen Augen. Eine elegante Uniform verhüllte ihren Körper, die Uniform schien sich nahezu dem Körper anzupassen, wodurch Logan jede Rundung an ihr feststellen konnte. Ein perfekt gebräunter Teint und schön braune, hochgesteckte Haare rundeten das Erscheinungsbild ab. Das erstaunlichste aber, waren ihre blauen Augen, welche sich darin bestimmt schon Unmengen von Personen verloren hatten.

„Wenn Sie mit Ihrer „Inspektion“ fertig sind, würde ich mich gerne vorstellen“

Logan, der erst jetzt gemerkt hatte, wie er die junge Frau angestarrt hatte, nickte nur verlegen. Seine neue Assistentin stellte sich vor, es war unglaublich, was diese Frau schon alles für Erfahrungen gesammelt hatte. Ausserdem wies sie ein exzellentes Dossier an Referenzen vor. Logan hatte schon viele Male mit Frauen zusammengearbeitet, doch bei dieser hatte er ein kribbeliges Gefühl. Beherrsch dich!!!, sagte er sich und versuchte seine Verlegenheit nicht anmerken zu lassen.

„Captain Tellford, der Transporter mit den neuen Soldaten ist im Landeanflug“ hallte es aus dem Lautsprecher.

„Verstanden“

„So, jetzt seid Ihr dran“ ich schlage vor, Sie beide nehmen die neuen Rekruten in beschlag und verschieben das Kennenlernen auf später.“

„Zu Befehl, salutierten beide und verliessen das Büro“

Auf dem Weg zum Hangar wechselten die beiden kein Wort miteinander. Der Transporter flog durch das grosse Hangartor und schwebte nun langsam in Richtung der Landezone, wo die beiden warteten.

„Ach übrigens ich bin Kathy.....Kathy O’Connor“ sie streckte Logan die Hand entgegen.

„Ich äh.....ich bin Christopher Logan“ antwortete Logan und erwiderte die Geste. Wenn Sie Lust haben, gesellen sie sich doch Heute Abend in der Cantina zu „uns“, dann können wir uns besser kennenlernen und ich kann Sie den anderen vorstellen.“

„Zu „uns“ Sir?“

„Einigen Freunden und Captain Tellford, wer weiss wer sich noch alles dazugesellt“

„Ah, einen Spielabend, gerne.“

Der Transporter landete und die Laderampe öffnete sich. Logan und O’Connor standen unmittelbar davor und haben die Arme nach hinten verschränkt.

Eine Gruppe von ca. 50 Soldaten in Soldatenmontur liefen die Rampe runter und versammelten sich vor den beiden. Die Rüstungen waren unterschiedlich. Die meisten waren noch Rekruten, doch einige schienen den Rang Soldat und höher zu sein. Einer der Soldaten, hatte eine farbige Rüstung, ging auf Logan zu und salutierte. Dieser salutierte ebenfalls und die beiden Lieutenant’s gaben sich die Hände.

„Lieutenant Joe Fury meldet sich zum Dienst.“

„Lieutenant Christopher Logan, ich bin für die Ausbildung der Soldaten zuständig. Das hier ist Chief Petty Officer Kathy O’Connor, meine Assistentin. Wir übernehmen ab jetzt die Truppe. Commander Mirabel und Captain Tellford warten bereits in der Kommandozentrale auf Sie. Chief Petty Officer O’Connor wird ihnen den Weg zeigen. O’Connor machte eine Handbewegung und deutete dem Lieutenant vorauszugehen.

Als die beiden das Hangardeck verliessen, widmete sich Logan nun der Gruppe zu.

„Willkommen im Outpost7. Die Soldaten mit Rang, Soldat und höher, treffen sich bei den Ihnen zugewiesenen Offizieren. Der Rest hat eine Stunde Zeit sich in die ihm zugewiesenen Quartiere zu begeben, vier Rekruten teilen sich jeweils ein Quartier. In einer Stunde will ich jeden einzelnen auf dem Trainingsgelände sehen. Ist das jedem Klar?“

„Ja Sir!“ antworteten die Rekruten in einem Ton

„Sehr gut, wer von Ihnen Rekruten, ist der Gruppenführer?“

„Ich Sir“ antwortete ein Rekrut.

