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Kara

Stellv. Gildenleitung

Titel: RP-Queen

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Candrielle

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Liam

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Wohnort: leider nicht Schottland

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1 203

31.08.2012, 14:05

Nicht zu vergessen Metatron

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Liam« (31.08.2012, 14:12)


Tangalur

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Titel: Der Erbsenzähler

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Tangalur

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Tangalur

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1 206

06.09.2012, 22:24



sehr cool

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tangalur« (06.09.2012, 22:30)


Vindred

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Leipzig

Titel: ***

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1 207

07.09.2012, 19:18

Obwohl bisher recht wenig von Asiadrindern gehalten haabe, sieht dies hier zumindest grafisch schonmal recht ansprechend aus.
Nur der Schatten zeigt das Licht.

Tangalur

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Titel: Der Erbsenzähler

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1 208

08.09.2012, 10:44

das hier sieht grafisch ansprechend aus :golly:
leider wohl nur für PS4


Tangalur

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Titel: Der Erbsenzähler

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Gnacko

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Titel: Der philosophische Shit-Poster

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1 210

12.09.2012, 13:11

hahhah ^^


Sim Russ

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1 211

12.09.2012, 14:14

Beim Vid muss ich innerlich grinsen, weils mich an eine Szene aus "Stirb Langsam 4" erinnert.
"Du hast mit deinem Auto einen Helikopter gekillt!"

"Anfänger" denkt sich der Spieler im Vid :D

Tangalur

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Titel: Der Erbsenzähler

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Phillipsen (Bep)

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schleswig-Holstein

Titel: Gildenkoch

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1 213

12.09.2012, 22:53

Wirklich beeindruckende Einsicht in das Gedankengut der Menschen die hinter dem Herstellungsprozess unserer Luxusgüter stehen.
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Abwarten und Tee replizieren. :kaffee:

"Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

Rae

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1 214

13.09.2012, 15:50

Sorry, aber die Aussagen in diesem Video sind Bullshit auf so vielen Ebenen, dass ich ein Ekelgefühl kriege, wenn ich mich damit gedanklich beschäftige :P

Arbeiter in China haben also eine positive Einstellung zu ihrer Arbeit, sehen sie als Chance gegenüber dem primitiven Leben auf dem Land, etc.? Das mag durchaus sein. Macht das aber, wie die Rednerin ja suggeriert, den Vorgang der Ausbeutung chinesischer Arbeitskraft besser? Tut es nicht. Nur weil die Chinesen keine Vorstellung davon haben, was ihre Arbeit eigentlich wert wäre, und sich mit dem zufrieden geben, was sie kriegen, heisst das noch lange nicht, dass es ethisch vertretbar ist, diesen Umstand auszunutzen. Es entbindet kein Unternehmen und keine Regierung, weder chinesisch noch westlich, von der sozialen Verantwortung, die sie tragen, und die gerade in dieser Frage in so großem Stil von allen Teilnehmern ignoriert wird.

Natürlich ist mir auch klar, dass das ein rein theoretisches Argument ist, und dass die chinesische Regierung, zumindest zu einem guten Teil, durchaus aus nationalem Interesse im Rahmen einer kapitalistischen Weltordnung handelt, wenn sie eine derartige Mentalität bei den Arbeitern fördert, statt sie zu bekämpfen, und ausländische Unternehmen gewähren lässt, statt sie in die Verantwortung zu nehmen. Womit wir als Wurzel des Übels mal wieder besagte Weltordnung identifiziert hätten ;)

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob die Rednerin das Problem nur nicht verstanden hat, oder ob sie es absichtlich auf diese Weise schönredet, aber das schlechte Gewissen, das man im Westen (zumindest teilweise) beim Kauf chinesischer Produkte hat, ist gerechtfertigt und sogar ein gutes Zeichen, dass wir noch nicht all unsere soziale Empathie in den Mühlen des Turbokapitalismus verloren haben :P
Mind over Matter.

(▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓Ξ█ѬѬ█ΞΘΞ█ѬѬ█Ξ▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓)

Phillipsen (Bep)

Veteran des Outpost 7

Wohnort: Schleswig-Holstein

Titel: Gildenkoch

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1 215

13.09.2012, 16:44

Ich glaub da hast du was in den falschen Hals gekriegt.

