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Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

Wohnort: Alfter

Titel: ***

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101

19.02.2018, 20:43

Pryson blickte über seine Schulter zu Ethan der ihn gerufen hatte.

"Bist du dir sicher das es eine gute Idee ist bei der Arbeit zu trinken?" Schmunzelte er kurz bevor er mit anpackte und das Fass in den Aufzug schaffte.

"Ich bin sofort wieder da" erklang die Stimme noch bevor sich die Aufzugtür schloss und abwärts fuhr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Projekt G89« (20.02.2018, 06:51)


102

19.02.2018, 22:05

Cara-Jane sah auf, als der junge Mann mit dem Rufnamen “Cash” durch den Ausgang schritt, postwendend zurückkam und sich wegen des einsetzenden Regens zu rechtfertigen begann. Zuerst war sie irritiert und sogar leicht verärgert, weil er die Besprechung unangemeldet gestört hatte, aber er schien sich mit Mirabel und ihrer Schwester geeinigt zu haben und außerdem fand C.J. ihn irgendwie… süß. Sie setzte ihr schönes und aufmunterndes Lächeln auf.



“Aber natürlich, Mister Masters. Bleiben Sie ruhig hier bei diesem Wetter, solange Sie wollen. Nehmen Sie sich doch ein Getränk, während Sie warten. Ich wette, Ihr Schiff ist großartig, ich freue mich darauf, es mitsamt Ihrer Crew kennenzulernen.”

Dann wurde sie von Pryson Gene angesprochen, der sie fragte, ob sie auch beim Outpost mitfliegen würde. Cara-Jane räusperte sich höflich.

“Nein, eher nicht. Ich muss mich um die Beendigung meines Studiums kümmern und habe einen Nebenjob, wie Sie wissen. Außer meiner Verwaltungstätigkeit hier, meine ich. Und ich habe nicht mal ein eigenes Schiff. Dieses Projekt überlasse ich Ihnen… den Profis.”

Der männliche Part der Fox-Zwillinge kam aus dem Hangar nach oben und machte sich doch tatsächlich daran, eines der Whiskey-Fässer von Mister Grey mitzunehmen. Seine Entschuldigung war natürlich etwas fadenscheinig und C.J. saß einen Moment unschlüssig hinter ihren Schreibtisch.

“Als… Angestellte von Miss Carol Danvers kann ich Ihnen nicht empfehlen, diesen Whiskey mitzunehmen. Meine Schwester dürfte darüber nicht erfreut sein, außerdem sollten Sie bei Ihrer Arbeit lieber einen klaren Kopf bewahren. Meine persönliche Meinung ist allerdings… schaffen Sie das Teufelszeug ruhig weit weg. Kippen Sie es von mir aus in den Abfluss. Allerdings sollten… Sie…”

Doch da waren Gene und Fox schon mit dem Fass verschwunden. Cara-Jane, runzelte die Stirn, schüttelte den Kopf und wandte sich wieder ihren Akten zu. Es dauerte keine zwei Minuten, als sich die Tür zum Besprechungsraum öffnete und Carol den Kopf herausstreckte.

“So, Mister Gene, Sie sind dran.”

Ihre Schwester sah sich erstaunt um.

“Nanu? Wo isser denn?”

Carols fragender Blick traf den von C.J., die sich etwas verlegen am Kopf kratzte.

“Ähm… er ist gleich wieder da. Er hilft Mister Fox nur etwas in den Hangar zu bringen.”

Ihre Schwester betrat das Foyer und verschränkte die Arme.

“So? Was denn?”

Doch die Frage konnte sie sich nach einem schweifenden Blick selbst beantworten.

“Mein Whiskey! Der Typ hat wohl Treibstoff geschnüffelt! Wie kommt er dazu? Denkt wohl, er gehört schon zur Chefetage, nur weil er den Scanner baut!”

Sie stapfte an C.J. vorbei und stieg die Treppe hinunter. Die angehende Ärztin seufzte und versuchte erneut die Akten zu sortieren. Na das konnte ja heiter werden.

Taya

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Titel: Miss Facepalm

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103

20.02.2018, 09:38

Jessie lehnte sich zurück und nippte an dem Glas. Sie verzog das Gesicht und stellte es auf den Tisch.

“Buah, dieses selbstgebrannte Zeug schmeckt wie Rattenpisse. Nichts für ungut. Bin nicht so dafür zu haben.”

Sie sah sich um. Der nörgelnde Alte ging ihr ein wenig auf den Zünder, das Schiff war aber okay. Alt und spartanisch störte sie nicht, sie wäre ja eh nur zum pennen hier. Jessie erhob sich langsam und streckte sich.

“Danke für Ihre Mühe. Ich bin heute Abend wieder hier, jetzt muss ich noch was erledigen. Ich lasse meine Kontaktfrequenz hier, falls Pryson mich erreichen will.”

Sie nickte dem Alten zu und verließ die Valkyrie. 10 Minuten später startete sie die Triebwerke der Razor.


Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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104

20.02.2018, 10:31

Carol ging hinunter in den Hangar und erwischte die beiden brandneuen Mitarbeiter dabei, wie sie das Whiskeyfass gerade neben dem Ingenieurslager von Fox aufstellten. Sie stemmte erneut die Arme in die Hüfte.

“Mister Fox, weder kann ich mich daran erinnern, dass Sie um meinen Whiskey gebeten haben, als es um die benötigten Materialien für den Scannerbau ging, noch erschließt sich meinem Verständnis von Elektrotechnik, wozu sie ihn benötigen. Wenn Sie etwas von den persönlichen Vorräten Ihrer Vorgesetzten in diesem Maße gebrauchen wollen, sollten Sie sich zumindest angewöhnen, vorher zu fragen. Ich hoffe, ich habe mich klar ausgedrückt!”

Die Blondine funkelte ihn an.

“Schaffen Sie das Fass gefälligst wieder nach oben. Sie können sich gerne ein Glas aus dem offenen Behälter abfüllen, wenn Ihnen das nicht reicht, besorgen Sie sich ihren eigenen Stoff. Sie sind doch Kaufleute, das sollte Ihnen nicht schwer fallen.”

Ihr Blick fiel auf Gene.

“Und Sie, Soldat, hatten um einen Gesprächstermin gebeten, stattdessen entwenden Sie hier mein Eigentum. Wenn Sie das wieder in Ordnung gebracht haben, kommen Sie in den Besprechungsraum. Wir haben noch anderes zu tun.”

