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Tangalur

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Tangalur

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163

11.02.2017, 22:17

https://twitter.com/SteveKopack/status/8…7636097/video/1

Zitat

Sheriff tells Trump that state senator is doing something he doesn't like

Trump: "Do you want to give his name? We'll destroy his career."


und die Antwort:

Tangalur

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165

11.02.2017, 22:38

ich glaub da gibts irgendwann über 100 Videos :D



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tangalur« (11.02.2017, 22:45)


Tanner Mirabel

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Titel: ***

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166

12.02.2017, 00:59

Interessant ;)

Zitat


Der „Prexit“ könnte Trumps nächstes Problem werden

Der noch unter US-Präsident Barack Obama begnadigte Unabhängigkeitsaktivist aus Puerto Rico, Oscar López Rivera, ist überraschend in seine Heimat zurückgekehrt. Dort wird er wohl den Rest seiner Haftstrafe absitzen.

Quelle: N24/ Nora Lenz
Der US-Präsident sympathisiert offen mit Tendenzen, die EU zu zerschlagen. Doch nun will ein Territorium der USA über seine Zukunft abstimmen. Egal wie das Referendum ausgeht, es dürfte teuer werden.

Puerto Rico heißt übersetzt „reicher Hafen“. Doch wohlhabend ist die karibische Insel mitnichten, zumindest nicht im Vergleich mit dem Rest der USA. Sie ist vielmehr de facto bankrott, kämpft derzeit mit der Frage, wie sie ihre Schuldenlast loswerden kann. Eine Lösung könnte darin liegen, den Status des US-Territoriums zu verändern – und genau dies soll über ein Referendum im Juni geschehen.

Seit dem 16. Jahrhundert war Puerto Rico spanische Kolonie. 1898, als Folge des Spanisch-Amerikanischen Krieges, fiel es jedoch an die USA. 1917 bekamen die Bürger zwar die US-Staatsbürgerschaft zugesprochen, damit die Männer der Insel in die Armee eingezogen werden konnten – der Erste Weltkrieg war an seinem Höhepunkt. Vollwertiger Bundesstaat wurde das Territorium jedoch nicht, die Einwohner dürfen daher bis heute auch nicht über Präsidentschaft und Kongressmitglieder mitbestimmen.

Und noch etwas ist anders: Die US-Regierung in Washington kann Puerto Rico in einer finanziellen Notlage nicht beispringen. Denn dies ist nach Kapitel 9 des Insolvenzrechts des Bundes nur für Kommunen möglich, die Teil der USA sind. Puerto Rico jedoch gehört zwar zur USA, ist aber nicht Teil von ihr. Das wird ihm jetzt zum Verhängnis.

Am Rande der Pleite

Denn seit Jahren schlingert Puerto Rico am Rande der Zahlungsunfähigkeit herum, viele vergleichen die Lage mit Griechenland. Es begann damit, dass 1996 die Steuerfreiheit für Firmen, die auf der Insel ihren Sitz haben, abgeschafft wurde. Bis dahin hatten viele US-Firmen dies genutzt, Puerto Rico lebte zu einem Gutteil davon. Doch seither hat sich die wirtschaftliche Lage von Jahr zu Jahr verschlechtert, seit fast 15 Jahren herrscht Rezession.

Der entscheidende Funke am Pulverfass war jedoch, dass die drei großen Ratingagenturen Anfang Februar 2014, vor ziemlich genau drei Jahren, ihre Ratings herabstuften auf ein Niveau unterhalb des Investmentbereichs. Dies führte dazu, dass bei diversen Anleihen spezielle Klauseln ausgelöst wurden, die eine vorzeitige Rückzahlung der Schulden vorsahen – doch dazu war und ist die Regierung der Insel nicht in der Lage.

