SARS-CoV-2 / COVID-19 oder einfach das Coronavirus - die größte globale Herausforderung dieses Jahrhunderts

  • Meine Fachhochschule hat seit vorgestern auch Maßnahmen getroffen.

    Das Sommersemester fängt bei mir statt Anfang April erst am 20.04.20 an und in der vorlesungsfreien Zeit wurden SÄMTLICHE Veranstaltungen gecancelt.

    Ich müsste eigentlich gegen Ende März noch eine Klausur nachschreiben,aber die fällt jetzt aus. Ich bin da sehr gespannt wann ich die nachschreiben kann...

  • ich muss arbeiten bin ja Lokführer. 2 Kollegen von mir sind schon in Quarantäne. Gester war bei uns bei jedem Supermarkt der Parkplatz voll die Regale leer. Polizei musste auch ein paar Einsätze machen wegen kämpfe ums Klopapier.

  • Vielleicht findes es auch jemand anderes hier interessant, hatte am 3. März eine Folge gehört aber nicht den eigentlichen Podcast gefunden gehabt:

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html


    NDR Info Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig spricht jeden Tag mit einem der führenden Virus-Forscher Deutschlands: Christian Drosten, dem Leiter der Virologie in der Berliner Charité.

    There are two hard things in computer science: cache invalidation, naming things, and off-by-one errors.


    Smart software development is avoiding as much work as possible, yet getting the job done.

  • So, der Virus steht offiziell an unseren Toren. Ein paar Kilometer weiter ist der Wertstoffhof heute geschlossen worden - bisher sind es zwei bestätigte Fälle, einer davon schwer.


    Das mit der indirekten Ansteckung ist wirklich ein Problem. Mal ganz abgesehen davon, dass man zu Hause eigentlich keine Supermarkt-Verpackung mehr öffnen kann, ohne sich anschließend ordentlich die Hände einzuseifen, es sind ja auch die ganzen unbewussten Handgriffe. Steht man irgendwo im Laden an der Kasse kriegt man entweder Scheine in die Hand, die man dann wiederum in die Brieftasche steckt (und wo der Virus ja auch drauf kleben könnte), oder man drückt wie Tausende andere zuvor auf das Ziffernblatt des Geräts - und zieht dann die Karte mit diesen Fingern raus, öffnet die Brieftasche etc. Eigentlich müsste man sich nach jedem Handgriff die Hände waschen/desinfizieren.

  • Hm, aber wenn ich dann sagen wir mal den Virus an den Händen habe, dann noch den Autoschlüssel, Geldbörse und Kreditkarte anfasse, wo er dann auch dran kleben bleibt? Dann nützt mir ja das Waschen zu Hause auch nicht. Oder ist das unrealistisch?

  • Schwer zu sagen. Die Viruslast wird bei jeder Berührung geringer, aber wie es sich genau verhält bei COVID-19 ist noch nicht ganz klar. Wenn du deine Schlüssel und Geldbörse im Rucksack lässt und dann zu Hause die Hände wäscht, kann eigentlich nichts passieren. Mehr tun kann man immer, Handschuhe, Desinfektion... aber irgendwo ist die Grenze dann auch erreicht. Theoretisch kannst du dir ja mit jedem Produkt aus dem Supermarkt den Erreger nach Hause holen. Alles kann man nicht verhindern. Aber vermeiden sollte man halt die Berührung von Dingen, die wirklich viele Leute anfassen (Türklinken in öffentlichen Bereichen z.B.) und daran denken, dass Haut, also Hände der optimale Überträger sind.


    Berlin hat gestern nach Rücksprache mit uns und Drosten endlich eine Verordnung rausgegeben, die es mal in sich hat. Gute Maßnahmen jetzt, nach einem viel zu zögerlichen Start.


    https://www.berlin.de/rbmskzl/…l/2020/meldung.906890.php

  • Ich habe mich schon so oft über solche Menschen aufgeregt, mir fehlt inzwischen die Kraft dazu. So viel Verantwortungslosigkeit gegenüber unserer Gesellschaft, so viel Missachtung gegenüber meiner Berufsgruppe... das gehört wirklich bestraft.


    Um 18.00 Uhr gibt es wohl wieder eine Pressekonferenz der Bundesregierung. Ich rechne mit weiteren Einschränkungen bzgl Geschäften usw, vielleicht sogar Ausgangssperren wie in Österreich. Ich kann nur sagen: richtig so. Mal sehen, was kommt.

  • Bei dem Link kommt jetzt "nicht mehr vorhanden - wurde ggf. aufgehoben".