„Ihr Name?“

„Owen Larsson, Sir“

„Gut Rekrut Larsson, Sie führen die Truppe in die Quartiere, Sie tragen die Verantwortung. Verlassen Sie den Hangar, wenden Sie sich dem östlichen Flügel zu und folgen Sie der Aufschrift „Quartiere“. Sie können es nicht verfehlen.“

„Sir, Ja Sir!!“

Die Gruppe verliess in Schritttempo den Hangar.

Logan lächelte und war sehr gespannt auf die „fliessbandfrischen“ Rekruten

Satah Rilyntar

RP Charakter Outpost 7

Wohnort: Copper Hawk

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5

03.03.2011, 21:17

Satah seufzte, als sie durch die Korridore schritt. Sie fragte sich ein wenig ärgerlich, wer Schuld an den merkwürdigen Vorstellungen der heutigen Padawane war. Ein Blick in Candrielles Augen nach der kleinen Ansprache der Twi'lek, die sie nach ihrem eigenen Ermessen noch sehr vorsichtig gehalten hatte, reichte ihr vollkommen aus. Was stellten die sich nur alle vor? Wussten sie denn nicht, was da draußen vorging? Hatte es ihnen niemand erklärt?

Die Jedi selbst hatte innerhalb des letzten halben Jahres so viele ihrer Gegner töten müssen, dass sie den Überblick verloren hatte. Und wenn dieser kalte Krieg, der eigentlich schon ziemlich lauwarm war, endgültig in die heiße Phase überging, dann würde es allen so gehen. Sofern sie überhaupt so lange lebten.

Tellford hatte recht. Nicht nur die Soldaten, auch die Jedi mussten vorbereitet werden. Satah Rilyntar betrat die Kommandozentrale und hielt direkt auf das Büro des Kommandanten zu. Sie klopfte. Als nicht gleich jemand antwortete, wiederholte sie das Klopfen energischer.

"Ähm... ja, bitte?"

Die Jedi-Hüterin trat ein. Mirabel saß steif hinter seinem Schreibtisch und starrte sie an.

"Sir, ich muss mit Ihnen reden. Wir müssen uns etwas einfallen lassen wegen der..."

Satah verstummte, als sie die zweite Person im Raum bemerkte.

Kara Healy, die Pilotin der Copper Hawk, stand mit rotem Gesicht und wilder Frisur an einem vom Schreibtisch weit entfernten Fenster und versuchte den Eindruck zu erwecken, da draußen irgendetwas sehr Interessantes zu beobachten. Die Twi'lek lächelte gezwungen.

"Oh... Verzeihung, Commander, ich wusste nicht, dass Sie Besuch haben."

Sie nickte der jungen Frau zu.

"Captain Healy."

Tanner Mirabel stand jovial lächelnd auf.

"Kein Problem, wir sind mit unserer Besprechung eh gerade fertig geworden, nicht wahr, Miss Healy?"

Die Schmugglerin nickte, ohne jemanden anzusehen.

"Ja... ja, richtig. Äh... Sir."

"Ja, genau. Machen Sie es so, wie sie denken, Captain, wenn Sie... ähm... noch Leute kennen, die uns im Outpost unterstützen können, dann bitte. Ich gebe Ihnen da freie Hand, weise Sie aber darauf hin, dass Sie in dieser Hinsicht die Verantwortung tragen. Also überlegen Sie gut, wem Sie vertrauen können."

"Ich... ja, Sir. Natürlich, Sir. Danke, Sir."

Healy deutete irgendetwas zwischen einem Knicks und einem Salut an und ging dann auf den Ausgang zu an Satah vorbei.

"Auf Wiedersehen, Miss Healy."

"Wiedersehen, Meisterin Rilyntar."

Die Twilek wartete, bis sich die Tür hinter ihr schloss. Mirabel sah sie freundlich, wenn auch ein wenig gequält an.

"Was kann ich also für Sie tun?"

Die Jedi überlegte kurz, ob sie sich zu einem Kommentar hinreißen lassen sollte, entschied sich dann aber dagegen.