Seither schwelt die Krise. Eine spezielle, von Präsident Obama eingesetzte Kommission soll eine Umschuldung aushandeln. Seit Juli vergangenen Jahres hat die Inselregierung daraufhin die Zahlungen eingestellt. Und nun hat sie ein Referendum angekündigt. Die Puerto Ricaner sollen im Juni gefragt werden, ob sie als 51. Bundesstaat in die USA aufgenommen werden wollen oder lieber die volle Unabhängigkeit oder eine lockere Assoziation an die USA wünschen – Letzteres wird inzwischen auch als die Prexit-Option bezeichnet.

Vier Referenden, aber Streit über die Ergebnisse

Schon 2012 gab es ein ähnliches Referendum – das vierte insgesamt zu dieser Frage. Damals votierte erstmals eine Mehrheit für eine Änderung des Status, und von jenen, die dafür waren, wollte wiederum eine Mehrheit, dass Puerto Rico ein voller Bundesstaat der USA wird. Allerdings gab es Streit über die Auslegung dieser Ergebnisse, sodass das Referendum bis heute keine Folgen hatte.

Nun könnte dies jedoch anders sein, denn die Alternativen sind klarer und somit werden auch die Ergebnisse eindeutiger sein. Und wofür sich die Puerto Ricaner entscheiden, ist alles andere als klar. Denn einerseits könnten sie als Bundesstaat ihr Schuldenproblem zumindest teilweise auf Washington abschieben. Andererseits gibt es auf der Insel seit Jahrzehnten eine Bewegung, die gegen die „Kolonialmacht“ USA kämpft.

Seit Jahrzehnten kämpfen Aktivisten aus Puerto Rico gegen die „Kolonialmacht“ USA

Erst im Januar hatte Präsident Obama mit einer seiner letzten Amtshandlungen Oscar López Rivera begnadigt. Der Unabhängigkeitsaktivist hatte 35 Jahre im Gefängnis gesessen, verurteilt wegen Konspiration und Sezessionismus, Raub, Überfällen und anderer Taten. In den 70er-Jahren hatte er zu den Führern der Fuerzas Armadas de Liberación Nacional (FALN), der nationalen Befreiungsarmee Puerto Ricos, gehört. Lopez soll nun am 17. Mai freigelassen werden – wenige Wochen vor dem Referendum.

US-Pensionsfonds in Gefahr

Hinzu kommt, dass der neue US-Präsident Donald Trump bisher nicht gerade als Freund der Latinos aufgetreten ist. Auch dies könnte der Stimmung gegen einen Beitritt zu den USA als Bundesstaat Vorschub leisten und einen Prexit befördern.

In einem solchen Fall wäre das Land zwar wohl binnen wenigen Tagen auch offiziell insolvent. Doch die größten Leidtragenden wären US-amerikanische Pensionsfonds. Denn die meisten von ihnen haben in puerto-ricanische Anleihen investiert, da diese steuerlich begünstigt sind. Sie müssten diese Investments dann abschreiben.

Sollten die Puerto Ricaner jedoch für eine Umwandlung ihrer Insel in einen Bundesstaat stimmen, würde dies ebenfalls teuer für die USA, dann für die Regierung in Washington. Sie müsste dann wohl für die Schulden Puerto Ricos einstehen. So oder so – das Referendum in Puerto Rico dürfte teuer werden für die US-Amerikaner.

Quelle: Welt.de

Tangalur

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Tangalur

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Tangalur

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169

14.02.2017, 14:25

Trump twittert jetzt auch deutsch ;)

https://twitter.com/PraesidentTrump

Candrielle

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170

14.02.2017, 14:49

Auf den hast Du Dich echt eingeschossen, oder? :D

Tangalur

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171

14.02.2017, 16:15

ich mich? wohl eher die ganze Welt auf ihn. ^^

Tangalur

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172

15.02.2017, 08:41

wie aus Justin Trudeau Joe wurde.
Das ist wie wenn er Ursula Merkel sagen würde :D


