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Ralorian

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Düsseldorf

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81

07.11.2012, 03:25

Oh man ist das alles knapp. Bei der letzten Wahl waren zu diesem Zeitpunkt schon deutlich mehr Staaten sicher einem Lager zuzuordnen. Bin mal gespannt wann man erste Tendenzen erkennen kann. Die bisher ausgezählten Staaten sind ja alle eher klassisch demokratisch bzw. republikanisch.
Ärgerlicher ist da die Tatsache, dass die Republikaner nach ersten Hochrechnungen wohl die Mehrheit im Abgeordnetenhaus behalten werden.

Ralorian

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Düsseldorf

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82

07.11.2012, 05:33

Die Networks in den USA und auch die ersten deutschen Sender vermelden den Sieg von Obama!! :) Wundervolles Ergebnis eines sehr langen Abends!! Letzendlich haben es die Amerikaner dann doch geschafft eine umsichtige Wahl zu treffen.

Kara

Stellv. Gildenleitung

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83

07.11.2012, 06:14

Jo! Grats Obama! :)

Phillipsen (Bep)

Veteran des Outpost 7

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84

07.11.2012, 08:20

Letztlich dann doch mit einem recht deutlichen Ergebnis von 303 Wahlstimmen für Obama zu 206 für den Dorfnarren. :D
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Abwarten und Tee replizieren. :kaffee:

"Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

Padra_Dryross

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85

07.11.2012, 08:27

Letztlich dann doch mit einem recht deutlichen Ergebnis von 303 Wahlstimmen für Obama zu 206 für den Dorfnarren. :D


Jop, allerdings sind es hochgerechnet nur rund 500.000 Stimmen mehr die Obama hat. Bei einer Wahlbeteiligung von mehr als 130 Millionen US Bürgern aus aller Welt, ist das dann ein doch recht knapper Sieg.
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Phillipsen (Bep)

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schleswig-Holstein

Titel: Gildenkoch

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86

07.11.2012, 08:30

Naja. aber am ende zählen ja die Stimmen der Wahlmänner der einzelnen Staaten und das sind pro Bundesstaat immer nur eine gewisse Zahl und daher kann man das nicht eins zu eins übernehmen.
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Abwarten und Tee replizieren. :kaffee:

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Ethan Coleman

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Titel: Der Pfeffersack

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87

07.11.2012, 08:48

Hm, trotz massivem Wahlbetrug und Wählertäuschung hat Romney nicht gewonnen? Na sowas......

Zumindest ist dieser Schwachkopf nicht an der Macht und wird für immer von der Bildfläche verschwinden. Fehlt nur noch ein gescheites Wahlsystem bei dem Amis :)


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Gnacko

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Titel: Der philosophische Shit-Poster

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88

07.11.2012, 09:45

Obama, gut. Sicherlich auch kein Heiliger, aber allemal besser als dieser Manchesterkapitalist Romney.

Tanner Mirabel

Gildenleitung

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89

07.11.2012, 10:47

Gut so. Lieber jemanden, der halbwegs Grips hat und nichts bewegt als einen Vollpfosten.

Phillipsen (Bep)

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schleswig-Holstein

Titel: Gildenkoch

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90

07.11.2012, 10:59

Romney wäre ne absolute Katastrophe geworden... Nicht nur ein Vollpfosten, sondern auch noch ein Hardliner, echt üble Kombination.

Im Moment scheint es aber, dass selbst die Republikaner an sich die Zeichen der zeit erkannt haben, denn innenpolitisch wirbelt Obama ja durchaus einiges auf und hat schon einiges an Budget und Wirtschaftsschäden von Bush beseitigt. Dass man dann nicht sonderlich beliebt ist, wenn man die Einsparmaßnahmen durch zu führen hat ist klar. jetzt wird es wohl daran gehen die Wirtschaft wieder zu stärken und für eine Entspannung der ganzen Situation zu sorgen. Wenn die Reps sich dagegen stellen, würden sie sich ja nur ins eigene Fleisch schneiden, ich glaube da können sie dann nicht mehr alles auf Obama abschieben.

der Wahlkampf ist ja schließlich jetzt vorbei. Der Vorteil ist ja auch, dass Obama jetzt keine Einarbeitungszeit braucht, sondern direkt an seine Reformen abschließen kann.

