• https://www.bloomberg.com/news…uld-cost-u-k-1-7-trillion


    Zitat

    The U.K.’s post-Brexit access to $1.7 trillion in public projects relies on the good will of its European neighbors. Too bad Moldova holds a grudge.

    The tiny country wedged between Romania and Ukraine is joining half a dozen nations in blocking the U.K.’s re-entry to the World Trade Organization’s Government Procurement Agreement, an accord that smooths the bidding process on public contracts, including in the $837 billion U.S. market.

    Why the hold-up? Corina Cojocaru, Moldova’s economic counselor to the WTO, and her team were denied entry to the U.K. last year when they wanted to discuss their future relationship with Britain after it leaves the European Union.

    And Cojocaru has a good memory.

  • Ist halt die Frage was auf lange Sicht mehr kostet. Die negativen wirtschaftlichen Brexit-Auswirkungen oder die Aussicht seine eigene Einwanderungspolitik für die nächsten Jahre und Jahrzehnte selber unabhängig von Brüssel bestimmen zu können. Die Ereignisse von 2015 usw. werden Deutschland ja bekanntlich auch langfristig hunderte Milliarden Euro kosten.


    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die UK nach temporären Einbußen in ein paar Jahrzehnten als lachende Gewinner darstehen. Der EU-Austritt zusammen mit ihrer geographischen Insellage könnten sie vor so manchen dunkleren Prognosen für die mittelfristige Zukunft bewahren.

  • Hm. Ehrlich gesagt glaube ich das nicht. Die UK handeln zurzeit so verantwortungslos und wirr, das ist kein sorgsam geplanter Abgang wo die Einwanderungspolitik am Ende alles kompensieren kann. Die haben sich dadurch, dass sie in den Verhandlungen wichtige Standorte wie Gibraltar oder Nord-Irland total vergessen oder wissentlich missachtet haben, so viele Brandherde geschaffen, das wird ihnen noch weh tun. Glaubt man den Szenarien (interne aus England), geht denen nach aktuellem Stand bereits nach Wochen sämtlicher Salat aus - und viele andere Dinge. Das werden chaotische Zustände werden.


    Natürlich wird es auch die EU treffen. Beispielsweise werden die flügel von Airbus exklusiv in England gebaut, und das Problem mit dem Flugverkehr an sich betrifft natürlich beide Seiten. Solche Fälle wird es sicherlich zuhauf geben. Trotzdem: Die einzigen Möglichkeiten, wie die Engländer nach diesem selbstverschuldeten Chaos aus meiner Sicht hinterher gut dastehen könnten ist wenn die EU einknickt und sie unterstützt, oder ein anderes größeres Land außerhalb der EU einspringt.

  • Nur so aus reiner Neugier Gnacko...hunderte Milliarden? Bekanntlich? Wofür und wer hats berechnet um welches Szenario zu unterstützen? :)

  • https://www.theeuropean.de/han…r-sinn-warnt-eindringlich


    Nur eine von mehreren Prognosen über die Langzeitkosten, die zwar variieren, je nach Modell, aber doch einen Trend beschreiben.

    das ist ne Meinung und keine Prognose. Keine Quelle und auch kein anderer Hinweis, wo die 450 herkommen.


    Außerdem ist es blöd, wenn man nur von den Kosten und nicht vom Nutzen spricht. Essen kostet auch, aber Wunder, es macht mich auch satt.

  • Vielleicht darf man mal in den Raum werfen, dass erstens, solche Situationen wie 2015 nicht alle Nase lang vorkommen und zweitens es nicht immer nur um den Wirtschaftsfaktor geht, du meine Güte. Dass immer noch Leute nicht begriffen haben, dass die globale Ungleichheit nur daher kommt, dass vor allem die Reichen nur an sich denken. Kann man das wirklich wollen? Diese Mischung aus Egoismus und Nationalismus (Faschismus lasse ich lieber mal weg) widert mich echt an. Weder Deutschland noch Europa hat auch nur einen Flüchtling aufgenommen, weil sie sich davon wirtschaftlich etwas versprechen, sondern weil es verdamt nochmal menschlich ist, Unschuldige vor dem brutalen Kriegstod zu retten. Bringt das jede Menge negative Folgen mmit sich? Klar. Ist es das trotzdem wert? Natürlich! Können wir es uns leisten? Eben! Möchte mal wissen, wie viele Menschen auf Grund der Flüchtlinge selbst wirklich finanzielle Einbußen hatten. Aber da ist echt Hopfen und Malz verloren.

  • das ist ne Meinung und keine Prognose. Keine Quelle und auch kein anderer Hinweis, wo die 450 herkommen.


    Außerdem ist es blöd, wenn man nur von den Kosten und nicht vom Nutzen spricht. Essen kostet auch, aber Wunder, es macht mich auch satt.

    Etwas mehr aufgedröselt


    https://www.nzz.ch/meinung/kom…ches-tabuthema-ld.1316333


    Zitat

    Original von Taya



    Unschuldige vor dem brutalen Kriegstod zu retten.

    Menschen aus Eritrea, Marokko, Algerien, Tunesien oder auch Westafrika (ich weiß nicht ob du dich dort auskennst) usw. fliehen aber nicht vor Krieg. Es handelt sich um Wirtschaftsflüchtlinge.

  • Ich weiß nicht, ob du dich da auskennst, aber deine Unterstellung ist durch nichts zu belegen. Unsichere Herkunftsstaaten werden so definiert:


    "Das internationale Recht (die Genfer Konvention) und das
    EU-Recht (die Asylverfahren- Richtlinie) erachten ein Land
    als sicher, wenn es ein demokratisches System gibt sowie
    generell und durchgängig:
    Î keine Verfolgung
    Î keine Folter oder unmenschliche oder erniedrigende
    Behandlung oder Bestrafung
    Î keine Androhung von Gewalt
    Î kein bewaffneter Konflikt"


    https://ec.europa.eu/home-affa…ountries_of_origin_de.pdf


    Hier kann man sich über den Menschenrechtsstatus in den Ländern informieren:


    https://www.ecoi.net/de/


    Die paar Menschen, die tatsächlich nur aus wirtschaftlichem Interesse zu uns kommen, und nicht weil sie Gewalt befürchten müssen, beziffern sichern nicht diese von dir genannte horrende Zahl.

  • Was willst du denn mehr? Die überaus seriöse NZZ zitiert einen Wirtschaftsexperten, der eine Prognose abgibt. Wie sie zustande kommt, ist dem Text ersichtlich.

    Mag sie +/- Prozentzahl X daneben liegen? ...Möglich.

    Ist der Grundtenor der Aussage, dass 2015+ ein teurer Spaß war, rüberkommen? Ja.