"Mister Mirabel, es geht um die Jedi hier auf der Station, Captain Tellford hat mich auch schon angesprochen. Wir werden immer mehr, doch der Rat lässt überwiegend junge, unerfahrene Padawane entsenden. Es wäre mir wohler, wenn wir... sagen wir mal, ein verantwortungsvolles Betreuungsprogramm einrichten könnten, bei dem Trainings- und Meditationseinheiten stattfinden. Geleitet und betreut durch erfahrenere Meister und Jediritter. Natürlich würden dabei auch verschiedene Bedürfnisse anfallen... ich bräuchte Räumlichkeiten, eventuelle Befugnisse und noch ein paar andere Dinge. Was halten Sie davon, Sir?"

Wohnort: Wuppertal

Titel: Ehemaliges Outpost 7 Mitglied

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6

16.06.2011, 23:55

Nach kurzem zögern folgte auch sie und betrachtete einen Moment die überall blinkenden Lämpchen, fühlte eine Welle von betriebsamen Gemurmel über sich hinweg gleiten und kam sich völlig fehl am Platz vor. Jeder hier schien eine Aufgabe zu haben und dieser auch gewachsen zu sein, ganz im Gegensatz zu ihr, sie wusste weder was sie hier tun sollte noch ob sie damit zurecht kommen würde. Aber nun war sie erst einmal hier und suchte nach Tellford, irgendwo musste er hier ja stecken. Während keiner der Anwesenden von ihr Notiz zu nehmen schien schaute sie von einer Station zur nächsten ehe sie den Captain entdeckte als er sich gerade wieder aufrichtete nachdem er jemandem über die Schulter geschaut hatte.

„Verfolgen sie den Ursprung des Signals weiter, wir hatten für diese Woche mehr als genug Verluste ich will keine weiteren Überraschungen mehr.“

„Jawohl, Sir!“

Dann wandte sich der Captain in Richtung Türe und hob eine Augenbraue als er die Togruta dort stehen sah. Diese atmete nochmal durch ehe sie auf ihn zu ging und vor ihm Salutierte, zwar wirkte es sicher nicht so zackig und präzise wie bei den Soldaten aber sie hoffte einfach das er ihr den Versuch anrechnen würde. Allerdings hatte sie auch keine Ahnung das man den Salut hält bis der mit dem höheren Rang diesen erwidert und vor allem dieser ihn auch zu erst unterbricht. Also senkte sie ihre Hand wieder und streckte ihm die andere hin, in welcher sie das Datapad hielt.

„Captain Tellford, Commander Mirabel bat mich ihnen dies hier zurück zu bringen. Ich habe mich für das Quartier mit den drei Frauen unter ihrem Kommando entschieden und hoffe das sie dies absegnen.“

Zwar wirkte der Captain als er das Pad entgegen nahm reserviert und kühl, jedoch hätte jemand der ihn beobachtete, wohl das kurze zucken der Augenwinkel bemerken können, als er ein grinsen, über den Versuch der Togruta wie eine Soldatin zu wirken, unterdrückte.
„Danke Miss Adera, ich weiß zwar nicht warum sie sich gerade für dieses Quartier entschieden haben aber ich denke das geht so weit in Ordnung. Beziehen sie ruhig schon das Quartier, die offizielle Zuteilung bekommen sie dann in den nächsten Tagen wenn der Papierkram durch ist.“

Sie nickte und lächelte ihn freundlich an während er weiter sprach.

„Sie scheinen sich schnell erholt zu haben, wenn sie jetzt schon die Krankenstation verlassen.“

Seine Augen verengten sich ein wenig.

„Böse Zungen könnten ihnen unterstellen das ihre Verletzungen nicht so schwer waren wie es den Anschein hatte.“

Das lächeln verschwand zwar nicht ganz von ihren Zügen, wurde aber schmaler.

„Ja Captain, da haben sie vermutlich recht, diesen könnte ich nur entgegnen das ich zwar noch nicht gänzlich genesen bin, mich meine Verletzungen aber auch nicht an das Krankenbett fesseln und ich dieses verlassen habe um platz für jemanden zu schaffen der es vielleicht nötiger braucht.“

Der Versuch ihn damit zu beschwichtigen ging gründlich daneben und sie erkannte sofort das ihn daran zu erinnern, wie viele seiner Männer es wenn überhaupt, dann nur schwer verletzt zurück geschafft hatten, kaum dazu diente sie mehr zu mögen.