Der Rednerin ging es keines Wegs darum dieses Vorgehen ethisch vertretbar zu machen, sondern der Gesichtslosen Masse einfach mal Leben einzuhauchen. Die Einstellung der Chinesen hast du soweit gut erfasst.

Aber sie hat ja selbst gesagt, dass es in absolut lächerlicher Relation zu unseren Luxusartikeln im Vergleich zum rein wirtschaftlichen Wert der Arbeit steht. Ich denke sie wollte einfach nur vermittelt wie teuer wir uns unsere Luxusgüter wirklich erkaufen, vom rein finanziellen her abgesehen.

Und ich meine. Wenn sie sagt, dass die Rechnung nichts bringt den Verkaufswert des Iphones mit Zweieinhalb Monatslöhnen eines Chinesischen Arbeiters gleich zu setzen, weil das einfach mal sämtliche Lebensumstände in dem betreffenden Land ignoriert, dann hat sie absolut recht.

Sie hat ja hinlänglich versucht zu betonen, wie traurig das ist, dass die Arbeiter an einen Tisch gesetzt werden und denen gesagt wird: "Hier mach mal, so geht das." ihnen aber nicht erklärt wird, was sie da machen außer "Qualitätskontrolle".

Nach allem, was die Arbeiter so erfahren, könnte man denen auch Bauteile für Atomwaffen vorsetzen, ohne dass denen das erklärt wird, um es mal dramatisch aber passend auf den Punkt zu bringen.

Ich glaube kaum, dass sie die ethischen Konsequenzen schön reden wollte. Nicht wenn sie von Gefängnisähnlichen Zuständen berichtet, in denen die Fabrikuhr den Gefängniswärter spielt.

Und sie hat ebenfalls betont, dass Lehrkurse in Englisch etc. auch in China zum Standard gehören sollten und wenn ich richtig rausgehört habe, sich auch langsam durchsetzen.

Aber im Verhältnis verdienen die Fabrikarbeiter in China, zu den Bauern dort doch schon recht viel Geld. Dass sie echte Markenware und nix nachgemachtes bekommen hat, von den Leuten, die sie begleitet hat, hat sie auch erst hinterher rausgefunden. Das macht aber die Unerschütterlichkeit der chinesischen Arbeitereinstellung an sich beeindruckender, hat aber nix mit den Westlichen Arbeitgebern zu tun.

Stichwort amerikanisches Traditionsprodukt Made in China.

Es war viel geschwafel dabei, was leider ihr echtes Anliegen deutlich verwässert hat.
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Abwarten und Tee replizieren. :kaffee:

"Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

Rae

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1 216

13.09.2012, 17:37

Es geht nicht darum, dass ein chinesischer Fabrikarbeiter sich ein Iphone zum amerikanischen Preis leisten können soll (auch wenn es in einer Welt, die derartige Probleme wirklich hinter sich gelassen hätte, kein Unterschied mehr zwischen chineischem und amerikanischem Preis bestände). Es geht darum, dass deutlich bessere, um nicht zu sagen (nach westlichem Verständnis) menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen für diese Leute möglich wären, zugunsten von Gewinnspannen und geringen Preisen aber nicht umgesetzt werden.

Die Rednerin beschönigt das, indem sie relativiert (gefängnisartig, aber besser als auf dem Land), und indem sie betont, dass die Chinesen diese Dinge "freiwillig" tun. Das geht aber eben am Kern der Sache vorbei, denn solange man nicht davon ausgeht, dass es verschiedene Klassen von Menschen geben soll, ist völlig irrelevant, ob die Arbeiter die Umstände dort akzeptieren oder nicht. Davon werden sie genauso wenig menschenwürdiger, wie durch die Tatsache, dass auf dem Land teils noch schlimmere Zustände herrschen.

