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Tanner Mirabel

Gildenleitung

Wohnort: Hamburg

Titel: ***

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41

22.11.2016, 21:50

Zitat

„Ich hasse Ihren Sender, jeder bei CNN ist ein Lügner“

Der zukünftige US-Präsident Trump bleibt auf Kriegsfuß mit den US-Medien. Jetzt ist er doch zu einem Treffen mit der „New York Times“ erschienen. Vorher hatte er vor Medienvertretern eine Wutrede gehalten.

Als eine Art Neustart in seinem Verhältnis zu den Medien war wohl das Treffen gedacht, das der künftige US-Präsident zu Wochenbeginn mit führenden Vertretern der Branche abhielt – doch daraus ist offenbar nichts geworden. Trump machte laut einem Zeitungsbericht weiter wie im Wahlkampf und erging sich in Beschimpfungen der anwesenden Medienvertreter.

Es sei wie ein „Erschießungskommando“ gewesen, zitierte die „New York Post“ einen Teilnehmer. Der designierte Präsident ging dem Bericht zufolge gleich zu Beginn des Treffens insbesondere auf den Nachrichtensender CNN los. Dem anwesenden Senderchef Jeff Zucker soll er dem Teilnehmer zufolge gesagt haben: „Ich hasse Ihren Sender, jeder bei CNN ist ein Lügner, und Sie sollten sich schämen.“

Auch ein anderer Teilnehmer berichtete der „New York Post“ von Tiraden Trumps während des Treffens, an dem mehrere bekannte Fernsehmoderatoren teilnahmen. „Wir sind in einem Raum voller Lügner, der betrügerischen, unehrlichen Medien, die völlig falsch gelegen haben“, soll er demnach wiederholt gesagt haben.

Großes Hickhack gab es am Dienstag auch um ein geplantes Treffen zwischen dem künftigen Präsidenten und Vertretern der Zeitung „New York Times“, die im Wahlkampf diverse Enthüllungsgeschichten unter anderem über die Steuer- und Geschäftspraktiken des Immobilienmilliardärs veröffentlicht hatte. Das Treffen wurde wegen eines Streits über den Ablauf abgesagt, später aber wieder angesetzt.

Seit seinem Wahlsieg hat sich Trump weitgehend von den Medien ferngehalten. So gab der gewählte Präsident entgegen den Gepflogenheiten bislang keine Pressekonferenz, sondern nur gelegentliche Interviews.

Mit der Öffentlichkeit kommuniziert Trump großteils über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Seine Pläne für die Zeit unmittelbar nach seiner Regierungsübernahme am 20. Januar verkündete er am Montag in einer Videobotschaft.

Die bisherige Praxis des künftigen Präsidenten hat Sorgen innerhalb der US-Medien wachsen lassen, dass ihnen die Trump-Regierung den Zugang zu Informationen schwer machen könnte.

Quelle: Welt.de

Ryan

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Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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42

22.11.2016, 22:05

Mann, Mann, wie soll das 4 Jahre gut gehen. Nicht zu fassen.

Ethan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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43

22.11.2016, 22:06

Vielleicht beendet es ja vorher schon ein Anhänger des 2. Verfassungszusatzes :D


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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44

22.11.2016, 23:01

kA ...wir hier in Europa sollten echt ein Gang zurückschalten ... Amerika hat bei weitem nicht mehr den Impact, den sie vielleicht vor 60 Jahren gehabt hätten, was passiert oder ausbleibt über dem Teich hat weit weniger Einfluss auf uns als die meisten Leute annehmen wollen.

Tanner Mirabel

Gildenleitung

Wohnort: Hamburg

Titel: ***

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45

23.11.2016, 08:53

Gnacko liest du Nachrichten? :D

Schau dir mal die Entwicklungen in der Welt an, seitdem Trump aus den Wahlen als Sieger hervorgegangen ist. Eine in sich gekehrte USA wird uns alle viel mehr betreffen als uns lieb ist. Ich glaube das potentielle Ausmaß können wir uns nur gar nicht vorstellen, weil wir es einfach gewohnt sind, dass die Welt so ist wie sie ist bzw. in den letzten Jahrzehnten war.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Politik Trumps mit der Ankündigung, alle möglichen Handelsverträge weltweit aufzukündigen zu wollen, wirtschaftlich gigantischen Schaden anrichten wird, der noch gar nicht absehbar ist (und für uns zweifelos spürbar sein wird), wird auch der Klimaschutz wohl zum erliegen kommen - trotz neuester Prognosen, dass sich unser Planet gerade aktuell drastisch verändert (siehe Eis-Situation).

