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Gnacko

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Titel: Der philosophische Shit-Poster

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61

26.03.2018, 00:25

Kasper.


Vleit Medane

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Recklinghausen

Titel: Concierge Black

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62

26.03.2018, 14:33

In der Haut der Generalbundesanwaltschaft, würde ich ja aktuell überhaupt nicht stecken wollen^^
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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63

27.03.2018, 13:03

Was meinst du konkret? Die vielen Terrorverdächtigen?

Vleit Medane

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Recklinghausen

Titel: Concierge Black

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64

27.03.2018, 15:08

ne, wegen dem Puigdemont, mein ich ^^
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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65

27.03.2018, 15:39

Ach das meinst du. Ja klar, das ist wirklich eine schwierige Entscheidung. Ich persönlich finde es ja grundsätzlich überzogen, dass jemand wegen Seperatismus -oder wie die Spanier es nennen- "Rebellion", damit rechnen muss in Spanien im Knast zu landen, aber sicherlich wäre die Unabhängigkeit Kataloniens ein ganz schlechtes Zeichen für die Europäische Union. Das wäre ein Präzedenzfall, der diverse ähnliche Abspaltungen in ganz Europa zur Folge haben könnte; oder zumindest vermehrten Zulauf.
Eine Zersplitterung Europas wäre glaube ich eher zum Nachteil von allen Europäern, gerade wenn man sich international durchsetzen will.

Gute Zusammenfassung zur aktuellen Situation von Gestern Abend. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s…shmag52278.html

Tangalur

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Titel: Der Erbsenzähler

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66

28.03.2018, 12:00

Führungsmannschaft des BMI



Der Koalitionsvertrag der neuen schwarz-roten Regierung sieht vor, dass bis 2025 die Leitungspositionen im öffentlichen Dienst gleichberechtigt mit Frauen und Männern zu besetzen sind. Zuständig für die Umsetzung dieses Ziel ist das BMI.

https://www.tagesspiegel.de/politik/staa…m/21122206.html

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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67

28.03.2018, 12:13

Wäre halt nur schade, wenn es ungleich viele weibliche und männliche KanditatInnEn mit guten Qualifikationen/Referenzen etc. gibt und man dann bessere BewerberInnen wegen der Quote nicht nehmen kann.

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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68

28.03.2018, 12:21

Ja, das wäre schade. Vor allem ist es schade, dass man so eine Quote überhaupt braucht, aber "freiwillig" scheint das ja fair nicht zu funktionieren.

Jedenfalls kann das BMI ja bei sich gleich mal anfangen. Das Bild war ihnen dann wohl doch peinlich.

https://www.welt.de/politik/deutschland/…t-Foto-aus.html

Vleit Medane

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Wohnort: Recklinghausen

Titel: Concierge Black

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69

28.03.2018, 19:30

Vor allem ist es schade, dass man so eine Quote überhaupt braucht, aber "freiwillig" scheint das ja fair nicht zu funktionieren.


Genau das.

Die Quote scheint leider nötig zu sein und gleichzeitig würde es (wenn ich eine Frau wäre) mich stören, dass die Quote überhaupt exestiert. Ich stelle mir vor, dass man von männlichen Kollegen angefahren wird - ganz nach dem Motto "du bist ja nur wegen der Quote hier". Die Vorstellung finde ich ätzend.

Ich wäre dafür es gesetzlich zu verankern, dass Bewerbungsunterlagen ohne Foto, Vornamen und Geschlechterneutral gestaltel werden. So dass es schon bei einem Vorstellungsgespräch eine Überraschung ist, ob eine Frau oder ein Mann vorbei kommt. Dann würde man zum Vorstellungsgespräch aufgrund des Lebenslaufes und der Quaifikation eingeladen und hat die Chance im Gespräch zu überzeugen.

Obwohl ein "schlechter Chef" da natürlich immernoch aussieben könnte. Aber vielleicht wäre so ein Schritt dennoch sinnvoll.
Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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70

28.03.2018, 20:12

Ich wäre dafür es gesetzlich zu verankern, dass Bewerbungsunterlagen ohne Foto, Vornamen und Geschlechterneutral gestaltel werden. So dass es schon bei einem Vorstellungsgespräch eine Überraschung ist, ob eine Frau oder ein Mann vorbei kommt. Dann würde man zum Vorstellungsgespräch aufgrund des Lebenslaufes und der Quaifikation eingeladen und hat die Chance im Gespräch zu überzeugen.


Ich glaube es soll nur um Führungspersonal gehen, die aus der bestehenden Belegschaft befördert werden, nicht um Neueinstellungen von Berufsanfängern.

