wissen & technik

  • Ich Öffen mal wider ein Neues Thema über wissen & technik .



    Was passiert wenn die Eiskappen am Nord und Südpol schmilzen .


    Eis schmilzt am Nord- und Südpol unterschiedlich.



    Studie: Meeresspiegel könnte um 25 Meter steigen



    Auch bei stabilem Kohlendioxid-Ausstoß steigt der Meeresspiegel laut einer Studie in den nächsten Jahrtausenden um 25 Meter an. © DPA
    22. Jun 2009, 15:19
    Tübingen - Der Meeresspiegel könnte nach einer Studie in den nächsten Jahrtausenden um bis zu 25 Meter steigen. Selbst wenn der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) stabilisiert wird, zeichne sich diese Entwicklung ab, fanden Forscher aus Tübingen und Großbritannien heraus.
    Wie die Universität Tübingen mitteilte, haben die Experten Veränderungen des Meeresspiegels in den vergangenen 520 000 Jahren betrachtet und daraus ein Modell für die Zukunft entworfen. Zu dem Forscherteam gehörten auch Wissenschaftler aus Southampton und Bristol. Aus den letzten fünf Eiszeiten und den dazwischenliegenden Warmphasen ließen sich extreme Änderungen des Meeresspiegels ableiten, schreiben die Experten.
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    Die weltweite Klimaerwärmung hat Folgen für das Eis auf den Polkappen der Erde. Wie sich dort die Eisverhältnisse verändern werden, darüber gibt es in der wissenschaftlichen Forschung unterschiedliche Meinungen.


    Kommentiert:


    Klimaforscher Jochem Marotzke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie erwartet, dass es etwa im Jahr 2080 am Nordpol kein Eis mehr geben wird - zumindest in den Sommermonaten. Schon heute nimmt das Eis am nördlichen Polarmeer immer mehr ab. Seit den 70er Jahren hat es sich in seiner Gesamtmasse um etwa 20 Prozent verringert. Diese Entwicklung hält unvermindert an. Die Gründe für das Abschmelzen des Eises liegen in den Wirkungen des vom Menschen verursachten Treibhauseffektes. Durch den globalen Klimawandel hat sich die Arktis doppelt so schnell erwärmt wie im globalen Durchschnitt. Die Klimaforscher erwarten eine weitere Erwärmung in den hohen nördlichen Breiten von acht bis zehn Grad Celsius. Ganz anders sind die Verhältnisse in der Antarktis. Dort herrscht ein kälteres Klima, und die Meeresströmungen spielen eine ganz andere Rolle als am Nordpol. Daher ist die Erwärmung am Südpol lange nicht so stark wie am Nordpol. Unterm Strich sei in der Antarktis bislang kein Eis geschmolzen, meint Christian Haas vom Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven.
    Die ermittelten Daten zeigen, dass es in den letzten 30 Jahren sogar zu einer leichten Zunahme der Eisbedeckung in der Antarktis gekommen ist. Aber in den kommenden Jahrzehnten werden die Temperaturen auch dort ansteigen. Welche Auswirkungen das haben wird, darüber ist sich die Fachwelt noch nicht einig. Bereits heute ist jedoch erkennbar, dass sich in den verschiedenen Regionen der Antarktis ganz unterschiedliche Veränderungen vollziehen.
    In der Ostantarktis ist die Eisbedeckung wesentlich höher, die Westantarktis hingegen ist sehr stark Meeresströmungen ausgesetzt, die von Norden her warmes Wasser heranführen. Damit könnte es bei einer weiteren Erwärmung der Ozeane - mit der gerechnet werden muss - zu einem schnelleren Abschmelzen des Eises kommen.
    Durch die Klimaerwärmung und durch das damit verbundene Abschmelzens der grönländischen Eismassen, wird der Meeresspiegel weiter ansteigen, Es wird im globalen Mittel ein Anstieg von 40 Zentimetern, vielleicht sogar von 50 Zentimetern bis zum Jahr 2100 erwartet.



    Sollte noch in diesem Jahrhundert das Polareis am Nordpol während der Sommermonate verschwinden, wäre das mit dramatischen Auswirkungen für die arktische Tierwelt verbunden. Die Nahrungskette Plankton - Fische - Robben -Eisbären könnte für lange Zeit irreversibel unterbrochen werden. Viele der arktischen Tierarten würden dann ihre Lebensräume und ihre Nahrungsgrundlagen verlieren. Für die Eisbären – als Endglieder der Nahrungskette – könnte dies das endgültige Aus bedeuten.