Tangalur

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173

15.02.2017, 19:59

3 texanische Chirurgen unterhalten sich auf dem Golfplatz. Sagt der eine : "ich bin der beste Chirurg von Texas! Ein Konzertpianist verlor 7 Finger bei einem Unfall. Ich hab sie wieder angenäht und morgen gibt er ein privatkonzert bei der Queen."
Sagt der zweite :" das ist doch gar nichts! Ein junger Mann verlor bei einem Unfall beide Beine und beide Arme. Ich hab sie wieder angenäht und 2 Jahre später hat er die Goldmedaille bei den olympischen Spielen gewonnen. "
Sagt der dritte :" ihr seid Amateure! Vor einigen Jahren ritt ein Cowboy bekifft und besoffen frontal in einen Zug. Alles was noch übrig blieb war der Arsch des Cowboys und die blonde Mähne des Pferdes. Ich hab ihn operiert und heute ist er Präsident der Vereinigen Staaten von Amerika. "

Tangalur

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Kara

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16.02.2017, 13:53

sehr geil :D

Gnacko

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176

16.02.2017, 14:25

Naja, Ich finde "Geistesgestörtheit" ist eine Frage der Definition. In psychiatrischer Fachliteratur zählen Eigenschaften wie Narzissmus, Ignoranz/Unwissenheit, Impulsivität etc. vielleicht nich zu den definierten Anzeichen dieser Kondition, aber selbst wenn man sie nur "Charakterschwächen" nennt, so sind sie doch nur Resultat von angeborenen Veranlagungen und/oder einer Erziehung, die dazu führt. In beiden Fällen kann der Betroffene nichts dafür und wenn man es weiterführt, sind wir doch alle etwas "gestört" durch die eine oder andere Ursache, die außerhalb unseres Einflussbereiches liegt.

Kara

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177

16.02.2017, 14:32

Das finde ich eine sehr gewagte Behauptung. Wenn du jede Charakterschwäche oder menschliches Fehlverhalten als angeborene oder erzeugte "Erkrankung" interpretierst, für die der Betroffene nichts kann, können wir alle Gefängnisse öffnen, weil ja alle unschuldig sind.

Wir sind keine Tiere, sondern können kognitiv Lernen, um Charakterschwächen zu unterdrücken und Fehlverhalten zu vermeiden. Ist die Ausprägung so stark, dass dies nicht möglich ist, misst man dem einen Krankheitswert zu.

Man kann das sicher nicht immer so klar trennen und es gibt auch ganz offensichtliche Überschneidungen, aber zu pauschalisieren wäre wohl falsch.

Gnacko

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178

16.02.2017, 15:25

Das finde ich eine sehr gewagte Behauptung. Wenn du jede Charakterschwäche oder menschliches Fehlverhalten als angeborene oder erzeugte "Erkrankung" interpretierst, für die der Betroffene nichts kann, können wir alle Gefängnisse öffnen, weil ja alle unschuldig sind.

Wir sind keine Tiere, sondern können kognitiv Lernen, um Charakterschwächen zu unterdrücken und Fehlverhalten zu vermeiden. Ist die Ausprägung so stark, dass dies nicht möglich ist, misst man dem einen Krankheitswert zu.

Man kann das sicher nicht immer so klar trennen und es gibt auch ganz offensichtliche Überschneidungen, aber zu pauschalisieren wäre wohl falsch.


Ich bin mir bewusst, dass das ein schwieriges Thema ist. Es stellt fundamentale Grundsätze unserer Gesellschaft in Frage, Eigenverantwortung, Strafbarkeit/Bestrafung, Erfolg vs Misserfolg, etc pp.

Und vielleicht mache ich hier ein zu großes Fass auf, obwohl ich der Meinung bin, dass es durchaus was mit dem Topic zu tun hat (verschiebs sonst in einen eigenen Thread), aber ich sehe es so: ich glaube nicht, dass es sowas wie einen "freien Willen" im klassischen Sinne gibt. Dies ist für mich eine metaphysisches, ja geradezu religiöses Konzept.
Wenn die Welt eine materielle, physikalisch erklärbare Welt ist, ohne Zahnfee, Kobolde oder den Gott Abrahams (Judentum, Christentum und Islam), wovon ich ausgehe,... wie finden dann Entscheidungsfindungsprozesse im Gehirn statt ?
Es kann nur Chemie und Elektromagnetismus sein ...kurzgesagt Physik (Chemie ist im Endeffekt auch nur Physik).