Bei Neueinstellungen wird schon auf gleich viel Männer und Frauen geachtet, wenn man sich Stellenausschreibungen so anguckt. Ich habe schon gelesen, dass, Zitat "Frauen bevorzugt eingestellt werden".
Mein Verdacht: um die Quote zu erfüllen, da zu wenig Frauen Interesse an der entsprechenden Stelle zeigen.

------------------

Allgemein mal zu dem Thema:
Ich formuliere meine Bedenken an so einer Quote mal in einem konkreten Beispiel.

Was ist wenn z.b. 10 Führungspositionen in einer Behörde neu besetzt werden sollen durch Beförderungen. Es gibt 20 interne KandidatInnen aus denen jetzt 10 gewählt werden müssen, die entsprechende Qualifikationen und Dienstzeit mitbringen.

Aber es sind 12 Frauen und nur 8 Männer oder 12 Männer und nur 8 Frauen, die exakt gleich gut für die freiwerdenden Posten geeignet sind.

Zu erwarten wäre dann, dass es 6 von dem einen Geschlecht und 4 von dem anderen Geschlecht schaffen. Durch die Quote würde eine/r unfairerweise in die Röhre schauen!

Aber warum überhaupt solche Abweichungen bei den zur Verfügung stehenden Kandidaten?
Vielleicht ist die bestimmte Behörde einfach weniger interessant/attraktiv für Mitglieder der beiden Geschlechter, was sich wohlmöglich auch in der gesamten Belegschaft widerspiegelt.

Selbst der größte Quotenbefürworter wird zugeben müssen, dass Männer und Frauen durchaus auch andere Interessen/Prioritäten haben. Ist es wirklich so eine absolute Katastrophe, wenn z.b. vielleicht im Kraftfahrtbundesamt mehr Männer arbeiten und dadurch auch mehr in den Führungsebenen oder vielleicht im Familienministerium mehr Frauen als Männer?

Diese merkwürdige Annahme, dass alle nicht körperlichen Aspekte von Mann und Frau völlig identisch sind und deshalb in jedem Beruf, außer vielleicht Maurer, Müllmann und Klärtaucher mindestens 50% Frauen arbeiten müssen oder irgendwas sei nicht in Ordnung, das finde ich ehrlich gesagt ziemlich absurd.

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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71

28.03.2018, 20:39

An sich stimme ich deinem Post zu und wenn es in der Arbeitswelt keine ungerechte Behandlung nach Geschlechtern gäbe, würde es genau so laufen wie von dir beschrieben und niemand würde sich aufregen.

Aber es gibt genug Bereiche, vor allem was gute und lukrative Posten angeht, in denen Frauen einfach definitiv benachteiligt werden, weil sie entweder gar nicht in Betracht gezogen werden, oder deutlich weniger verdienen, bei gleicher Arbeitsleistung versteht sich. Und solange das so ist, kann man leider nicht zu einem "normalen" Umgang mit dem Thema zurückkehren, sondern muss das vorschreiben, bis auch der letzte Macho-Vorstand verstanden hat, dass Frauen genauso viel wer sind, wie Männer.

Gnacko

Mitglied der Gemeinschaft

Titel: Der philosophische Shit-Poster

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72

28.03.2018, 20:58

Das Thema mit der Bezahlung ist natürlich noch wieder ein ganz anderes und auch sehr kompliziert, da dort so viele Faktoren eine Rolle spielen.

Ethan

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Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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73

28.03.2018, 21:00

Das sehe ich ebenso. Eine Quote ist keine Lösung, es ist nur eine unbrauchbare Pauschalisierung.

Stellen müssen nach Leistung/Befähigung vergeben werden und da gibt es keine 2 Bewerber, die gleich gut sind. Unterschiede gibt es immer, auch wenn die Entscheidungen meist ziemlich knapp, streitbar und unangenehm sein können.
Und wenn sich 10 Frauen und 2 Männer auf 4 Stellen bewerben, will ich nicht pauschal den 2 Kerlen eine Wildcard geben, nur weil ein Honk im Anzug eine Quote beschlossen hat. Ich nehme die 4 Besten für den Job.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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74

28.03.2018, 21:59

Ich fürchte, du machst es dir zu einfach. Wer der "Beste" ist, ist oftmals eine individuelle Entscheidung vom Chef. Da geht es selten um Noten oder ein paar Wochen Probearbeiten.

