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Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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61

03.02.2018, 21:44

Jessie entspannte sich etwas und zog an der Zigarette.

“Ich hatte nicht vor, mich mit dir zu prügeln, Großer. Das Ergebnis wäre zwar interessant, aber danke, kein Bedarf.”

Sie bließ ihm den Rauch entgegen.

“Sorry. Wenn ich mich ärgere, bin ich unausstehlich. Und manchmal auch, wenn ich micht nicht ärgere. Ich bin Jessie James. Oder auch Bandit.”

Jessie warf kurz einen Blick auf Ethan.

“Er hat mich… ich… ach, vergiss es. Lass uns nicht über ihn reden. Reden wir lieber… über dich.”

Sie grinste, lehnte sich zurück legte ihr rechtes Bein auf das Knie des Soldaten.

“Wie heißt du gleich? Gene? Warst Marine? Was machst du jetzt? Und was soll das Gequatsche von wegen tot?”


Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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62

03.02.2018, 22:30

Pryson musste leicht grinsen bei der Wandlung von Jessie als sie sich zu entspannen schien. "Das wäre vielleicht auch ein etwas niederwerfender Beginn hier wenn ich mich direkt am Anfang auf die Matte legen lasse" erwiederte er bevor er einen Schluck aus seiner Flasche nahm und seitlich zu ihr sah.

"Hmm unausstehlich oder eher noch ein Wildfang?" Bohrte er leicht nach. Für Pryson war das Wort unausstehlich eher eine Sache der Perspektive. Für ihn waren eher die hohlen Bräute an der Seite von Wichtigtuern und Geldsäcken, die außer ihrem Aussehen nichts hatten und selbst das durch unzählige Schönheitsops ruinierten, unausstehlich.

"Dann vielleicht ein andermal bei ein paar Bier" lenkte er bei ihren Versuch das Thema zu wechseln ein. "Nun was mich betrifft mein Name ist Pryson Gene, mein Rufname war ProjektG89 ... Aber die meisten nannten mich nur PG" stellte er sich nun mal ausführlicher vor da auch sie ihren Rufnamen nannte.

Ihr Bein auf seinem Knie störte ihn nicht er mochte die bequeme lockere Art. "Und was den tot betrifft, nun ja in meiner Dienstakte müsste stehen das Ich gestorben bin" er hatte sich inzwischen auch zurück gelehnt und noch einen Schluck genommen. "Seit dem verdiene ich mir meinen Unterhalt mit der Arbeit die anfällt" beantwortete er ihre Fragen Stück für Stück ohne in möglicherweise langweilige Details zu rutschen dabei hatte er eine Hand auf ihr Bein gelegt welches sich auf seinem Knie befand.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Projekt G89« (04.02.2018, 07:32)


Fox

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: ***

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63

03.02.2018, 23:10

Chloe seufzte und lächelte Ethan nachsichtig an.

“Es wird wirklich Zeit, dass du dir mal eine Freundin zulegst. Du kannst mit Raumschiffen deutlich besser umgehen als mit Frauen.”

Dann runzelte sie die Stirn.

“Was meinst du damit, mehr erreicht? Wir sind doch nicht in die ATF eingetreten, um Geld zu verdienen? Wir hatten Visionen… einen Ethos. Ein Ziel. Wenn wir das jetzt alles wegwerfen, nur weil wir im Handelsgeschäft ein wenig Kohle machen… würden wir uns dann nicht selbst verraten?”

Chloe strich sich die roten Haare aus dem Gesicht.

“Ich… ich weiß ja auch nicht. Meinst du, wir sind dieser Rebellen-Sache entwachsen? War es ein Irrtum? Eine Fehlentscheidung?”

Sie seufzte erneut.

“Ich… ja. Ich würde gerne reinen Tisch machen. Wenn wir für den Outpost arbeiten, will ich nicht… irgendwelche Leichen im Keller haben. Aber Jayden… wenn wir ihm das sagen, flippt er aus!”

Ethan

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  • »Ethan« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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64

04.02.2018, 09:33

"Raumschiffe kann man ja auch verstehen," grummelte Ethan vor sich hin und stützte seinen Kopf auf seine Hände.

"Ich rede nicht vom Geld. Auf Terra war die ATF ein Ziel, ein Lebensinhalt. Doch je länger wir weg sind, desto mehr fällt auf, dass es eigentlich alles nur eine Lüge war. Eine Möglichkeit, um jemanden die Schuld an der eigenen Situation auf Terra zu geben. Es war keine falsche Entscheidung, doch hier draußen ist es völlig anders als die ATF gesagt hat."

Er blickte sich in dem Raum um.

"Das hier könnte unsere neue Familie werden. Wenn das klappt, dann sagen wir es später Jayden, ich lasse dich damit nicht allein.... und dann rede ich auch mit Jess."


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Tangalur

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Ravensburg

Titel: Der Erbsenzähler

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65

04.02.2018, 18:22

Kurz bevor Nero bei seinem Hangar angekommen war, vibrierte sein mobiGlas-Armband. Eine neue Termin-Einladung von Tanner Mirabel war eingetroffen. In Kopie waren eine gewisse Carol Danvers und eine Cara-Jane Danvers gesetzt. Das Treffen war erst in 14 Tagen. Genug Zeit damit Billy ein paar Nachforschungen über den „Danvers-Clan“ anstellen konnte.

14 Tage später, der Tag des großen Guppen-Tête-à-Tête

Nero entschied sich alleine mit seiner Legionär zum Treffen zu fliegen, da seine Crew noch genug zu tun hatte um vorbereitet zu sein. Es könnte ja nach dem Treffen sofort losgehen. Sein neuer Pilot Tom hatte sich bis jetzt sehr gut gemacht und zumindest teilweise die Nachlässigkeiten von Billy kompensiert. Tom’s Adoptivtochter Kitty hatte seinem Elektriker und Aushilfskoch Billy wohl ziemlich den Kopf verdreht, so versalzen, wie das Essen in letzter Zeit war. Das einzige brauchbare, was Billy über die Danvers in Erfahrung bringen konnte, war, dass vor kurzem auf den Namen Carol Danvers eine Super Hornet angemeldet wurde. Das Schiff war bei ehemaligen Militärpiloten sehr beliebt, da es am nächsten einer F7A des Militärs kam. Aber nur die wenigsten konnten sich am Ende ihres Dienstes eine Super Hornet leisten oder waren noch in der Lage eine zu fliegen. Er war gespannt die Geschichte von Carol Danvers zu hören.