Damit stapfte Carol wieder nach oben, setzte sich neben Tanner und bedeckte ihre Augen mit der rechten Hand.

“Worauf haben wir uns da nur eingelassen.”

Ethan

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  • »Ethan« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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105

20.02.2018, 16:14

Erschrocken drehte sich Ethan um, als Commander Danvers plötzlich hinter ihnen stand und eine Standpauke hielt. Er hielt den Mund und ließ es über sich ergehen, erst am Ende konnte er sich ein Schmunzeln nicht verkneifen als sie kehrt machte und wieder nach oben ging. Er sah zu dem Soldaten.

“Das reicht aus, hier steht es gut. Danke.
Gehen Sie hoch und sagen Sie Danvers, dass ich ihr kostbares Gesöff ungeöffnet wieder hoch bringe, sobald ich hier keinen Nutzen mehr dafür habe.”

Damit wendete sich der junge Mann ab und begann, diverse Gerätschaften zu suchen und auf die Werkbank zu legen.

Um einen Scanner für die richtige Frequenz bauen zu können, musste erst einmal ein Sender gebaut werden, welcher diese Frequenz zuverlässig erzeugt. Offensichtlich hatte Danvers nicht die geringste Ahnung davon, wie kompliziert das eigentlich war, gleichwohl hatte Ethan im Moment nicht die geringste Lust, es ihr zu erklären.
Die aufgezeichnete Frequenz war im ELF-Bereich und durch herkömmliche Scanner nicht zu entdecken… zu veraltet. Das passte mit der Beschreibung von Danvers zusammen, dass sie sich auf einer Ionen-Trägerwelle fortbewegte. Hohe Reichweite, geringer Datendurchsatz. Perfekt für so eine triviale Anwendung durch diese Ringe.

Doch in den Aufzeichnungen stand nichts von den Nebeneffekten dieser Verbindung. Bei diesen niedrigen Frequenzen kann selbst ein planetares Magnetfeld störend wirken und die reale Frequenz der Trägerwelle ist anders als in den Aufzeichnungen.
Es dauerte eine gute Stunde, bis Ethan einen Wellengenerator mit variablem Frequenzbereich zum Laufen gebracht hatte. Danach platzierte er den Ring vor dem Whiskeyfass und dem Generator. Die einfache aber effektive Idee dahinter war, dass sich die Wellen in Luft und Whiskey unterschiedlich schnell bewegen. Und mit etwas Glück war es möglich, die genaue Frequenz durch das Whiskeyfass zu ermitteln, auch wenn es in der Luft derzeit unmöglich war.

Noch mehr Zeit verstrich, in welcher der Händler sorgsam mit dem größtmöglichen Feingefühl die Frequenzen änderte und darauf wartete, dass der Ring anfing zu vibrieren...


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Projekt G89

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106

20.02.2018, 19:57

Auch Pryson schwieg doch das erschrecken blieb aus hatte er zuvor die eiligen schritte auf der Treppe vernommen. Er sah zu Ethan und grinste ihn an.

"Ich sag ja es war keine gute Idee" gab er sich über den Undercut streichend hinzu. "Ach sie wollten das Zeug nicht als Erfrischung? Warum haben sie das ihr nicht gleich gesagt. Also echt Mann sie müssen ein wenig aus sich heraus kommen was das angeht" stellte Pryson mit einem lachen fest und klopfte ihm auf die schulter.

Kopfschüttelnd aber leicht lachend verschwand er wieder im Aufzug und fuhr hoch.

"Schlechte Nachricht CJ das Fass wird in ein paar Stunden wieder oben sein" erklang es als der Aufzug sich wieder öffnete und Pryson mit einem grinsen heraustrat.

Viel Zeit verlor er aber nun nicht mehr im Empfangsraum und ging gezielt in den Besprechungsraum. Dort angekommen schloss er erst einmal die Tür und betätigte die Verriegelung. Er mochte es nicht nochmal gestört zu werden wie es der Junge Mister Masters bei der Besprechung tat.

"Nun Mrs Danvers ... ihr Fass wird wie geplant versiegelt wieder hier oben sein ... wenn Mister Fox das Fass nicht länger für seinen Scanner gedönse oder so braucht. Ich werde ihm dabei selbstverständlich ebenfalls helfen, Nicht das das Fass dabei noch Schaden nimmt" begann er das Gespräch locker und begab sich zu dem Platz wo er schon zuvor saß mit dem Rücken an der Wand bzw am Fenster und sowohl die Tür als auch Tanner und Danvers im blick.

"Es scheint mir so als hätte er gar nicht geplant das Fass zu öffnen und was zu trinken ... Aber das ist nur eine Vermutung" gab er ruhig zu. Als er sich nun niederließ verstrich jedoch die locker-freundliche Miene und ähnelte nun eher jemanden der Geschäfte machen wollte. Die Freundlichkeit blieb doch der Blick wurde aufmerksamer, ernster.

"Nun ich hatte noch nicht die Gelegenheit mich richtig vorzustellen. Aber ihrem Blick nach Mister Tanner ist das wahrscheinlich überflüssig" Er sprach von dem kurzen Moment wo Tanner ihn bei der Besprechung fixiert hatte. Pryson lehnte sich nun etwas vor und stützte sich auf dem Tisch ab. "Die frage ist nur wie tief haben sie gegraben?"

Pryson musterte die beiden und lehnte sich zurück. "Doch die Tatsache das ich der Besprechung beiwohnen durfte sagt mir das sie ihr eigenes Bild machen wollen." Dabei sah er zu Carol, sie wusste wie es beim Militär war und dass das spiel nicht immer eindeutig war.

"Nun vielleicht haben sie beide ja noch Fragen. Denn bekanntlich ist Papier geduldig und das selbe gilt auch für Digitale Dokumente." Er lächelte und sah die zwei Führungskräfte des Outpost 7 an. "Also Fragen sie."

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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107

21.02.2018, 09:07

Carol warf kurz einen Blick zu Tanner, dann wischte sie sich erneut über die Augen. Mann, was hatten Sie hier nur für Leute zu sich eingeladen. Schon als Gene sich mit den beiden Führungskräften des Outposts im Besprechungsraum einschloss, zuckte Anspannung durch ihre Muskeln. Ein irrer Gedanke von “jetzt bringt er uns um, weil wir ihn enttarnt haben” schoss durch Carols Geist und sie überlegte kurz, wie sie am schnellsten an ihre Waffe kam.