„Schön für sie, Miss Adera, wenn das dann alles war, ich habe zu arbeiten.“

Ihr Lächeln erstarb nun ganz und sie machte einen halben Schritt nach hinten, so als habe er sie nicht nur Verbal sondern Körperlich vor den Kopf gestoßen, dann Salutierte sie erneut und wandte sich zum gehen.

Einen Moment bedauerte er seine harschen Worte, wenn sie die Wahrheit sagte konnte sie nichts dafür, dann jedoch siegte wieder die Wut darüber das seine Männer gestorben waren und sie war im Moment das einzige Ventil das sich ihm in dieser Hinsicht bot, sicher ein paar Seperatisten in eine rote Wolke zu verwandeln wäre hilfreicher aber die hatten sich ja wieder irgendwo verkrochen.

Als er wieder von seiner Arbeit aufblickte waren die Togruta und der Trooper der sie begleitete bereits wieder weg.

7

25.07.2011, 20:56

Als Bep die Kommandozentrale betrat, war offenbar nur eine Minimalbesatzung auf die 18 Stationen im Raum verteilt. Er schätzte das nur etwa jede dritte Station besetzt war.

Auf der Seite des Raumes, gegenüber der beiden kleineren Türen, entdeckte er eine Art Kasten, welcher lediglich durch ein breites Transparistahlfenster geprägt war, hinter dem ein Protokolldroide seinen Dienst verrichtete. Über dem Kasten war lediglich ein spartanisch gehaltenes Schild mit der Aufschrift: "Anmeldung" zu lesen.

Er wollte gerade einen Schritt darauf zu tun, da wurde er auch schon barsch von einem der Wachen an der Tür gestoppt.

"Moooment. Wo wollen wir denn hin? Dieser Bereich ist für Zivilisten gesperrt!"

Prompt hielt Bep Wortlos die Frachtliste hin. Er hatte schon mit soetwas gerechnet.

Der Soldat riss ihm das Padd fast schon ungeduldig aus der Hand und schien es lediglich zu überfliegen. Die Wache nickte und winkte ihn zur Anmeldung durch.

"Okay. Alles in Ordnung. Bitte entschuldigen Sie die Störung, Sir. In letzter Zeit hatten wir hier mehr als genug Neuankömmlinge, da kann man nicht vorsichtig genug sein."

Die Wache drehte das Padd mithilfe von Zwei Fingern um und hielt Bep so die Frachtliste hin, dieser schnappte sie sich augenblicklich zurück.

"Sie sind übrigens der erste, der hier auf eigene Faust auftaucht. Üblicherweise tauchen die Gäste mit einem Ranghöheren Beauftragten des Outposts hier auf."

Bep runzelte die Stirn.

"Ich hatte einfach keine Lust mehr drüben im Hangar zu Sitzen und Däumchen zu drehen. So schnell ich jemanden gefunden hatte, der mir weiterhelfen konnte, waren sie auch schon wieder weg. Da dachte ich mir, kann ich genauso gut hier mein Glück versuchen."

Das Gesicht des Zabrak verriet einen gewissen Unmut, ob der Unabhängigkeit des Händlers. Zumindest vermutete Bep eben diesen dahinter. Diese Miltärs waren doch immer gleich! Unflexibel, Starrhalsig und wenn mal einer Eigeninitiative zeigte, erntete man nur Missbilligung!

Doch die Wache nickte nur und begab sich wieder in seine Position neben das Schott, durch welches Bep die Kommandozentrale betreten hatte. Er nahm Kontakt zum Protokolldroiden auf und kam ohne Umschweife auf den Punkt. Höflichkeiten waren ohnehin unnötig bei diesen Blechbüchsen.

"Brand-Emanuel Phillipsen, May's Destiny. Stellplatz 17 E. Die Frachtliste wurde bereits gegen gecheckt und die Fracht kann ausgeladen werden."

"Verstanden."

bestätigte die Protokolleinheit und tippte auf der Konsole seiner Station herum.

"Man hat mir desweiteren eine Festanstellung beim Outpost 7 angeboten. ich würde gerne erfahren wer für die Neuankömmlinge verantwortlich ist. Ich wollte da nicht unbedingt beim Kommandanten hereinplatzen, das wäre selbst für meine Verhältnisse unverschämt."