  • Interessant dabei ist, dass das Abschmelzen des Nordpols für den Meerespiegel quasi keine Auswirkungen hat, da es sich dabei komplett um schwimmendes Eis handelt, welches ja ohnehin schon so viel Wasser verdrängt wie der Menge aus der es selber besteht (Archimedes lässt grüßen).
    Auch für große Teile des südlichen Eises trifft das zu. Zwar gibt es mit der Landmasse der Antarktis ein kontinentales Fundament für das Eis, aber einige Teile ragen auf das Wasser hinaus und schwimmen auch dort drauf. Das Abschmelzen dieses Eises verursacht direkt auch keine Erhöhung des Meeresspiegels, da es ebenfalls bereits genauso viel Wasser verdrängt, wie es bei seinem Abschmelzen erzeugen würde.


    Unklar ist allerdings noch wie das Wegfallen dieses Eises das mögliche Abschmelzen des auf dem Land liegendem Eises beeinflussen könnte. Sollte dies nun ins Meer rutschen oder abschmelzen und ins Meer fließen könnte das Wasser tatsächlich sehr stark ansteigen, da dort tausende Meter dicke und tausende km große Gletscher aufliegen.


    Ähnlich ist es in Grönland, dort liegt das Eis auch auf dem Land und würde den Meeresspiegel ansteigen lassen, wenn sie schmelzen und das scheint bereits im Gange zu sein.


    Man muss sich wirklich darauf einstellen, dass die Pegel mittelfristig so oder so stark ansteigen werden. Da gibt es nur noch wenig Unsicherheit, immerhin ist es simple Mathematik wieviel Meeresspiegel-Anstieg ein bestimmtes Volumen an Eis erzeugen würde.


    ...Das könnte wirklich häßlich werden, wenn abermillionen Bengalen ihre überflutete Heimat verlassen müssen und sich in ihrer unmittelbaren Umgebung auch nur völlig uberbevölkerte Regionen befinden (Indien 2050: ca. 1,7 Milliarden Menschen)


    ...da kommt einiges auf uns zu.

  • Würde das viele Süßwasser aus dem Eis nicht auch zwangsläufig die Balance der Meeresströmungen stören? Im Buch der Schwarm wurde beispielsweise thematisiert, dass wenn das Eis des Nordpolarmeeres komplett abschmelze, das empfindliche Gleichgewicht des Golfstroms aus warmem sehr salzhaltigem Wasser schädigen würde, welches eben nur an der Oberfläche strömt, weil es so warm ist. Durch die abkühlung und gleichzeitige aussüßung käme er ganz zum erliegen, was im Umkehrschluss für Europa eine neue Eiszeit bedeuten würde.

    Abwarten und Tee replizieren.


    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

  • Das Thema gabs schon vor zich Jahren in der Zeitung und da haben alle drüber gelacht...


    Aber da ich in einer betroffenen Zone leb, werde ich mir wohl ein Haus auf nem Hügel bauen und ein Boot kaufen... da es sicher schneller gehen wird, als die vielen Wissenschaftler meinen...


    Allein das Wetter in Deutschland spielt schon verrückt...

  • Wissenschaftler = Böse unschulds lämmer?




    Zum Thema:
    Merkel war mal Physikerin, und nun spielt sie weiter mit uralter Braunkohle.
    Sie müsste doch eigentlich wissen was Forschung ist und wie weit sie steht.
    Ich denke dabei nur die Fusionreaktoren, die noch getestet werden, aber dies könnte man dochmal mehr unterstützen.

  • Das Thema Kernfusion finde ich auch höchst interessant. Im Gegensatz zu irgendwelchen hässlichen Windrädern, würde uns diese Technik auch wirklich weiter bringen. Ich habe erst vor ein paar Wochen eine Doku über Fusionsreaktoren gesehen und da wurde gesagt, dass frühestens in 25 Jahren ein erster Prototyp zu erstellen sei. Ich weiß allerdings nicht wie zuverlässig diese Information ist, oder von wann. Dokus werden ja gelegentlich wiederholt :D

  • Schaut mal Fett die Zukunft beginnt !!!.

    CES 2009: Intel 3D Touch-screen Display


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    echt Hammer will alles haben :D :love:

  • :golly: :golly: :D Hammer geil, wird wohl noch ein weilchen dauern, ehe unsereins in den Genuss solcher Technologie kommt :love: :love:

    Abwarten und Tee replizieren.