Vielleicht halte ich als Chef blonde Frauen einfach für weniger intelligent, oder ich bin so sozialusiert, dass Frauen eh in die Küche gehören. Vielleicht halte ich Frauen für zickig, emotional, irrational und deswegen für weniger geeignet. Oder es ist einfach die Tatsache, dass Frauen schwanger werden können. Besser ist nicht immer objektiv auf die Leistung bezogen.

Ethan

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Wohnort: Berlin

Titel: Der Pfeffersack

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75

28.03.2018, 22:56

Ganz im Gegenteil, ich mache mir das nicht zu einfach. Es ist so recht simpel in einem Satz beschrieben, das mag sein. Aber es kommt darauf an, wie dieses "Beste" definiert wird. Leistung/Befähigung ist nicht nur auf den Bewerber bezogen, es ist auf die Kombination aus Bewerber + Unternehmen bezogen. Denn letztendlich ist das die Grundlage, mit der die gemeinsame Leistung erbracht wird.

Ein Nerd ohne Softskills, der nur für sich selbst bleibt, ist in einem teambasierten Unternehmen ebenso fehl am Platz wie jemand, der gut reden kann, aber sonst kein Fachwissen besitzt und sich überall einmischen will.
Diese Anforderungen zu formulieren und dann daraus eine faire Bewertungsgrundlage zu erstellen... das ist in meinen Augen das Schwierige. Wir haben bei uns 4-6 Leute, die genau das für jede freie Stelle aufs Neue ausarbeiten, aus den verschiedensten Bereichen. Personaler, Geschäftsführer, normale Mitarbeiter. Einfach um dann auch solche Vorurteile einzelner Personen auszublenden, wie du sie so treffend beschrieben hast. Bei uns trifft niemals eine einzelne Person so eine Entscheidung.

Mir ist aber auch klar, dass es meistens nur Wunschdenken ist und es in vielen Unternehmen so läuft, wie du es beschreibst. Aber ich bin froh, dass ich bei uns mithelfen kann, um es besser zu machen.


"Lieber glücklich auf dem Fahrrad, als heulend im BMW."

Tanner Mirabel

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  • »Tanner Mirabel« ist der Autor dieses Themas

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76

28.03.2018, 23:16

@kara
Meiner bisherigen Erfahrung nach ist es oft genau das.

@ethan
Zumindest in der Entertainment Industrie sind adäquate Stellenbeschreibungen eher eine Seltenheit - viele Job Descriptions haben mit der Realität später wenig zu tun oder sind sehr dehnbar. Wenn man Stellenausschreibungen mit den Leuten vergleicht, die sie später besetzen, ist da oft eine ziemlich große Diskrepanz. Auch wird nicht selten nach Vitamin B entschieden.

Die Me2-Debatte war in der Hinsicht übrigens nicht nur hilfreich. Ich habe seitdem schon zweimal gehört, dass Frauen ganz bewusst nicht für entsprechende Positionen in Frage kamen, da man sich als potentieller Chef "etwaigen Ärger in der Zukunft ersparen will". Frei nach dem Motto: Mit einem Mann ist man auf der sicheren Seite.

Gnacko

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Titel: Der philosophische Shit-Poster

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77

29.03.2018, 10:24


Die Me2-Debatte war in der Hinsicht übrigens nicht nur hilfreich. Ich habe seitdem schon zweimal gehört, dass Frauen ganz bewusst nicht für entsprechende Positionen in Frage kamen, da man sich als potentieller Chef "etwaigen Ärger in der Zukunft ersparen will". Frei nach dem Motto: Mit einem Mann ist man auf der sicheren Seite.


Kann ich mir vorstellen. Interessantes Interview/Debatte zu dem Thema


Tangalur

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Titel: Der Erbsenzähler

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78

29.03.2018, 11:50

Fiktion und Wirklichkeit :D

https://twitter.com/CSU/status/971633327018004480

Starke Frauen - Starke Worte! Alles Gute zum #Weltfrauentag. #Frauenpower

Vleit Medane

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79

29.03.2018, 16:03

lol@ Tang :D

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Fragt mich nicht wie ich zu diesem Video gelangt bin, ich war einfach lost auf Youtube :D

Ich weiß auch nicht ob ich das unter Lustig oder Politik posten soll... Ist vom Nord Koreanischen Staatsfernsehen. Ich lache mich ja mal über Dinge kaputt die keiner lustig findet, aber bei 1:23 ... da hatte ich einen mega Lachflash :D (und jetzt gerade wieder :D ) Vielleicht sollte man das noch mit der Intro Musik von Starship Troopers untermalen :D

Wer bin ich? Ich bin die Summe meiner Erfahrungen und heute bin ich mehr als ich gestern war.

Tangalur

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Ravensburg

Titel: Der Erbsenzähler

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