Darüber hinaus haben die USA über Jahre die Geschicke anderer Länder beeinflusst und andere Großmächte im Zaum gehalten. Wir mögen die Methoden teilweise verdammen, aber das ändert ja nichts am Ergebnis. Nimm alleine mal Russland. Keinen Tag nachdem Putin Trump gratuliert und man eine Verbesserung der Beziehungen vereinbart hat, lädt er in Syrien jetzt alles ab, was er hat - denn er weiß, er hat da nichts mehr zu befürchten. Vorher war er dort zwar aktiv, aber doch in Maßen. Darüber hinaus hat er gerade 2500 seiner Superpanzer bestellt und lässt 3000 seines bestehenden Kontingents aufrüsten. Wofür er die wohl braucht? Das ist weit mehr als einfach nur eine kleine Modernisierung seines Fuhrparks. Frag dich doch mal, wer denn einen Putin in Europa aufhalten sollte, falls es ihn juckt, ein paar Länder heim ins Reich zu holen oder ein neues Super-Russland aufzubauen. Die Europäischen Armeen? Wohl kaum.

Und auch so: Die Türkei, die sich mittlerweile in eine Diktatur verwandelt hat, liebäugelt mit Russland und China, da die EU sie aufgrund banaler Dinge wie Menschenrechte etc. nicht aufnehmen wird. Überall auf der Welt und auch Europa erfahren die Rechtspopulisten seit Trumps Wahlsieg noch mehr Zustrom, als sie es ohnehin schon tun und fühlen sich bestätigt. Das gilt für Holland ebenso wie für Italien und auch Deutschland, wo die AFD zurzeit bei Umfragen immer neue Traumwerte erreicht. Die Oststaaten der EU liebäufeln eh schon länger mit einem starken Russland. In Frankreich streiten jetzt zwei Radikale um die Macht, von denen der eine nur minimal EU-freundlicher ist und gerade von Russland als persönlicher Freund bezeichnet wurde.

Ein in sich gekehrtes Amerika hat schon jetzt gewaltigen Einfluss auf uns - einfach nur dadurch, dass sie eben nicht mehr da sind. Wir werden uns noch gewaltig umsehen. In vielerlei Hinsicht.

Das Problem mit Trump und anderen Rechtspopulisten ist auch einfach, dass die alten Regeln keine Gültigkeit mehr haben. Sie lügen, dass sich die Balken biegen, aber sie haben damit Erfolg. Sie überschreiten ständig Grenzen, die niemand für möglich gehalten hätte, aber sie haben damit Erfolg. Das Volk nimmt einfach keinen Anteil mehr bzw. möchte sich für dumm verkaufen lassen. Die Politik der vergangenen Regierungen haben daran einen großen Anteil. Die Leute haben die Korruption einfach satt und es ist ihnen zumindest im Moment egal, was da Neues kommt. Das ist eine ziemlich gefährliche Situation. Denk an die Situation mit Trump und den Medien, Welcher US Präsident hätte es sich leisten können, sie sich in einem solchen Maße zu verprellen, in dem er sie öffentlich beschimpft und bedroht? Amerika hat auch Signalwirkung für den Rest der Welt. und aktuell werden weltweit die Karten neu gemischt. Ich finde das sehr besorgniserregend.

Kara

Stellv. Gildenleitung

  • »Kara« ist der Autor dieses Themas

Titel: RP-Queen

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46

23.11.2016, 09:00

Dazu kommt, dass mir in meiner globalen Denkweise nicht egal ist, wie es den Menschen im Amerika geht. Wenn man nur an sich/Deutschland/Europa kurzfristig denkt, geht man genau diesen ungewollten Weg ^^

Ethan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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47

23.11.2016, 09:46

Trump leitet 180-Grad-Wende ein

man sollte neben dem allgemeinen Trump-Bashing auch mal die andere Seite beleuchten. Bei vielen Themen macht er schon die Merkel ;)

