Beiträge von Tanner Mirabel

    Ja, die wären so oder so auf PC gekommen. Nur hat Epic dafür gesorgt, dass sie nicht wie angedacht auf zahlreichen Plattformen erscheinen sondern nur exklusiv bei ihnen kommen. Für alle Interessenten, die Epic bisher nicht nutzen wollen eher eine schlechte Nachricht.


    Für Epic natürlich ein weiterer starker Deal. Es kann gut sein, dass sie bei diesem Kurs GOG in absehbarer Zeit zerschlagen. Die sind jetzt schon stark angezählt und mussten massiv Leute entlassen, weil die Zahlen nicht mehr stimmen.

    Tja. Ich finde die vielen Launcher auch Mist, aber was solls Viel interessanter ist, wie aggressiv Epic aktuell gegen Steam vorgeht. Die wollen wohl der neue Platzhirsch werden und haben das beste Argument: Sie sind viel billiger für Entwickler. Steam fordert für jeden Titel 30% des Umsatzes - Epic glaube ich ca. die Hälfte. Das ist schon ein Anreiz.


    Wer weiss - vielleicht können wir in 2-3 Jahren unserer Steam Bibliothek Lebewohl sagen, weil die pleite gehen. ^^

    Virus gibt es schon, aber halt nicht so prominent.


    Die Story-Elemente der Echos sind auch echt cool, es lohnt sich echt dafür stehen zu bleiben. Wobei die im ersten Teil meiner Meinung nach noch mehr Gänsehaut verursacht haben. Da gab es oft Bezug zur "Realität". Beispielsweise, wenn man eine verbrannte Leiche gefunden hat, und das Echo einem gezeigt hat was passiert ist. In Division 2 sterben in den Echos zwar auch oft Leute, aber es gibt keine aktuellen Spuren die davon geblieben sind.

    Ich bin erst Level 11, und ich schaue immer noch gerne in jede Nebenstraße und versuche neue Sachen zu entdecken. Es scheint nicht ganz so viele Echos zu geben wie beim Vorgänger, und ich vermisse etwas die Virus-Thematik des ersten Teils - die war schon packend. Ist aber trotzdem recht cool. :)

    Vielleicht deshalb, weil die Generation von Dr. Nordhaus (und vermutlich auch unsere) einfach so daran gewöhnt ist, alles zugunsten einer gut funktionierenden Wirtschaft nach den alten Regeln zu opfern, dass alles in faulen Kompromissen untergeht und nach gewissen Lösungen gar nicht mehr gesucht wird. Mit fällt da dieses Sprichwort zu ein:


    Alle haben gesagt, das geht nicht.

    Doch dann kam einer, der wusste das nicht - und hat es einfach gemacht.


    Klar erscheint die Aussage von Greta Thunberg erst einmal naiv. Aber unmöglich (und vor allem falsch) ist sie auch nicht. Dafür wäre natürlich halt ein gewaltiges Umdenken nötig, und offenbar sind wir als jetzige Generation ohne weiteres dazu nicht in der Lage. Vielleicht hilft da ja tatsächlich das Aufbegehren einer 16jährigen, um einen besseren Umgang mit unserem Lebensraum zu inspirieren. Und wenn man bedenkt, wie viel vergangene Generationen dadurch erreicht haben, dass sie auf die Straße gegangen und für Dinge protestiert haben, ist es vielleicht auch mal wieder an der Zeit.


    Es spricht übrigens noch etwas für sie. Es ist ja nicht so, dass die Welt technologisch nicht in der Lage wäre, sich zu ändern. Diejenigen, die gut an der Verschmutzung verdienen, haben daran nur einfach kein Interesse.

    Naja.


    Das ist wieder so die Frage. Klar, jeder Mensch äußert in seinem Leben wohl viele Dinge, die er am liebsten ungeschehen machen würde oder nicht so gemeint hat, wenn sie ans Tageslicht kommen. Aber bei Witzen (wenn es denn welche waren, das behauptet er halt) über Vergewaltigung und Pädophilie werden meines Erachtens schon Grenzen überschritten, der der normale Mensch nicht überschreiten würde - außer, in Hinsicht der generellen Einstellung läuft einfach etwas ganz gewaltig schief.


    Und was die Glaubwürdigkeit betrifft: Der Mann ist Profi und hat gewusst, dass er sich aus der Sache nicht rausreden kann. Natürlich hat er sich entschuldigt - schließlich hängt seine Karriere davon ab.


    Ich will jetzt aber gar nicht behaupten, dass es nicht so ist. Das kann ich nicht beurteilen. Jeder Mensch kann sich ändern, vielleicht meint er es ernst und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er ihm das durchgehen lässt oder nicht.


    Was hingegen aus meiner Sicht nicht in Ordnung ist, ist die Reaktion von Disney/Marvel. Hollywood hat bekannte Probleme mit Sexismus und Rassismus, da ist ein gewaltiges Umdenken nötig. Das wird jedoch kaum erfolgen, wenn man sich nicht entsprechend verhält und sich weigert, einen hohen moralischen Kompass einzuführen, damit es in Zukunft besser wird. Solange Studiobosse, Regisseure oder Stars meinen, dass sie über allem stehen, wird sich auch nichts ändern. Hier hätte man meiner Meinung nach ganz klar am Rauswurf festhalten müssen, um ein Beispiel für andere und die Zukunft zu setzen. Nur so wird sich langfristig etwas ändern.


    Und seien wir mal ehrlich: Er hat sich nicht nur öffentlich entschuldigt, sondern öffentlich auch gesagt, er würde die Konsequenzen tragen. Das klingt zunächst mal akzeptabel, doch offenbar gibt es für ihn ja gar keine. Was bleibt da dann noch von der Entschuldigung übrig? Respektvoll wäre gewesen, Disneys/Marvels Offerte abzulehnen. Dann hätte zumindest ich für mich sagen können: Respekt, da hat tatsächlich jemand die Konsequenzen gezogen und steht für die Sache ein. So jedoch nicht.

    Finde ich arm, sorry. Das zeigt mal wieder, dass der Mammon in Hollywood eben doch wichtiger ist als ein Umdenken mit Konsequenzen.


    Frei nach dem Motto "Die Arbeiten am Film starten eh noch nicht, wir lassen einfach etwas Gras drüber wachsen und verdienen uns davor noch Anerkennung für das Durchgreifen."


    "Mehrere Gespräche" in den doch eigentlich nur wenigen Monaten deuten jedenfalls nicht darauf hin, dass man sich wirklich ernsthaft von ihm trennen wollte - sondern mehr darauf, dass man einfach nur den besten Zeitpunkt für seine Rückkehr auslooten wollte. Nachdem der Shitstorm um Bri Larson ja recht glimpflich und offenbar ohne finanziellen Schaden abgelaufen ist, hält man den wohl jetzt für gekommen.

    Naja, ich glaube nicht das wir die ohne dich leveln würden. Wozu auch. ^^ Aber sonst passe ich einfach für heute, dann könnt ihr ja loslegen. Du musst ja deswegen nicht warten.