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Kara Healy

Stellv. Gildenleitung

  • »Kara Healy« ist der Autor dieses Themas

Titel: RP-Queen

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1

27.09.2009, 14:20

Bundestagswahl 2009 - Wie habt ihr gewählt?

Da es schon diverse Diskussionen im Chat gab, aber jeder einen politischen Streit vermeiden will, frage ich als Außenstehende mal ganz anonym: Wen habt ihr gewählt? Ich unterteile das jetzt mal nicht nach Erst- und Zweitstimme, wenn sich das bei euch unterscheidet, nehmt halt die Zweitstimme. Diskussionen sind dazu möglich, solange es sachlich bleibt und nicht persönlich wird.

McKinley

Zivilist

Wohnort: Kaiserslautern

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2

27.09.2009, 16:30

Also ich habe meine Erst- und Zweitstimme der SPD gegeben, weil ich finde, dass die Merkel unbedingt als Kanzlerin abgelöst werden sollte. Sie wäre eine perfekte Außenministerin, so wie sie mit Russland und den anderen EU-Staaten zurecht kommt. Ich behaupte sogar, dass Frau Merkel eine bessere Außenministerin sein würde als Joschka Fischer es war.
Aber leider taugt Angi's Innenpolitik nicht sehr viel. In der Innenpolitik lässt sie ihren Ministern einfach viel zu viel freie Hand.

Beispiele:

Herr Steinbrück durfte gegen unsere Nachbarn in Sachen Steuerpolitik hetzen und der Schweiz sogar mit der Kavallerie drohen ( sowas belastet die Beziehungen massivst ). Hier hätte Frau Merkel ihn in seine Schranken weisen sollen. Auch wenn er im Grunde eigentlich Recht damit hat.

Herr von und zu Gutenberg hat Opel praktsich an Russland verscharrert und damit tausende Jobs vom guten Willen Russlands abhängig gemacht, die Arbeitsplätze nicht in den viel billigeren Osten zu verlegen. Auch das Russland deutsche Automobil-Technologie in die Hände bekommt, scheint ihn nur peripher zu tangieren, wie ein von und zu Gutenberg sagen würde. Ihm hätte Merkel sofort auf die Finger hauen sollen als er diese Misere vorschlug.

Das unsere Soldaten ohne ausreichende Ausrüstung und mit einem Mandat, das sie gerade mal zum Schülerlotzen macht nach Afgahnistan geschickt werden und sich nach jedem Gefecht pauschal wegen dem Gebrauch der Waffe vor der Staatsanwaltschaft rechtfertigen müssen, interressiert unsere Kanzlerin doch überhaupt nicht. Denn würde sie sich damit befassen ( das ist verdammt noch mal ihre Pflicht ), würde ihr Name ja in Verbindung mit der Katastrophe Afganisthan in Verbindung kommen, was ihre Umfragewerte ja möglicherweise schaden würde. Also ignoriert sie es einfach. So eine Person finde ich persönlich untragbar als Kanzlerin.

Auch als unser Verteidigungsminister, Herr Jung, offensichtlich versucht hat die Öffentlichkeit mit Fehlinformationen über die Kollateralschäden bei dem Luftschlag auf die zwei Tanklastwägen zu täuschen, war von Frau Kanzlerin nichts zu hören. Denn das Thema war ja negativ belastet, also ist es nur logisch für Frau Merkel, dass sie einen grooooßen Bogen drum herum macht. Außer einer 4 minütigen Rede im Bundestag kam von ihr dazu überhaupt nichts.

Ich glaube nicht, dass es Steinmeier sehr viel besser machen wird, aber er kann es unmöglich schlechter machen als sie.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »McKinley« (27.09.2009, 16:38)


3

27.09.2009, 17:40

Bei mir stehen die Piraten nicht zur Wahl,
ansonsten hätten die meine Stimme.
Der Punkt (eingeschränkte(Keine Zerstörung anderer Meinungen, Gesundheit und))"Freiheit" in allen, ist ein guter Standpunkt.


