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Tuan

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: ***

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3 381

15.02.2018, 21:36

Black Panther ist gute Unterhaltung. :)
Von der Story her nichts wahnsinnig neues, auch keine supertollen epischen Momente wie z. B. bei Wonder Woman die Durchquerung des Niemandslands und die Befreiung des Dorfes, aber was der Film bietet, macht er gut.

Ethan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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3 382

15.02.2018, 23:45

Black Panther ist gute Unterhaltung. :)
Von der Story her nichts wahnsinnig neues, auch keine supertollen epischen Momente wie z. B. bei Wonder Woman die Durchquerung des Niemandslands und die Befreiung des Dorfes, aber was der Film bietet, macht er gut.


Komme auch gerade aus Black Panther. Sehr gut gemacht, von der Aufmachung her ein krasses Gegenteil zu Thor. Sehr ernsthaft, tiefgründig, fesselnd und die Witze an der richtigen Stelle. Und ich muss sagen, der Quotenweiße war im Grunde überflüssig, aber dennoch gut gespielt.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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3 383

16.02.2018, 10:21



Der größte Mist, den ich seit langem gesehen habe. Ist zwar nur eine "Webserie" mit 10 Episoden mit jeweils 10 Minuten, aber -Heilige Scheiße- ist das schlecht gemacht. Habe die ersten 3 Episoden gesehen und beinahe die ganze Zeit das Gesicht verziehen müssen.

Das Stargate mit Zuhilfenahme einer Autobatterie aktivieren und mit bloßen Händen den Ring drehen zum Einwählen :doofy:

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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3 384

19.02.2018, 23:58

BP, wieder ein Beispiel wie Ideologie mit Zwang in ein Medium gepresst wird


Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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3 385

24.02.2018, 21:24

So, ich war jetzt in Black Panther. Eigentlich kann man nicht viel erzählen, ohne zu spoilern, aber mir hat er wirklich sehr gut gefallen. Toll gespielt, sehr schöne Bilder, passend harmonischer Bezug. Spitzencharaktere, von Shuri über Ross bis hin zum Bösewicht, den ich nach Loki als vielschichtigsten Marvelschurken empfunden habe.

Außerdem war er erfrischend anders. Kein typischer Marvelstreifen, sondern eher wie ein James Bond Film. Und etwas ruhiger, weniger Action, weniger Hektik. Ich fand ihn wirklich schön, vor allem vom Setting und Gefühl her. :)

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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3 386

03.03.2018, 22:09

So, nun habe ich es tatsächlich geschafft. Ich habe Star Trek Discovery durchgeschaut. Und… puh, es gibt ja ne ganze Menge dazu zu sagen. Ich versuche mich kurz und spoilerfrei zu halten.

Zuerst Mal: insgesamt schließe ich mich den meisten an. Die ersten beiden Folgen muss man zwar überstehen, aber danach ist es eine gute, wenn nicht sogar großartige Serie.

Als Trekkie muss man aber am Anfang ne Menge schlucken und bereit sein, sich darauf einzulassen. Schwer fiel mir:

spielt in der Vergangenheit und zeigt Geschehnisse, die nicht mit der uns bekannten Zukunft im Einklang stehen. Am stärksten davon betroffen ist der Sporen-Antrieb in meinen Augen.
Details, wie Spezies im Fokus, die man aus später spielenden Serien nicht kennt, Schiffswaffen feuern wie in Star Wars, sowas wie ein Holodeck, Roboter-Offizier auf der Brücke und natürlich am schlimmsten: das Aussehen der Klingonen
teilweise deutlich düsterer und brutaler als das, was man sonst so aus dem Universum kennt

Aber: wenn man es geschafft hat, sich darauf einzulassen, bekommt man eine tolle Sci-Fi Serie, wirklich. Mit einer starken Geschichte, genialen Schauspielern, Super-Optik und ehrlich überraschenden Wendungen.

Und: Es ist dennoch genug Star Trek Feeling drin, um sich als Fan zu freuen. Zumindest viiiiiel mehr als in den Filmen.