Bep entfuhr ein leises kichern, gefolgt von einem halb unterdrückten Fluch.

Droiden hatten doch garkeinen Humor!

Er war schon zu lange allein Unterwegs. Auch wenn er nach wie vor Skeptisch war, es wurde Zeit sesshaft zu werden. Viel zu lange war er nahezu Schutzlos durch die Galaxis vagabundiert. Die blecherne und emotionskalte Stimme des Droiden riss Bep aus seinen Gedanken.

"Für gewöhnlich ist ein gewisser Mr. Dalek Arolus für Handelsangelegenheiten des Außenpostens verantwortlich, allerdings ist dieser Momentan wohl verhindert. Alternativ steht Lieutenant Cristopher Logan zu Ihrer Verfügung."

"Ein Lieutenant ja? Naja wenigstens jemand, der sich darum kümmern kann, mich hier mal vernünftig einzuweisen."

Der Protokolldroide deutete mit seinem mechanischen Arm zu seiner Rechten.

"Bitte nehmen sie doch so lange Platz, ich bin sicher der Lieutenant wird bald bei Ihnen sein."

Bep nickte nur, wandte sich nach links und nahm Kurs auf die Reihe recht unbequem wirkender Stühle, die an der Wand montiert waren.
RP-Char von Phillipsen (BEP)



Logan

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schweiz

Titel: ***

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8

26.07.2011, 00:45

"Sie müssen dann also wohl Mister Phillipsen sein"

Bep schreckte auf und sah zu seiner Rechten. Ein Mann mittleren Alters kam zur Tür herein. Die chicke Militäruniform schien ihm wie angegossen und die Abzeichen, die an seiner linken Brust geheftet waren, liessen darauf schliessen, dass dieser Mann schon einiges miterlebt hat. Mit kurzen schritten, ging er auf den Händler zu, Dieser stand auf und salutierte:

"Und Sie müssen Lieutennant Logan sein nehm ich an?" fragte BEP zurück.

Logan musste sich ein lächeln verkneifen und streckte ihm die Hand entgegen. "stehen Sie bequem"

BEP erwiderte die Geste, die wissen auch nie was sie wollen, dem einen muss man Salutieren, dem anderen nicht.

"Kommen Sie mit" forderte Logan den Händler auf, anschliessend verliessen sie gemeinsam den Raum und gingen einen Korridor weiter.

Logan blieb vor einer Tür stehen und drückte auf das Display, das daneben war. Brand las die Aufschrift neben dem Eingang: "Lieutennant Logan". Eine Tür weiter stand "Commander Tanner Mirabel", zwei Soldaten bewachten den Eingang. Das mussten wohl die Büroräume des Führungsstabs sein, dachte sich Brand. Mit einer Handbewegung deutete der Commando an, dass Brand eintreten sollte. So betraten beide das Büro von Logan und nahmen an einem schlichten Tisch platz. Brand sah sich um, es war ein recht kleines Büro, nichts spezielles, für den Rang eines Lieutennants wohl angemessen.

Logan sah mittlerweile auf sein Datapad und sein Blick verweilte einige Augenblicke darauf, bevor er den Händler fixierte:

"Ich will ehrlich zu Ihnen sein Mister Phillipsen, Sie scheinen mir ein netter Typ zu sein." BEP wusste nicht genau wie er darauf reagieren sollte und starrte weiter den Lieutennant an.

"Ich war gegen das Jobangebot, dass Ihnen unterbreitet wurde." Er huschte mit seinen Augen nochmals über das Datapad und fuhr dann wieder fort:

"So wie ich sehe, scheinen Sie ein gesuchter Mann zu sein?"

BEP versuchte seine Verblüfftheit zu unterdrücken.

"Ich weiss nicht was Sie meinen Sir?"

"Etwas direkter also....... sie werden von Kopfgeldjägern gesucht...."

Woher wusste er das? dachte sich Bep verwundert und als ob sein Gegenüber ,Gedankenlesen konnte, legte Logan das Datapad vor Brand hin und drehte es. Darauf war ein Steckbrief mit seinem Gesicht, Personalien, den letzten bekannten Aufenthaltsorten und einem Lösegeld ersichtlich.