Zitat

Klimawandel, Folter, E-Mail-Affäre - müsste man die politische Wandlung nachzeichnen, die Donald Trump seit seinem Wahlsieg vollzogen hat, käme man wohl bei vielen Themen auf eine Kehrtwende von 180 Grad. In einem langen Interview hat sich der künftige US-Präsident den Fragen der "New York Times" gestellt - und mit sehr zahmen Antworten überrascht. Trump schien stark darum bemüht zu sein, umstrittene Aussagen aus dem Wahlkampf abzumildern.
Die Journalisten der Zeitung bescheinigten dem 70-jährigen einen erkennbaren Eifer, seinem Publikum zu gefallen. Inhaltlich äußerte sich Trump einmal mehr sehr vage. Wie bei all seinen Ankündigungen bleibt abzuwarten, was nach Trumps Amtsantritt am 20. Januar 2017 tatsächlich davon übrig bleibt - und was auch machbar ist. Eine Übersicht über seine jüngsten Äußerungen und was er zuvor versprochen hat:

Folter

Trump hat in diesem Jahr mehrmals erklärt, er werde das - international geächtete - Waterboarding zurückbringen und "noch viel schlimmere Dinge" einführen. Folter funktioniere als Verhörmethode, sagte er etwa im Februar. Waterboarding - also simuliertes Ertränken - war nach den Anschlägen vom 11. September eine umstrittene Praxis der CIA, um Terrorverdächtige zu verhören. Mittlerweile ist es verboten.

Trump deutete in dem Interview an, dass er seine Position zum Thema Folter nach einem Gespräch mit dem pensionierten Vier-Sterne-General James Mattis geändert habe. Dieser ist als neuer Verteidigungsminister im Gespräch. Mattis habe ihm gesagt, dass er derartige Methoden nie für sinnvoll gehalten habe, erklärte Trump. Folter mache nicht die Art von Unterschied, die manche Menschen erwarteten.

Klima

Der Unternehmer hat die Existenz eines von Menschen verursachten Klimawandels sehr oft angezweifelt. 2012 behauptete er, das Konzept der globalen Erwärmung sei von den Chinesen erfunden worden, um der Wettbewerbsfähigkeit der amerikanischen Industrie zu schaden. Im Wahlkampf versprach er den Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag. Nun ist Trump deutlich zurückhaltender.

Auf die Frage, ob sich die USA unter seiner Führung aus internationalen Klimaabkommen zurückziehen würden, sagte er nun: "Ich werde das sehr genau prüfen. Ich stehe dem Ganzen offen gegenüber." Er räumte auch ein, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und menschlichem Einfluss geben könnte. "Irgendwie, es hängt davon ab, wie viel."

Einstige Konkurrenten

Unzählige Male hat der Kandidat Trump erklärt, seine Konkurrentin Hillary Clinton hätte gar nicht für die Präsidentschaftskandidatur antreten dürfen. Unzählige Male nannte er sie "betrügerische Hillary". Ließ er während einer Rede ihren Namen fallen, skandierte die Menge fast immer: "Sperrt sie ein!". In einer Fernsehdebatte versprach Trump, er werde als Präsident einen Sonderermittler einsetzen, der Clintons E-Mail-Affäre neu untersuchen solle.

Nun will er davon aber anscheinend nichts mehr wissen. Er habe kein Interesse mehr daran, die Ermittlungen gegen Clinton voranzutreiben, wolle lieber vorwärts blicken. "Ich will die Clintons nicht verletzen. Das will ich wirklich nicht", sagte der 70-Jährige. "Sie hat viel durchgemacht und auf sehr unterschiedliche Weise stark gelitten."

Auch über den scheidenden Präsidenten Barack Obama verlor Trump nur gute Worte. Das Treffen mit ihm nach der Wahl sei großartig gewesen, erklärte er. "Ich mochte ihn wirklich sehr." Vor dem 8. November hatte er Obama in Reden wiederholt als schwachen Präsidenten bezeichnet und seine Politik verhöhnt.

Handel

Trump hat sehr stark Stimmung geschürt gegen internationale Handelsverträge. Das brachte ihm großen Rückhalt im industriell geprägten Nordosten der USA ein, dem einst florierenden und inzwischen vom wirtschaftlichen Abschwung gebeutelten "Rostgürtel".

In einer Videobotschaft kündigte er nun an, sein Wahlversprechen zu halten und sofort aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP aussteigen zu wollen - und zwar im Rahmen einer präsidentiellen Anordnung. Das TPP-Abkommen ist von zwölf Staaten einschließlich den USA unterzeichnet worden, aber noch nicht in Kraft. Der Abschluss war ein Herzstück der Agenda von Obama, der damit die wirtschaftlichen Verbindungen der USA zu Asien stärken wollte.


http://www.n-tv.de/politik/Trump-leitet-…le19160061.html


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Angel

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48

23.11.2016, 09:58

Bei vielen Themen macht er schon die Merkel


Den Satz ich verstehe nicht. Kannst du mir das erklaeren? So wie ich das beobachtet habe ist Frau Merkel im Vergleich zu den meisten anderen Politikern auf der Welt sehr ehrlich und konsequent, das gegenteil von 180°.