Der generelle Tenor der ganzen Rede ist, uns (dem Westen) das "schlechte Gewissen" gleichsam auszureden, du kannst mir nicht erzählen, dass du das nicht siehst ^^ Und so beeindruckend die Einstellung der Chinesen auf den ersten Blick wirken mag, im Kontext der Selbstmorde die durch die Medien gingen (und, da kannst du dir sicher sein, der deutlich größeren Zahl derer, die das nicht taten), muss man sich doch fragen, ob da nicht eher aus der Not eine Tugend gemacht wird. Wie begrüßenswert ist eine Einstellung wirklich, die Menschen dazu bringt, sich eher das Leben zu nehmen, als sich gegen Bedingungen, die sie nichtmehr ertragen, zur Wehr zu setzen?
Mind over Matter.

(▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓Ξ█ѬѬ█ΞΘΞ█ѬѬ█Ξ▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓)

Phillipsen (Bep)

Veteran des Outpost 7

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1 217

13.09.2012, 20:25

Ja. Jetzt ist auch bei mir angekommen, was du sagen wolltest und ich stimme dir in allen Punkten uneingeschränkt zu.

Ich behaupte in diesem Fall aber auch, dass dies Lehrgeld für sie war. Ich glaube nicht, dass ihre Absichten waren den Konsum schön zu reden. Vielleicht war sie einfach nur lang genug aus den Verhältnissen in China raus, möglicherweise aber auch nie dort. Sie schien mir eher wie eine China-Amerikanerin, die mit dem verklärten Blick des Konsums auf die Konsumfabrik in China blickt und versucht die Nöte dieser Menschen zu verstehen. Was freilich schwierig ist als Akademikerin. Die sozialen Umgangsformen in Asien verschleiern so ziemlich alles, was die Seelenqualen, die diese Menschen in Wirklichkeit erdulden müssen angeht. Das können wir westlichen nicht verstehen, wir die wir uns doch für ach so aufgeklärt halten... und das reicht schon, wenn man in dieser Welt geboren und aufgewachsen ist, selbst wenn die Eltern unmittelbar aus diesen Verhältnissen stammen. Wobei gerade der westliche Lebenswandel fast schon nicht mehr oberflächlicher geht. Wir haben schlicht im großen und ganzen Verlernt die Patina vom Kupfer zu kratzen. Kupferdächer sind grün und nicht rot.... aber Kupfer ist nunmal nicht grün.

(Ich bitte zu beachten, dass ich hier einfach mal ein paar Dinge vorrausgesetzt habe. Recherchen dazu habe ich nicht angestellt, daher sind dies Aussagen mit Vorsicht zu genießen und ggf. zu widerlegen. Ich als Realist sehe diesen Abschnitt als pure Meinung^^)

Das schöne ist ja, dass mit Arbeitslosengeld II hier in Deutschland eben für jene Bedingungen eine Testumgebung geschaffen wurde, wenngleich evtl. mit Netz und doppeltem Boden, aber selbst da muss man schon sehr genau wissen, was man will sonst ist man dem hilflos ausgeliefert. Ich hab im U 25 Bereich da noch Glück, aber was ich von anderen ALG II Empfängern höre. selbst jenen die, die mit dreißiger erreicht haben... Ohne Worte...

Das ist leider keine Übertreibung. Ich hatte das im internen Forum im Anwesenheitsthread ja schoneinmal aufgelistet und auseinander dividiert, was am ende wirklich übrig bleibt, von dem, was als Mindestsatz wirklich bleibt. Aber es reicht ja zum Leben.... :doozey:

(Dieser Abschnitt widerum ist von persönlichen Erfahrungen aus erster und zweiter Hand geprägt)

Aber um mal zum Ende zu kommen. Ich liebe das Leben und will es genießen so gut es geht. Ich bin zu jung, um Zyniker zu werden, verabscheue es aber auch zu tiefst mir die Scheuklappen aufzusetzen und so zu tun als wäre nichts, wenn einem doch so vieles dieser Tage von vorn ins Gesicht springt.
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Abwarten und Tee replizieren. :kaffee:

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Sefer Jezirah

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Wohnort: Bremen

Titel: Lehrstuhl für asiatische Geschichte

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1 218

14.09.2012, 13:12

Batman of Shanghai


Tanner Mirabel

Gildenleitung

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1 219

14.09.2012, 13:42

Rofl :D

Tangalur

Mitglied der Gemeinschaft

Wohnort: Ravensburg

Titel: Der Erbsenzähler

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1 220

19.09.2012, 21:27

Das Ende hab ich nicht kommen sehen :D


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