Der Geheimdienst der Republik ist sehr sorgfälltig mit der Auswahl Ihrer Mitarbeiter.

"Was meinen Sie dazu Mister Phillipsen?"

9

27.07.2011, 18:16

Bep nahm das Padd entgegen, um es besser studieren zu können. Er runzelte die Stirn. Eine Mischung aus Belustigung, Verwunderung und Düsterkeit auf dem Gesicht.

Unter dem Bild, welches offenbar schon etwas älter war, sein Bart war noch nicht ausgeprägt und im Allgemeinen sah er noch recht jungenhaft aus, waren unter anderem Personalien, letzte bekannte Aufenthaltsorte sowie einige Besonderheiten aufgelistet.

"Ausgesetztes Kopfgeld:

Lebend: 500.000 Credits

Tot: 250.000 Credits

Name: Brand-Emanuel Phillipsen (Auch als Bep bekannt)

Geschätztes Alter: Anfang bis Mitte 20

Besonderheiten:

Mitglied der Crew eines hellblauen Raumfrachters des leichten XS Typs. (Schiffs ID: XS - T101-B)

Üblicherweise in Begleitung mit einer Frau, bekannt als May Ghora.

Sie trägt ihr Haar Kupferrot und Schulterlang. Ein bevorzugter Kleidungsstil ist nicht bekannt. (Mutmaßlich der Captain des Schiffes)

Beide sind höchstwahrscheinlich Schmuggler der "Exchange", einer hochgefährlichen und skrupellosen Vereinigung korrupter Schmuggler.

Letzte bekannte Aufenthaltsorte:

Correllia

Nar Schadaa

Nal Hutta

Taris

Yavin System (unbestätigt)

Status:

Spur auf Taris verloren; Vorsichtsmaßnahmen zur Verteidigung gegen Rakghuls ist geboten und es wird nicht empfohlen Taris ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu betreten. Die Sichtung im Yavin System gilt als äußerst zweifelhaft."

"Taris!"

Flüsterte Bep und sein Ausdruck verschob sich deutlich ins düstere, sein Blick driftete ins leere. Er schluckte schwer. Der Lieutenant richtete sich interessiert in seinem Stuhl auf, sagte jedoch nichts.

Immerhin. Die Informationen waren 4 Jahre alt, allerdings wunderte es ihn, dass es offenbar noch nicht aufgehoben worden war. Er reusperte sich.

Leise begann er eine Erwiderung, die sehr schnell in Rage umschlug.

"Lieutenant. Ihnen ist schon klar, dass die Informationen auf diesem Steckbrief veraltet sind? Und zwar um ganze 4 Jahre?! Ist dieses Kopfgeld überhaupt noch ausgeschrieben?!"

Bep richtete sich auf und stemmte beide Hände auf die Schreibtischkante. Seine Emotionen kochten. Er hätte wissen müssen, dass er nicht so ohne weiteres mit der Vergangenheit abschließen konnte, ohne nicht mindestens noch einmal darüber zu stolpern!

So viel zum Thema "Die Vergangenheit ruhen lassen."

Andererseits hätte er das ohnehin bedenken müssen, als er seinen Erstauftrag für einen Außenposten der Republik annahm, der zudem auch noch von Eliteeinheiten des Militärs, Den Commandos, geführt wurde.
RP-Char von Phillipsen (BEP)



Logan

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schweiz

Titel: ***

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10

19.10.2011, 17:30

"Wie ich Ihnen schon mitgeteilt habe, ist die Republik überaus vorsichtig, wenn es um ihre zukünftigen Mitarbeiter geht." antwortete Logan mit gelassener Stimme. Bep schien innerlich zu kochen, denn sein Kopf wurde rot und seine Hände fingen an zu zittern.

Logan stand auf und ging zum Fenster des Büros, er sah aus dem Fenster und fing an zu lachen

"Was finden Sie jetzt bitte witzig?" fragte Bep wütend

Logan, der noch immer aus dem Fenster starrte, antwortete ruhig: "Sie kriegen den Job", dabei sah er noch immer aus dem Fenster.