Ethan

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Titel: Der Pfeffersack

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49

23.11.2016, 11:19

Merkel dreht sich auch bei diversen Themen um 180°.

Beispiel Atomkraft: erst die Laufzeit verlängern und dann im nächsten Jahr nach Fukushima den schnellen Ausstieg festlegen
Oder die Flüchtlingskriese: Erst die Grenzen weit öffnen aber mittlerweile will auch sie sowas nicht mehr machen


Du hast durchaus Recht. Im Vergleich zu anderen Staatsoberhäuptern hat sie eine konsequentere Linie. Aber auch sie ändert oft genug ihre Meinung. Allerdings über einen längeren Zeitraum und dann nicht sehr öffentlich.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Candrielle

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50

23.11.2016, 11:28

Dazu könnte man natürlich anmerken, dass sich sowohl bei der Atomkraft als auch in der Flüchtlingsfrage die Umstände geändert haben.

Wenn gefühlte 90% des Volkes eine Reduzierung der Flüchtlingsaufnahme fordern und es ja sogesehen regelrecht antidemokratisch von ihr wäre, sich darüber hinweg zu setzen.. dann finde ich es schon harten Tobak das als als Wendehals hinzustellen.

Angel

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Titel: ***

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51

23.11.2016, 11:40

Entschuldigung, aber ich finde den Vergleich sehr schlecht. Fuer mich ist das das typische Merkel-Bashing, um bei deinen worten zu bleiben.

Ich glaube nicht, das ein anderer Politiker waere so konsequent geblieben bei den Atomausstieg, obwohl die Industrie so schimpft. Oder bei den Fluechtlingen, euer halbes Land hasst sie dafuer leider. Trotzdem faehrt sie immer ihre linie. Dass sie ueber jahre ihre politik anpasst, ist ja kein nachteil, sondern gut, man muss es immer abhaengig machen von der situation. Wenn ein Atom-Unglueck passiert, war sie die einzige mit den mut zu reagieren. Wenn Deutschland zu sehr wankt unter den Fluechtlingen, dann passt sie etwas an.

Aber niemals um 180°. Wenn man ihre Politik verfolgt, dann sieht man die eindeutige Linie und vieles kuendigt sie vorher genau so an. Nur man muss sich damit beschaeftigen, das tun anscheinend leider nicht viele.

Einen vergleich zu ziehen zu Trump, der direkt vor der Wahl das eine sagt und kurz danach das gegenteil ist einfach falsch.

Deutschland koennte sehr froh sein, wenn Merkel noch einmal vier jahre an der macht ist, da ich stimme Obama sehr zu. Aber ich bin sehr erschrocken, als ich in den sozialen medien gelesen habe einige reaktionen. So viel stupid hass, so viele drohungen, so viel boeses... ich wuerde mir das nicht noch einmal antun. Das zeigt leider sehr deutlich, dass es gibt nicht nur in GB oder USA sehr sehr dumme Menschen.

Entschuldigung, das ich bin von den thema abgekommen, aber ich kann populistische aeusserungen ohne sinn und verstand nicht leiden, egal in welchen land. :(

Edit: Candy konnte das viel kuerzer sagen als ich

Kara

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52

23.11.2016, 11:47

Stimme euch beiden da voll und ganz zu.

Vleit Medane

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53

23.11.2016, 11:52

Ich werde mich gerne outen... Normalerweise wähle ich die Sozialdemokraten. Aber dieses mal werde ich Merkel Wählen. Fertig ;)
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Ethan

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Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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54

23.11.2016, 11:56

Merkel hat in einem Jahr ihre Meinung geändert und genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie damals gesagt hat. Ob das sinnvoll war oder welche Umstände dazu geführt haben, will ich hier gar nicht diskutieren oder bewerten. Es ist nur eine Feststellung und im Vergleich mit Trump auch irgendwo satirisch gemeint.