Hoffen wir einfach mal, dass jetzt nicht mehr so sehr gegeneinander gearbeitet wird. Immerhin wissen ja auch die Reopublikaner: Um eine Wiederwahl Obamas geht es ja jetzt eh nicht mehr.

Wohl gemerkt, dass ist nur meine bescheidene Meinung. Wie die Realität aussehen wird, wird sich dann ja zeigen.
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Gnacko

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Titel: Der philosophische Shit-Poster

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91

07.11.2012, 11:14

Es ist sicherlich gut, dass Obama seine angefangenen Sachen jetzt eher zu Ende bringen kann, aber man darf sich keine Illusionen machen, Amerika ist zwar nicht auf einem rapide absteigenden Ast, aber doch hat es noch enorm mit Verschuldung und anderen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen. Es wird noch mehr als eine Amtszeit eines guten Präsidenten benötigen den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Ich bin mal wirklich gespannt, wie es mit den Staaten weitergeht im 21. Jahrhundert. Für mich eines der größten Fragezeichen.

Padra_Dryross

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Herford

Titel: ***

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92

07.11.2012, 11:17

Naja. aber am ende zählen ja die Stimmen der Wahlmänner der einzelnen Staaten und das sind pro Bundesstaat immer nur eine gewisse Zahl und daher kann man das nicht eins zu eins übernehmen.

Ich wollte das auch nicht eins zu eins mit den Wahlmännern vergleichen. Jedoch würde ich mich als Präsident nicht wirklich wohl fühlen, wenn ich wüsste, dass die Mehrheit der Menschen in den USA lieber den Romney hätte ich aber durch die Mehrheit der Wahlmänner das Amt bekleide.

Im Prinzip ist es ja so: Wenn in einem Staat 10.000 Menschen Wählen, 7.000 für Obama und 3.000 für Romney, wird nur geguckt, wer mehr Stimmen hat und bekommt dann die gesamten Wahlmänner des Staates...Die 3.000 Stimmen für Romney verpuffen dann ganz einfach. Versteht mich nicht falsch, ich war die ganze Nacht wach und bin froh, dass Obama gewonnen hat, weil er einfach realistischer an die Sachen herangeht und nicht NUR die Wirtschaft und das Geld im Auge hat wie Romney (zudem ist seine Politik im Bezug auf Abtreibungen einfach nur widerlich). Aber das Wahlsystem der USA ist sowas von beschissen. Denn es ist durchaus möglich, dass Kandidat Nr.1 zwar die meisten Stimmen der USA hat (und das nicht zu knapp) ABER Kandidat Nr2. Präsident wird, nur weil er mehr Wahlmänner hat. Irgendwie geht da doch der "Mehrheitsentscheid" flöten.
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Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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93

07.11.2012, 11:29

Jo, das Wahlsystem ist definitiv nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Man sollte wirklich dazu übergehen die Stimmen landesweit zusammenzuzählen und nicht staatenweise. Es gäbe nämlich wirklich Konstellationen wo einer mit insgesamt mehr Stimmen verliert. Allerdings glaube ich nicht, dass die Amerikaner ihre geliebte Verfassung ändern werden. Das tut kein Staat gerne.

Enyalios

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Walzbachtal

Titel: Der Goldesel

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94

07.11.2012, 11:37

Das Wahlsystem der Amis ist so krass, dass theoretisch 21,91% der Stimmen ausreichen um Präsident zu werden.
Bei einer Wahlbeteiligung um die 55% (liegt mal drüber und mal drunter) macht das von 314 Millionen Amis grad mal 38 Millionen Stimmen.