Dann begann der ehemalige Soldat zu reden und die Blondine bekam Zweifel daran, dass Gene ihnen schaden wollte… oder überhaupt konnte. Im Gegenteil, sie amüsierte sich über die Tatsache, dass Fox diesem Mann wohl weisgemacht hatte, er würde den Whiskey für irgendwelche Experimente brauchen, sagte aber nichts dazu. Danach kamen Andeutungen, aus denen nichts zu erfahren war, und die Aufforderung, Fragen zu stellen. Carol seufzte.

“Also, zuerst einmal… Mrs. Danvers ist meine Mutter, ich bin nicht verheiratet. Dann… ich sage es mal so. Sie sind zu uns gekommen und wollten dieses Gespräch. Falls Sie vorhatten, sich dabei vernünftig vorzustellen oder reinen Tisch zu machen… haben Sie es verkackt, Gene.”

Tanner berührte sie am Arm.

“Carol, immer mit der Ruhe. Mister Gene, wenn Sie wissen wollen, wie tief wir gegraben haben… dann darf ich Ihnen sagen: tief genug. Und das war nicht mal besonders schwierig angesichts der Tatsache, dass sich zu ihrem Namen, den Sie weiterhin benutzen, interessante Dinge finden lassen.”

Carol beugte sich vor.

“Sie sind ein Deserteur, Gene! Abgehauen! Haben sich tot gestellt! Und nicht mal ihren Namen geändert! Sind Sie so naiv oder einfach nur bescheuert?”

Mirabel warf ihr einen warnenden Blick zu.

“Wollen Sie lieber kurz einen Spaziergang machen, Carol?”

Die Blondine hob genervt die Hände und lehnte sich wieder zurück.

“Schon gut, schon gut. Ich halte die Klappe.”

Tanner wandte sich wieder dem Soldaten zu.

“Sie verstehen sicherlich, dass dies für uns eine schwierige Situation ist. Auf den ersten Blick scheinen Sie jemand zu sein, mit dem man arbeiten kann. Immerhin hat die junge Miss Danvers Sie auch empfohlen. Mit ihren Talenten lässt sich etwas anfangen. Auf der anderen Seite ist da Ihre… undurchsichtige Vergangenheit. Diese ist nicht nur für Sie, sondern auch für uns ein Risiko. Wir könnten Sie der UEE melden. Oder ein Auge zudrücken und Sie einfach wegschicken.”

Mirabel atmete tief durch.

“Auch wenn Sie es vielleicht nicht vermuten würden, Carol hat noch eine dritte Option vorgeschlagen.”

Allerdings war das noch, bevor Gene sich an ihrem Whiskey vergriffen hatte, dachte Tanner leicht amüsiert.

“Wir könnten Sie auch einfach trotzdem rekrutieren und das Risiko eingehen. Sie wollen eine Frage von uns, Mister Gene? Ich habe nur eine. Warum sollte ich genau das tun?”

Zwei Augenpaare richteten sich auf Pryson Gene und warteten auf eine Antwort.

Projekt G89

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108

21.02.2018, 11:26

Gene lehnte sich zurück und musste amüsiert lachen.

"Sie wissen dass das Hacken von Regierungsdaten mindestens genauso Illegal ist wie mein Urlaub?" Dabei sah er Tanner locker an.

"Aber MISS Danvers ..." wandte er sich nun Carol zu. "Wissen sie was ein Höllenspringer ist? Sie sind schließlich auch vom Militär und seien wir mal ehrlich, das Militär ist die größte Gerüchteküche die es im UEE gibt."

Er lehnte sich leicht vor "Im Grunde bin ich bereits seit fünf Jahren tot und nicht erst seit einem" er Strich sich über einen Teil seines kahlen Schädels "Nunja wie bereits gesagt hätten sie sich für Option eins und zwei entschieden dann wäre ich nicht bei der Besprechung dabei gewesen. Schließlich könnte ich die Info verkaufen." Er lehnte sich zurück und wank die Idee ab.

Aber recht hatte er dabei. Ihn der Besprechung über ein Unterfangen beiwohnen zu lassen welches es galt solange Geheim zu halten wie es nur ging, nur um ihn danach zu sagen seine Dienste würden nicht benötigt war widersinnig.

Gene blickte wieder zu Tanner. "Hatte sie wirklich den Vorschlag für Option drei? Oder haben sie sie in diese Richtung dirigiert?"
Erkundigte sich der Soldat entspannt mit einem freundlichen Lächeln, "Ich schätze sie waren das. Sie haben sich doch bestimmt mehr als nur das nötige angesehen und wissen das abgesehen von meinem vorzeitigem Ableben meine Akte Einwand frei ist. Sie wissen also das ich für meine Kameraden ohne zu zögern sterben würde."

Dann sah er wieder zu Carol "Jedoch nicht für einen Kommandanten der einen Sinnlos in den tot schickt als wären wir nichts." Gene verspannte nun ein wenig. "Sie haben sich nicht mal die Mühe gemacht uns zurück zu holen oder zu kontaktieren. ... Im Gegenteil die haben noch mit Bomben hinterher geworfen."

Gene lehnte sich zurück und schloss die Augen um durch zu atmen. "Unser vorheriger Kommandant hat steht's einen Weg gesucht uns zurück zu holen. Zu ihm wäre ich auch nach einer solchen Mission zurückgekehrt."

Er sah kurz raus in die Halle bevor er wieder zu den beiden blickte. "Die Verratenen sind also meine Brüder und Schwestern." Sich erwähnte er in der Aufzählung bewusst nicht. Schließlich hatte auch er seine 'Familie' in Cerberus zurückgelassen.

"Ich für meinen Teil sehne mich weder nach Rache noch verachte ich das UEE. Ich komme dem UEE nicht in die Quere noch kriegt irgendjemand durch meinen tot unrechtmäßig Geld. Und das ist der Grund warum ich in Ruhe das machen kann was ich mache." Er sah Tanner wieder entspannt an "Ich bin schlicht und einfach kein Dorn um den man sich kümmern muss ... andere Deserteure schon. Sie verkaufen Informationen verüben Sabotage oder verhelfen Verwandten unrechtmäßig zur finanziellen Unterstützung."