Pünktlichkeit war für Nero sehr wichtig und so hatte er seinen Flug nach New York so getimed, dass er genau in der Sekunde das Triebwerk seiner Legionär abstellte in der sein mobiGlas den anstehenden Termin meldete. Im Hangar war jedoch niemand. Nero blickte sich um und sah, dass auf einer Seite des Lagers in einer höheren Ebene Räumlichkeiten zu sein schienen. An der kürzen Seite der Halle führte eine Treppe nach oben. Na toll. Jetzt war er vermutlich der letzte Teilnehmer des Treffens und das nur, weil Mirabel als Ort nur „Firmensitz des Outpost 7“ angegeben hatte und nicht „Firmensitz des Outpost 7, Räumlichkeiten unter dem Dach, folge der Treppe, KEIN AUFZUG VORHANDEN“.

Oben angekommen blieb Nero direkt im Türrahmen stehen um kurz zu verschnaufen. Er schien wohl den Hintereingang erwischt zu haben. Was er sah überraschte ihn zusätzlich. Mit so vielen Personen hatte er nicht gerechnet. Auf der gegenüberliegenden linken Seite des Raums war eine weitere Tür neben der ein Empfangstisch stand hinter der eine junge Frau saß. Auf dem Tisch schien ein Namensschild zu stehen, dass er auf diese Entfernung jedoch nicht lesen konnte. Vor ihm an einem Tisch hatte es sich eine schwarzhaarige Latina bequem gemacht, sie qualmte und ihr Bein ruhte auf dem Knie eines Soldaten. Definitiv ein Soldat. Die Frisur sagte alles. Rechts auf einem Sofa saß ein junge Frau. Daneben stand ein Mann um die vierzig der ihn zu mustern schien und ein junger Mann, der jetzt auf ihn zulief.

"Ich grüße Sie, mein Name ist Ethan Fox. Händler von Beruf."

Er zeigte mit einer ausladenden Geste auf die junge Frau auf dem Sofa.

"Das ist meine Schwester Chloe, sie führt mit mir zusammen unser Unternehmen. Setzen Sie sich doch zu uns, wenn Sie mögen."

Jetzt hieß es Initiative zu ergreifen. Nero packte die Hand von Ethan Fox mit beiden Händen, schüttelte sie und sagte mit lauter Stimme, so dass jeder im Raum es hören musste:

„Mr. Fox, es freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen! Mein Name ist Nero Corleone, Eigentümer der Corleone Salvage und Recovery Inc.“

Nero ließ die Hand von Ethan Fox los, ging zwei Schritte zum Sofa beugte sich zu dessen Schwester hinunter und gab ihr einen Handkuss.

„Freut mich Ihre Bekanntschaft machen zu können Miss Fox!“

Nero wirbelte herum, schüttelte noch die Hände der anderen Anwesenden und stellte sich ihnen allen vor. Immer so laut, dass es der ganze Raum hören musste. Nur einmal verschwand ganz kurz sein breites Lächeln, nämlich als ihm die Latina, welche sich nur mit „Bandit“ vorstellte, eine Rauchwolke ins Gesicht blies. Zuletzt ging Nero zum Empfangstisch hinter dem sich die junge Frau schon erhoben hatte und ihn lächelnd ansprach:

„Nero Corleone, Eigentümer der Corleone Salvage und Recovery Inc. nehme ich an?“

Nero schaute sie mit großen, überraschten Augen an: „Woher wissen Sie das, bin ich etwa der letzte Teilnehmer?“

„Das auch.“, sagte sie weiter mit einem Lächeln. „Mein Name ist Cara-Jane Danvers. Ich kümmere mich um den Schreibkram.“ Sie machte einen extra großen Haken hinter Neros Name und drückte einen kleinen Knopf der unter der Schreibtischplatte angebracht war. Nero fühlte 1000 Blicke auf seinem Rücken, setzte sein Unschuldslächeln auf und drehte sich wieder zu den anderen um.

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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66

05.02.2018, 16:50

Carol atmete einmal tief durch, dann betrat sie den Empfangsbereich ihres Firmensitzes. Sie fühlte sich unangenehm, als sie die Blicke vieler Augenpaare auf sich spürte. Carol war für solche Auftritte nicht gemacht und sie wünschte sich einen Whiskey.

Sie räusperte sich leise, versuchte allen freundlich zuzunicken und ging dann direkt auf ihre Schwester zu.

“Hallo C.J.. Danke, dass du das hier alles managed. Wie sieht’s aus… sind alle da?”

Cara-Jane sah wirklich mal wieder bezaubernd aus und lächelte aufmunternd.

“Du wirst das super machen, Carol. Das klappt alles bestimmt, du wirst sehen.”

Carol rollte mit den Augen, lächelte aber ebenfalls.

“Jaja, ich sollte Präsidentin werden. Die Liste, C.J..”

Ihre Schwester salutierte scherzhaft und schob sie ihr hin.

“Ja, Ma’am. Also… Mister Parker ist nicht hier, hat sich auch nicht abgemeldet. Mister Logan kommt nicht, Mister Tellford vertritt die Interessen ihres Unternehmens. Mister Grey fehlt. ebenfalls. Mister Gene ist tatsächlich gekommen und eine Miss James ist als Mitarbeiterin von FTL anwesend. Außerdem wurde ein Zettel für dich abgegeben… hier, bitte.”

Verblüfft entfaltete Carol die Notiz und las.

"Ich habe über das Angebot nachgedacht und bin durchaus interessiert. Leider bin ich zu dem fraglichen Termin geschäftlich unterwegs. Als Entschädigung für meine Abwesenheit habe ich zwei Fässer da gelassen.

Nate."

Ein freudiges Leuchten zeichnete sich auf Carols Gesicht ab, als die Fässer in ihre Wahrnehmung rückten.

“Oh Mann… der gute Nate. Genau das, was ich brauche.”

C.J. sah Carol verwirrt hinterher, als sie auf Tellford zuging und ihm zügig an den Unterschenkel griff.

“Ich darf doch mal kurz, Sir.”

Sie zog ihm ein langes Messer aus dem Stiefel und öffnete damit die Versiegelung eines der Fässer. Der Duft von idonischem Whiskey schlug ihr entgegen.

“Ja… das ist guter Scheiß.”

Carol griff sich einen Kaffeebecher und tauchte ihn ein. Unter missbilligendem Kopfschütteln ihrer Schwester, leerte Carol den Becher in einem Zug. Dann sah sie sich etwas schuldbewusst um. Diese Bandit beobachtete sie fasziniert mit offen stehendem Mund. Carol füllte den Becher erneut und drückte ihn der Latina in die Hand.

“Hier… ich glaube, Sie wissen das zu schätzen.”

Carol lächelte in die Runde.

“Bedienen Sie sich ruhig. Und keine Sorge. Es geht gleich los.”

Damit verschwand sie hinter der Tür zum Besprechungsraum. Tanner würde dort schon auf sie warten und sie wollten noch einmal kurz ihre neuen Angestellten durchgehen.

Tanner

RP Charakter Tanner SC

Titel: ***

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67

07.02.2018, 01:07

Tanner war deutlich vor dem geplanten Treffen in ihrer neuen Firmenzentrale angekommen. Er hielt kurz inne und betrachtete die Lagerhalle, die zukünftig ihr Hauptquartier sein würde. Optisch machte sie von außen nicht viel her, aber das machte ihm nichts aus. Für ihn war die Lagerhalle viel mehr als nur ein zweckdienliches Gebäude.