Aber, ich habe meine Stimme ungültig gemacht.


Immer noch hofft man auf eine Partei, die wirklich ernsthaft versucht, den "Kapitalismus" auszuheben, und endlich mal versucht Vernüftig anfängt zu denken.

Tanner Mirabel

Gildenleitung

Wohnort: Hamburg

Titel: ***

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4

27.09.2009, 17:48

Ich stimme Dir persönlich zu, dass Angela Merkel weiß Gott nicht die Idealbesetzung einer Kanzlerin ist. Ihr größter Albtraum wäre vermutlich die komplette Alleinherrschaft, da sie keinerlei Ziele hat sondern von Kompromissen lebt. Allerdings halte ich die SPD nun beim besten Willen nicht für die Partei, die das ändern wird. Eher im Gegenteil - die haben nicht ohne Grund momentan Probleme, bei den Wählern anzukommen. Dazu kommt, dass sie ebenfalls in der großen Koalititon waren - und letzten Endes genauso wenig bewirkt haben wie Frau Merkel. Es wurden keinerlei Akzente seitens der SPD gesetzt und das ist auch der Grund, warum der "Schlagabtausch" zwischen Steinmeier und der Kanzlerin so harmonisch ablief. Keiner von beiden hatte überhaupt ein Thema, wo er den anderen hätte angehen können, denn man war ja überall gemeinsam beteiligt.

Auch die verschiedenen Wahlprogramme sind letzten Endes nur eine Farce. Am Ende wird davon sowieo nichts eingehalten. Vollbeschäftigung, Lohnerhöhungen etc. Obwohl jeder weiß, dass das gar nicht möglich und unbezahlbar ist. Damit das Ganze nicht gleich zu offensichtlich ist, nennt man am Besten ein Jahr möglichst in der Zukunft. Aber jetzt schonmal dafür werben. Das nenne ich unseriös. Eine "Tugend", die in der deutschen Politik mittlerweile an der Tagesordnung ist. In meinen Augen sitzen die ganzen großen, bekannten Parteien im gleichen Boot. Ob Westerwelle, Merkel, Münte oder wer auch immer - jeder versucht nur, seinen Hintern so lange wie möglich im Amt zu halten und bei sovielen Gelegenheiten wie möglich abzukassieren.

Das alles ist natürlich nur mein persönlicher Standpunkt. Wählen gegangen bin ich trotzdem, Wahlboykott ist in meinen Augen keine Lösung und öffnet nur unliebsamen Parteien das Feld. Da heißt es dann das kleinere Übel wählen. Wie Adenauer schon ganz passend sagte: "Man kann kein dreckiges Wasser wegkippen, wenn man kein Neues hat."

Ich sehe im Moment keinen Politiker, den ich reinen Gewissens empfehlen könnte. Traurig, aber wahr.

Maxwell Eddington

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Cuxhaven

Titel: ***

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5

27.09.2009, 18:08

zu Merkel
Groß Orden verleihen kann sie ja (was laut GG nur der Oberbefehlshaberin in Friedenszeiten machen darf [Verteidigungs- Minister]
bzw. Merkel darf das machen wenn wir im Krieg sind den ist sie ja die Oberbefehlshaberin... aber das sind wir ja nicht~~~)
Aber auf einer Trauerfeier von gefallenden Soldaten habe ich sie noch nie gesehen!!

Garak: Das Gegenteil ist der Fall. Ich hoffe immer auf das Beste.
Die Erfahrung hat mich leider gelehrt, dennoch das Schlimmste zu erwarten.




Keiichi Vayne

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Wuppertal

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6

27.09.2009, 19:21

Nach dem was schon so an Zanhlen draußen ist, können wir uns auf weitere vier Jahre mit Angie einstellen... Und noch schlimmer find ich, das die Dauerwelle sich auch freuen kann... :aufregen: :aufregen: :aufregen:

Vor Ramen
in Acht ihr euch nehmen solltet. Sie seien stark in mir!