"Und was den Grund angeht warum sie mich behalten wollen. Sie wollen jemanden der für die Händler und sie ins Feuer springt um sie zu beschützen." Er zog seine Präzisionspistole und bevor jemand reagieren konnte hatte er die gesicherte Waffe zu Carol über den Tisch geschoben. Gleich würde sich zeigen wie vertrauenswürdig die Chefs vom Outpost 7 waren. Doch war es doch genau das was Tanner in der Besprechung ansprach ... Vertrauen die jeder einzelne zueinander entwickeln sollte und er begann nun damit. "Aber Vorsicht die hat Wucht ... Und sorgen sie dafür das der Winkel wenn möglich aufwärts verläuft sonst könnte ein Querschläger an den Streben vielleicht Mister Fox treffen." Erklärte er entspannt und Carol anlächelnd den Gebrauch dieser etwas spezielleren Pistole, handelte es sich bei der Munition um die gleiche die auch in Scharfschützengewehren Verwendung fand.

"Ach bevor ich es vergesse, die sagten bei dem Whiskey das sich alle bedienen können. Vielleicht hätte man das für Mister Fox genauer erläutern sollen." Gab er noch zum Schluss hinzu während er abwartete wie sie sich entscheiden würden. Ob die Einstellung des SpecOps Soldaten den beiden genügte. Ob sie seine ehrlichen Absichten hinter allem erkennen würden und sein Vertrauensbeweis sich auszahlte oder doch nur eine weitere Illusion war.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Projekt G89« (21.02.2018, 12:08)


Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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109

21.02.2018, 13:03

Carol entspannte sich etwas und sah zu Tanner. Dieser runzelte nachdenklich die Stirn.

„Ich bin kein Hacker, Mister Gene. An die Ihre Daten zu kommen, war nicht so schwer, wie Sie denken. Nicht für mich und sicher nicht für andere. Und dort ist eindeutig von Ihrem Ableben zu lesen.“
Carol langte plötzlich blitzschnell vor und schnappte sich die Pistole. Sie entsicherte die Waffe und richtete den Lauf auf den ehemaligen Soldaten.

„Bumm… und schon stimmt Ihre Akte stimmt wieder. Und Glauben Sie ja nicht, dass ich weinen würde, wenn ein Querschläger den geschätzten Mitarbeiter trifft, der einem den ganzen Arm ausreißt, wenn man ihm einen Finger anbietet.“

Carol zwinkerte, sicherte die Waffe wieder und schob sie Gene zurück.

„Was Sie angeht, Sie dornlose Blume… ich verstehe natürlich, was Sie meinen. Der Militärdienst ist ein hartes Brot. Manchmal auch verschimmelt. Allerdings steht es jedem frei, den Dienst freiwillig zu quittieren, ohne Fahnenflucht zu begehen.“

Sie atmete einmal durch.

„Aber das ist wohl Ihren Gefühlen zu der damaligen Situation geschuldet. Kameraden und… Freunde zu verlieren… das macht etwas mit einem.“

Carol sah ihn nochmal prüfend an. Dann nickte sie.

„Also gut, ich stehe noch hinter meiner dritten Option. Von mir aus versuchen wir es mit ihm und gehen das Risiko ein. Menschlich und von den Talenten her sollte es passen. Tanner?“

Der Boreaner nickte langsam und stand auf.

„Einverstanden. Danke für Ihre Zeit, Mister Gene. Sie können den Hangar gerne nutzen, halten Sie sich bitte verfügbar.“

Projekt G89

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110

21.02.2018, 13:53

Gene zuckte nicht als Carol die Waffe ergriff. Er lächelte sie lediglich an.

Er nahm die Pistole an sich und klappte diesen auf um die große Patrone zu entfernen. "Keine Kameraden ... keine Freunde. Familie, wir waren Brüder und Schwestern." Er sah Carol direkt in die Augen. "Sie waren alles was ich hatte." Gestand er als er sich erhob und Carol die Patrone hinstellte.

"Aber sie sollten sich nicht so an den Whiskey klammern Schwester. Sie sind gern eingeladen mein Zeug zu probieren." Er sah zu Tanner "Sie natürlich auch."

Entspannt ging er zur Tür. "Wenn sie erlauben bring ich dem Tüftler nun aber zumindest einen Becher für seine Mühen." Er hatte die Tür entriegelt und salutierte locker und scherzhaft beim rausgehen es ähnelte mehr einem lockeren Gruß auf der Straße.

"Sie wissen ja wie sie mich erreichen" erklang seine Stimme noch als sich die Tür schloss.

Er lächelte CJ freundlich an als er nun wieder im Empfangsbereich stand. War doch ein guter erster Tag dachte er sich.

Er ging zum Getränke Tisch nahm sich einen frischen Metallbecher und füllte diesen mit dem Inhalt des offenen Wiskey Fass. Mit dem Becher und seiner angebrochenen Flasche begab er sich runter zum Hangar.

"Da der Tüftler das Fass nicht behalten darf kriegt er wenigstens einen Becher" lächelte er CJ an die sich das Geschehen mit angesehen hatte.

Unten angekommen Schritt er auf Ethan zu der in seiner Arbeit vertieft schien.

"Hier du Tüftler, Ich hab dir was mitgebracht." Richtete er sich an Ethan als er den Becher an eine Stelle abstellte die weder benutzt noch wichtig schien.

"Brauchst du das Fass noch lange?" Hakte er zusätzlich nach.

Ethan

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Titel: Der Pfeffersack

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111

22.02.2018, 17:03

Einige Minuten nachdem Pryson Gene den Fahrstuhl betreten und wieder nach oben gefahren ist, kam eine weitere Person in die Halle spaziert. Es war dieser ältere Mann. Wenn sich Ethan richtig erinnerte, war er Journalist.
Ethan hob den Kopf komplett über die Werkbank und rief ihm zu.

“Mr. Fisher?”

Der ältere Mann drehte den Kopf und lief dann langsam auf Ethan zu, welcher ihm die Hand zur Begrüßung reichte und dann auf den chaotischen Arbeitsplatz zeigte.

“Sie suchen doch bestimmt eine gute Story, wieso nicht hier anfangen? Ich entreiße dem Ring gerade seine Geheimnisse.”

Der junge Mann wartete nicht, bis sich Fisher gesetzt hatte. Stattdessen ging er zurück und erklärte seinen Versuchsaufbau. Wenn er alles nebenbei erklären und Fisher es notieren würde, dann würden vielleicht auch gänzlich unwissende Personen wie Danvers verstehen, was er hier eigentlich tat.

“Die wenigen Daten, die Commander Danvers zur Verfügung stellen konnte, weisen auf zwei Sachverhalte hin. Zum einen handelt es sich um elektromagnetische Wellen, zum Anderen haben wir eine bestimmte sehr niedrige Frequenz auf welcher das Signal gesendet wird.”

Er machte eine kurze Pause und nahm den Ring in die Hand.