Wobei das noch nicht mal das beste ist, die meisten Wahlmänner sind gar nicht an das Ergebnis in ihrem Staat gebunden
There are two hard things in computer science: cache invalidation, naming things, and off-by-one errors.

Smart software development is avoiding as much work as possible, yet getting the job done.

Sefer Jezirah

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Bremen

Titel: Lehrstuhl für asiatische Geschichte

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95

07.11.2012, 11:46

Bibo hat für Obama gestimmt, das war der Joker :D


Ethan Coleman

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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96

07.11.2012, 11:47

die meisten Wahlmänner sind gar nicht an das Ergebnis in ihrem Staat gebunden


Aus dem einfachen Grund, warum es sie überhaupt gibt. Nämlich um die Regierung vor der Dummheit der Bevölkerung zu schützen, die ja nicht wirklich weiß, was sie will.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Phillipsen (Bep)

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schleswig-Holstein

Titel: Gildenkoch

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97

07.11.2012, 12:03

Ja, ich glaube in Amerika ist das sogar notwendig. Unsereins kann das nicht verstehen. Aber bei uns ist es auch egal wer da regiert: Ist alles derselbe Einheitsbrei.

Irgendwann rudern alle eh wieder zurück. Stichwort Praxisgebühr. ;)
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Tanner Mirabel

Gildenleitung

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98

07.11.2012, 12:13

Ich persönlich glaube nicht, dass Obama noch groß etwas bewegen wird/kann. Die Amerikaner blockieren sich bereits seit längerem traditionell gegenseitig in den entsprechenden Institutionen und es wird eher schlimmer werden. Republikaner verdammen alles, was die Demokraten machen und umgekehrt. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es gut oder schlecht wäre. Hauptsache, man gibt dem Gegner keine Munition oder noch schlimmer, Erfolge. Dazu kommen die ganzen Dinge, an die sich keine von beiden Seiten traut, da es einem politischen Selbstmord gleicht - beispielsweise neue Waffengesetze oder ein echter Schlag gegen das Finanzsystem, dass ja sogar gegen den eigenen Start agiert. Das von BaSe gepostete Video zu Goldman Sachs ist wirklich gut gemacht, anschauen lohnt sich.

Unter dem Strich ist es daher meiner Meinung nach eigentlich (fast) völlig egal, wer Präsident wird. Das einzige, was ich Obama zugute halten kann ist, dass er sich eben nicht zum Clown macht und seine eigenen Aussagen unter Kontrolle hat. Soll ja gelegentlich hilfreich sein - sogar noch in der heutigen Zeit.

Liam

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: leider nicht Schottland

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99

07.11.2012, 12:35

Musste dabei wieder an einen interessanten Artikel zum Thema wie die arabische Welt zur Wahl steht denken (damals als es noch um Bushs zweite ging). Relativ überraschend hat ihr arabischer Interviewpartner gesagt, ihnen wäre persönlich Bush lieber. Als der Interviewer dann gefragt hat warum das denn so sei, meinte dieser es hätte einen simplen Grund. Die ersten 4 Jahre wäre ein amerikanischer Präsident darauf fokussiert so zu regieren, dass er seine 2te Amtsperiode bekommt, während er seine 2te damit verbringen würde als großer Staatsmann in die Geschichtsbücher einzugehen und daher wäre ihrer Erfahrung nach die 2te Amtszeit die, wo sie wirklich versuchen würde international was zu bewirken.

Ethan Coleman

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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100

07.11.2012, 12:40

Dazu kommt noch, dass die USA mit ihrem Defizit falsch umgehen und nur stupide weiter Geld drucken.
Es reicht aus, wenn ein Staat wie Californien (Defizit bei ~90% des BIP) Zahlungsunfähig wird.

Die Auswirkungen auf den Rest der USA bzw. danach auf die ganze Welt ist extrem groß. Dagegen ist der Quark mit Griechenland ein Sturm im Wasserglas.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

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