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28.07.2011, 15:33

Prolog: Reckless - Der Weg eines Jedi

Prolog: Reckless
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Der Weg eines Jedi


Mein Name ist Reckless, zumindest nennnt man mich so. Meinen richtigen Namen kenne ich nichtmehr.

Als ich 6 Jahre alt war wurde ich von einem Sith Judikator und dessen Leibwächtern aus dem Haus meiner Eltern, um genau zu sein, aus den armen meiner Mutter gerissen, entführt...

Ich erinnere mich nurnoch an das weinen und winseln meiner Mutter und die flüche meines Vaters.
Als dann die Leibwächters des Judikatoren in dass Haus gingen hörte ich nach einem kurzen Augenblick nurnoch dass winseln meiner Mutter und wenig später gar nichts mehr.

Die Sith oder besser gesagt die dunklen Jedi brachten meine Eltern um weil ihr Meister keine Lust auf Racheaktionen oder dergleichen hatte.

Da ich ein gesundes Kind war und wir auf einem Planet wohnten der von der Republik aufgegeben werden musste, wurde ich ausgewählt um
ein Krieger des dunklen Lords zu werden.

Ein paar Minuten später fand ich mich in einem Frachter wieder, der Raum indem ich mich befand traf ich weitere Kinder,
ich erfuhr dass wohl die dunklen Jedi auf allen neu Eroberten Planeten jeweils ein Kind mitnahmen. Ich war eines der älteren unter uns.

Geschätzte zwanzig Minuten später landeten wir auf Korriban. Ein drei Tägiger Marsch stand uns bevor, durch Schluchten,
heisse Wüstenabschnitte und Höhlen liefen wir, bis wir schlussendlich einen Tempel erreichten. Von den dreizehn Kinder die wir waren bei Anbruch unseres Marsches verblieben gerade mal sieben, es war wohl eine Art Aussortierung, um die kräftigeren, willensstärkeren Kinder zu behalten.

An einen Moment des Marsches erinnerte ich mich noch ganz genau, die dunklen Jedi gaben uns einen Sack voll Früchte,
nicht genug damit wir alle satt wurden, zum Glück schlief ich eine Nacht vorher im Gegensatz zu ein paar andern. Ich hatte genug Kraft um die wegzuschupfen die zwischen mir und den Früchten waren um genug abzubekommen. Nach diesem Moment sah mich der Judikator mit anderen Augen.

Ich muss zugeben ich war sehr beeindruckt als ich den Tempel das erste mal sah, etwas grösseres sahen meine Augem vorher noch nie.
Wer hätte gedacht, dass sich inmitten der tödlichen Wüste von Korriban eine Festung solch einer grösse befand? Obwohl ich noch ein Kind war,
ahnte ich, dass eine solche Zurschaustellung von Macht ungewöhnlich war. Ausserdem wurde mir gleich klar, dass die Bewohner dieses Orts
alles taten, um sein Geheimnis zu wahren, und in diesem Moment begriff ich, dass der Judikator nicht vorhatte, auch nur eines von uns Kinder
jemals wieder nach Hause zu lassen. Wir standen vor unserem Gefängnis. Einem Gefägnis, das einer Schlangengrube ähnelte.
Man gönnte uns ein paar Stunden Ruhe auf schimmeligen, flohverseuchten Strohsäcken. Obwohl der Hunger fast unerträglich war,
sank ich erleichtert in einen tiefen Schlaf. Ich wurde unsanft aus dem Schlaf gerissen, man trat mir in die Rippen.

Ich muss gestehen, dass der dunkle Jedi Lord mich über alle Massen beeindruckte. Die Judikatoren stellten ihn uns als Jedi Gott vor,
als unser Gott, und der Lord lieferte uns auch gleich einen Beweis seiner Macht. Einige Kinder fingen an zu schreien,
begannen hysterisch zu kreischen als zwei von uns in die Luft gehoben wurden und solange mit deren Köpfen gegeneinander geprallt wurden
bis sie nur noch Kopflose Körper waren.