“Herkömmliche Scanner können diesen Frequenzbereich nicht erfassen, sie arbeiten im Hochfrequenzbereich der viel effektiver ist. Auch andere extern Einflüsse müssen wir berücksichtigen.”

Ethan deutete auf das Holzfass.

“Einfach ausgedrückt, ich habe einen primitiven Sender für variable Frequenzen. Und wenn dieser Ring hier anfängt zu vibrieren, ist es die richtige Frequenz. Allerdings weiß ich nicht genau, auf welcher Frequenz das Ding sendet, das ist nur eine Ansammlung aus Schrott mit einem Drehregler… gerade zusammengelötet und extrem ungenau.”

Ethan legte den Ring wieder auf seinen Platz und nahm ein kleines Objekt auf. Es schien in einer Art Folie verpackt zu sein.

“Was wir aber haben, ist das hier. Damit lassen sich die Wellenlängen von EM-Frequenzen messen, zumindest bis zu einer bestimmten Länge. Doch unsere Frequenz werden wir damit noch nicht erfassen können, wenn die Daten stimmen. Dafür müssen wir die Wellenlänge verkürzen.”

Er deutete auf das Holzfass.

“Zwei Faktoren beeinflussen die Wellenlänge, die Art des Mediums und dessen Temperatur. Diesen Effekt nennt man Permittivität.”

Wieder wartete Ethan, bis der Journalist alles notiert hatte. Er wollte gerade weitermachen, als Pryson Gene erneut auftauchte und einen Metallbecher voller Whiskey abstellte.

"Hier du Tüftler, Ich hab dir was mitgebracht. Brauchst du das Fass noch lange?”

Ethan grinste breit und sah kurz den Journalisten an.

“Und hier kommt der gute Whiskey ins Spiel.”

Zu Gene gewandt zeigte er auf den Journalisten.

“Ich erkläre Mr. Fisher gerade, was ich hier eigentlich tue. Setzen Sie sich und Danke. Aber ich trinke nicht bei der Arbeit.”

Dann fuhr der Händer fort.

“Wasser hat in der Theorie den höchsten Effekt, praktisch liegt es bei Raumtemperatur aber mit starkem Alkohol gleichauf. Das bringt mich zur Temperatur. Je niedriger sie ist, umso effektiver werden die Wellenlängen gekürzt, sofern die Flüssigkeit nicht gefriert. Und dieses Zeug hier dürfte locker zwanzig Grad unter Null aushalten.”

Ethan ließ den beiden Männern etwas Zeit um die Gedanken sacken zu lassen und ging zu seiner Aurora, die nur ein paar Meter weiter stand.
Mit geübten Handgriffen schloss er zwei dicke Schläuche an je einen Anschluss am Schiff und zog sie zur Werkbank. Dann legte er eine Art Kunststoffmatte um das Fass und verband die Schläuche damit. Fertig war ein einfacher Kühlmechanismus, welcher mit dem Kühlmittel der Aurora lief.

“So, damit sollte das Fass recht schnell auf die passende Temperatur gebraucht werden.”

Ethan aktivierte die Kühlung auf einem kleinen Display im Cockpit der Aurora und mit einem leisen Summen konnte man erkennen, wie das Kühlmittel durch die Schläuche floss.
Mit einem Werkzeug öffnete Ethan vorsichtig den oberen Deckel des Fasses und warf den Scanner, welcher in einer vakuumverpackten Folie war, sowie ein Thermometer in den Whiskey. Dann verschloss er das Fass wieder.

Nach einem Moment piepste das Display auf der Werkbank und zeigte die Temperatur an, welche sich schnell senkte und schließlich bei -19°C stehen blieb.

“Na bitte. Dann können wir jetzt mit dem eigentlichen Test loslegen.”

Voll und ganz auf seine Aufgabe konzentriert probierte Ethan verschiedene Frequenzen durch und nach einigen Minuten fing der Ring tatsächlich an zu vibrieren. Schnell las er die Wellenlänge, die der Scanner lieferte vom Display auf der Werkbank ab und notierte sie sich. Mit Hilfe des Computers war die Umrechnung in die eigentliche Frequenz kein Problem mehr, sie wich tatsächlich etwas von der Frequenz ab, welche auf dem Datenträger war.

Mit ein paar Handgriffen fixierte Ethan diese Frequenz auf dem provisorischen Sender und nahm ihn auf. Dann stellte er ihn auf die Werkbank und richtete ihn auf die Aurora aus.

“Na dann wollen wir doch mal sehen, ob das Baby in der Lage ist, irgendwas zu erkennen.”

Ethan kletterte in das Cockpit und stellte den Scanner auf die errechnete Frequenz ein. Doch die Anzeige blieb schwarz, nichts tat sich.
Frustriert kam er aus dem Schiff heraus und nahm den Ring von seiner Halterung. Als Gegenprobe zurück im Cockpit fing er sofort wieder an zu vibrieren, was den Frust des Händlers noch erhöhte.

“Tja meine Herren. Wir haben die richtige Frequenz, doch die Scanner sind eindeutig zu schlecht. Mal sehen, ob ich die Signalstärke erhöhen kann um wenigstens zu wissen, ob das Ding rein technisch diese Frequenz erfassen kann.”

Ein dünnes Energiekabel wurde nun als Energiequelle für den Sender genutzt, ebenfalls an der Aurora angeschlossen. Dann drehte Ethan voll auf.
Ein statisches Brummen war zu vernehmen und bewies, dass der Sender auf hochtouren lief. Einige Funken blitzten im Cockpit der Aurora auf und tatsächlich zeigte das Display nun ein extrem schwaches Signal an.

Ein Jubelschrei von Ethan war in der Halle zu hören und er ließ sich einen Moment lang in den Sitz sinken. Der erste Schritt war getan, das Signal konnte rein theoretisch empfangen werden. Es war nur viel zu schwach.
Langsam kletterte der Händler wieder aus dem Schiff und setzte sich neben die zwei Männer.

“Zumindest haben wir den Beweis, dass es dieses Signal gibt und die Scanner theoretisch darauf eingestellt werden können. Doch so wie es aussieht ist die Signalstärke des Ringes alles andere als stark. Ich frage mich, wie der Ring selbst so ein schwaches Signal einfangen kann…”

Während Ethan grübelte, passierte etwas sonderbares.
Ein knacken war zu hören. Und dann noch Eins. Ein metallisches Seufzen gesellte sich hinzu und bevor jemand reagieren konnte, flog die Kühlmatte mit dem begleitendem Geräusch von berstendem Holz lautstark auseinander.
Kunststoff Fetzen und Holzsplitter flogen durch die Luft und verteilten sich in einem kleinen Radius um die Stelle, an der vorher mal das Fass stand. Die zwei Schläuche mit Kühlmittel lagen auf dem Boden und die letzten Reste flossen heraus und bildeten eine weiß dampfende Lache. Der automatische Sperrmechanismus an der Aurora hatte hier schlimmeres verhindert.