Die Föderation und Sternenflotte wird schön eingebettet
Die Schiffe sind passend und gut designt, sogar an die hässliche Discovery gewöhnt man sich
Sehr vertrauter Sound und Musik
Klingonische Sprache für Hardcore-Fans
Stellenweise schon bemüht, sich an den Kanon zu halten und spannende Gesichten einzubetten. Ihr wart ja alle so begeistert von den Spiegel-Folgen, mir waren die etwas zu anstrengend, aber insgesamt sehr interessant. Die meisten bekannten Spezies sind schon ziemlich gut dargestellt.
Eine gute und fokussierte Charakterentwicklung der Crew war schon immer wichtig und eine große Stärke von Star Trek Serien. Und ST:D macht da niemand etwas vor, die Figuren sind hervorragend geschrieben und gespielt.

Ich würde sie sogar vor ENT einordnen, obwohl das schwierig ist zu vergleichen, da es ja erst 15 Folgen gibt.

Ich bin sehr skeptisch an die Serie herangegangen und schätze meine Bewertung jetzt schon als ziemlich objektiv ein. Kann also nur jedem empfehlen, der Serie eine Chance zu geben und freue mich sehr auf die 2. Staffel, erst Recht nach dem Cliffhanger. Leider müssen wir wohl mindestens ein Jahr warten :(

Ethan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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3 387

03.03.2018, 23:32

Ich sehe das etwas anders.

Wie du die Schiffe passend finden kannst, ist mir ein Rätsel. Entweder sind sie zu modern, oder romulanisch... Design technisch überhaupt nicht passend zu der Zeit, weder Sternenflotte, noch Klingonen. Aber das ist wohl eine andere (längere ;)) Diskussion.

Was ich als Schwachpunkt der Serie empfinde, sind die Charaktere.
Es mag erfrischend sein, einen bestimmten Charakter als Hauptprotagonisten zu nehmen. Doch damit liegt der Fokus auf 3-4 Personen, die wirklich recht gut ausgearbeitet sind. Aber alle anderen kommen zu kurz. Saru, Tilly, Stamats&Culber, L'Rell... da war so viel mehr möglich, aber letzten Endes nicht genutzt. Hier erhoffe ich mir für Staffel 2 eine deutliche Steigerung oder wenigstens einen anderen Fokus.

Wo ich aber zu 100% zustimme ist der Vergleich mit den Filmen. Ist aber auch nicht schwer. 10x so viel Zeit und die Reboot-Filme haben beim Star Trek-Feeling den Tiefgang eines Ruderbootes in einem ausgetrockneten Flussbett :D


Zumindest haben Sie am Ende der Staffel die 2 größten Kanonkonflikte entschärft. Mal schauen, was sie sich für die nächste Staffel einfallen lassen.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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3 388

04.03.2018, 06:03

Tja, na gut, das mit den Schiffen ist ja immer das gleiche Problem, wenn man eine Serie entwirft, die in der Vergangenheit von TOS spielt. Man kann ja keine Schiffen hinklatschen, die so billig wie bei TOS aussehen und ein wenig ansprechend muss es auch für Nicht-Trekkies sein. Ich finde, ihnen ist der Spagat ziwschen "spielt in der Zukunft, Scifi, muss futuristisch aussehen" und "Das Design der Schiffe aus den anderen Serien muss gut erkennbar sein" gelungen. Sicher hätte man noch einiges besser machen können, aber für eine Serie, die fast 20 Jahre nach dem letzten, was ich als "richtiges Star Trek" bezeichne rauskommt, bi ich zufrieden. Vielleicht sind meine Ansprüche durch die Filme auch nur so niedrig. Und ich habe ja geschrieben: als Trekkie muss man viel schlucken und sich überwinden, sich drauf einzulassen. Dann gehts.

Ich bleibe dabei, ich finde die Charaktere stark und toll geschrieben. Ja, der Fokus liegt sehr auf Burnham, das ist allerdings der Geschichte geschuldet. Sie ist der rote Faden, durchläuft verschiedene Stationen und hält die Geschichte und die Spannung hoch. Das ging wohl nicht anders, man darf nicht vergessen, dass das Serienkonzept ja so wie heute üblich ist: nicht einzelne, für sich stehende Folgen, sondern eine zusammenhängende Geschichte, die durch Cliffhanger unterbrochen wird.