Es war ein Neuanfang – und nach all der Zeit im All sein erstes richtiges Zuhause, seitdem er damals Borea als Kind verlassen hatte. Es überraschte ihn ein wenig, dass er in diesen Dimensionen dachte – nicht nur, weil die Halle ja noch nicht einmal über Schlafstädten oder andere Selbstverständlichkeiten verfügte – sondern auch, weil er bisher immer sein jeweiliges Schiff als Heimat angesehen hatte. Aber nun, da er hier stand, fühlte er eine Art Verbundenheit, die er in dem Maße nicht kannte. Vielleicht lag es ja in der menschlichen Natur, dass man im Universum eine Art Anker brauchte, an dem man sich mental festhielt. Etwas solides, was eben nicht innerhalb von kürzester Zeit durch widrige Umstände als Staubwolke in den endlosen Weiten des Weltraums enden konnte.

Gut gelaunt schritt er die Treppe hinauf und öffnete die Tür, die überraschenderweise nicht verschlossen war. Wie sich herausstellte, war Cara-Jane bereits vor ihm eingetroffen, um einige letzte Vorbereitungen zu treffen. Tanner hatte sie erst kürzlich kennen gelernt, als er zusammen mit Carol den aktuellen Zustand ihrer neuen Firmenzentrale in Augenschein genommen hatte. CJ hatte von Anfang an einen sympathischen und offenen Eindruck gemacht, und in manchen Momenten war es schwer zu glauben, dass die beiden Frauen tatsächlich Geschwister waren.

Nach einer kurzen, aber herzlichen Begrüßung hatte der Captain der Pegasus sich umgehend in den Besprechungsraum begeben. Ihre Gäste würden in Kürze eintreffen, und er wollte mit Carol noch ein letztes Mal über die Planung und insbesondere die Akten ihrer potentiellen zukünftigen Mitarbeiter gehen.

Sein primärer Fokus lag jedoch aktuell auf der Finanzierung ihres Projektes. Hier wartete er noch auf den Abschlussbericht seines finanziellen Beraters, über den er den Verkauf diverser Wertpapiere in die Wege geleitet hatte. Gute Geschäfte hatten ihm in der Vergangenheit ein kleines Vermögen beschert, das ausreichen würde, um die ersten 2 Jahre als Startkapital zu dienen, ohne Kredite aufnehmen zu müssen. Zumindest, wenn alles halbwegs nach Plan lief und der Verkauf der Papiere die zu erwartenden Gewinne einbrachten. Darüber hinaus gab es natürlich auch weitere Umstände, die die Finanzierung gefährden konnten. Gegen eine Pechsträhne, den Verlust von Schiffen oder Ladung war eben Niemand wirklich gefeit. Aber damit würde er sich dann beschäftigen, wenn es soweit war.

In diesem Moment piepte sein Armband, und er lächelte zufrieden. Der Verkauf war sogar zufriedenstellender über die Bühne gelaufen, als er es erwartet hatte. Bei Termingeschäften unter Zeitdruck war maximaler Profit halt selten gewährleistet.

Lächelnd lehnte er sich in seinem Sessel zurück und nahm einen Schluck aus der Tasse warmen Kaffees, den CJ ihm bei ihrer Begrüßung in die Hand gedrückt hatte. Seine größte Sorge war damit vom Tisch. Trotzdem fühlte er sich seltsam, und auch irgendwie etwas unruhig. Er hatte schon oft Geschäfte abgewickelt und Artefakten nachgejagt. Das war seit vielen Jahren sein Beruf. Trotzdem war das hier etwas anderes. Bisher war er nur für eine kleine Besatzung verantwortlich gewesen – und das Management war durchaus überschaubar. Sein aktuelles Projekt war dagegen bei weitem größer, komplexer und risikoreicher. Darüber hinaus mussten sich die Teilnehmer des Unternehmens erst noch kennen lernen, bevor sich so etwas wie Vertrauen entwickeln konnte.

Bei diesem Gedanken fiel sein Blick auf eins der zahlreichen Datapads, die vor ihm auf dem Tisch lagen. Es enthielt sämtliche Dossiers der Personen, die sie heute erwarteten. Die meisten von ihnen war er bereits zuvor mit Carol durchgegangen, doch bei einer Person hatte eine etwas tiefer gehende Überprüfung etwas Unerwartetes zu Tageslicht gefördert. Es war nicht einfach zu finden gewesen, ohne seine persönlichen Trawler wäre er nicht darauf gestoßen.

In diesem Moment wurde sein Gedankengang durch ein weiteres Signal seines Armbandes unterbrochen. Er blickte auf den Chronometer. Offenbar waren ihre ersten Gäste eingetroffen. Der Boreaner drehte sich um und aktivierte einige kürzlich installierte Monitore, die ihm Zugriff auf diverse im Gebäude verteilte Kameras gaben und ein gutes Bild des Inneren aus verschiedenen Perspektiven lieferte. Da es sich um ein System handelte, dass vorwiegend unerlaubtem Zutritt vorbeugen sollte, gab es keine akustische Übertragung. Trotzdem verfolgte der Captain der Pegasus interessiert, wie die eintreffenden Personen aufeinander reagierten. Körpersprache, Gestik und Mimik verrieten ihm viel, während er die Gesichter mit den Akten abglich. Offenbar gab es ein paar Reibereien zwischen einer Frau, bei der es sich wohl um die angekündigte Angestellte der Twins handelte und ihrem Arbeitgeber, aber zumindest hatte bisher noch niemand auf jemand anderen geschossen. Tanner beschloss, dass das ein ganz gutes Zeichen war, wenn man berücksichtigte, dass hier die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander trafen.

Schließlich waren die meisten eingetroffen. Zwei fehlten noch, aber möglicherweise kamen sie ja noch. Dann bemerkte Mirabel Carol, die aus einem von zwei Fässern eine Flüssigkeit hervorholte und sich umgehend daraus bediente. Er seufzte. Zwar hatte er keine Ahnung, was sich in den Fässern befand – aber die Art und Weise, wie sie das Zeug herunterkippte, sprach Bände. Andererseits war das etwas, was sie selbst in den Griff kriegen musste – solange sie in der Lage war, ihren Aufgaben nachzukommen, ging ihn das nichts an.

Dann sah er, wie sich die attraktive Blondine der Tür des Konferenzraums näherte, dessen Tür sich fast zeitgleich öffnete und anschließend hinter der Pilotin wieder schloss.

„Da bin ich. Einer unserer Gäste ist verhindert, aber weiter interessiert. Von Logan und Tellford ist lediglich Letzterer eingetroffen, aber das sollte kein Problem sein, sonst sind alle da.“

Mit einer gehobenen Augenbraue ließ sich die ehemalige Kampfpilotin in einen der Stühle fallen und sah ihr Gegenüber an.