Geschockt starrte Ethan auf die Stelle. Ein braun goldener Eisblock war zu sehen, er hatte die Form eines Fasses. Sogar die einzelnen Fugen der Bretter waren bis ins kleinste Detail nachgebildet.
Funken stoben nur so im Cockpit der Aurora und die knisternden Geräusche zogen die Aufmerksamkeit des Händlers auf sich. Mit schnellen Schritten ging Ethan zum Schiff und sah sich die Kontrollen an, eine Hand halb schützend vor sein Gesicht gehalten.

Nun erkannte er auch die Ursache. Der Durchflussregler für das Kühlmittel stand auf volle Kraft, eine Fehlfunktion verursacht durch den zu hohen Energieoutput des Senders. Offensichtlich waren auch die Systeme der Aurora nur noch Schrott, was hätte er auch anderes von Jayden erwarten können. Das erklärt auch, wieso das Fass fast komplett durchgefroren und aufgeplatzt war… Eis dehnt sich aus.

“Fuck….” sagte Ethan kopfschüttelnd und sah zu den zwei Männern. “Danvers wird mich umbringen.”

Dann sank er mit dem Rücken an die Aurora gelehnt auf den Boden. Unabhängig von dem Chaos vor ihm wusste er nicht weiter.
Ethan nahm all seinen Mut zusammen und verfasste eine Nachricht.

Ich komme hier nicht weiter, nicht ohne dich. Ich brauch dich, Jess.

Dann drückte er auf Senden und wartete auf die Apokalypse. Den Knall musste jeder hier gehört haben….


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112

22.02.2018, 18:38

Gene nickte Fisher freundlich zu als er sich den beiden Männern hinzugesellte.

“Ich erkläre Mr. Fisher gerade, was ich hier eigentlich tue. Setzen Sie sich und Danke. Aber ich trinke nicht bei der Arbeit.” erläuterte ihm Ethan kurz bevor er fortfuhr.



"Ich dachte sie wären schneller" entgegnete ihn Gene als er sich setzte und einen Schluck aus seiner Flasche nahm.

Er beobachtete die Ausführungen des Händlers wurde jedoch skeptisch als er sich an dem Kühlmittelanschluss der Aurora zu schaffen machte. -20 Grad war eine Sache doch das Kühlmittel war dafür gedacht die Schiffskomponenten, darunter die Schiffswaffen vor extremen Temperaturen zu bewahren und diese herunter zu kühlen.

Doch er hob verwundert eine Augenbraue als es auf dem ersten Blick zu gelingen schien.

Er beobachtete das Experiment int irgendwie hatte es was von dem Alten Klassiker Frankensteins Monster so wie Ethan konzentriert hin und herging und schließlich noch Funken aus der Aurora sprühten gefolgt von einem Jubelschrei.

Ethan teilte sein Ergebnis mit den beiden Männern. Als Pryson das Knarzen vernahm, zu ihrem Glück war die Dehnungs-Explosion nicht ganz so schlimm gewesen. Hätten die Schläuche und das Fass später nachgegeben wären vielleicht extrem gefährliche Geschosse entstanden.

Die Männer betrachteten die Misere als ein

“Fuck….” - “Danvers wird mich umbringen." von Ethan zu vernehmen war als dieser aus der Aurora stieg zu der er geeilt war.



"Nun hoffen wir mal das die Chefin Whiskey in the Rocks liebt" stand Pryson grübelnd vor dem Eis Block.



"Oder haben hast du vielleicht noch ein sauberes leeres Fass auf Lager?" Gab er nachdenklich in Ethans Richtung. Es war erstaunlich wie detailiert der Eis Block war. Der würde bestimmt noch eine ganze Weile brauchen bis dieser auftaut. "Was sagt denn das Thermometer?"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Projekt G89« (22.02.2018, 19:26)


Tuan

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113

23.02.2018, 08:08

Innerlich grinsend machte Fisher einige Schnappschüsse des gefrorenen Whiskeys. Natürlich auch von der Experimentanordnung, aber das Missgeschick mit dem zersplitterten Fass war genau eines dieser kleinen Ereignisse, welche eine trockene Wissenschaftsarbeit auflockern und auch für normalsterbliche Leser spannend machen konnte. Ob so etwas dann schlussendlich wirklich veröffentlicht wurde, stand natürlich noch nicht fest, oder wie weit ins Detail man bei sowas ging, denn grade bei der Benennung der beteiligten Personen musste man immer aufpassen. Aber lieber einfach einmal Material sammeln, das man dann nicht brauchte, als später nichts vorzuweisen zu haben.

Taya

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Miss Facepalm

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114

23.02.2018, 08:21

Jessie öffnete ihr mobiGlass, um sich die gerade erhaltene Nachricht anzeigen zu lassen. Sie war von Ethan.

"Ich komme hier nicht weiter, nicht ohne dich. Ich brauch dich, Jess."

Die Latina grinste leicht selbstgefällig und tippte eine Antwort.

"Okay, aber nicht mehr heute. Bin morgen um 10.00 Uhr am Hangar."

Neben ihr röhrte eine Mustang Omega und der Pilot beugte sich ärgerlich aus dem Cockpit.

"Nach, noch schnell nen Selfie bei Instasnap, bevor du abloooooost? Können wir endlich loslegen, Bitch?"

Jessie deaktivierte das mobiGlass und zeigte ihm den Mittelfinger.

"Klar, wollte nur noch deiner Mudda nen Bild schicken, wie sich ihr schwanzloser Sohn vor seinem nächsten verlorenen Rennen gibt. Aber das dürfte nix neues für sie sein."

30 Sekunden später trat sie das Gas voll durch und die Thunderbolt stob davon.


Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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115

23.02.2018, 09:13

Carol blieb noch eine Weile sitzen, nachdem Gene den Besprechungsraum verlassen hatte.