:com: Never underestimate a Starfleet captain and his ship! :com:
You would be sorry!

7

27.09.2009, 19:47

Ich sehs bei uns in Bayern schon, da haben wir auch eine schwarz-gelbe Regierung, und es ist einfach nur noch schlecht. Tut mir leid.
Und auf Bundesebene, naja, sagen wirs mal so, von unserer Wunder-Angie fühl ich mich ned wirklich repräsentiert, weil mir die Gute nicht nur politisch sehr formbar sondern auch eher marionettenhaft erscheint. Von ihrer Ästhetik mal gar nicht zu sprechen, aber dafür kann sie ja nix.

Ich war früher ein überzeugter SPDler, aber mittlerweile ist diese Partei auch nicht mehr wählbar, die sind schon fast hell-schwarz.
Und die Gelben, tut mir leid, dazu sag ich nur:



Wer gegen Mindestlöhne und für Leiharbeit plädiert, ist meiner Meinung nach nicht ganz dicht.



Dennoch, gerechterweise wird es ja in Sachen Wirtschaft nicht dadurch besser werden, dass die Deutsche Regierungskoalition die Farben leicht verändert, sondern da spielen größere, globale Faktoren mit hinein, da helfen Steuererniedrigungen und -erhöhungen sowie verschiedene Bankensanierungsmanöver ned wirklich was.
Von dem her ist es mir lieber, wenn sich die Schwarzen in einer unweigerlich kommenden Wirtschaftskrise (nein, das momentan ist noch nicht die Krise, die kommt noch :) ) gründlich blamieren, damit danach eine Regierung, die wirklich vom Volk respektiert wird, wieder grundlegend von neu anfangen kann.
Mag vielleicht etwas extrem klingen, aber ist halt meine Meinung.

Und ich hab Piraten gewählt, weil ich mich von keiner der "großen" "Volksparteien" angesprochen fühle und meine Stimme nicht an die ÖDP oder die Spirituellen verschenken wollte. Man nenne mich Protestwähler :D

8

27.09.2009, 19:57

Sehe ich genauso Volar... hab auch aus Protest gewählt, aber nicht zum ersten mal, es gibt schon sehr lange keine große Partei mehr der ich ohne schlechtes Gewissen meine Stimme geben würde...

was ich von der FDP halte sollte wohl mittlerweile bekannt sein ^^

Und ich hoffe auch das die CDU und FDP das Land in den Graben Fährt :) was sie meiner Meinung nach sehr leicht hinkriegen werden ^^

Ryan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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9

28.09.2009, 11:08

Wer übrigens glaubt, die FDP ist die Hölle und die Piraten seien der Himmel ;) : Sehr viele Wähler sind der Meinung, dass diese junge, in letzter Zeit massiv hochgepushte Partei die logische Weiterführung der Liberalen in Zeiten des Internets ist. Tatsächlich ist gerade der Bürgerrechtsflügel der FDP nicht weit von der Piratenpartei entfernt. Und im Wahl-o-mat stimmen FDP und PP immerhin in 21 von 38 Punkten exakt überein, was eine ganze Menge ist, und somit haben sich die Parteien auch durchaus gegenseitig Stimmen weggenommen. Nur mal so als Hintergrund :)

10

28.09.2009, 11:25

Ja stimmt schon das sagen sie ;) Ich finds halt nur lustig das sie so etwas sagen un gleichzeitig überall schärfere Gesetze, Internet sperren und Überwachung fordern... Kommt etwas unglaubwürdig rüber, meine Meinung.