    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

  • Oder kennt ihr das schon echt Hammer ob wohl ich nicht der Große Konsolen Fan bin aber das ist doch der Hammer.Mit Viel Spaß :D .


    E3 2009: Project Natal Xbox 360 Announcement



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  • Hammer wenn das wirklich alles so gut und ohne Störungen


    klappen würde (wie sprach Erkennung)
    würde ich mir so ein ding kaufen, ^^
    auch wenn man viel platz für das ding braucht


    und Tolerante Untermieter(wenn man welche hat)

  • Whoa das ist doch echt mal krass. Glaube aber wohl kaum, dass es das in der nächsten Zeit geben wird. Das wird wohl noch einige Jahre brauchen und dann wird's wohl auch nicht gerade billig.


    Geiles Teil aber auf jeden Fall, wäre dann ja mal interessant, wie dort Erotik-Spiele laufen *g*

  • BIOTECHNIKNanopartikel verbessern Stammzelltherapie


    Die therapeutischen Möglichkeiten von Stammzellen lassen sich per Nanotechnik optimieren: Wissenschaftler aus Russland, Korea und den USA schleusten über Nanopartikel ein Gen ein, dass die Blutversorgung der Stammzellen sicherstellte.


    Stammzellen gelten als Hoffnungsträger der Medizin, da mit ihnen zerstörtes Gewebe regeneriert werden kann. Etliche Ansätze scheiterten jedoch, da die Stammzellen nicht ausreichend mit Blut versorgt werden. Deshalb setzen Forscher Viren ein, die das Gen für den Wachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor) an Ort und Stelle einschleusen und die Blutgefäßbildung anregen sollen.







    Stammzelltherapie mit Nanopartikeln Die viralen Transportvehikel arbeiten jedoch nicht immer effizient und können unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. Das Team um Daniel Anderson vom David Koch Institute for Integrative Cancer Research des Massachusetts Institute of Technology im amerikanischen Cambridge setzte daher auf Poly-beta-Aminoester - ein Polymer, das mit DNA zu Nanopartikeln kondensiert und als biologisch abbaubar gilt.


    Die Forscher injizierten nun Mäusen mit geschädigten Hinterbeinen mesenchymale und embryonale Stammzellen des Menschen. Die Tiere verfügten selbst auf Grund geschädigtem Knochenmarks über keine eigenen Stammzellen. Gleichzeitig verabreichten die Forscher die mit dem Gen für VEGF beladenen Nanopartikel.


    Tatsächlich zeigte das behandelte Gewebe nach zwei Wochen eine bis zu vierfach höhere Blutgefäßdichte als der Kontrollansatz ohne Nanoteilchen. Die bessere Durchblutung hielt auch vier Wochen nach der Behandlung an. Die Forscher betonen jedoch, dass weitere Experimente nötig sind, bevor ihre Methode auch beim Menschen getestet werden kann. (aj)

    [url]http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1009936&_z=798889
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  • hmmm. Klingt revolutionär, hat Zukunft, aber die Tierversuche sind ja ganz offensichtlich immer noch Standard. Ich kann einerseits den Kostenfaktor verstehen, aber anbdererseits versucht man ja gerade deswegen kaum neue Möglichkeiten zu finden.

    Abwarten und Tee replizieren.


    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

  • Ohne Tierversuche gäbe es keine moderne Medizin. Das hat nichts mit Kosten zu tun. Ich will lieber dass an Tieren versucht wird, als an Menschen alla Mengele oder Einheit 731

  • An Mengele hatte ich dabei nicht gedacht, aber selbstversuche wären vllt. auch ne Möglichkeit. ;) Aber mal ernsthaft, es mag ja sein, das Tierversuche zur "modernen" Medizin geführt haben, aber es liegt doch in der Verantwortung eben dieser sich weiterzuenwickeln. Es muss doch möglich sein in der heutigen Zeit, Alternativen auszuarbeiten, die Tierversuche überflüssig machen würden. :S

    Abwarten und Tee replizieren.


    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise." - Cmdr. William T. Riker

  • Wenn es die gäbe, würde man sie nutzen, glaub mir. Das macht niemand, um sich an gequälten Tieren aufzugeilen. Für großzügige Tests in der Kosmetik-Branche habe ich allerdings auch kein Verständnis, aber in der Medizin und Psychologie ist es unumgänglich.