“Was haben wir also… einen ziemlich skurrilen, toten Marine. Einen dreisten Mechaniker-Händler mit seiner Zwillingsschwester-Püppie, einen mürrischen alten Bergungsunternehmer, einen undurchsichtigen alten Journalist, eine heruntergekommene, vulgäre Ex-Rennpilotin, einen selbstgefälligen, einarmigen Söldner, einen zwielichtigen Schmuggler, der es nicht mal für nötig hält, hier zu erscheinen, und einen verzogenen Sohn aus einer augenscheinlich reichen Familie mit NULL Ahnung und Selbstvertrauen. Super! Das wird die Corporation des Jahrhunderts.”

Tanner lächelte.

“Wissen Sie Carol, am meisten schätze ich an Ihnen Ihren Optimismus.”

Die Blondine lachte gallig.

“Sie werden schon sehen, das wird hier ein Pulverfass, was jeden moment explo…”

Ein lauter Knall war aus dem Hangar zu hören. Beide sprangen auf und eilten aus dem Besprechungsraum. Während Tanner sich einen Überblick verschaffte und durch das große Fenster sah, rannte Carol schon die Treppe hinab. Wie angewurzelt blieb sie vor dem fassförmigen Eisblock stehen, unter dem sich bereits eine große Lache gebildet hatte, und starrte ihn an. In der gefrorenen Flüssigkeit war deutlich irgendein technisches Gerät und ein Thermometer zu erkennen. Fox saß an seine Aurora gelehnt und sah sie schuldbewusst an. Doch Carol fehlte die Kraft zum schreien. Sie konnte den Blick nicht von dem Whisky lösen.

“Was… war an ‘schaffen Sie das Fass wieder nach oben’ nicht zu verstehen?”

Dann drehte sie sich mit kalten Augen zu Pryson Gene.

“P.G., geben Sie mir Ihre Waffe.”

Projekt G89

C.R.A.S.H. Corps - Marine Corps

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116

23.02.2018, 20:28

Gene Strich sich grübelnd durch den Bart. Er überlegte gerade ob ein Schuss durch den Eis Block dafür sorgen würde das dieser in viele kleine glasgerechte Würfel zersprang und ob die Patrone schädliche Rückstände hinterlassen würde.

"Nun naja, man könnte bestimmt..." wollte er gerade anfangen nach einer Lösung suchend Vorschläge zu machen.

Doch erneut vernahm er die eiligen Schritte auf der Treppe. 'Sie war Schnell' dachte er sich als Carol vor dem Eis Block stand.

"Also ..."

“P.G., geben Sie mir Ihre Waffe.”



"Ich denke sie reagieren etwas übereilt, aber ..." er bemerkte den kalten Blick und naja Getränke sollten nicht verschwendet werden da hatte sie recht, aber ein wenig hart fand er die Reaktion nun doch.


"Hier" er zog nach kurzem zögern seine Pistole hielt sie in Carols Richtung und ließ den Griff los damit dieser sich herumschwang und die Pistole lediglich von PG am Schutzbügel des Abzugs gehalten wurde. Carol musste nur nach dem Griff greifen.


Er machte sich keine sorgen um Ethan. Denn PG hatte schlicht und einfach nach der Besprechung noch keine neue Patrone in die Kammer geladen. Er überlegte kurz ob er darauf hinweisen sollte doch andererseits hatte Carol nach einer Waffe verlangt nicht nach einer geladenen Waffe. So beschloss er sich das ganze mal anzuschauen.

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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117

23.02.2018, 21:58

Ohne zu zögern griff Carol nach der Waffe, entsicherte sie routiniert und zielte auf Ethans Kopf.

“Das war ein Fehler.”

Sie drückte ab und es klickte hörbar. Carol betrachtete einen Moment enttäuscht den Lauf der Pistole, dann warf sie die Waffe Pryson wieder zu.

“Tun Sie sowas nie wieder, Mister Fox, oder Sie sind gefeuert. Machen Sie die Schweinerei hier weg. Und Sie schulden mir ein Fass scheißteuren Whiskey.”

Mit schnellen Schritten verließ Carol den Hangar und verschwand im strömenden Regen. Nur wenige Momente später kam C.J. die Treppe hinuntergestolpert, sah kurz mit großen Augen in die Gesichter der anwesenden Männer, dann folgte sie rasch ihrer Schwester.

Projekt G89

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118

24.02.2018, 00:25

Gene fing die Pistole und klappte die Ladekammer mit einer lockeren Handbewegung auf. Er sah in die leere Kammer. Ein Glück das er kurz zuvor die Patrone aus der Kammer genommen hatte und sie Carol zum Andenken hingestellt hat.

Er hatte ihr nachgesehen wie sie schnellen Schrittes wieder ging. Kurz darauf CJ.

Gene seufzte kurz als die beiden Frauen verschwunden waren. Er nahm eine Patrone aus einer der Gürteltaschen und legte diese in die Kammer der Pistole, ließ diese mit einer ruckartigen Handbewegung zuschnappen und steckte sie wieder gesichert in seinen Halfter am Oberschenkel.

Langsam ging er zu Ethan und rutschte an der Hülle der Aurora runter bis er neben Ethan auf dem Boden saß.

"Du hast echt großes Glück Kumpel" begann er entspannt "Aber was machen wir nun damit?" Erst deutete er auf den fassförmigen Eis Block "und damit?" Dann klopfte er leicht gegen die Aurora.

Ethan

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Titel: Der Pfeffersack

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119

24.02.2018, 11:02

“Wir?” fragte Ethan nach einigen Momenten schließlich. “Gar nichts.”

Der Schock darüber, dass diese verklemmte Schnapsdrossel tatsächlich abgedrückt hatte, saß tief. Und die soll die Leitung übernehmen? Worauf zum Teufel haben sie sich da nur eingelassen…
Der Hinweis auf eine Nachricht in seinem mobiGlass lenkte ihn kurz ab. Jess würde also erst morgen hier auftauchen, das konnte er ihr schlecht verübeln.
“Für heute ist die Show vorbei, “ sagte er an die beiden Männer gewandt als er aufstand. “Sie haben sicher besseres zu tun, als mir beim putzen zuzusehen.”

Ethan rollte das Eisfass raus in den Regen, wo es keine Stunde dauerte, bis es sich in kleine Brocken aufgelöst und mit dem Regenwasser weggespült wurde. Lediglich der Scanner und das Thermometer langen noch an der Stelle auf dem Boden.
Das Kühlmittel hatte sich bereits verflüchtigt und nachdem auch die Werkzeuge aufgeräumt und die Trümmer zusammengekehrt waren, ging Ethan zurück zur Merchantman.