Ryan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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11

28.09.2009, 11:39

Komisch, ich dachte, ich hätte mich vor der Wahl ein wenig informiert - nicht dass ich die FDP gewählt habe, aber woher nimmst du denn deine Infos, Mortik? Wenn du nach FDP+Internetzensur googelst, bekommt man ein deutlich anderes Bild. Aber vielleicht weißt du ja mehr für mich oder bist einfach politisch interessierter oder engagierter als ich, da für mich und meine Familie noch ein paar andere Themen im Vordergrund stehen :)

12

28.09.2009, 11:59

Mal als beispiel: http://www.heise.de/newsticker/Schwarz-G…/meldung/145642

Ich weiß, jetzt kommt wieder "da steckt ja die CDU mit drin" aber entschieden und abgesegnet wird das auch von der FDP.

Ja das kann sein das für eine Familie andere Dinge als freiheit im Netz wichtig ist, Mindestlohn zum Beispiel, was sagt die FDP oder auch die CDU dazu? Ach ja wollen sie beide nicht ^^ asEas Infos im Netz angeht z.b. über google :) da gibt's mittlerweile sehr gute Mittel und Wege sich gegen negative Meldungen gerade bei Suchmaschinen zu schützen...

Sich informieren oder googlen sind zwei sehr verschiedene Dinge ;)

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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13

29.09.2009, 00:46

Erststimme: CDU
Zweitstimme: FDP

...Die Wirtschaft muss laufen, alles andere ist pillepalle

Kara Healy

Stellv. Gildenleitung

  • »Kara Healy« ist der Autor dieses Themas

Titel: RP-Queen

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14

29.09.2009, 06:10

Sich informieren oder googlen sind zwei sehr verschiedene Dinge


Sagt der, der laut eigener Aussage weder politisch interessiert, noch engagiert ist. Jaja, so ist das mit der Glaubwürdigkeit ;)

Warum für eine Familie Mindestlohn wichtig sein sollte, kann ich übrigens nicht ganz nachvollziehen. Was hat das miteinander zu tun? Ob der Vater zu wenig verdient und Zuschüsse braucht, oder ganz arbeitslos ist, weil durch den Mindestlohn weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, ist doch egal :D

Nein, im ernst: Branchenspezifisch mag das ja noch ganz sinnvoll sein, aber flächendeckend? Irland hat seid 2000 Mindestlohn und bisher hat sich das insgesamt eher negativ auf die Arbeitslosenquote und das Wirtschaftswachstum ausgewirkt.

@Gnacko: Vermutlich hätte ich genau so gewählt :)

Im Gegensatz zu vielen anderen hier finde ich die Merkel ziemlich gut, und sie kommt meiner Meinung nach im Ausland gut an. Und als gebürtige Isländerin und Wahl-Irin weiß ich, wie scheiße alles ist, wenn die Wirtschaft nicht läuft ;)

15

29.09.2009, 06:56

Das hat mehr mit Bürgerpflicht zu tun als mit politischem Interesse...

Das liegt nicht am Mindestlohn... Volker Pispers hat mal nen schönen Satz zum Thema Mindestlohn geprägt: "Entweder man ist für eine gerechte Bezahlung, für ein soziales Gehalt oder man ist ein großes Arschloch" ^^

Da sagt sich sehr einfach wenn man von ihrer Politik nicht betroffen ist.

Mal noch nen Beispiel zum Thema Familie:

Man sollte meinen das man seinen eigenen Kindern eine bessere Zukunft wünscht, in der man Umweltverschmutzung, Staatsverschuldung und z.B. Atommüll und überhaupt der Atomaustieg, sichere Renten oder überhaupt Altersvorsorge in Angriff genommen wurden, damit diese Zukunft wirklich eine bessere Zukunft wird...

Wer streicht Gelder zum Thema Umweltschutz? Durch wen haben wir so eine hohe Staatsverschuldung? Wer hält an Atomkraft fest? Durch welche Partei kam es zum Rentenloch?