Dazu kommt, dass ich Burnham als sehr interessant empfinde. Sorry, aber für mich einer einer der stärksten Charaktere des ganzen Universums, spielt in einer Liga mit den ganz großen wie Picard, Data und Janeway. Und das nach 15 Folgen! Das darf man nämlich nicht vergessen, wenn man bemängelt, dass nur wenig Chars durchleuchtet wurden. In 15 Folgen kann man entweder viele einbinden, dafür nur oberflächlich, wenige, dafür ausführlich, oder viele ausführlich, dafür mit schlechter Story.

Ich finde auch nicht, dass die anderen viel zu kurz kamen. Saru, Ash, Stamets, Lorca... alles Charactere, die ich am Anfang gehasst und dann geliebt habe, oder andersherum. Das hat so noch keine Serie geschafft. Nein, für mich bleiben die Charaktere eine große Stärke der Serie.

Liam

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: leider nicht Schottland

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3 389

04.03.2018, 19:08

War zugegeben anfangs was überrascht, wieviel negatives zu der Serie zu hören war.
Zugegeben ich bin kein bekennender Trekkie, aber hab auch alle Serien und Filme bisher gesehen und imo muss sich die neue da nicht verstecken. Klar einige Änderungen und Modernisierungen sind immer Gewöhnungsbedürftig, aber gefühlt eine Notwendigkeit wenn man ein aktuelles Publikum mitnehmen will und nicht nur die alten Fans ansprechen will.
Wenn man darüber hinweg schauen kann, haben sie ieine ziemlich starke erste Staffel abgeliefert und seien wie ehrlich die ersten Staffeln auch von TNG und den anderen waren sozusagen.. eine Findungsphase.
Sie haben für meinen Geschmack eine gute Grundlage vom Cast her gelegt, mich unterhalten und klar gemacht, dass auch bei ihnen die Förderation für gewisse Ideale steht. Mehr hatte ich persönlich auch nicht erhofft.

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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3 390

04.03.2018, 19:41

In der Gefahr mich zu wiederholen. Star Trek ist für mich ein Stück weit gestorben mit dieser Serie. Fast jeder einzelne Aspekt stößt mir sauer auf und ist mir suspekt. Am schlimmsten aber finde ich, dass die Geschichte einfach nicht gut ist, und die Charaktere sind einfach in jeder Hinsicht schlechter als in andereren Serien. Ich würde eine einzige Minute der "gescheiterten" Serie Enterprise dem ganzen Discovery-Kram vorziehen. Und es fällt mir schwer die Abrams-Filme nicht als den Tiefpunkt von Trek zu empfinden, das hat die neue Serie leider unterboten.

Und ich erwische mich wie ich sogar schlechte alte Filme wie Nemesis oder Star Trek 5 seziere und jedes Wort auf die Goldwaage lege, weil wir werden wohl nie wieder wirklich guten Trek bekommen. Der Zug ist scheinbar abgefahren.

Candrielle

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Hamburg

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3 391

04.03.2018, 20:01

Um mal in Plattitüden zu antworten: Geschmäcker sind verschieden. 8) :D

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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3 392

04.03.2018, 20:26

Natürlich, Cand. Aber wie kann für dieses Forum sowas jemals auch nur ansatzweise so gut sein wie der neue Kram. Oder bin ich so ein hoffnungsloser "Romantiker".


Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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3 393

04.03.2018, 21:33

Klar, Geschmack ist unterschiedlich, aber diese Gemeinschaft ist mal als Star Trek Clan gegründet worden, die meisten sind hier schon recht große Fans.

Und Gnacko, außer dir hat sich über Discovery eigentlich niemand so negativ geäußert. Sogar Rotten Tomatos gibt 83%, das ist für nen Serienstart nicht schlecht. Bist du sicher, dass du das objektiv beurteilst? Wie ich schon sagte, man muss ein klein wenig (viel ist imho nicht nötig) loslassen können, und ganz ehrlich - wenn dir das nicht möglich ist, wirst du wahrscheinlich nie wieder etwas neues mit dem Namen Star Trek genießen können. Das ist doch blöd, darunter leidest du am meisten.

Romantiker? Eher Skeptiker.

Am schlimmsten aber finde ich, dass die Geschichte einfach nicht gut ist, und die Charaktere sind einfach in jeder Hinsicht schlechter als in andereren Serien.


Das zum Beispiel kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ganz ehrlich, hast du wirklich die ganze Staffel gesehen? Ist mir schleierhaft, wie du zu so einem Urteil kommst.