„Sie hatten angedeutet, es gäbe ein Problem mit einem unserer Rekruten?“

Tanner

RP Charakter Tanner SC

Titel: ***

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68

08.02.2018, 02:57

Tanner lehnte sich etwas nach vorne, und schob ein Datenpad über den Tisch.

„So kann man es sagen. Das hier ist das Ergebnis des Hintergrundchecks unseres Marines.“

Carol nahm das Pad in eine Hand und runzelte die Stirn, während sie es flüchtig überflog.

„Ich verstehe nicht ganz. Wo liegt das Problem? Gute Referenzen, nichts Auffälliges.“

Sie warf ihrem Gegenüber einen irritierten Blick zu, doch anstatt direkt auf ihre Frage zu antworten, schob der Boreaner ihr ein weiteres Datenpad zu.

„Nun, ich habe noch andere Möglichkeiten, Dingen auf den Grund zu gehen. Und dabei ist das hier herausgekommen. Wie Sie unweigerlich erkennen können, gibt es zwischen den beiden Berichten gewisse Diskrepanzen.“

Das Gesicht der Blondine verfinsterte sich, während sie den zweiten Bericht durchging und dann mit dem vorherigen verglich.

„Er ist tot?“

Sie blickte ihn verständnislos an, bevor sie ihre Feststellung mit einem trockenen Zusatz untermauerte.

„Wenn diese Informationen stimmen, hat er sich für seinen Zustand ziemlich gut gehalten.“

Carol fuhr sich mit der Hand über ihre kahle Schädelhälfte und befeuchtete sich die Lippen, während sie offenbar die neugewonnenen Erkenntnisse verarbeitete.

„Ein Deserteur.“

Der Captain der Pegasus legte den Kopf leicht schräg, zuckte die Schultern und hob leicht die Hände.

„Hmm hm.“

Dann legte er eine Hand auf den Tisch und blickte ins Leere.

„Das könnte sich zu einem ernsten Problem entwickeln, wenn die Katze eines Tages aus dem Sack ist, wie man so schön sagt. Desertation ist eine ernste Angelegenheit, und die UEE ist in solchen Fällen nicht gerade für Milde berühmt. Die Frage ist also, was wir jetzt machen. So wie ich das sehe, haben wir mehrere Möglichkeiten.“

Er faltete die Hände und blickte dem ehemaligen Lt.Commander ernst in die Augen, bevor er ihre Optionen sachlich zusammenfasste.

„Erstens: Wir melden ihn der UEE - Problem gelöst. Zweitens: Wir verzichten darauf ihn anzuzeigen, teilen ihm jedoch mit dass seine Dienste hier nicht länger benötigt werden. Auch das dürfte unser Problem lösen.“

Eine kurze Stille bereitete sich im Raum aus, bis die Kampfpilotin sich in ihrem Sessel zurücklehnte und den ihr gegenüber sitzenden Mann musterte.

„Ich votiere für Möglichkeit Drei. Die, die sie bisher nicht genannt haben, und die sie meiner Vermutung nach bevorzugen würden.“

Ein Lächeln breitete sich auf dem Gesicht des Boreaners aus.

„Oh, und die wäre?“

Danvers schnaufte kurz, ließ sich dann jedoch auf das Spiel ein.

„Sie überlegen, ihn trotzdem zu rekrutieren und das Risiko einzugehen. Es ist nicht einfach, gute und fähige Leute zu finden, die noch dazu bezahlbar sind – insbesondere, wenn es sich um Experten handelt. Darüber hinaus bestätigen die neuen Daten seine Referenzen, und die können sich durchaus sehen lassen. Was auch immer ihn dazu bewogen hat, der UEE den Rücken zu kehren – seine Bewertung dürfte es nicht beeinflussen.“

Mirabel lächelte.

„Ich gebe zu, dieser Gedankengang ist mir gekommen. Und ich freue mich, dass Sie das ähnlich sehen. Gerade in Sachen Sicherheit können wir fähige Männer gut gebrauchen. Trotzdem sollten wir ihn im Auge behalten. So ganz wohl ist mir bei der Sache nicht, auch wenn mir seine Unverfrorenheit in gewisser Weise imponiert. Er hat sich weder eine andere Identität zugelegt, noch bemüht er sich groß, seine wahre Herkunft zu verschleiern. Trotzdem ist er damit bisher überrascht gut gefahren. Er ist also entweder unheimlich schlau, sich direkt unter der Nase der UEE zu verstecken – oder unheimlich dämlich, und hatte bisher einfach Glück. Aber ich schätze, das werden wir noch früh genug herausfinden.“

Carol nickte nachdenklich, erhob sich aus ihrem Sessel und schob die Datenpads in ihre seitliche Hosentasche.

„Ich schätze, dann ist es jetzt wohl an der Zeit, mal zu sehen wie sich die Dinge entwickeln. Bisher scheint es jedenfalls ganz gut zu laufen.“

Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging zur Tür. Der Captain der Pegasus erhob sich ebenfalls, blieb jedoch an seinem Platz stehen und blickte etwas länger als nötig auf den wohlgeformten Hintern der Blondine, bevor er die Bildschirme an der Wand abschaltete und ihre Gäste erwartete.

Wenig später betraten alle Anwesenden den Konferenzraum und verteilten sich auf die verschiedenen Stühle, während Carol den Platz neben ihm am Kopf des länglichen Konferenztisches einnahm. Als Letzte betrat C.J. den Raum und schloss die Tür hinter sich. Der Captain der Pegasus faltete seine Hände, und blickte freundlich aber bestimmt in die Runde.

„Ladies und Gentlemen, wir danken ihnen für ihr Kommen. Für diejenigen, die mich noch nicht kennen, mein Name ist Tanner Mirabel, und ich habe diese Expedition ins Leben gerufen. Die Frau zu meiner Rechten ist Carol Danvers, sie ist meine Partnerin bei diesem Projekt – und ein elementarer Bestandteil für den Erfolg unserer Suche. Da jeder von ihnen vor seinem Eintreffen eine Verschwiegenheitsvereinbarung unterschrieben hat, möchte ich jetzt die Gelegenheit nutzen, Sie über unsere Intentionen in Kenntnis zu setzen. Anschließend werden Sie auch verstehen, warum Geheimhaltung zum jetzigen Zeitpunkt eine Notwendigkeit für unseren Erfolg darstellt. “

Er machte eine kurze Pause, bevor er anschließend damit begann, ihre Pläne ausführlich und detailliert zu umreißen. Dabei ließ er kein Detail aus, und als er schließlich endete, herrschte zunächst einmal Stille im Raum. Der großgebaute Boreaner ließ seinen Blick über die Anwesenden schweifen, doch alle schienen auf ihre eigene Art und Weise mit der Vielzahl an Informationen umzugehen. Für einen Augenblick blieb sein Blick an der Latina hängen, die offenbar Mitarbeiterin der Fox Twins war, jedoch irgendwie trotzdem nicht richtig ins Bild passen wollte. Dann ergriff er nochmals das Wort.