Aber so zeigt sich auch wieder die allgemeine Dünnhäutigkeit, was diese Themen angeht. Von den Populisten kommt nur Hass und Spott und von der anderen Seite kommen Weltuntergangsprophezeihungen. Einfach mal einen Gang runterschalten und nicht alles so ernst nehmen ;)


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Taya

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Titel: Miss Facepalm

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55

23.11.2016, 12:00

Bei Politik hört der Spaß eben auf ;) Das ist ja nicht neu, hättest du also wissen können :P. Abgesehen davon war der Merkel-Trump-Vergleich aber wirklich sehr daneben *g*


Ich werde mich gerne outen... Normalerweise wähle ich die Sozialdemokraten. Aber dieses mal werde ich Merkel Wählen. Fertig


Und dabei wären vermutlich weder Gabriel noch Schulz schlechte Kanzlerkandidaten, ich könnte mit beiden gut leben. Aber Merkel ist eben... krass ;) Ohne sie würde ich auch gar nicht CDU wählen, allein schon wegen dem CSU-Anhängsel. Aber die hat die Idioten echt im Griff. Das ist sowieso das beste an Merkel, an ihr prallen Arschlöcher ab wie Kugeln am Schild von Captain America. Bewundernswert ;)


Kara

Stellv. Gildenleitung

  • »Kara« ist der Autor dieses Themas

Titel: RP-Queen

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56

23.11.2016, 13:06

Noch ein Ding:

"Experten empfehlen Hillary Clinton, eine Neuauszählung einzuklagen. Sie haben Hinweise auf eklatante Stimmenunterschiede in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania gefunden."

https://www.welt.de/politik/ausland/arti…usgezaehlt.html

Tanner Mirabel

Gildenleitung

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57

23.11.2016, 13:20



:D

Ich habe in der Vergangenheit ja mehr als einmal Merkel kritisiert. Hauptsächlich, weil sie einfach viele Dinge ausgesessen hat anstatt etwas zu unternehmen. Stichwort Spionage-Affäre - "Ich warte da erst einmal ab". Ihr Politik-Stil ist halt unter anderem der, abzuwarten wie sich Dinge entwickeln und dann Kompromisse auszuhandeln, was per se nicht schlecht sein muss - aber eben auch nicht optimal. Jemand hat mal gesagt, dass das Schlimmste, was Angela Merkel passieren könnte, die absolute Mehrheit wäre. Da wüsste sie gar nicht, was sie tun sollte. Da ist glaube ich durchaus was dran. Auf der anderen Seite ist jemand, der so gut vermitteln und Leute an einen Tisch bringen kann, in vielen Situationen Gold wert.

Man darf auch nicht vergessen: Merkel hat für Deutschland viel Gutes bewirkt. Auch, weil sie ihren ganz eigenen Stil entwickelt hat. Wer mal genau hinschaut, sieht, dass sie eigentlich gar nicht der CDU und deren Konzept folgt - sondern sich aus allen Parteien frei bedient. Sie lässt sich nicht auf Dinge festnageln, die sie auf falsch ansieht. Die Sache mit dem Atomausstieg amüsiert mich heute noch. Das Gesicht der Grünen Fraktionsspitze, die so gar nicht wusste, was sie jetzt eigentlich machen sollte. Jahrelang hatten sie für dieses Ziel gearbeitet - und dann kommt Merkel und erledigt es einfach. Kohl hätte das sicher nicht gemacht. Natürlich gibt es auch Dinge, die eben nicht so populär sind, siehe Flüchtlingskrise. Aber so ist das eben in der Politik.

Grundsätzlich bin ich mit Merkel eigentlich sehr zufrieden und sehe da auch keine Alternative. Im Gegensatz zu Taya kann ich mit einem Kanzler Gabriel überhaupt nichts anfangen. Das ist halt auch so eine schöne Sache bei Merkel: Bodenständig, kein Abgreifverhalten wie bei vielen anderen Politikern, scheinbar keine Mauscheleien, dezent und zurückhaltend. Da sieht es bei Herrn Gabriel schon sehr anders aus. Wenn man Merkel etwas vorwerfen kann, dann eher das sie selbst dafür gesorgt hat, dass ihr keiner gefährlich werden kann. Es gibt einfach keinen Nachfolger, was zwar einerseits menschlich nachvollziehbar, auf der anderen Seite jedoch auch sehr undemokratisch ist. Trotzdem: Ich wähle sie auf jeden Fall wieder.

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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58

25.11.2016, 01:09



:D

Tangalur

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Wohnort: Ravensburg

Titel: Der Erbsenzähler

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59

25.11.2016, 07:45

so begann es

Trump is angry at NBC News for using this photo of him


und so gehts weiter
https://twitter.com/lanceburson/status/8…1460609/photo/1

Tanner Mirabel

Gildenleitung

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60

25.11.2016, 08:05

Er wird sie alle verklagen - und die Anonymität des Internets aufheben. :D

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