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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3 394

04.03.2018, 22:27

vergleich mal irgendeinen Charakter mit gutgeschriebenen Leuten wie Data oder Garak. Und fragt euch ernsthaft, so unrealistisch es sein mag, würdet ihr lieber noch eine Staffel DS9 oder TNG haben, oder noch eine Discovery.

Tanner Mirabel

Gildenleitung

Wohnort: Hamburg

Titel: ***

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3 395

05.03.2018, 00:01

Ich glaube, das kann man so nicht wirklich vergleichen Gnacko. TNG, DS9, Voyager - das war alles von den selben Machern, und war daher natürlich stark aneinander angelehnt. Nicht nur der Kanon, sondern auch die Machart etc.

Discovery ist halt in jeder Beziehung anders. Aufeinander aufbauende Folgen, der Captain ist nicht der Fokus, manche Dinge passen Kanon-technisch halt nicht.

Das macht es jetzt aber nicht zwangsläufig schlechter. Es ist halt einfach ein Reboot, ebenso wie die zwei Filme auch. Und eigentlich ist das ja auch nichts Ungewöhnliches. Bei einem Reboot nimmt man halt etablierte Dinge des Originals, und mischt sie mit zahlreichen neuen Ideen. Das kann einem gefallen oder eben auch nicht, aber ein Reboot ist nie einfach nur eine Neuauflage die exakt ist wie das Alte, nur mit neuen, aber fast gleich aussehenden Darstellern.

Dessen muss man sich einfach bewusst sein.

Was die Charaktere betrifft: Die fand ich ebenfalls sehr gut gemacht. Michael kommt sehr glaubhaft rüber, Saru, Ash, Stamets, Lorca, die waren fabelhaft umgesetzt. Natürlich bisher nicht so tiefgründig beschrieben wie beispielsweise die Propagonisten von irgendeiner der bisherigen Serien, aber das liegt meiner Meinung nach einfach am Format. Eine fortlaufende Handlung ermöglicht nur sehr schwer den Wechsel der Sicht aus verschiedenen Personen - insbesondere, wenn es um eine ganz speziell geht. Und trotzdem sind die anderen Darsteller sehr gut eingebunden, insbesondere Saru hat mir da sehr gefallen. Oder Michaels Stubengenossin im Spiegeluniversum. Ich bin mal gespannt, wie sie die Sache jetzt weiterlaufen lassen. Ob es weiter aus Burnhams Sicht erzählt wird - oder vielleicht nun aus Sicht von jemand anderem. Ist ja durchaus auch möglich.

Vleit Medane

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Recklinghausen

Titel: ***

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3 396

05.03.2018, 14:19

Das Problem ist, wenn man eine Serie nicht gut oder „scheiße“ findet, dann fallen einem andauernd irgendwelche Sachen auf, die den Fans der Serie nicht auffallen.

Ich gucke die Serie, sie ist okay, aber nicht das, was ich wirklich gerne sehen würde. Geben wir die Schuld doch einfach der Jugend, wo alles immer „neu“ „modern“ und voller „oberflächlicher“ Action sein muss :D Oder geben wir pauschal J.J. die Schuld, der hat ja angefangen, mit diesem nichtssagenden Actionmist :D Die neuen Kinofilme (der Letzte evtl. etwas ausgenommen) sind so tiefgreifend, wie Stirb Langsam Teil 4.

Was mich am meisten an der neuen Serie stört ist der „Flipp“, wenn das Schiff einen Sprung macht. Das sieht einfach so schlecht aus – wie so eine kaputte Bohrmaschine, die fest in der Wand steckt und der Griff sich unkontrolliert um die eigene Achse dreht.

Die Trägheitsdämpfer, wenn die dabei mal ausfallen - dann ist die Mannschaft wirklich durchgemixt :D Mal ehrlich, jeder hier im Forum wäre in der Lage, sich eine bessere und vor allem logischere Animation für den Sprungantrieb auszudenken.

Star Trek hatte entfernt immer etwas mit dem echten Leben zu tun. Gesellschaftliche Probleme wurden thematisiert oder Technologien gezeigt, die es später einmal wirklich geben könnte. Star Trek hat zum Denken angeregt. Es war der „versteckte“ Realismus, der Star Trek eine ganz bestimmte Note gegeben hat. Es gibt sogar Menschen, die sich nur wegen Star Trek dazu entschieden haben, sich einer Kariere als Astronom oder Wissenschaftler zu widmen.

