Achtung, SPOILER! NICHT lesen, bevor du Endgame gesehen hast.

  • Es ist wohl weiterhin Empfindungssache, ob man die Charakterdarstellungen als langweilig oder bereichernd empfindet, die meisten entscheiden sich wohl für das letzte und auch ich bin froh, dass der würdige Abschluss nicht nur aus Marvel-Boom-Action besteht, sondern die alte Riege die Zeit bekommt, die sie braucht, und auch um das Szenario glaubhaft darzustellen. Für mich hat sich die Spannung dadurch erst aufgebaut.


    Die Wendung von Thor fand ich super, nachvollziehbar, unendlich komisch. Klar, wer seinen Lieblingsheld auf einmal so sehen muss, dem kann das Lachen schon mal im Halse stecken bleiben, aber ansonsten gut gemacht. Er hat sich ja zum Schluss wieder eingekriegt, aber die Selbstzweifel... und die quasi PTBS... gut dargestellt. Und Chris H. hatte schon weitaus größere Slapstick-Rollen ;)


    Bei Captain Marvel gebe ich dir recht, da war ich auch etwas enttäuscht. Natürlich sollten die origin 6 im Fokus stehen und wie du schon sagst, die Zeit war eh knapp... aber wenn eventuell ein Nachfolge-Team aufgebaut werden soll... und evtl. wie man gemunkelt hat mit Danvers in einer wichtigen Position... dann hätte ich mich da auch mehr Integration gewünscht. Damit der Übergang deutlicher wird. Den Schild an Sam war mir zu wenig.


    Zu deiner Rogers Frage: Wie kommst du darauf? In dieser Zeitlinie ist er zurück zu ihr, der andere Cap lag da jedoch schon im Eis ^^

  • Zu deiner Rogers Frage: Wie kommst du darauf? In dieser Zeitlinie ist er zurück zu ihr, der andere Cap lag da jedoch schon im Eis ^^

    Naja aber irgendwann würde er ja auch aus dem Eis raus kommen und dann BÄM, mein anderes Ich hat meine Flamme vernascht. Zumal der zeitreisende Cap weiß, wo sein eingefrorenes Ich liegt ;-)

  • Verstehe trotzdem das Problem nicht. :) Cap wacht erst aus dem Eis wieder auf, wenn Peggy uralt und dement im Bett liegt. und vielleicht tut sie das in der Zeitlinie ja gar nicht. Auf jeden Fall muss der Eis-Cap nie von seinem anderen ich erfahren.

  • Ein "Problem" gibt es auch gar nicht. Es ist nur moralisch mit einem Schmunzeln zu sehen.


    Er weiß wo der eigentliche Cap liegt und könnte ihn sofort rausholen lassen - vor allem, weil er weiß wie schwer es für ihn war zu erfahren, wie lange er eingefroren war und was er alles verpasst hatte. Damit gäbe es zwei Caps zur selben Zeit, aber nur einer hat die Flamme.


    Oder er lässt ihn eingefroren, Cap taut auf, stellt wie zuvor auch Nachforschungen an und stellt fest, dass jemand der exakt genauso aussieht wie er mit seiner Flamme zusammen war. Von Zeitreisen hat er ja keine Ahnung.

  • Er könnte auch einfach zu Lebzeiten verhindert haben, dass Captain Iglo gefunden wird. Immerhin ist er mit SHIELD an der Quelle. Wieso sollte noch jemand nach ihm suchen wenn er doch offensichtlich lebt?

    Ich glaube hier kann sich jeder seine Version zusammen reimen, wie er mag. Ist auch ein gelungener Abschluss^^

  • DASist mir in der Tat gar nicht aufgefallen während des Films - und tatsächlich fand ich es daher etwas befremdlich, dass Buckys und Steves Freundschaft so gar nicht berücksichtigt wurde am Ende - stattdessen gabs ja die Szene mit Falcon.


    Wenn man allerdings in Betracht zieht, dass Bucky wusste, was Steve vorhatte, macht das alles Sinn.

  • Mir ist es tatsächlich aufgefallen, aber realisiert hab ich das erst, als er Sam gesagt hat, dass er zu ihm gehen soll. Erst dann hat das alles einen Sinn ergeben.