CDU und FDP! herzlichen Glückwunsch ^^ Der Wähler darf einen Gratis Urlaub auf der nächsten Müllkippe machen, die Staatsverschuldung auf sein Privatkonto umgelagert und kriegt oben drauf ein Gratis Atomkraftwerk in seinen Vorgarten, damit auch die nächsten Generationen was von dem Spaß haben ^^

Kara Healy

Stellv. Gildenleitung

  • »Kara Healy« ist der Autor dieses Themas

Titel: RP-Queen

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16

29.09.2009, 07:11

:D Du nimmst deine Bürgerpflicht aber sehr ernst *lacht* Bevor das noch mehr emotional-paraphrasisch ausartet, klinke ich mich aus der Diskussion lieber aus *g*. Jeder hat seine Meinung zu Politik und Wirtschaft, und jeder hat das Recht darauf, dass sie akzeptiert wird und niemand das Recht, seine Meinung als die einzig Wahre hinzustellen. Wenn wir das alle beachten, können wir hier bestimmt noch eine interessante Diskussion führen, aus der ich viel lernen kann. Ich hab mich früher immer bemüht da einigermaßen den Anschluss zu finden und eine eigene Meinung herauszubilden, weil mich gernervt hat, dass die meisten meiner Freundinnen auf die Frage, was sie wählen würden eher mit "Äh... ich wähle das, was mein Freund wählt" oder "Wahl? Hmm... was wählst du denn?" geantwortet haben ^^

Logan

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schweiz

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17

29.09.2009, 08:47

So jetzt eussert sich mal der Neutrale Schweizer dazu^^

Für die Deutsche Politik interessiere ich mich nicht sehr gross. Einerseits weil die Schweizerpolitik genug Aufmerksamkeit und Zeit beansprucht, als sich für eine weitere Aussenpolitik zu befassen und andererseits, finde ich persönlich das System: „Volk wählt abgeordnete, Abgeordnete machen neue Gesetze fertig“ nicht gerade sehr befriedigend.

Ich finde das Volk sollte die letzte Stimme haben. Ok jetzt kann man sagen, das Volk hat doch die Abgeordneten gewählt, doch das ist meiner Meinung nach Hubuk. Das Volk weiss ja nicht für welche Gesetze der Abgeordnete sich einsetzt und am Schluss baut man z.b ein neues Stadion die dem Staat ein Millionenloch in die Staatskasse wirft und was passiert? die Steuern werden gehoben. Nene das Volk sollte ganz am Schluss Entscheidungsträger sein.

Natürlich es gibt auch da nachteile und das sieht man z.B. gut in der Schweiz. Man plant ein gigantisches Projekt, es gibt einen Wettbewerb mit einem Preis, der beste Architekt gewinnt, es wird weiter geplant und nach 1-2 Jahren ist die Planung vorbei und es wurden bis hierhin schon unzählige Millionen ausgegeben. Das Projekt wird vom Ständerat abgesegnet und dann geht’s zur Urne. Das Volk sagt nein, doch das Projekt war schon geplant und das Geld schon gezahlt und ausgegeben. Wiederum gab es ein sinnloses Projekt das dann vom Volk zum guten Glück abgeschmettert wurde.

Da kann man sehen dass es in allem Schattenseiten gibt. Gibt man dem Volk absolute Abstimmungsgewalt gibt es Pro und Kontras.

So jetzt zu Merkel, ich bin da kein Fachmann doch was man so von ihr hört (abgesehen von Dekolleté ;) ) ist mehrheitlich Positiv. Sie hat gute Beziehungen zu den anderen Ländern hat aber teils ihre Minister nicht ganz unter Kontrolle hat (irgendjemand hat’s schon mal angedeutet). Also wenn ich Bundeskanzler wäre, würde ich Steinbrück schon lange zum Teufel schicken, so ein unobjektiver, engstirniger, selbstverliebte Finanzminister gehört nicht in so ein Amt. Steueroase .......der sollte in seinem eigenen Garten wühlen.......Die Schweiz ist genau so ein Steuerparadies gewesen wie Deutschland, (Ok ein bisschen mehr, aber in Deutschland hatte es ebenfalls viele Steuerhinterzieher) Deutliche Statistiken haben das gezeigt. Und solch ein Verhalten, dass der zu einem „Nachbarland“ an den Tag gelegt hatte ist einfach inakzeptabel. Nennt der uns doch einfach Indianer -.-

Zur Innenpolitik von Deutschland kann ich nicht viel sagen, da kenne ich mich nicht aus.