Der Tag neigte sich bereits dem Ende und ohne Jess’ Hilfe kam er mit dem Ring nicht weiter. Ethan kam an dem Quartier vorbei, welches bisher von Jess genutzt wurde. Er blieb einen Moment lang mit einem enttäuschten Blick stehen, bevor er in seine Kabine ging.

Das war also der erste Tag im Dienst des Outpost 7.


Am nächsten Morgen war Ethan schon früh auf den Beinen und hatte sich mit Enyalios über mögliche Frachtflüge unterhalten.
Nur weil er selbst hier im Moment bleiben musste, konnte die Solis Ortis in dieser Zeit aber kurze Flüge machen. Sie hatten sich dabei nur darauf geeinigt, dass die Rückkehr innerhalb eines Tages möglich sein musste, falls sie vom Outpost gebraucht würden.

“Guten Morgen, Schwesterherz”, begrüßte er Chloe lächelnd als sie dazu kam. “Eny und ich haben einige Angebote für heute gefunden. Kurze Flüge, nichts wildes. Hättest du Lust sie zu übernehmen?”

Er sah auf seinen Chronometer, es war schon kurz vor 10 Uhr.

“Ich kann leider nicht mit, ich treff mich gleich mit… Jess. Um weiter an dem Scanner zu arbeiten.”

Ethan schnappte sich seine Lederjacke und einen Pott Kaffee, bevor er ging.

“Denk drüber nach,” sagte er mit einem Augenzwinkern und machte sich auf den Weg in den Hangar um dort auf Jess zu warten.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

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26.02.2018, 09:06

Cara-Jane musste einen Moment suchen, bis sie ihre Schwester gefunden hatte. Sie stand mit verschränkten Armen unter einem kleinen Vordach und starrte hinaus in den Regen. C.J. näherte sich ihr vorsichtig.

“Hey… alles okay?”

“Ja. Lass mich bitte in Ruhe und verschwinde.”

Die Mundwinkel der Medizinstudentin zuckten.

“Und was wenn nicht? Erschießt du mich dann?”

Carol sah sie genervt an und rollte mit den Augen.

“Du willst also unbedingt darüber reden? Fein! Hast du vielleicht ne Zigarette?”

Ihre Schwester schüttelte den Kopf.

“Nein, ich rauche nicht.”

Carol hob hilflos die Hände.

“Du rauchst nicht, trinkst nicht, hattest vermutlich noch nicht mal Sex. Hast du denn überhaupt keine Laster? Überhaupt keinen Spaß?”

Das Lächeln auf C.J.s Lippen verbreiterte sich.

“Ich habe doch dich. Das reicht vollkommen.”

Carol sah sie einen Moment verblüfft an, dann lachte sie trocken und sah wieder in den Regen hinaus. C.J. trat neben sie und legte ihr sachte einen Arm um die Schulter.

“Gar nicht so einfach, der Boss zu sein, was?”

Die Blondine zuckte mit den Schultern.

“Eigentlich nicht. Ich war Lieutenant Commander in der UEE, ich kann führen. Aber diese… Leute… sie....”

Cara-Jane nickte.

“Sie sind eben nicht wie deine Soldaten früher.”

Aus Carol brach es beinahe heraus.

“Nein, absolut nicht! Sie sind das genaue Gegenteil! Können sie nicht einfach tun, was ich sage? Ist es so schwer, einen Befehl zu befolgen?”

“Carol, wie gesagt, es sind eben nicht deine Soldaten. Es sind deine Mitarbeiter. Es sind Ex-Soldaten, die die Army hassen. Es sind Händler, Schmuggler, was weiß ich, die alle wie Könige auf ihren Schiffen leben. Als ich zu den Fox’ recherchiert habe, habe ich herausgefunden, dass es Verbindungen zu einer Rebellenvereinigung geben könnte. Solche Leute sind eine klare Befehlskette nicht gewohnt und auch nicht daran interessiert.”

Ihre Schwester ballte die Fäuste.

“Aber wir bezahlen sie dafür! Müssen sie alles hinterfragen und sich so dämlich anstellen?”

C.J. atmete tief durch.

“Soweit ich weiß, habt ihr Eure Mitarbeiter nicht nach ihrer Sozialkompetenz ausgesucht. Du musst lernen, zur Not auch mit Soziopathen umzugehen. Und zwar ohne sie zu erschießen.”

Carol strich sich über die kahlrasierte Kopfseite. C.J. kannte diese Geste und sie hasste dieses Kriegsmerkmal.

“Ich habe Fox nicht erschossen, oder? Und es wäre natürlich auch nicht passiert, obwohl er mein Eigentum zerstört hat.”

“Ach nein?”

“Nein! Vielleicht wusste ich ja, dass keine Patrone in der Waffe war? Und vielleicht hätte ich ihm aus 5 Meter Entfernung auch nicht in den Kopf geschossen, sondern knapp daneben, in seine blöde Aurora. Im Zielschießen war ich unter den Jahrgangsbesten.”

C.J. strich ihr über den Rücken.

“Ja, ich weiß. Dennoch, du machst dir das Leben selbst schwer. Versuche entspannt zu bleiben, überlass Mirabel die Hauptverantwortung. Versuche sie als Mitarbeiter zu sehen, die du motivieren musst. Vielleicht weißt du sie dann irgendwann auch als Menschen zu schätzen. Mirabel hat dafür gesorgt, dass du wieder aus deinem Loch gekrabbelt bist. Nun musst du nur noch Menschen wieder etwas an dich heranlassen.”

Carol seufzte und gab ihrer Schwester einen Kuss auf die Stirn.

“Einfacher gesagt als getan. Du bist viel jünger als ich, wieso bist du eigentlich so schlau und weißt so viel über Menschen?”

Cara-Jane lachte und zog ihre Schwester mit sich in Richtung Firma.

“Das wird wohl der Psychologiekurs in meinem Studium gemacht haben. Dafür solltest du mir lieber keine Waffe anvertrauen, weder in der Hand, noch an einem Raumschiff. Ich würde mich wohl ohne Umschweife selbst erledigen.”

Carol nickte.

“Ohne Zweifel. Sag mal… ist in deiner Bude noch Platz für mich? Weiß gar nicht, wo ich eigentlich pennen soll… ich könnte vermutlich zu Tanner aufs Schiff, aber momentan wäre mir bei dir lieber. Nach heute hält er mich wahrscheinlich selbst für eine Psychopathin.”

C.J. kicherte.

“Gut möglich. Bleib ruhig bei mir, wir schaffen da schon Platz.”

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