„Das Schicksal der Artemis war ist seit jeher von großem Interesse für die Menschheit gewesen. Wenn nun noch bekannt werden würde, dass eine Stasiskammer des Schiffs entdeckt wurde und Informationen enthielt, deren mehrdeutige Interpretation so ziemlich jegliche Schlussfolgerung zulässt, würden wir vermutlich jeden Verschwörungstheoretiker und Glücksritter des Universums auf den Plan rufen. Von daher haben wir uns auch dagegen entschieden, eine Unterstützung durch die Regierung zu beantragen und stattdessen unter dem Radar zu operieren. Um hier jedoch langfristig erfolgreich sein zu können, ist sowohl eine gute Logistik und dauerhafte Finanzierung als auch eine Sicherung derselben von Nöten, und aus diesem Grunde sind sie alle hier.“

Er räusperte sich ein wenig, bevor er fort fuhr.

„Ich möchte ihnen jedoch nichts vormachen. Das, worauf wir uns vorbereiten, wird keine einfache Sache werden. Dieses Projekt wird uns die nächsten Jahre, vielleicht Jahrzehnte beschäftigen, und es wird Momente geben, in denen die Arbeit hart und zermürbend sein wird. Das bedeutet, dass wir zu einem Team werden müssen, in dem sich ein jeder bedingungslos auf den anderen verlassen kann.“

Bei diesen Worten fixierte er den ehemaligen Marine für einen Moment, bevor er seinen Monolog fortsetzte.

„Das bedeutet auch, dass wir einander respektieren. Was früher einmal gewesen ist, ist Geschichte, und geht Niemanden etwas an. Was wichtig ist, ist das hier und jetzt. Das gilt insbesondere für Sie, Mister Fischer. Als Journalist, der unsere Arbeit begleitet, muss ich Sie bitten, die Privatsphäre eines jeden Mitarbeiters zu respektieren. Wir unterstützen Sie gerne bezüglich ihrer Arbeit, aber was privat in unserem Geschehen geschieht, bleibt es auch und wird nicht veröffentlicht.“

Fischer, der keineswegs überrascht wirkte, beugte sich leicht vor.

„Selbstverständlich, das ist kein Problem.“

Mirabel nickte dankbar, bevor er seinen Vortrag abschloss.

„Das wäre es soweit von meiner Seite. Carol?“

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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69

09.02.2018, 09:34

Carol nickte dem großen Boreaner zu und befeuchtete ihre Lippen.

“Danke, Tanner.”

Sie sah einen Moment nervös in die Runde, dann atmete sie tief durch und zwang sich zu einem Lächeln.

“Falls mich jemand noch nicht kennt… meine Name ist Carol Danvers. Wer sich mit unserem Projekt schon ein wenig beschäftigt hat, ahnt es vielleicht schon. Im Gegensatz zu Ihnen ist mein Interesse an der Suche nach der Artemis in erster Linie nicht materieller Natur… nicht einem Forschungsdrang oder Ansinnen nach Ruhm geschuldet. Lisa Danvers war meine Vorfahrin und Captain der Artemis. Und Mister Mirabel hier gibt mir durch den Outpost 7 die Möglichkeit, herauszufinden, was damals passiert ist. Ein persönliches Anliegen, was nicht nur meiner Familie äußerst wichtig ist, sondern mir ein neues Ziel im Leben gibt, seit dem mir vor zwei Jahren von den Vanduul der halbe Schädel weggeschossen wurde und mich zum Austritt der Navy zwang.”

Carol machte eine kurze Pause und versuchte die Gesichter der Anwesenden zu lesen.

“Wie… Tanner schon sagte, wird dieses Unterfangen nicht einfach. Es kann Jahre dauern, bis wir konkrete Hinweise zur Artemis erhalten. Es kann nie passieren.”

Ein schwaches Lächeln huschte über ihr Gesicht.

“Ich gebe zu, als Forscherin eigne ich mich eigentlich nicht besonders. Ich habe weder besonders viel Geduld, noch eine hohe Frusttoleranz.”

Die Blondine räusperte sich verlegen.

“Aber das werde ich wohl lernen müssen. Und vielleicht werden wir ja überrascht. Um… unserem Start einen kleinen Impuls zu verleihen… ein kleines Zeichen der Hoffnung… habe ich Ihnen etwas mitgebracht, was ich Ihnen zeigen möchte. Ein Goodie aus vergangener Zeit, was uns vielleicht helfen könnte.”

Carol sah zu ihrer Schwester.

“C.J., bist du so nett und holst die Replik?”

Cara-Jane nickte und verließ den Raum. Ohne auf sie zu warten, zog sich Carol einen etwas klobigen Ring vom Finger und hielt ihn hoch, so dass jeder ihn sehen konnte. Das Metall war angelaufen und milchig.

“Dieser Ring gehörte Steven Danvers, dem Bruder von Lisa Danvers. Es ist ein ganz besonderes Schmuckstück aus unserem Familienbesitz, eine Extra-Anfertigung und damals, am Anfang des 23. Jahrhunderts, war es geradezu revolutionär. Wenn auch belanglos.”

Carol setzte sich in Bewegung und schritt durch den Besprechungsraum, so dass jeder einen Blick auf den Ring werfen konnte.

“Er besteht aus einer Titan-Graphit-Legierung und besitzt eine winzige, sich selbst erneuernde Energiequelle. Und unglaublicherweise funktioniert sie immer noch, nach all den Jahrhunderten.”

Sie blieb bei einer hübschen, rothaarigen Frau stehen und griff vorsichtig nach ihrer Hand.

“Miss… Fox, richtig? Hier… nehmen sie ihn mal in die Hand. Spüren Sie etwas?”

Die junge Frau schloss ihre Hand um den Ring und sah überrascht zu Carol auf.

“Er… er vibriert ein wenig… ganz angenehm. Und ich glaube…”

Sie hielt ihn etwas dichter an ihr Gesicht.

“... er summt auch leise und melodisch. Er, äh… wird doch nicht explodieren, oder so?”

Carol lachte.

“Nein, keine Sorge.”

C.J. betrat wieder den Raum. Sie hatte ebenfalls einen großen Ring in der Hand, er wirkte jedoch deutlich neuer. Fox atmete hörbar ein.

“Huh… das Vibrieren wird stärker… und das Summen etwas lauter.”

Carol nickte.

“Der Ring, den meine Schwester dort hält, ist eine Replik des Rings von Lisa Danvers… und damit das Gegenstück zu dem, der ihrem Bruder gehörte. Dem, den Miss Fox in ihren Händen hält. Und sie hat den belanglosen Zweck auch schon erkannt… je näher sich die Ringe kommen, desto intensiver wird das Summen. So weiß man automatisch immer, wann der geliebte Mensch in der Nähe ist. Furchtbar kitschig, ich weiß. Aber für uns vielleicht von unschätzbarem Wert.”