Wenn uns nicht von irgendeinem übernatürlichem Wesen ein "göttlicher Funke" eingehaucht wurde, der uns diesen "freien Willen" verleiht, dann sind wir Sklave von naturwissenschaftlichen Vorgängen in unserem Gehirn. Man weiß heute, dass ein Teil dieser Prozesse genetisch bedingt wird und ein anderer Teil in der frühen Kindheit zustande kommt, denn das menschliche Gehirn ist bei weitem nicht ausgewachsen bei der Geburt. Die Frage ist nun: Kann das Kind etwas "frei entscheiden" an einem der beiden Faktoren ? ...Ich glaube nicht, es sei denn man argumentiert religiös oder metaphysisch.
Woher soll dort ein "dritter Faktor" ...der sog. "freie Wille" ins Spiel kommen ? Christen z.b. haben damit überhaupt kein Problem, er ist existenzieller Bestandteil ihres Glaubens, man muss sich bewusst für den "Herrn" entscheiden.
Als nichtreligiöse Person habe ich da aber meine Schwierigkeiten.

Interessanter "Tedx Talk" zu dem Thema:


Kara

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179

16.02.2017, 15:36

Ich glaube, eine Diskussion darüber führt wirklich zu weit und wir sind beide nicht ausreichend kompetent, um uns einer Antwort zu nähern.

Ich für meinen Teil bin überzeugt davon, dass es Menschen möglich ist, durch ihren freien Willen Entscheidungen zu treffen und angelerntes oder genetisch gefördertes Verhalten zu überwinden und zu ändern. Vielleicht ist das aber Definitionssache. Ich kann eine Situation beobachten, bewerten, einschätzen, kognitive Schlussfolgerungen ziehen und dann eine Entscheidung treffen, wie meine Verhaltensantwort aussieht. Das ist ganz im Sinne der Psychologie (und nicht der Religion!) mein freier Wille. Du kannst natürlich sagen, dass alles, was im Gehirn da passiert nur chemische und neurologische Prozesse sind, die immer gleich ablaufen müssen und einen zwingenden Ausgang haben. Das müsste aber vieles vorhersagbar machen und ist nicht beweisbar.

Gnacko

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180

16.02.2017, 16:00


Ich für meinen Teil bin überzeugt davon, dass es Menschen möglich ist, durch ihren freien Willen Entscheidungen zu treffen und angelerntes oder genetisch gefördertes Verhalten zu überwinden und zu ändern.


Die Frage woher dieser vermeintlich freie Wille kommt, bleibt aber. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: """"Gott"""" oder (für einen selber) unbeeinflussbare Naturgesetze.

Vielleicht ist das aber Definitionssache.


Auf jedenfall.

Du kannst natürlich sagen, dass alles, was im Gehirn da passiert nur chemische und neurologische Prozesse sind, die immer gleich ablaufen müssen und einen zwingenden Ausgang haben. Das müsste aber vieles vorhersagbar machen und ist nicht beweisbar.


Nicht "immer gleich". Stichwort https://de.wikipedia.org/wiki/Heisenberg…3%A4rferelation

Es geht ohnehin nicht darum ob man etwas im Labor messen könnte oder nicht, sondern darum was im Alltag bei Entscheidungsprozessen stattfindet. Sind "wir" Herr der Lage, was wir entscheiden, oder sind es physikalische Prozesse.

PS: was heißt "wir" eigentlich, man könnte argumentieren, dass das "Ich-Empfinden" eines jeden auch nur Resultat von Interaktionen von Molekülen in unserem Hirn ist.

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