Das schafft die neue Star Trek Serie jedenfalls nicht. Sie haben sich den Namen Star Trek genommen und machen „irgendwas“ damit.

Aber um Fair zu bleiben, wenn an der Serie nicht Star Trek dran stehen würde, würde ich die Serie vielleicht richtig toll finden. Eine Scifi Serie mit fortlaufender Geschichte, mit interessanten Ansätzen und Charakteren, wie es Battlestar Galactica mal war.

Nur schlimm ist eben, das die Lizenz bei Netflix liegt. Wenn da die Quoten nicht stimmen, ist bei denen eine Serie mega ja schnell abgesetzt. Netflix wirbt ja andauernd mit ihrer riesigen Auswahl an Filmen und Serien… aber die Meisten haben nur 1 oder 2 Staffeln und dann muss man lesen, dass es abgesetzt wurde. Die haben also eine riesen Auswahl an „halben“ Serien, die kein Ende haben… das macht mir Sorgen.
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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3 397

05.03.2018, 15:31

Also ich finde die Flip-Animation eigentlich ganz witzig :D Wenn auch tatsächlich nicht sonderlich realistisch.

Es war der „versteckte“ Realismus, der Star Trek eine ganz bestimmte Note gegeben hat. Es gibt sogar Menschen, die sich nur wegen Star Trek dazu entschieden haben, sich einer Kariere als Astronom oder Wissenschaftler zu widmen.


Hm... das kann ich tatsächlich gelten lassen. Das stimmt, das war ein Markenzeichen. Das ist ein wenig zu Lasten der Story in den Hintergrund geraten (die aber auch zum Nachdenken anregt), allerdings muss man auch sagen, dass es heutzutage viel schwieriger ist, solche technischen Visionen da einzubauen, als vor 20 oder 30 Jahren.

Nur schlimm ist eben, das die Lizenz bei Netflix liegt. Wenn da die Quoten nicht stimmen, ist bei denen eine Serie mega ja schnell abgesetzt.


Das stimmt so nicht ganz. Die Rechte liegen bei CBS. Allerdings haben die für ihren Sender ja nur in den USA einen Pay-Kanal, deshalb kooperieren sie mit Netflix für den Rest der Welt und es wird darüber ausgestrahlt. Netflix hat dafür so viel bezahlt, dass sie die erste Staffel problemlos finanzieren konnten. Allerdings waren die Einschaltquoten nicht überwältigend, so dass Netflix für Staffel 2 deutlich weniger zahlt. Eigentlich ist es ja die Aufgabe von CBS das Ding zu finanzieren und für die nächste Staffel klappt das wohl auch, allerdings ist die weitere Zukunft dennoch ungewiss und quotenabhängig.

Ganz ehrlich, hast du wirklich die ganze Staffel gesehen?


Du hast meine Frage nicht beantwortet, Gnacko :D Gib dem ne Chance und schau alle 15 Folgen. Man bereut es wirklich nicht.

Candrielle

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Hamburg

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3 398

05.03.2018, 15:40

Liegen die Rechte nicht bei CBS - und lediglich der nicht-US-Markt wird von Netflix bedient?

Ich kann mich hier des Eindrucks nicht erwähren, dass viele die alten ST Serien mit einer nostalgisch rosaroten Brille betrachten.Dabei ist es gar nicht so, dass ich sie seinerzeit nicht auch gern und ausdauernd gesehen habe. Aber heute sehe ich lieber ST-D als DS:9, Voyager oder sogar STNG. Nicht weil es in diesen alten Serien nicht auch gute Folgen gegeben hat - natürlich hatten sie die. Aber die Charakter-Tiefe der Discovery-Charaktäre mit der von z.B. STNG zu vergleichen.. und dann auch noch zu einem so niederschmetternden Urteil zu kommen, kann ich nicht nachvollziehen.
Schauen wir uns doch zum Beispiel den so geliebten Data (Ja, auch ich mag ihn) an: Viel Stereotyper kann man einen Roboter mit Pinocchio-Syndrom doch kaum darstellen. Was ist daran Tiefe? Von Staffel zu Staffel oder von Film zu Film, wusste man nie, welchen Furz ihm die Drehbuchautoren jetzt wieder einpflanzen. Und bitte behauptet nicht, das Einpflanzen eines Eomotionchips hätte etwas mit Charakter-Entwicklung zu tun. Von den Logik-Lücken eines derart übermächtigen Rechners will ich gar nicht erst anfangen, der nicht in der Lage ist einen simplen Witz sauber zu erzählen - etwas, das jedes noch so schlampig hingeskriptete Holodeck-Progrämmchen auf anhieb sauber hinbekommt.