Sie ging langsam weiter durch den Besprechungsraum.

“Jedes Ringpaar sendet dabei auf seiner eigenen, spezifischen Frequenz. Das Signal haftet sich an eine Ionen-Trägerwelle und wird damit auch durch Metall nicht gebremst. Mit heutigen Mitteln kann man diagnostische Geräte bauen, welche diese Trägerwelle messen und orten können, und zwar über eine Entfernung von bis zu einer Milliarde Kilometer, wie mir berichtet wurde.”

Carols Augen blitzten kurz.

“Das würde zwar bedeuten, dass man auf der Suche nach diesem Sender Sonnensysteme immer noch engmaschig durchkämmen müsste, aber es ist dennoch eine tolle Chance, zumindest solange die Artemis und der Ring, den Lisa trug, nicht komplett zerstört wurden.”

Sie stellte sich wieder neben Tanner und sah erwartungsvoll in die Runde.

“Sollten wir also konkrete Hinweise auf den Aufenthaltsort der Artemis erlangen, können sich Schiffe mit einem solchen speziellen Scanner ausgestattet, auf die Suche begeben.”

Carol nahm ihrer Schwester den Ring ab und legte ihn in eine kleine Metallschale.

“Diesen Scanner… nun, müssen wir erst bauen. Es sieht so aus, als bräuchten wir dafür ein seltenes Erz, aber mit den technischen Details bin ich da nicht so vertraut. Dennoch steht vielleicht schon bald unser erster großer Trek bevor, wenn Sie alle noch mit an Bord sind. Zur Erlangung der benötigten Rohstoffe. Der erste Schritt, auf der Suche nach der Artemis. Nach dem Ring von Lisa Danvers.”

Sie öffnete eine Schublade und holte einen Plasmabrenner hervor. Überraschte Gesichter blickten sie an und Carol musste leicht grinsen. Sie richtete den Brenner auf den Ring in der Schale und drückte ab. Gleißende Hitze stieg empor und in Sekunden war die Replik nur noch ein geschmolzener Metallfleck.

“Schließlich suchen wir das Original. Miss Fox?”

Die junge Frau errötete leicht, als alle sie ansahen.

“Äh… kein Summen mehr… kein Vibrieren.”

Carol nickte und nahm ihr den Ring wieder ab. Sie setzte sich neben Tanner und sah in die Runde.

“Haben Sie bis hierhin Fragen?”

Ethan

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  • »Ethan« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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70

09.02.2018, 10:52

Gespannt hörte Ethan den Ausführungen der beiden zu. Besonders diese Carol Danvers faszinierte ihn, wenn auch auf eine völlig andere Art und Weise, als er zuerst erwartet hatte. Nachdem er mit angesehen hatte, wie sie den Whiskey hinutergekippt hatte, kamen ihm erste Zweifel ob das hier die richtige Entscheidung war.

Doch die Geschichte, die sie erzählte... sie faszinierte den Händler. Es war ein Ziel und hier konnte er an etwas großem Teilnehmen. Sie hatten alle eine Chance verdient. Seine Technikbegeisterung zeigte sich sofort und interessiert beobachtete er sowohl seine Schwester, als auch den Ring selbst. Es war eine faszinierende Technologie.

Als diese Carol Danvers jedoch den einen Ring mutwillig zerstörte, sah er sie entsetzt an. War die nicht ganz dicht? Er riss den Arm hoch.

"Ähm... haben Sie gerade echt den Ring zerstört? Einen, mit dessen Hilfe wir leicht den Scanner hätten bauen können weil wir ein funktionierendes Ring-Paar zum Testen gehabt hätten?"

Er musterte die Frau einen Moment lang.

"Sie wollen das nicht auf die leichte Art erledigen, was?"


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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71

09.02.2018, 14:02

Carol sah den Mann einen Moment irritiert an, dann schmunzelte sie.

"Mister Fox, die Replik benötigen wir nicht länger. Die Frequenz ermitteln wir aus dem Original. Wenn wir uns auf die Suche begeben, ist es wohl besser, wenn nicht ein zusätzlicher Ring die Funktion stört. Wenn das nächste Mal dieser Ring hier summt, dann wissen wir, dass der Jackpot in unmittelbarer Reichweite ist."

Sie nickte und sah zu den anderen.

Weitere Fragen?

Tangalur

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Ravensburg

Titel: Der Erbsenzähler

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72

09.02.2018, 14:57

Nachdem Carol Danvers den jungen Mr. Fox mit einer halbgaren technischen Argumentation abserviert hatte - man hätte das Replikat ja in einer speziell abgeschirmten Box aufbewahren können - herrschte eine fast schon beunruhigende Stille im Raum. Nero war sich sicher, dass diese Frau ein Risiko darstellte und trat langsam aus dem Hintergrund nach vorne:

"Nachdem es jetzt nur noch den einen Ring gibt, wie stellt ihr sicher, dass er nicht ungewollt abhanden kommt? Er scheint ja eine gewissen Bedeutung für diese Projekt darzustellen?"

Egal wie die Antwort ausfallen wird. Nero war sich schon jetzt sicher, dass er ein Auge auf Carol Danvers haben musste. Zumindest so lange Sie sich noch auf der Erde befanden.

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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73

09.02.2018, 17:11

Pryson genoss die Atmosphäre hier im Empfangsbereich, normalerweise war diese nicht so entspannend und locker doch trug scheinbar Jessie ihren Teil dazu bei mit die er im Gespräch war.

Die stille wurde jedoch gebrochen als ein größerer älterer Mann sich hastig und ein wenig zu Laut bei allen vorstellte.

Als sich der Tumult wieder legte kam nun auch noch eine blonde Frau hinein, doch schien diese nervös und nickte lediglich zurückhaltend den Anwesenden. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Cara-Jane und dem überraschendem öffnen eines der beiden Fässer. Verschwand sie in dem Raum welches als Konferenzraum beschildert war. Zuvor hatte sie Jessie einen Becher mit der Flüssigkeit aus dem Fass gegeben der Duft wehte zu Pryson herüber.

„Whiskey? Na da hat aber jemand guten Geschmack“ bemerkte er leise eher für sich als er der Frau nach sah.

Eine Weile nachdem die Blondine verschwand öffnete sich die Tür zum Konferenzraum erneut und alle wurden gebeten einzutreten. Pryson nahm sich aus der Gewohnheit heraus den letzten Platz in der Ecke, dort konnte er sowohl den Raum als auch die Tür im Blick behalten. Er lauschte der Präsentation aufmerksam zu. Auch bemerkte er die Sekunde in der er im Fokus von Tanner lag. Die dafür gewählte Wortpassage war wohl kaum dem Zufall überlassen und so lockte es ein grinsen bei dem ehemaligen Marine hervor. Dies bewegte ihn dazu nach dem Briefing länger sitzen zu bleiben und sich bei den beiden Persönlich vorzustellen nachdem alle gegangen waren.