Tanner Mirabel

Gildenleitung

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18

29.09.2009, 09:24

Im Gegensatz zu vielen anderen hier finde ich die Merkel ziemlich gut, und sie kommt meiner Meinung nach im Ausland gut an. Und als gebürtige Isländerin und Wahl-Irin weiß ich, wie scheiße alles ist, wenn die Wirtschaft nicht läuft ;)


Liebe Kara, auch wenn Du Dich aus gutem Grund aus der Diskussion ausklinken möchtest, möchte ich mich doch noch hierzu äußern.

Mit deiner Aussage triffst Du die Sache eigentlich genau auf den Punkt. Frau Merkel ist eine begnadete Außenministerin. Als Kanzlerin ist sie jedoch - zumindest aus meiner Sicht - eine schlimme Fehlbesetzung. Ich selbst gehöre zu der Fraktion, die bis vor gar nicht langer Zeit noch von dieser Frau überzeugt war. Ich persönlich fand es gut, im bekannten Sumpf immer dreisterer und realitätsfremder, alternder Politiker mal eine Frau an der Spitze zu haben. Das glaube ich grundsätzlich immer noch, jedoch ist Frau Merkel meiner Meinung nach nicht die Richtige.

Wenn man sich ihre Erfolg und Mißerfolge einmal genau ansieht, ist die Bilanz höchst ernüchternd. Im Ausland top, im Inland ein Flop. Die Kanzlerin hat keinerlei Akzente setzen können. Bei innenpolitischen Streitpunkten, in denen normalerweise ein Machtwort angebracht gewesen wäre, hat sie sich aus der Affäre gezogen. Generelle Probleme hat sie taktisch ausgesessen oder sich zu wässrigen Kompromissen bereit erklärt. Das ist auch der Grund, warum wir zur Zeit dort stehen, wo wir sind. Sicher war es problematisch, mit einer SPD regieren zu müssen. Trotzdem ist ein Kanzler bzw. Kanzlerin Leitfigur, oder sollte es zumindest sein. Die Richtung konnte sie jedoch nie angeben. Im großen und ganzen hat sie eigentlich nicht durch eigenes Können sondern durch die Inkompetenz und Dummheit ihrer politischen Gegner besser darstehen können. Man denke da an einen Altkanzler Schröder, der völlig arrogant in einem Fernsehinterview zum Besten gab, dass sich "seine Partei" nie mit einer Kanzlerin Merkel einlassen würde. Das nützt der Bundesrepublik und dem Bürger selbst jedoch letzten Endes recht wenig. Letzten Endes hat mir die bisherigen Jahre unter Kanzlerin Merkel nur eins gezeigt: Das eine Frau im höchsten Posten dieses Landes genauso an ihrem Stuhl klebt wie ein Mann. ;)

In der aktuellen Lage hätte ich jedenfalls ehrlich gesagt lieber Herrn Westerwelle als Kanzler als Frau Merkel.

Aber zurück zu Themen, die uns wirklich beschäftigen sollten: Gebürtige Isländerin? Wahl-Irin? Deutschsprachige? Das klingt nach einem ziemlichen Mischling. Was bist Du eigentlich? :D

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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19

29.09.2009, 12:20

So jetzt eussert sich mal der Neutrale Schweizer dazu^^

Für die Deutsche Politik interessiere ich mich nicht sehr gross. Einerseits weil die Schweizerpolitik genug Aufmerksamkeit und Zeit beansprucht, als sich für eine weitere Aussenpolitik zu befassen und andererseits, finde ich persönlich das System: „Volk wählt abgeordnete, Abgeordnete machen neue Gesetze fertig“ nicht gerade sehr befriedigend.