Oder ganz allgemein mal in den Raum gestellt. In ST-D haben die Charaktere eine eigene Motivation. Sie wird zumindest in einigen Fällen aufgezeigt.. sie wird Teil der Geschchte, sie entwickelt sich und die Personen.
Welche Motivation die das Ende dieser jeweiligen Folge überlebt hätte hat Geordi jemals gezeigt?

Kurzum: Charaktertiefe finde ich in der Discovery deutlich mehr als in den älteren.

Nur zur Klarstellung - das obige mag etwas grob gegenüber den älteren Serien klingen. Das dient lediglich der Argumentation - ich habe diese Serien alle sehr gern gesehen.

Ryan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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3 399

05.03.2018, 16:29

Das mit den Rechten hatte Kara ja schon erläutert. Ansonsten kann ich dir zustimmen. Habe TNG und DS9 wirklich geliebt und auch das nochmalige komplette anschauen aller Folgen der beiden Serien haben sie nicht schlechter gemacht. Dennoch kann ich ST:D hohen Respekt zollen für die Leistung, gerade bei den von Candy genannten Punkten. Tolle Serie, die interessante Aspekte der Star Trek Geschichte beleuchtet, von Sarek bis zum Krieg mit den Klingonen. Hoffe sehr, dass es noch ein paar Staffeln gibt.

Vleit Medane

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Recklinghausen

Titel: ***

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3 400

05.03.2018, 16:55

Also ich wollte die Serie nicht "zu" schlecht reden. Als Hardcore Trekki ist es nur schwierig.

Aber das gibt mir Hoffnung... ;)

Gefunden auf PC Games:
http://www.pcgames.de/Star-Trek-Discover…te-tos-1247402/

Star Trek Discovery: Mehr klassische Star Trek Elemente in Staffel 2

08.01.2018 um 18:13 Uhr

Mit der kommenden zweiten Staffel der Serie Star Trek Discovery will die Serie verstärkt klassische Elemente aufweisen und sich damit wieder etwas mehr der Originalserie annähern. Die Autoren arbeiten bereits an ersten Drehbüchern und verfolgen dabei auch einen interessanten Ansatz, der sich als roter Faden durch die ganze Staffel ziehen wird.

Star Trek Discovery ist eine interessante Serie, die sich aber einigen Star-Trek-Fans zufolge zu sehr von den anderen Serien unterscheidet. Das soll sich mit der kommenden zweiten Staffel ein wenig ändern.

Wie die Produzenten bekannt geben, hat man bei der Produktion von Staffel 2 nicht mit dem Chaos der ersten Staffel zu kämpfen, bei der Showrunner Bryan Fuller überraschend das Team verließ. Die Zeit und die bessere Organisation sollen jetzt dazu genutzt werden, die neue Staffel besonders interessant zu gestalten.

Bei dieser will das Team wieder mehr Elemente einführen, die auch tatsächlich an Star Trek erinnern. Es soll mehr Bodenmissionen und viele interessante Planeten geben und man soll merken, dass sich die Serie langsam aber sicher der Originalserie TOS aus den 1960er Jahren annähert. Die Folgen werden etwas eigenständiger ablaufen, bieten aber dennoch einen roten Faden. Ein Thema der neuen Staffel wird der Konflikt zwischen Glaube und Technologie sein. Zudem spielt es eine Rolle, dass sich die Föderation nun aus den dunklen Zeiten herauskämpfen muss und zu der Organisation wird, die man aus der TOS-Serie kennt.

Generell möchten die Produzenten wieder eine optimistischere Version von Star Trek bieten. Doch zuvor steht erst mal die zweite Hälfte der ersten Staffel an, die ab heute auf Netflix zu sehen ist. Die letzte Folge endete mit einem spannenden Cliffhanger, der nun auf ungewöhnliche Weise aufgelöst wird - und wieder einige Fragen aufwirft...
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

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