Auch die blonde Frau hielt einen Vortrag und ging durch die reihen der Personen. Die Ringe die sie vorstellte waren recht interessant für ihn, wären diese bei einigen Missionen doch sehr hilfreich gewesen oder etwas in der Richtung.

Sein blick wanderte nun unter den Anwesenden, erst kam Ethan zu Wort. Anschließend auch Nero der sich vor dem Meeting schlecht überhörbar vorgestellt hatte.

Der Verlust des Ringes war wirklich ein Risiko. Doch der Gedanke den Pryson kam war der Ring von Lisa Danvers. „Sie sagten es wurde eine Stasiskapsel gefunden … deutlich das diese sich nicht mehr in der Artemis befindet“ er musterte Carol aufmerksam, „Was ist nun wenn die Kapsel von Captain Danvers ebenfalls abhanden gekommen ist? Oder ihr Ring verloren gegangen ist?“ er machte eine kurze Pause bevor er fortfuhr „Schließlich ist die Galaxie groß und gefährlich und die Vanduuls waren bestimmt kein friedliches Händler Volk“ er wollte diese Mission nicht beenden bevor sie begann doch wollte er mit diesen Punkten darauf hinweisen das man sich auf eine Alternativen Methode vorbereiten sollte.

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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74

09.02.2018, 21:41

Carol sah zwischen den beiden Männern hin und her, runzelte die Stirn und rollte dann mit den Augen. Bevor sie antwortete, wischte sie sich mit einer Hand über das Gesicht. Das war alles nicht sehr diplomatisch, das wusste Carol, aber sie konnte es nicht ändern. Sie war so professionell, wie es ihr möglich war, aber sie war Soldatin und ihre Motivation, sich mit kleinen Besserwissern auseinanderzusetzen, war sehr gering.

Einst hatte sie sich beschwert, Tanner würde sie nur als Maskottchen wollen… doch nun schien es so, dass sie kaum zu mehr taugte. Zumindest, wenn es um die Kommunikation mit den Mitarbeitern ging. Carol sehnte den Augenblick herbei, in dem sie nicht mehr im Fokus stand und einfach das tun konnte, wofür sie geschaffen war.

Tanner neben ihr regte sich, da Carol nicht gleich antwortete, doch sie hob die Hand und räusperte sich.

“Mister, äh… Corleone, richtig?”

Sie steckte sich den Ring demonstrativ an den Mittelfinger.

“Das Schmuckstück lassen Sie mal meine Sorge sein. Ihn mir abzunehmen, wird nicht so einfach. Und nochmal: Die Replik ist nicht nötig, im Gegenteil. Die Trägerwelle sendet durch Metall und wenn wir wirklich einen Scanner bauen können, brauchen wir so wenig andere Störsignale, wie möglich.”

Carol errötete leicht und sah Corleone noch einmal an.

“Außerdem… für den Scanner benötigen wir den Ring gar nicht mehr unbedingt. Die Frequenz befindet sich schon längst auf einer Festplatte. Oder was denken Sie, wie wir die Replik herstellen lassen konnten?”

Dann wandte Carol ihren Blick Pryson zu.

“Und was Sie angeht, Mister Gene… natürlich haben Sie recht. Es könnte sein, dass der Ring verloren gegangen ist. Oder völlig zerstört wurde. Oder Lisa Danvers. Oder die ganze Artemis. Aber wenn Sie das glauben, dann frage ich mich, warum Sie hier sind?”

Sie seufzte leise.

“Der Ring ist keine Garantie, aber eine Chance. Ein Ansatzpunkt. Es sei denn, Sie haben eine bessere Idee, wie wir die Artemis finden. Ich freue mich auf Ihre Vorschläge.”

Carol lehnte sich zurück und legte eine Hand auf Tanners Schulter.

“Gibt es noch mehr schlaue Fragen? Mister Mirabel beantwortet sicher auch gerne ein paar.”

Ryan

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Berlin

Titel: Mr. Laserbeam

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75

09.02.2018, 21:53

Ryan lachte heiser.

“Mir gefällt, was ich gehört habe. Klingt nach Abwechslung. Und zu sehen gibts hier auch einiges.”

Er zwinkerte in Richtung Chloe Fox.

“Ich habe eigentlich nur eine Frage. Wann ist die Quatscherei vorbei und wann gehts los?”

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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76

09.02.2018, 22:15

Musste leicht lächeln bei der Anmerkung von Carol aber die Geste mit dem Ring in Kombination mit dem Mittelfinger fand er sympathisch.

"Aber mit nichten Lt.Commander. Es ist sehr wahrscheinlich das die Artemis nicht mehr an einem Stück ist doch wenn ich das richtig verstehe wollen wir ja soviel wie möglich finden" Er musterte Danvers.

"Schließlich bin ich mir sicher das gerade sie sich Gedanken für Alternativen Methoden gemacht haben" er strich nun selber über eine kahle Seite an seinem Kopf bevor er fortfuhr.

"Nun sie haben recht das es sich um die beste und grundlegendste Methode handelt. Doch sollten wir vielleicht wissen auf welche Alternativen wir zurückgreifen können" er lächelte Carol an. "Also Mister Tanner was wäre Plan B?"

Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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77

09.02.2018, 22:55

Jessies schlechte Laune hatte sich über die letzte halbe Stunde zu ihrer Zufriedenheit vollkommen aufgelöst. Zuerst Pryson, der sich als ganz netter Kumpeltyp herausstellte, und dann Danvers. Bis Jessie gecheckt hatte, dass gerade diese Frau, die sie etwas blöde angequatscht hatte, zu der Chef-Riege gehörte, verging eine Zeit. Aber Danvers schien ihr das nicht übel zu nehmen, im Gegenteil, sie drückte ihr einfach einen Becher teuren Whiskey in die Hand. Jessie beobachtete die Frau von da an fasziniert. Der Look, ihre Haltung waren wirklich… ansprechend.

“Scheiße Jessie, ein wenig bi schadet nie...”

Das Gequatsche im Besprechungsraum verfolgte sie nur peripher. Sie wollten nen Scanner bauen, um das komische Schiff zu finden… klar sollten sie. Dafür brauchten sie Hilfe von allen Seiten, um ihr Projekt voranzubringen. Jessie hatte Bock, ein Teil davon zu sein. Festes Gehalt, nette Leute, Veränderung. Als Tellford seinen Spruch machte, hob sie ihren Whiskey-Becher, an dem sie sich die ganze Zeit über festgehalten hatte.

“Hört, hört! Hört auf den alten Mann! Und nicht auf den… noch älteren.”

Sie winkte in Richtung Corleone.