Ich finde das Volk sollte die letzte Stimme haben. Ok jetzt kann man sagen, das Volk hat doch die Abgeordneten gewählt, doch das ist meiner Meinung nach Hubuk. Das Volk weiss ja nicht für welche Gesetze der Abgeordnete sich einsetzt und am Schluss baut man z.b ein neues Stadion die dem Staat ein Millionenloch in die Staatskasse wirft und was passiert? die Steuern werden gehoben. Nene das Volk sollte ganz am Schluss Entscheidungsträger sein.

Natürlich es gibt auch da nachteile und das sieht man z.B. gut in der Schweiz. Man plant ein gigantisches Projekt, es gibt einen Wettbewerb mit einem Preis, der beste Architekt gewinnt, es wird weiter geplant und nach 1-2 Jahren ist die Planung vorbei und es wurden bis hierhin schon unzählige Millionen ausgegeben. Das Projekt wird vom Ständerat abgesegnet und dann geht’s zur Urne. Das Volk sagt nein, doch das Projekt war schon geplant und das Geld schon gezahlt und ausgegeben. Wiederum gab es ein sinnloses Projekt das dann vom Volk zum guten Glück abgeschmettert wurde.

Da kann man sehen dass es in allem Schattenseiten gibt. Gibt man dem Volk absolute Abstimmungsgewalt gibt es Pro und Kontras.
Das Problem ist, dass so gut wie alle politischen Entscheidungen einigen Sachverstand benötigen. Nicht jede Entscheidung ist so trivial wie der Neubau eines Stadions. Hierfür wäre es tatsächlich sinnvoll die Leute zu fragen, ob sie das überhaupt haben wollen oder brauchen, aber bei den meisten Entscheidungen im größeren Stil, welche ja in der Politik noch viel maßgebender sind, da reicht es nicht diese zur Abstimmung für das ganze Volk zu bringen. Z.b. würden wohl viele für einen allumfassenden Mindestlohn stimmen, ohne aber zu verstehen, dass dies nicht nur heißt, dass es eine Untergrenze für den Stundenlohn gibt, sondern auch Arbeitsplätze dadurch verloren gehen können. Auch würden wohl die meisten für höhere Besteuerung der Unternehmen plädieren nach dem Motto "die können auch mal was abgeben", ohne allerdings zu bedenken, dass dadurch Wachstum gemindert werden, was auf lange Sicht Steuereinnahmen wieder senkt, Arbeitsplätze weniger werden und -gerade in der Globalisierung- ins Ausland abgewandert wird.
Wenn man also als Bürger z.b. eine vernünftige Wirtschaftspolitik will, weiß man wen man wählen sollte, da man sich sicher sein kann das diese gewählte Partei nicht jeden Unsinn mitmacht :P .

Brand-Emanuel Phillipsen

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schleswig-Holstein

Titel: Gildenkoch

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20

29.09.2009, 14:59

In dem Fall wäre das dann wohl die FDP, ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr lange die FDP wählen wollte, habe mich aber letztlich doch für die Piraten entschieden :P Aber nach dem Schlussstatement von Westerwelle ("Wir müssen die Bürgerrechte schützen, wo wir können.") bin ich mittlerweile dann doch davon überzeugt, dass die FDP als Koalitionspartner die CDU ein wenig im Zaum halten kann, nicht zuletzt wohl auch aufgrund der knapp 15% die sie erreicht haben. Ich habe jedenfalls von noch keiner Partei eine solche offensichtlich kritische Bemerkung zu einem zukünftigen Koalitionspartner sagen hören, auch wenn der Name CDU nicht gefallen ist. Dass sich die FDP mehrmals lächerlich gemacht hat in der Vergangenheiit, ist dabei zu vernachlässigen, ich hoffe der Guido hat sich jetzt ausgetobt und ist erwachsen geworden ;)

Edit: Das interessiert mich eigentlich auch mit Kara. Scheinst ja echt schon rumgekommen zu sein.
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Abwarten und Tee replizieren. :kaffee:

"Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

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