Bep sah den Lieutennant fragend an: „Wie bitte?“

„Sie haben richtig verstanden“

Bep sagte nichts und sah wieder auf das Datapad, Logan entfernte sich wieder vom Fenster sass wieder auf den Stuhl vor dem Bürotisch und blickte nun zu Bep.

„Um ehrlich zu sein, ich weiss nicht weshalb Commander Mirabel dies genehmigte und wenn ich ihn nicht so gut kennen würde, hätte ich ihn schon lange für verrückt erklärt. Wir haben schon genug Probleme mit den Verbrechersyndikaten auf Ord Mantell, seit kurzem mit einer verrückten Jedifrau, die scheinbar von der ganzen Galaxys gesucht wird und nicht zu vergessen den Sith. Da können wir es uns nicht leisten die Aufmerksamkeit der Kopfgeldjäger auf uns zu ziehen. Aber wenn der Commander diese Entscheidung für richtig hält, werde ich dies natürlich ebenfalls unterstützen.“

Bep sah den Lieutennant weiter still an, sein Blick glitt am Tisch entlang und blieb bei verschiedenen Bildern stehen. Zu sehen waren einige Bilderrahmen im alten Stil, nicht das künstliche Holozeugs. Auf dem einen Bild sah man Logan mit seinen Kameraden im Schnee neben gut einem Dutzend toten Wampas stehen. Ein Bild weiter sah man ein Bild von seiner Familie. Die Augen von Bep blieben nun vor einem Bild mit Tanner und Logan hängen, beide hielten ihre Trinkbecher hoch und lachten. Man konnte darauf gut sehen, dass beide eine enge Freundschaft verband.

Logan bemerkte den Blick von Bep: „Wir haben schon viele Kämpfe gemeinsam bestritten und ich traue keinem anderen so wie ich ihm traue. Logan stand wieder auf und sah erneut aus dem Fenster und bevor Bep noch etwas sagen konnte beendete Logan das Gespräch: „Sie können Wegtreten“

Phillipsen sass da und wusste nicht, ob er sich jetzt bedanken oder was er jetzt machen sollte.
Er sah kurz nach links und rechts, ob er vielleicht im falschen Film sass, doch als ihm nichts Ungewöhnliches auffiel, stand er auf und ging ohne was zu sagen Richtung Tür. Kurz bevor er diese erreichte hörte er noch: „Morgen 06:00 Uhr erwarte ich Sie zum Kampftraining“ ohne etwas zu erwidern verliess Phillipsen das Büro des Lieutennants und musste zuerst das eben gesagte verarbeiten.

11

20.10.2011, 11:06

Bep war versucht noch etwas zu erwidern, geriet kurz ins stocken, verließ dann aber letztlich kommentarlos das Büro des Lieutenants.

Selbst wenn ihm etwas passendes eingefallen wäre, er hätte kaum ein Wort über seine Lippen gebracht. Sein Zorn war verraucht und innerhalb von Sekundenbruchteilen hatte tiefe Verwunderung dieses Gefühl ersetzt. Er hatte sich bereits innerlich darauf gefasst gemacht eine langatmige, von bürokratischen Schikanen gespickte Diskussion führen zu müssen, wurde aber schließlich von der schnellen und verblüffend unbürokratischen Entscheidung regelrecht überrannt, die offenbar schon gefällt worden war, ehe die Destiny überhaupt richtig im Hangar aufgesetzt hatte.

Aprupt blieb der frisch gebackene Händler des Outpost 7 stehen und klatschte sich an die Stirn.

Er hatte ja noch garkein Quartier zugewiesen bekommen. Andererseits, so überlegte er, war er bereits auf dem halben Weg unterwegs in Richtung Hangar. Da konnte er genauso gut die Nacht an Bord der Destiny verbringen.

Ohnehin hatte er noch ein paar kleinere Reparaturen an den Hyperraumtriebwerken zu erledigen. Es war im Grunde nichts ernstes. Allerdings waren die letzten Sprünge durch die Lichtmauer um einiges unruhiger, als es sonst der Fall gewesen wäre. Eine gute Beschäftigungstherapie, denn noch war es zu früh sich aufs Ohr zu hauen, selbst wenn er morgen in aller frühe wieder auf der Matte zu stehen hatte.
RP-Char von Phillipsen (BEP)



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