Dann gab uns der Lord Tradition gemäss einen neuen Namen: Fortan hiess ich Reckless. Sie gaben uns zu verstehen, dass wir unsere Herkunft schnellstmöglich vergessen mussten. Damals erschien mir das unmöglich, aber mittlerweile weiss ich, dass die Judikatoren ihr Ziel erreicht haben.
Tage, Monate, Jahre zogen ins Land. Niemand entkam dem Gesetz des Lords. Auf Korriban mussten wir all unsere Individualität aufgeben - wir waren Diener, Kämpfer, Mörder des vermeintlichen Jedi Gotts, sonst nichts. Der Wettkampf stand im Mittelpunkt von allem, und wir wurden ständig dazu angehalten,
über uns selbst hinauszuwachsen, sei es nun im Lichtschwert Kampftraining, in den unzähligen Theoriestunden über die Macht oder in der Praxis.
Meine Kindheit und Jugend waren eine einzige Abfolge harter körperlicher und geistiger Prüfungen, darum bin ich heute auch der beste Lichtschwert Kämpfer den ich kenne.

Damals war ich überzeugt, einem echten Gott zu dienen. Mein Leid und das, welches ich meinen Rivalen zufügte,
schienen mir durch einen höheren Zweck gerechtfertigt, den ich als gewöhnlicher Sterblicher nicht verstand. Unter Aufbietung all meines
Ehrgeizes und all meiner Beharrlichkeit gelang es mir, meine Rivalen zu übertreffen und den begehrten Titel des "Judikator" zu erringen.
Irgendwann stand fest, dass ich der persönliche Leibwächter des Lords sein würde.

Erst als ich dem Lords wahre Natur erkannte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Als ich mit ihm auf einer Geheimen Mission war gerieten wir in einen Hinterhalt einer Gruppe Jedi Rittern.
Anführerin der Gruppe war Corren Dalï, ein sehr erfahrener Jedi Ritter und später meine Meisterin. Ich wurde entwaffnet und sah mit an wie der "Gott" praktisch gegen den Jedi verlor. Später konnte er fliehen aber das ist momentan nicht relevant.
Ich bekam auch das Gespräch zweier Rittern mit die mich festhielten, dank meiner schnellen Auffassungsgabe lernte ich in meiner Kindheit sechs Sprachen, und Twi'leki, in der sie sich unterhielten, war eine davon. In Wahrheit war er kein Gott, sondern ein gefallener Jedi Ritter,
ein dunkler Jedi mit mehr Kräften als andere, eine abscheuliche Kreatur. Er war das genaue Gegenteil des strengen, aber gerechten Gottes,
an den ich geglaubt hatte.

An jenem Tag an dem ich meine künftige Meisterin getroffen habe, begann auch meine Flucht vor den dunklen Jedi, und einige Zeit später
besiegte ich den Lord. Letzten Endes nutzte ich die Fähigkeiten, die mir im Laufe entbehrungsreicher Jahre antrainiert worden waren,
um meinen einstigen Gebieter zu vernichten.

Mein Leid war also doch noch zu etwas gut, daran muss ich einfach glauben. Mein Körper und mein Geist haben grossen Schaden genommen,
ohne meine Meisterin hätte ich diesen Schaden nie wieder heilen können, ihre Geduld, ihr Vertrauen und ihr Durchsetzungsvermögen
gegenüber dem Rat haben meine Seele gereinigt, und nun bin ich ein Jedi Ritter und dank meines alten Lebens ein Meister mit Lichtschwert.
Die Qual meiner Kindheit und Jugend waren mir eine Lehre und nun kann ich sie den Jünglingen und Padawanen weitergeben.

Nun hier auf Tython stehe ich vor neuen Aufgaben, die dunklen Jedi wurden noch stärker und bedrohen jene die ich zu beschützen geschworen habe
und jene die ich liebe.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Reckless« (29.07.2011, 05:52) aus folgendem Grund: Korrektur des Titels


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