    Ja, diese Gruppe war nicht aus Zufall da. Die gehörten irgendwie zusammen. Kinder tollten da auch mit rum. Sah aus wie eine Reisegruppe, ka was die da gemacht haben.

  • Mein Chef zierte sich etwas, aber seit heute darf ich HomeOffice machen ....

    Dabei habe ich besseres Internet, genauso 2 Monitore, besseren Stuhl und einen höhenverstellbaren Tisch zuhause.

    4 von 5 Entwicklungskollegen sitzen in Rumänien.


    Aber wir müssen jetzt schauen wie gut HomeOffice funktioniert :pillepalle:

    There are two hard things in computer science: cache invalidation, naming things, and off-by-one errors.


    Smart software development is avoiding as much work as possible, yet getting the job done.

  • Bei uns funktioniert es mit dem Homeoffice wunderbar, wir schaffen beide unsere Stunden und das Kind ist auch immer betreut.

    Mittags auf der Terasse in der Sonne zu essen ist auch gut für die Seele:D

    Zum Glück haben wir einen Garten und die Pampa Brandenburgs ist auch nur 5min mit dem Rad entfernt. Da nun korrekter Weise auch alle Spielplätze dicht sind, müssen wir den Kleinen anderweitig beschäftigen.


    Der einzige Infektionsherd ist dann wirklich nur noch in den Läden, aber dafür gibt's Einweghandschuhe und Seife :)

  • Ich versuche prinzipiell mit Karte zu bezahlen, um Rückgeld zu vermeiden. Beim Fleischer ist es leider nicht möglich. Da gebe ich das Geld möglichst passend oder so, dass ich nur Münzen und keine Scheine zurückbekomme. Die Münzen nehme ich in den Handschuh und stülpe diesen dann drüber.

    Ich trage während des Einkaufens Handschuhe und wechsel diese, sobald ich am Auto bin und den Einkauf verstaut habe.

    Dann verstaue ich zu Hause den Einkauf, der erst nach 5 Tagen verwendet wird.

    Abschließend ziehe ich endgültig die Handschuhe aus, wasche mir die Hände (wenn Münzen vorhanden diese gleich mit).

    Frisches Obst und Gemüse wird mit Spüli eingeseift und warm abgewaschen.

    Wenn man das alleine macht und niemand einem dazwischen funkt, geht das sogar recht gut und dauert auch nicht wesentlich länger.


    Mag hier und da ein wenig überspitzt und übervorsichtig sein, aber wenn man mit jemandem zusammenlebt der das nicht gut wegstecken würde, geht man da lieber kein Risiko ein. Desinfektionsmittel haben wir leider schon zu Beginn nicht mehr bekommen =(


    Nun wurde bei uns ein Schwimmbad zu einer Corona-Abstrichstation umfunktioniert, wo man mit dem Auto durchfahren kann. Man benötigt zuvor aber irgendein Wisch vom Arzt, was ich teilweise ungünstig finde, da man dann ja wieder eine Praxis betreten muss.


    Ich gehe mit der Warnung von Italien mit und finde, man sollte solange alles dicht machen (außer Märkte, Praxen und Apotheken), bis die Neuinfektionen unter 200 kommen. Aktuell liegen wir locker über 1.000.

    Was nützt es die Wirtschaft schützen zu wollen, wenn ein nicht unerheblicher Teil durch Krankheit oder gar Tod wegbricht? Wenn das so weitergeht haben wir 2021 einen nie dagewesenen Fachkräftemangel.


    Hoffen wir mal auf Ende April, dass der Wirkstoff Remdesivir einen tödlichen Verlauf fast verhindern kann und auch ausreichend vorhanden sein wird. Der Pneumokokken-Impstoff (der für meine Mutter sinnvoll wäre) ist leider auch schon weg.


    PS: Ich hab nun nach einer Woche endlich wieder Hefe bekommen, sodass ich wieder mein Brot backen kann ^^

  • Züchte dir deinen eigenen Sauerteig, dann hast du das Hefeproblem nicht^^


    So extrem mache ich das nicht, aber Obst/Gemüse wird direkt gewaschen. Und wenn wir Packungen öffnen wird der Inhalt in eine Dose gepackt und danach weg mit demPlastikzeug + Hände waschen.

    Abgesehen von der Tatsache, dass Klopapier und Desinfektionsmittel ausverkauft sind ist es entspannt in den Läden. Zwar recht viele Menschen, aber die halten doch ihre 1-2m Abstand und achten darauf. Fand ich sehr gut, und keiner meckert weil er 20min an der Kasse warten muss.