“Wenn alle Klugscheißer ihren Senf zum Besten gegeben haben, können wir loslegen, was?"

Jessie sah genervt zu Pryson.

"Plan B, Plan C, Plan Fickmichdoch. Wieviele Pläne brauchst du, Mann? Wie wäre es, wenn wir erst mal einen verfolgen, hä? Hör auf die Chefs zu nerven, wenn du nicht selbst ne bessere Idee hast. Wenn dir das nicht passt, geh doch. Ich nehm dein Gehalt."

Sie lächelte übertrieben breit zu ihren neuen Vorgesetzten.

"Was also können wir tun, Mister Mirabel, Miss Danvers? Womit fangen wir an? Und, äh… können wir hier wohnen?”


Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

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78

09.02.2018, 23:32

Pryson sah zu Jessie und musste grinsen "Du missverstehst mich Bandit, mir ist Plan A auch sehr recht und von mir aus können wir gerne starten. Nur mir würde es gefallen zu wissen mit welcher Arbeit ich Fortfahren kann wenn der momentane Plan ins Stocken kommt."

Er nahm einen Schluck aus dem Becher Whiskey den er sich auf den Weg in die Besprechung gefüllt hatte. "Aber der Plan 'Fickmichdoch' klingt wirklich um einiges besser als ein eventueller Plan B. Vielleicht magst du mir die Details bei einem Drink genauer erläutern," bei diesen Worten zwinkerte er ihr entgegen bevor er sich schließlich Tanner und Danvers wieder zuwand.

"Nun hier werden einige wohl etwas ungeduldig ... Und um genau zu sein kann man ein Plan B auch später eräutern. Also auf zur Arbeit." Mit diesen Worten hob auch er seinen Becher und nahm noch einen starken Schluck daraus.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Projekt G89« (10.02.2018, 01:19)


Tanner

RP Charakter Tanner SC

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79

14.02.2018, 00:51

Tanner räusperte sich leicht, während er sich geistesabwesend über die Bartstoppeln des Kinns strich und in die Runde schaute. Die Diskussion um die Zerstörung des Ringes hatte ihn überrascht. Das Gerät hatte ausschließlich der Demonstration gedient und war für den weiteren Verlauf ihrer Mission nicht im geringsten relevant. Eigentlich hatte er angenommen, dass das auf der Hand liegen würde, aber damit hatte er sich wohl geirrt. Wenn diese Situation eins bewiesen hatte, dann dass sie in Bezug auf gegenseitiges Vertrauen noch einen langen Weg vor sich hatten.

Er hoffte, dass die Diskussion mit Carols Erklärung nun beendet war und beschloss daher, sich nunmehr auf die wichtigen nächsten Schritte zu konzentrieren.

"Bevor wir damit beginnen können, etwaigen Hinweisen auf den Verbleib der Artemis zu folgen, besteht unser vorrangiges Ziel also zunächst in der Konstruktion eines entsprechenden Scanners - und damit wären wir bei Ihnen, Mr. Fox."

Er wandte sich dem Händler zu.

“Sie scheinen den Unterlagen zufolge den meisten Sachverstand in dieser Hinsicht zu haben. Daher wird es Ihre Aufgabe sein, einen Prototyp des Scanners zu bauen. Was würden Sie dafür benötigen?”

Der männliche Teil der Twins wirkte nachdenklich, bevor er zu einer zögerlichen Antwort ansetzte.

“Zuerst einmal eine Werkstatt, um ihn zu bauen. Die könnte ich in der Halle errichten, das meiste Zubehör habe ich auf unserem Schiff. Dazu Ms. Danvers selbst mit dem Ring, die Festplatte mit der Frequenz und natürlich etwas Zeit, ein paar Stunden auf alle Fälle.”

Nach einem weiteren kurzen Zögern wandte er sich noch an die junge Frau, die mit den Zwillingen zu dem Treffen gekommen war und sich nicht gerade mit Kommentaren zurückgehalten hatte.

"Darüber hinaus brauche ich noch die Hilfe von Jess."

Anschließend wandte er sich wieder an den Boreaner.

“Mit Ihrer Erlaubnis kontaktiere ich unseren Partner auf dem Schiff, er sollte dann in wenigen Minuten hier im Hangar landen können.”

Mirabel nickte. Je schneller sie anfangen konnten, um so besser. Während Fox sich kurz erhob und etwas abseits eine Komm-Verbindung aufbaute, nutzte der Captain der Pegasus die Gelegenheit, die bisher unbeantwortete Frage der Latina aufzugreifen.

"Was die Möglichkeit der Unterkünfte angeht..."

Er machte eine ausladende Geste in Richtung der Wände.

"Diese Halle ist aktuell leider nicht gerade das Ritz. Wir arbeiten daran. Der Plan sieht vor, das Gebäude entsprechend unseren Bedürfnissen anzupassen. Dazu gehören Werkstätten und Lagermöglichkeiten ebenso wie sanitäre Einrichtungen und Schlafgelegenheiten. Aktuell können wir damit jedoch noch nicht dienen - und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis die entsprechenden Arbeiten abgeschlossen sind. Bis dahin werden wir uns wohl oder übel mit dem abfinden müssen, was uns aktuell zur Verfügung steht. Falls jemand über keine Unterkunft verfügt, oder jemand anders noch Platz auf seinem Schiff hat - das wäre der passende Zeitpunkt, um sich auszutauschen."

Er blickte kurz in die Runde, bevor er fort fuhr.

"Auch stehen neben dem Bau des Scanners noch einige weitere Aufgaben an. Wir müssen eine Infrastruktur aufbauen und ausreichende Einkünfte garantieren. Zwar verfügen wir über ein gutes Startkapital, aber das wird nicht ewig reichen. Aus diesem Grund sind Sie alle hier. Jeder von ihnen ist Experte auf einem Gebiet, dass unerlässlich für unseren Erfolg ist. Aber ich schweife ab. Hat jeder von ihnen für die Zwischenzeit eine Unterkunft oder benötigt jemand Hilfe?"

Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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80

14.02.2018, 08:30

Jessie seufzte und nickte Mirabel dann zu.

“Ich denke, der Bedarf an Unterkunft wird für die meisten gelten, die kein so großes Schiff haben. Schließlich sind wir alle neu in New York.”

Sie dachte kurz nach. Natürlich hatte sie bisher ihren Platz auf dem Schiff von Enyalios gehabt, aber nach Ethans Spruch in der Lounge würde sie lieber in der Dirtbag übernachten, als dorthin zurückzukehren, auch wenn sie das letzte Hilfegesuch sie überrascht hatte. Aber sie hatte momentan keine Lust, sich auf dieses hin- und her einzulassen.

“Na gut, Herrschaften. Meine Schiffchen kann ich ja im Hangar unterstellen, aber hat jemand einen Platz für mich zum übernachten? Oder muss ich mir wirklich ein überteuertes Motel hier nehmen?”

Sie sah fragend in die Runde.


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